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2020 sinken die Krankenkassenprämien für junge Erwachsene

2020 sinken die Schweizer Krankenkassenprämien für junge Erwachsene im Schnitt um 2%. Wie man bestmöglich von der Prämiensenkung profitiert, erfahren Sie hier.

Auch wenn die Erhöhung der Krankenkassenprämien für das Jahr 2020 mit durchschnittlich 0,2 Prozent insgesamt sehr moderat ausfällt, gibt es doch eine Gruppe, die sich besonders freuen dürfte: Junge Erwachsene profitieren im kommenden Jahr von einer Senkung ihrer Krankenkassenbeiträge. Grund für die Prämiensenkung ist vor allem der Erfolg der Kostensparmassnahmen in den vergangenen Jahren. Ein weiteres Massnahmenpaket soll Anfang 2020 veröffentlicht werden.

Grosse Prämienunterschiede je nach Kanton

Die mittlere Prämie in Tarifen für junge Erwachsene im Jahr 2020 liegt neu bei 265,30 Franken und sinkt damit um durchschnittlich 2 Prozent. Das ist allerdings nicht in allen Kantonen gleichermassen der Fall. Während die Prämien beispielsweise in Basel-Stadt um 3,8 Prozent gesenkt werden, liegt die Reduktion im Kanton Baselland bei 1,7 Prozent. Aus diesem Grund lohnt es sich jetzt einmal nachzurechnen, wie die eigene Prämie künftig ausfällt.

Am einfachsten gelingt das mit einem Krankenkassenvergleich 2020. Praktisch dabei, neben der eigenen Prämienentwicklung sieht man auch, ob eine andere Krankenkasse ein günstigeres Angebot im Wohnkanton bietet.

Prämienvorteile für junge Erwachsene nutzen

Um sich im kommenden Jahr über eine geringere Krankenkassenprämie freuen zu können, sollte man beachten, dass nicht alle Krankenkassen Tarife für junge Leute offerieren. Falls man als junger Erwachsener aktuell zum Erwachsenentarif versichert ist, empfiehlt sich dieses Jahr ein Wechsel zu einem anderen Anbieter – mit einem speziellen Tarif für 19- bis 25-Jährige. In der Regel kann so monatlich einiges eingespart werden.

Wer seine Krankenkassenprämie zusätzlich senken möchte, sollte ausserdem einen Blick auf das gewählte Versicherungsmodell und die Franchise werfen: Ist man im Hinblick auf den ersten Ansprechpartner im Krankheitsfall flexibel und zieht alternative Versicherungsmodelle wie das Telmed-, Hausarzt- oder HMO-Modell in Erwägung, kann man im Vergleich zum Standard-Tarif bis zu 25% Prämien sparen.

Als junger Erwachsener geht man in der Regel selten zum Arzt. Aus diesem Grund fallen die Krankenkassenprämien für jüngere Versicherte auch vergleichsweise niedrig aus. Doch auch bei der Auswahl der passenden Franchise spielt die Anzahl der Arztbesuche eine Rolle. Geht man häufiger zum Arzt lohnt sich eine niedrige Franchise – geht man seltener zum Arzt profitiert man zumeist von einer höheren Franchise, die mit geringeren monatlichen Prämien einhergeht. Wer sparen möchte, sollte daher auch die Optimierung der Franchise in Erwägung ziehen.

Fazit: Jetzt lohnt sich ein Vergleich besonders

Die finanzielle Entlastung durch niedrigere Krankenkassenprämien sollten junge Erwachsene unbedingt als Anlass nehmen die eigene Versicherungssituation zu überprüfen. Fällt die eigene Prämie im Vergleich zu anderen Krankenkassen zu hoch aus? Ist das gewählte Versicherungsmodell das richtige? Passt die derzeitige Franchise zu der Anzahl der jährlichen Arztbesuche? Wer seine Anforderungen an die Krankenversicherung und die Prämien der verschiedenen Versicherer kennt, kann bei der Krankenkasse 2020 ordentlich sparen. So hat man als junger Erwachsener am Monatsende mehr im Sack!

„2020 sinken die Krankenkassenprämien für junge Erwachsene“ auf 1A-Versichert.ch

Acklin und Partner ist als unabhängiger Versicherungsbroker keinem Anbieter verpflichtet. Wir kennen die Stärken und Dienstleistungen der einzelnen Gesellschaften und sind deshalb in der Lage, Ihnen für Ihre Versicherungsbedürfnisse die bestmögliche Lösung zu erarbeiten. Diese Unabhängigkeit erschliesst Möglichkeiten, bedeutet aber auch Verpflichtung. Mit den besten Ressourcen, Produkten und Fachleuten kommen wir dieser Verpflichtung nach – einfach, vertrauenswürdig und kompetent. Als Partner sind wir für die ganzheitliche Betreuung in Versicherungs- und Vorsorgefragen Ihr erster Ansprechpartner.

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Krankenkassenprämien 2020: Prämien steigen im Schnitt um 0,2 Prozent

Vor wenigen Tagen veröffentlichte das BAG die neuen Krankenkassenprämien für das Jahr 2020. Der Anstieg fällt in diesem Jahr moderat aus – lediglich 0,2 Prozent mehr als im Vorjahr müssen die Schweizer 2020 für Ihre Krankenversicherung bezahlen. Die mittlere Prämie liegt im Jahr 2020 bei 315,40 Franken. Im Vergleich zum Jahr 2019 eine gute Nachricht: Um 1,1 Prozent stieg die mittlere Prämie zu Beginn des Jahres 2019. Ob die eigene Prämie 2020 sinkt oder steigt, ist wie immer abhängig von Ihrem Alter und Wohnort. Mit einem entsprechenden Krankenkassenvergleich 2020 können Sie Ihre individuelle Krankenkassenprämie für das nächste Jahr jetzt ganz einfach selbst berechnen.

