SOLMS: Ackermanns Rückzugsforderung ist richtig

(BSOZD.com-NEWS) Berlin. Zur Forderung des Chefs des Weltbankenverbandes IIF, Josef Ackermann, an den bevorstehenden Weltfinanzgipfel, staatliche Ausstiegsstrategien für das Ende der Finanzkrise zu suchen erklärt der finanzpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Hermann Otto SOLMS:

Die Forderung Josef Ackermanns an den G 20-Gifel, ein Ausstiegsszenario des Staates für die Zeit nach dem Ende der Finanzkrise zu entwickeln, wird von der FDP-Bundestagsfraktion nachdrücklich unterstützt.

Es war völlig richtig und sachlich geboten, dass in der Krise international Hilfspakete geschnürt und dabei auch staatliche Eigenkapitalhilfe für die Finanzinstitute zum Tragen kamen. Die staatliche Beteiligung im Bankensektor darf jedoch keine Dauerlösung sein. Der Staat als Banker hat sich nicht bewährt, wie die Vorfälle bei der IKB, der KfW und den Landesbanken zeigen.

Auch wenn die Krise noch nicht überwunden ist, sind jedoch erste Anzeichen dafür vorhanden, dass die staatlichen Hilfsmaßnahmen wirken. In dieser Woche sind die Übernacht-Einlagen der Banken bei der Europäischen Zentralbank (EZB) massiv gesunken. Dies könnte ein Hinweis sein, dass die Banken sich wieder mehr vertrauen und sich untereinander Geld leihen, statt es über Nacht bei der EZB „parken“. Sollte sich dieser Trend bis zum Finanzgipfel am Wochenende verstärken, wäre es geradezu sträflich, die Forderung Ackermanns zu ignorieren.

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