Prämienentwicklung 2020 nach Altersstufen

Im Durchschnitt 0,3 Prozent mehr zahlen Erwachsene für Ihren Krankenkassenbeitrag im Jahr 2020. Die mittlere Prämie für Erwachsene liegt 2020 bei 374,40 Franken. Bei den Beiträgen für Kinder von 0-18 Jahren bleiben die Prämien im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Am meisten freuen dürfen sich im Jahr 2020 junge Menschen im Alter von 19-25 Jahren. Ihre Prämien sinken um durchschnittlich 2 Prozent, die mittlere Prämie liegt bei 265,30 Franken im Monat. Abhängig vom Wohnkanton ist auch eine grössere Ersparnis möglich, im Kanton Basel-Stadt sinken die Prämien für jungen Menschen sogar um 3,8 Prozent.

Prämienentwicklung 2020 nach Kantonen

Ob man selbst von der durchschnittlichen Prämienerhöhung oder -senkung profitiert, ist abhängig davon, in welchem Kanton man lebt. Während in einigen Kantonen eine grössere Prämienerhöhung geplant ist, gibt es andernorts sogar Prämiensenkungen. Zu einer Senkung der Prämie kommt es 2020 in diesen 10 Kantonen: Basel-Stadt, Schaffhausen, Aargau, Bern, Luzern, Solothurn, Schwyz, Waadt, Zug und Zürich. Die höchste Steigerung müssen Versicherte im Kanton Neuenburg hinnehmen. Im Schnitt bezahlen sie 2020 2,9 Prozent mehr für ihre Krankenversicherung. Auch in anderen Kantonen liegt die Erhöhung der Prämie bei über 1,5 Prozent: Graubünden, Tessin, Wallis und Appenzell Ausserrhoden. In allen anderen Kantonen bleibt die mittlere Prämie gleich oder steigt um maximal 1,5 Prozentpunkte.

Gesundheitskosten werden weiter steigen

In diesem Jahr gibt es hinsichtlich der Krankenkassenprämien eine Verschnaufpause, dennoch sollte man nicht davon ausgehen, dass die Steigerung auch in den nächsten Jahren so gering ausfallen wird. Zwar zeigen die Massnahmen zur Kostendämpfung erste Erfolge, aufgrund der demographischen Entwicklung und der medizinisch-technologischen Entwicklung im Gesundheitswesen ist mit weiteren Kostensteigerungen zu rechnen. „Wir müssen weiter kämpfen“, meinte Gesundheitsminister Alain Berset Ende September in Bern. Ein weiteres Massnahmenpaket zur Kostensenkung im Gesundheitswesen soll deshalb Anfang 2020 vorgestellt werden.

Vergleichen lohnt sich trotzdem

Auch wenn der Prämienschock 2020 ausbleibt, lohnt es sich jetzt die neuen Prämien der Schweizer Krankenkassen miteinander zu vergleichen. Gerade wer länger nicht verglichen hat oder denkt, er bezahlt im Vergleich zu Freunden und Verwandten recht viel für die Krankenversicherung, sollte einmal nachrechnen. Das dauert nicht einmal eine Minute und man erfährt direkt, ob in Sachen Grundversicherung Einsparpotenzial besteht – und das lohnt sich: Wer clever wechselt, kann bis zu 4’000 Franken im Jahr sparen!

Krankenkassenprämien 2020: Prämien steigen im Schnitt um 0,2 Prozent“ auf Versicherung-Schweiz.ch“

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Zahnersatz: lückenloses Bonusheft erhöht Zuschuss

Regelmäßige, jährliche Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt lohnen sich: Wenn Zahnersatz notwendig wird, steigt der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenkassen.

Besuchen gesetzlich Versicherte ihren Zahnarzt regelmäßig einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung und lassen dies im Bonusheft vermerken, erhöht sich der Zuschuss der Krankenkassen bei Zahnersatz: Sind im Bonusheft jährliche Besuche über fünf Jahre vermerkt, steigt der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenkassen um 20 Prozent. Haben die Versicherten über zehn Jahre jedes Jahr ihre Zahnarztpraxis besucht, erhöht sich der Festzuschuss um insgesamt 30 Prozent.

Bonusheft – 2019 schon beim Zahnarzt gewesen?

„Wem für dieses Jahr noch ein Stempel von seiner Zahnarztpraxis fehlt, sollte schnell einen Termin für eine Vorsorgeuntersuchung vereinbaren“, rät Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente e.V. „Wichtig zu wissen ist, dass die Versicherten selbst für ein lückenlos geführtes Bonusheft verantwortlich sind.“

Fehlen Einträge oder ist das Bonusheft verloren

Zahnärzte bewahren Befunde und Behandlungen über zehn Jahre auf. So können die Mitarbeiterinnen der Zahnarztpraxis Einträge auch nachträglich ergänzen oder ein neues Heft ausstellen. Selbst wenn das Bonusheft einmal verloren gegangen ist.

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Hobbysportler leben gefährlich: Wer zahlt bei Unfällen?

R+V-Infocenter: Gesetzliche Unfallversicherung übernimmt nicht immer alle Folgekosten

Wiesbaden, 24. September 2019. Ob Fußball, Reiten oder Tauchen: Jedes Jahr verletzen sich in Deutschland mehr als eine Millionen Freizeitsportler schwer. Doch die gesetzliche Unfallversicherung übernimmt nicht immer alle Folgekosten, warnt das Infocenter der R+V Versicherung. Auch bei privaten Unfallversicherungen lohnt ein genauer Blick.

Richtig versichert bei Sportunfällen
Knochenbrüche, Zerrungen, Bänderrisse: Jeder neunte Unfall passiert beim Sport. Besonders unfallträchtig sind Ballsportarten. Frauen verletzen sich zudem oft bei Gymnastik oder Reiten. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen nach einem Sportunfall die Behandlung und die Rehabilitation. Doch wer Sportinvalide wird oder größere kosmetische Operationen braucht, muss in die eigene Tasche greifen – oder auf Erstattung über die private Unfallversicherung hoffen. „Die Leistungen hängen vom Vertrag und der Sportart ab“, sagt Thomas Paufler, Unfall-Experte bei der R+V Versicherung.

So musste schon manche Reiterin schon überrascht feststellen, dass nicht jede Unfallversicherung Reitunfälle abdeckt. „Einige Versicherungen zählen beispielsweise Reiten und Tauchen zu den Extremsportarten“, erklärt R+V-Experte Paufler „Dann kann es passieren, dass Versicherte im Ernstfall kein Geld erhalten. Deshalb ist es wichtig, dies vorab zu klären und den Schutz entsprechend auszuwählen.“ Manche Anbieter verlangen einen Risikozuschlag oder bieten Zusatzversicherungen an. Bei anderen sind gängige Sportarten inbegriffen. „Fallschirmspringer, Paraglider, Segelflieger und andere Extremsportler brauchen jedoch immer eine Zusatzversicherung“, sagt Paufler. Wichtig ist zudem, dass Sportler einen Unfall schnell bei der Versicherung melden – sonst riskieren sie ihren Schutz.

Vereine sichern ihre Mitglieder ab
Bei Vereinssportlern gilt: Die meisten Vereine sind Mitglied im Sportbund des jeweiligen Bundeslandes. Diese haben eine Unfallversicherung abgeschlossen, die bei Sportunfällen einspringt. „Wann diese zahlt und wie hoch die Versicherungssummen sind, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich“, sagt R+V Experte Paufler. Auch hier lohnt es sich für Sportler, den Umfang des Schutzes vorher zu erfragen. Tipp: Oft kennen sich die Kassenwarte der Vereine gut damit aus.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Die BIG in 2018: Mit positiver Bilanz und stabilem Beitragssatz

Geschäftsbericht 2018

DORTMUND. Mit einem kleinen Plus, einem im dritten Jahr in Folge stabilen Zusatzbeitrag, erfolgreichen Kooperationen und neuen Versorgungsangeboten für ihre Versicherten hat BIG direkt gesund das Jahr 2018 abgeschlossen. „Wir gehören nicht zu den Kassen mit den Millionenüberschüssen. Das ist zum einen dem immer noch ungerechten Finanzausgleich unter den Krankenkassen geschuldet, zum anderen investieren wir unsere Beitragseinnahmen bevorzugt in Leistungen und Services für unsere Versicherten, statt das Geld zu horten“, kommentiert Peter Kaetsch, Vorstandsvorsitzender der BIG direkt gesund, den Geschäftsbericht 2018.

Dickes Plus bei Leistungsausgaben

Bei Gesamteinnahmen in der Krankenversicherung von rund 1,037 Milliarden Euro und Ausgaben in fast gleicher Höhe hat die BIG das Jahr 2018 mit einem Plus von 297.000 Euro abgeschlossen. Insgesamt betrugen die Leistungsausgaben der BIG 2018 rund 975 Mio. Euro und damit 42 Mio. Euro (+4,5 Prozent) mehr als 2017. Die größte Steigerung in den Leistungsbereichen gab es im Bereich Ambulante Behandlung, wo die BIG 2018 mit 188,3 Millionen Euro rund 9,7 Mio. Euro (+5,4 Prozent) mehr ausgab als im Vorjahr. Die Bereiche Krankenhaus (+8,3 Mio. Euro / +3,2 Prozent) sowie Arzneimittel (+8,2 Mio. Euro / +5,3 Prozent) zogen ebenfalls überdurchschnittlich stark an. In den Leistungsausgaben sind Leistungen für Prävention in Höhe von mehr als 44 Mio. Euro enthalten. Die Ausgaben für Schutzimpfungen erhöhte die BIG um rund 4 Prozent auf nunmehr 10,4 Mio. Euro. Der Anteil der Verwaltungskosten an den Gesamtausgaben lag bei 4,86 Prozent, die absoluten Zahlen bewegen sich auf dem Niveau von 2016. „Auch das zeigt, dass wir mit dem uns anvertrauten Geld sehr umsichtig umgehen“, so Kaetsch. Insgesamt hat die BIG im vergangenen Jahr 414.655 Versicherte betreut.

Start-up-Initiative ausgezeichnet

2018 durfte die BIG zahlreiche Erfolge feiern. Ihre Start-up-Initiative Healthy Hub wurde mit dem dfg-Award – dem Oscar der Krankenkassenbranche – ausgezeichnet. In der Kategorie „Herausragendes Management im Gesundheitswesen“ konnte sich die BIG mit ihren vier beteiligten Partnerkassen gegen die Konkurrenz durchsetzen. „Die Kooperation ist auch ein Beleg dafür, dass sich ein Miteinander in manchen Bereichen der Gesetzlichen Krankenversicherung auszahlt“, unterstreicht Peter Kaetsch.

Erfolgreiche Kooperationen

Eine weitere erfolgreiche Kooperation war jene mit dem Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten – IFK e.V. Gemeinsam haben die Partner das Modellprojekt „Direktzugang zum Physiotherapeuten“ abgeschlossen. „Unserem Ziel, für Deutschland nachhaltige und zukunftsfähige Versorgungsstrukturen zu erreichen, sind wir damit einen großen Schritt nähergekommen“, so Peter Kaetsch. Letztliches Ziel sei es, dass Patienten einen Physiotherapeuten konsultieren können und die Krankenkasse die Behandlung zahlt, ohne dass ein Arzt ein Rezept ausstellen muss. Und mit der Unterzeichnung eines Versorgungsvertrags für die App Kalmeda will die BIG bestehende Versorgungslücken bei der Behandlung von Tinnitus schließen.

Hoffnung auf mehr Fairness im Morbi-RSA

„Das Jahr 2019 wird die Gesundheitsbranche weiter stark verändern“, prognostiziert Peter Kaetsch. Gesundheitsminister Jens Spahn lege ein atemraubendes Tempo bei den Reformen vor. Und er mache dabei vieles richtig. „Spahn bringt endlich Schwung in die Digitalisierung im Gesundheitswesen“, was Peter Kaetsch als Chef einer digital ausgerichteten Kasse begrüße. Der Minister habe auch keine Hemmungen, mit dem Faire-Kassenwahl-Gesetz endlich die Reform des unfairen Finanzausgleichs unter den Krankenkassen anzugehen. „Damit macht er sich nicht nur Freunde und das komplexe Thema eignet sich kaum für eine Profilierung in der breiten Wählerschaft. Umso mehr erkennen wir an, dass Jens Spahn ungeachtet aller Widerstände seinen Weg zu einem faireren Finanzausgleich unter den Kassen geht“, so Kaetsch. Ein wichtiger Punkt sei insbesondere, dass die erheblichen regionalen Unterschiede bei den Kosten- und Versorgungstrukturen künftig berücksichtigt werden sollen.

Nicht die Selbstverwaltung schwächen!

Sehr kritisch sieht Kaetsch hingegen die Angriffe Spahns auf die Selbstverwaltung: „Die Politik darf nicht die demokratisch gewählten Vertreter der Versicherten und Arbeitgeber aus dem obersten Entscheidungsgremium unseres Spitzenverbandes entfernen. Das wäre in letzter Konsequenz die Abschaffung der sozialen Selbstverwaltung auf Bundesebene“, warnt Kaetsch. „Das kann auch Minister Spahn nicht wollen!“
Hier geht es zum Geschäftsbericht 2018.

Die BundesInnungskrankenkasse Gesundheit – kurz BIG direkt gesund – wurde 1996 in Dortmund gegründet. Die große Idee hinter der BIG: Direkter geht Krankenkasse nicht. Gemeint ist damit eine konsequente Online-Ausrichtung und Service in neuer Qualität mit großer Schnelligkeit. Die BIG nutzt moderne Kommunikationswege für ihre bundesweit mehr als 414.000 Versicherten und passt sich so dem digitalen Lebensstil ihrer Kunden an. Niedrige Verwaltungskosten im Vergleich zum Durchschnitt der Gesetzlichen Krankenversicherung und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sind weitere große Pluspunkte. BIG direkt gesund hat ihren Rechtssitz in Berlin, der Sitz der Hauptverwaltung ist Dortmund. Die BIG beschäftigt an den operativen Standorten mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie zählt zu den finanz- und leistungsstärksten Krankenkassen Deutschlands.
Mehr Informationen zum Unternehmen finden Sie unter: www.big-direkt.de

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BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER mit erneut positivem Jahresergebnis

Die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER schließt das Geschäftsjahr 2018 mit einem Plus von rund 8 Mio. Euro ab. Das zeigt die Jahresrechnung, die der Verwaltungsrat der BKK gestern in Immenstaad abgenommen hat. Insgesamt belaufen sich die Ausgaben auf gut 456 Mio. Euro. Dabei stiegen die Ausgaben für die medizinische Versorung auf rund 428,1 Mio. Euro und damit um 7,7 Prozent je Versicherten. Die Krankenhausbehandlungen sind mit rund 125 Mio. Euro der größte Kostenfaktor und stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 12,40 Prozent. Weitere große Ausgabenblöcke liegen im Bereich der ambulanten ärztlichen Behandlungen mit rund 85 Mio. Euro sowie in der Versorgung von Arzneimitteln mit ca. 69 Mio. Euro. Demgegenüber verzeichnete die bundesweit geöffnete Betriebskrankenkasse Einnahmen von knapp 464 Mio. Euro. Das Vermögen der Krankenkasse betrug Ende 2018 rund 45 Mio. Euro.

Besonders stark engagierte sich die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER auch 2018 im präventiven Bereich. 17,9 Mio. Euro wurden hier investiert und damit 5 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Leistungsportfolio, das die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER den Versicherten im Bereich Gesundheitsförderung und Vorsorge bereitstellt, geht weit über den gesetzlichen Rahmen hinaus und hebt sich im GKV Vergleich deutlich ab. „Schon sehr früh haben wir erkannt, wie wichtig das Thema Gesundheitsförderung ist und sind stolz auf die Vielzahl an Maßnahmen, die wir heute allen Alters- und Berufsgruppen anbieten. Das positive Feedback unserer Versicherten bestärkt uns, diesen Bereich weiter auszubauen“, bekräftigt der Vorstand der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER Frank Jessen.

Den detaillierten Geschäftsbericht finden Sie hier: https://www.bkkgs.de/ueber-uns/daten-und-fakten/geschaeftsbericht/

Vor über 130 Jahren wurde die BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER gegründet und betreut heute rund 230.000 Kunden. Die Beliebtheit der größten Betriebskrankenkasse in Ostwestfalen-Lippe geht weit über die Grenzen der Region hinaus. Vor allem in der Bodensee-Region hat sich BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER fest etabliert. Heute arbeiten über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Unternehmensstandorten in Bielefeld, Friedrichshafen sowie Arnsberg und setzen sich täglich für die Bedürfnisse der Kunden ein.

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Frischgebackene Mütter: Anspruch auf Stillberatung und Stillgeld

Stillen ist gut für die Gesundheit von Mutter und Kind, es sorgt für eine ausgewogene Ernährung des Säuglings und schützt vor Krankheiten. Aus diesem Grund unterstützen die Schweizer Krankenkassen Ihre Mitglieder in Form von Stillgeld und Stillberatung.

Grundversicherung zahlt Stillberatung

Früher zahlte die Grundversicherung das Stillgeld direkt an die Mutter aus, seit dem Jahr 2000 wird es zur Finanzierung der Stillberatung verwendet. Plant eine werdende Mutter, ihr Kind zu stillen, hat sie Anspruch auf maximal drei Beratungstermine durch eine ausgebildete Fachperson. Besonders Frauen, die zum ersten Mal Mutter werden, nehmen diese Unterstützung gerne in Anspruch.

Stillgeld von der Zusatzversicherung

Was viele nicht wissen: Zahlreiche Zusatzversicherungen ergänzen das Angebot der Grundversicherung durch die Auszahlung von Stillgeld an die frischgebackene Mutter. Ob und in welcher Höhe das Stillgeld ausgezahlt wird, legen die einzelnen Versicherer selbst fest. Meist wird ein Betrag zwischen 100 und 250 Franken pro Kind ausgezahlt.

Wer bereits eine Zusatzversicherung hat, sollte beim Versicherer nachfragen, ob im Vertrag ein Anspruch auf Stillgeld festgelegt ist.

Möchte man eine Zusatzversicherung abschliessen, um Anspruch auf Stillgeld zu haben, sollte man auch die weiteren Leistungen des Tarifs genauer in Augenschein nehmen.

Stillgeld auf Antrag

Die Zusatzversicherung zahlt das Stillgeld allerdings nicht automatisch aus, dafür muss zunächst ein Antrag gestellt werden. Die meisten Versicherer stellen den Versicherten dafür ein eigenes Formular zur Verfügung. Es muss nachgewiesen werden, dass die Mutter ihr Kind mindestens zehn Wochen lang gestillt hat – zum Nachweis berechtigt sind Ärzte, Hebammen und Mütterberaterinnen. Um die Auszahlung zeitnah zu erhalten, sollte der Antrag auf Stillgeld zusammen mit dem Nachweis über die Stillzeit eingereicht werden.

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Schwerhörige Menschen fühlen sich gut versorgt

Ergebnis einer GKV-Studie

DORTMUND. Schwerhörige Menschen in Deutschland fühlen sich mit ihren Hörgeräten sehr gut versorgt. 86 Prozent der Versicherten gaben an, „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“ mit ihrer individuellen Versorgungssituation zu sein. Und zwar unabhängig davon, ob sie die kostenfreie Variante aus dem Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gewählt oder eine private Zuzahlung geleistet hatten. Das ergab eine bundesweite repräsentative GKV-Umfrage, an der auch Versicherte der BIG direkt gesund teilgenommen haben.

„Das ist aus unserer Sicht ein sehr positives Ergebnis. Es zeigt erstens, dass gesetzliche Krankenkassen ihre Versicherten in Sachen Hörgeräte qualitativ sehr gut versorgen. Und zweitens, dass unsere Hörgeräteakustiker hohe Qualitätsstandards erfüllen“, kommentiert Peter Kaetsch, Vorstandsvorsitzender BIG direkt gesund, das Ergebnis, und ergänzt: „Eine private Zuzahlung wird immerhin von 70 Prozent der Versicherten gewählt. Und zwar dann, wenn sie noch mehr Wert auf Komfort, Ästhetik oder Bequemlichkeit legen. Gut versorgt sind sie auf jeden Fall auch ohne Zuzahlung. Das belegt die Studie.“

Akustiker kommen Informationspflicht in allermeisten Fällen nach

Ihrer Informationspflicht kämen die Hörgeräteakustiker ebenfalls in den allermeisten Fällen nach: „Immerhin 87 Prozent der Befragten konnten sich daran erinnern, dass sie über ein eigenanteilsfreies Versorgungsangebot informiert wurden. Die übrigen 13 Prozent gaben an, diese Info nicht bekommen zu haben oder konnten sich nicht mehr erinnern. „An diesen 13 Prozent muss gearbeitet werden“, so Peter Kaetsch.

Problem: 10 Prozent nutzen Hörgerät kaum

Zu denken gibt ihm, dass immerhin 10 Prozent der Befragten angaben, ihre Hörhilfe kaum oder selten zu tragen: „Als Krankenkasse haben wir ein hohes Interesse daran, dass die Versichertengemeinschaft nur für Hilfsmittel zahlt, die auch tatsächlich verwendet werden.“

Hohe Zufriedenheitswerte erhielten die Hörgeräte in Bezug auf Funktionalitäten und Produkteigenschaften. Allerdings sahen die Befragten bei der Störschallunterdrückung und der Batterielaufzeiten Verbesserungspotential. „Hier sind die Hersteller gefragt, diese Nutzeranforderungen besser zu erfüllen“, so Kaetsch.

Abnahme durch HNO-Ärzte nicht notwendig

Nicht nachvollziehen kann Peter Kaetsch die Forderung vom Deutschen Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte, eine Abnahme der Hörgeräteversorgung durch den Arzt zur Pflicht zu machen. „Angesichts der sehr erfreulichen Studienergebnisse zur Tragefrequenz und der Zufriedenheit mit den Hörgeräten lehnen wir dieses Ansinnen als unwirtschaftlich und unnötig ab. Die Hörgeräteakustiker machen einen guten Job“, so Kaetsch.

Die BundesInnungskrankenkasse Gesundheit – kurz BIG direkt gesund – wurde 1996 in Dortmund gegründet. Die große Idee hinter der BIG: Direkter geht Krankenkasse nicht. Gemeint ist damit eine konsequente Online-Ausrichtung und Service in neuer Qualität mit großer Schnelligkeit. Die BIG nutzt moderne Kommunikationswege für ihre bundesweit mehr als 414.000 Versicherten und passt sich so dem digitalen Lebensstil ihrer Kunden an. Niedrige Verwaltungskosten im Vergleich zum Durchschnitt der Gesetzlichen Krankenversicherung und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sind weitere große Pluspunkte. BIG direkt gesund hat ihren Rechtssitz in Berlin, der Sitz der Hauptverwaltung ist Dortmund. Die BIG beschäftigt an den operativen Standorten mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie zählt zu den finanz- und leistungsstärksten Krankenkassen Deutschlands.
Mehr Informationen zum Unternehmen finden Sie unter: www.big-direkt.de

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Bildquelle: Monika Wisniewska

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Ambulanz und Rettungseinsätze in der Schweiz

Krankenkasse trägt oft nur einen Teil der Kosten

Ein Einsatz zur Rettung einer verunfallten Person und der Transport ins Spital kann schnell teuer werden. Die Kosten unterscheiden sich von Kanton zu Kanton, es kommt also auch darauf an, an welchem Ort man Hilfe benötigt. Bei Unfällen übernimmt die Unfallversicherung, wenn man über den Arbeitgeber versichert ist oder eine private Unfall- oder Abredeversicherung abgeschlossen hat. Diese übernimmt allerdings keine Kosten, wenn es sich um eine Erkrankung handelt, die nicht durch einen Unfall verursacht wurde. Auch Versicherte, die den Unfallschutz in Ihrer Grundversicherung eingeschlossen haben, werden im Anschluss an den Einsatz zur Kasse gebeten.

Grundversicherung übernimmt maximal 500 Franken im Jahr

Wenn ein Transport ins Spital medizinisch gesehen notwendig ist, beteiligt sich die Grundversicherung an den Kosten – allerdings nur zur Hälfte, mit maximal CHF 500.- im Jahr. Wäre der Patient auch zu einer Beförderung in öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit einem privaten Fahrzeug in der Lage gewesen, beteiligt sich die Grundversicherung gar nicht, der Patient muss die Rettungskosten komplett selbst übernehmen.

Als medizinischer Laie ist es allerdings nicht immer möglich, die Transportfähigkeit einer Person korrekt einzuschätzen. Da im Notfall jede Minute zählen kann, sollte man in einem solchen Moment auch nicht über eventuell entstehende Kosten nachdenken müssen. Bei Rettungseinsätzen aus lebensbedrohlichen Lagen beteiligt sich die Grundversicherung bis zu einer Obergrenze von 5″000 Franken. Nicht übernommen werden die Kosten für die Bergung und den Transport verstorbener Personen. Für eine bessere Kostendeckung bei Notfällen kann eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden.

Rega-Gönner: Nicht für jeden Fall abgesichert

Rega-Gönner fühlen sich oft sehr gut abgesichert, vergessen dabei aber dies: Bei der Rega besteht kein Rechtsanspruch auf Rettung, da diese keine Versicherung ist. Es besteht also keine Verpflichtung, die angebotene Hilfeleistung tatsächlich zu erbringen. Eine Rückführung in die Heimat kann von der Rega übernommen werden, wenn es keinen anderen Leistungserbringer, wie zum Beispiel eine Versicherung, gibt. In vielen Fällen erlässt die Rega ihren Gönnern die Kosten, die bei einem solchen Einsatz entstehen, dazu verpflichtet ist sie aber nicht. Auch notfallmässige Behandlungen im Ausland fallen nicht in die Zuständigkeit der Rega – diesen Schutz bieten nur die Krankenversicherungen.

Kostenübernahme durch Zusatzversicherungen

Für besseren Schutz und vor allem eine grössere Kostendeckung bei Notfällen gibt es ein breites Angebot an verschiedenen Zusatzversicherungen. Viele bieten eine höhere Kostenbeteiligung an Krankentransporten und bei Notfällen im In- und Ausland, manche haben sogar eine vollständige Kostenübernahme im Angebot. Speziell für Reisen gibt es auch Reise- und Ferienversicherungen, die Kosten bei Rettungsaktionen und Notfällen übernehmen und auch bei der Rückführung eines Patienten in die Schweiz einspringen.

„Ambulanz und Rettungseinsätze: Krankenkasse trägt oft nur einen Teil der Kosten“ auf 1A-Versichert.ch

Acklin und Partner ist als unabhängiger Versicherungsbroker keinem Anbieter verpflichtet. Wir kennen die Stärken und Dienstleistungen der einzelnen Gesellschaften und sind deshalb in der Lage, Ihnen für Ihre Versicherungsbedürfnisse die bestmögliche Lösung zu erarbeiten. Diese Unabhängigkeit erschliesst Möglichkeiten, bedeutet aber auch Verpflichtung. Mit den besten Ressourcen, Produkten und Fachleuten kommen wir dieser Verpflichtung nach – einfach, vertrauenswürdig und kompetent. Als Partner sind wir für die ganzheitliche Betreuung in Versicherungs- und Vorsorgefragen Ihr erster Ansprechpartner.

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Pressemitteilungen

Im Fokus: Expertenvorträge von medi für den Fachhandel

medi auf der EXPOLIFE INTERNATIONAL 2019

Auf der diesjährigen EXPOLIFE INTERNATIONAL in Kassel stand der intensive Austausch mit den Fachbesuchern bei medi im Mittelpunkt. Der Hilfsmittelhersteller präsentierte dort auf über 200 Quadratmetern seine innovativen Produkte aus den Bereichen Phlebologie, Lymphologie, Orthopädie, Footcare und Woundcare. Im Fokus standen zwei Vorträge für den medizinischen Fachhandel.

Laut Veranstalter kamen in diesem Jahr 8.900 Besucher vom 28. bis 30. März zur Messe nach Kassel, 261 Aussteller waren vor Ort. Die EXPOLIFE INTERNATIONAL richtet sich an Beschäftigte aus dem Sanitäts-, Reha-, Orthopädietechnik- und Orthopädieschuhtechnik-Fachhandel.

Vortrag über Umfrage zur Schutzfunktion von Knieorthesen
Dr. Annette Erhardt, Leitung Medical Affairs bei medi, überzeugte die Fachbesucher am 29. März mit ihrem Vortrag zum Thema „Schutzfunktion einer Knieorthese in kritischen Alltagssituationen – Ihre Kunden danken es Ihnen!“. In diesem stellte sie die Ergebnisse einer Patientenumfrage zum Nutzen einer Orthese im Versorgungsalltag vor.(1,2)

Zunächst führte sie kurz die unterschiedlichen Krankheitsbilder ein, die das Kniegelenk betreffen können. Darüber hinaus erinnerte sie daran, dass Knieorthesen vor, nach oder auch unabhängig von einer Operation eingesetzt werden können. Somit bestünde ein hohes Potential bei diesen Produkten aufgrund der Vielfalt der verletzten Strukturen und des variablen zeitlichen Einsatzes. Dr. Erhardt beantwortete die Frage: Was wird aktuell in klinischen Studien zu Knieorthesen untersucht? Der Fokus läge vor allem auf objektiven, funktionellen Parametern wie Bewegungsumfang oder Muskelaktivität. Hingegen wies sie darauf hin, dass der subjektive, patienten-relevante Nutzen der Knieorthesen – wie deren Schutzfunktion oder die psychologische Komponente – in Studien weniger berücksichtigt werde.

Daher initiierte medi eine Umfrage, die im Rahmen des „medi Sorglospaketes“ erfolgte. Dieses beinhaltet die Rückholung der medi Knieorthese nach erfolgreicher Behandlung des Patienten. Der Erhebungsbogen wurde den Hartrahmenorthesen M.4s comfort und M.4 X-lock von März bis September 2018 beigelegt. Er enthielt Fragen zum Krankheitsbild, zur Therapie, zur Häufigkeit kritischer Ereignisse während der Rehabilitation und zum Nutzen sowie zum Tragekomfort der Orthese.

Repräsentative Ergebnisse bei fast 3.000 Umfrageteilnehmern
2.956 Patienten nahmen an der Umfrage teil. Von ihnen bewerteten 94 Prozent die Qualität der Knieorthese mit „sehr gut“ oder „gut“. 77 Prozent der Befragten gaben beim Tragekomfort „sehr gut“ oder „gut“ an. Die Handhabung der Orthese wie das An- und Ablegen des Hilfsmittels fanden 84 Prozent der Patienten „sehr gut“ oder „gut“. „Dies spiegelt die hohe Zufriedenheit der Anwender mit den Produkten wieder. 94 Prozent der Befragten würden ihre Orthese daher auch weiterempfehlen – ein beeindruckender Wert“, so Dr. Erhardt.

Die Referentin wies darauf hin, dass die Umfrage den Versorgungsalltag des Arztes und des Fachhandels sehr gut widerspiegele, da die Patienten das breite Spektrum der Krankheitsbilder abdeckten (unter anderem Kreuzband-, Seitenband-, Meniskus-, Knorpel- und Sehnenverletzungen). Außerdem konnte die Ursache der Verletzung sowohl auf sportliche Aktivitäten, zum Beispiel Skifahren, Snowboarden oder Fußball, als auch auf Alltagsunfälle wie Haushalts-, Arbeits- und Verkehrsunfälle zurückgeführt werden. Folglich bilde diese repräsentative Umfrage die Versorgungsrealität sehr gut ab.

Orthese als „Sicherheitsgurt“ bestätigt
76 Prozent der Patienten wurden operativ behandelt. „Vor allem nach einer Operation ist die Schutzfunktion einer Orthese ausschlaggebend. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass der Knieorthese eine Schutzfunktion zukommt und sie als ,Sicherheitsgurt“ wahrgenommen wird“, betonte Dr. Erhardt. 94 Prozent der Patienten stimmten der Aussage zu oder voll zu, dass die Orthese sie in der Therapie unterstützt und ihnen Sicherheit gegeben hat. 87 Prozent gewannen durch die Orthese die Sicherheit, ihr Knie richtig zu strecken oder anzuwinkeln. Darüber hinaus gaben 92 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass die Orthese sie vor kritischen beziehungsweise gefährlichen Knie-Bewegungen geschützt hat.

„Interessant war für uns die Erkenntnis, dass bei fast zwei Drittel der Anwender, nämlich 63 Prozent, tatsächlich auch ein kritisches Ereignis in der frühen Rehabilitationsphase eintrat. Ein einfacher Vergleich ist der Sicherheitsgurt im Auto! Solange nichts passiert, braucht man ihn nicht. Wenn allerdings etwas passiert, kann der Sicherheitsgurt Leben retten. Die kritischen Alltagssituationen, die die Patienten erlebt haben, können das OP-Ergebnis gefährden. Umso wichtiger ist die Schutzfunktion von Knieorthesen“, hob Dr. Erhardt hervor. Kritische Ereignisse waren vor allem „zu starkes Anwinkeln oder Strecken des Knies“ (49 Prozent), „Knie verdrehen“ (49 Prozent) und „Stolpern oder Stürzen“ (35 Prozent). Die Befragten bestätigten, dass die Orthese sie in dieser Situation schützte.

Am Ende ihres Vortrages zog Dr. Erhardt ein sehr positives Fazit: „Diese Umfrage, an der fast 3.000 Patienten teilnahmen, ist nach unserem Kenntnisstand die erste dieser Art in Deutschland. Mit ihr konnten wir den subjektiven, patienten-relevanten Nutzen einer Knieorthese in kritischen Alltagssituationen nachweisen.“

Patientenrechte bei Leistungsablehnungen
Bereits am 28. März referierte Jürgen Schwabe, Krankenkassenmanager bei medi, zum Thema „Patientenrechte bei Leistungsablehnungen durch die Krankenkasse“. Darin ging er zunächst auf die gesetzlichen Krankenkassen und deren Finanzsystem ein. Er verwies darauf, dass die Leistungen der Krankenkassen nahezu identisch seien. „Der Wettbewerb zwischen ihnen bezieht sich in erster Linie auf die gesunden Versicherten“, hob Schwabe hervor.

Anschließend bezog er sich auf die Verordnungshoheit der Ärzte und wies darauf hin, dass die Kosten für Hilfsmittel, die im Hilfsmittelverzeichnis stehen, vollständig von den Krankenkassen übernommen werden müssten. Dennoch bestehe die Möglichkeit einer Wirtschaftlichkeitsprüfung: Die Krankenkassen können Leistungen zurückfordern, die auf einer unwirtschaftlichen Verordnungsweise beruhen. Jedoch gäbe es für die Wirtschaftlichkeitsprüfung von Hilfsmitteln die Möglichkeit der Einzelfallprüfung, bei der die Krankenkasse begründete Zweifel an der Wirtschaftlichkeit der Verordnung nachweisen müsse.

Schwabe nannte diverse Gründe für Leistungsablehnungen durch die Krankenkassen. Dazu zählen: die fehlerhafte Beantragung durch den Leistungserbringer, eine Überversorgung des Patienten mit dem Hilfsmittel, Verordnung eines Produktes, das kein anerkanntes Hilfsmittel ist, oder auch die Willkür der Krankenkasse. Hierzu präsentierte der Referent eine Übersicht mit Ablehnungsquoten der einzelnen Produktgruppen im Bereich der Hilfsmittel. Diese zeigte den Anwesenden, dass Produkte zur Inhalationstherapie und Krankenfahrzeuge am häufigsten abgelehnt werden. Danach folgen Orthesen, Inkontinenzhilfen und Hilfsmittel zur Kompressionstherapie.

Schwabe gab daher Tipps, was bei einer Ablehnung getan werden könne. „Ein Widerspruch kann nur durch den Versicherten erfolgen“, stellte der Experte klar. Die Krankenkasse dürfe in diesem Fall eine schriftliche Arztanfrage durchführen, die von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung freigegeben wurde, den Medizinischen Dienst der Krankenkassen einschalten und eine ungerechtfertigte Leistung unter Einhaltung des Rechtsweges ablehnen. Nicht gestattet seien hingegen die Verwendung eigener Arztanfragen ohne einem von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung freigegebenem Formular, eine Anforderung der medizinischen Unterlagen oder eine Ablehnung ohne Rechtsgrund. Auch lange Bearbeitungszeiten seien nicht gestattet – die Krankenkassen haben im Rahmen des Patientenrechtegesetzes die Fristen für die Bearbeitung von Leistungsanträgen zu beachten.

Das Fazit des Krankenkassenmanagers: „Es bestehen gesetzliche Vorgaben im Leistungsrecht für die Krankenkasse. Leistungserbringer, die daher auf ein professionelles Ablehnungsmanagement setzen, können ihre Ablehnungsquote senken und mehr Ertrag erwirtschaften.“

Kontakt für Verbraucher: medi Verbraucherservice, Telefon 0921 912-750, E-Mail verbraucherservice@medi.de, www.medi.de (mit Händlerfinder).

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Quellen:
1) Erhardt A. Subjektive Schutzfunktion einer Knieorthese in kritischen Alltagssituationen. Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage mit 3.000 Patienten. Orthopädie Technik 2019; Ausgabe 2/2019:32-37.
2) Umfrage bestätigt Schutzfunktion einer Knieorthese in kritischen Alltagssituationen. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin; Ausgabe 12/2018:D9.

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.600 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und Schuh-Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt.

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