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Freiberufler erwarten mehr Projekte und höhere Stundensätze

Marktstudie: „Ausblick auf den Projektmarkt 2019“

Reutlingen, 26.03.2019. Obwohl für eine Mehrheit der Umfrageteilnehmer der Gesamtmarkt 2019 stagnieren wird, sehen sie ihre eigenen Chancen deutlich optimistischer. IT Sicherheit und Automatisierung haben das größte Marktpotenzial.
Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Ausblick auf den Projektmarkt 2019“, für die der Projektdienstleister zwischen Januar und März 2019 die 11.182 Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat.
Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse aus der Auswertung von 709 Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen
Mehr Chancen und höhere Stundensätze
Freiberufler konnten sich in 2018 noch einmal über eine verbesserte Projektauslastung freuen – acht von zehn der Befragten waren gut beschäftigt. Doch die aufkommende wirtschaftliche Unsicherheit macht sich auch am Projektmarkt bemerkbar. So hat sich der Anteil der Befragten, die eine Stagnation für das laufende Jahr erwarten, mehr als verdoppelt. Aufgrund des rasanten Wachstums der letzten Jahre passiert dies allerdings auf sehr hohem Niveau.
Auf die persönlichen Projekt-Chancen wird diese nach Einschätzung der Umfrageteilnehmer jedenfalls keine Auswirkungen haben, im Gegenteil: Knapp die Hälfte und damit die Mehrheit schätzt diese in 2019 als besser ein, nur jeder Zehnte als schlechter. Gleiches gilt für die Stundensätze. Etwa zwei Drittel der Befragten geht hier von einer Steigerung aus, nur drei Prozent erwarten ein Absinken.

IT Sicherheit am Wichtigsten
Die größten Potentiale in diesem Jahr haben nach Meinung der befragten Freiberufler IT-Sicherheit und Automatisierung. Mehr als die Hälfte sieht bei diesen Themen die größten Marktchancen. Deutlich zulegen konnte hier zudem das Thema E-Mobilität.
Viel Bewegung gab es auch bei den Branchen mit den höchsten Wachstumserwartungen. Erstmals setzte sich hier die Dienstleistungsbranche an die Spitze. Zudem konnten sowohl Gesundheit als auch Pharma ihre Stimmanteile nahezu verdoppeln. Im Gegenzug wird die Automobilindustrie in diesem Jahr als weniger wichtig eingeschätzt als noch zuletzt.
SOLCOM-Geschäftsführer Oliver Koch: „Freiberufler konnten auch 2018 vom Wachstum des Projektmarktes profitieren. Für das laufende Jahr erwarten wir keine Abschwächung dieses Trends.“

1. Wie gut war Ihre Projektauslastung in 2018?
Im Vergleich zu der Befragung im Vorjahr hat sich der Wert für eine gute Projektauslastung in 2018 noch einmal verbessert und liegt nun kumuliert bei 82,1 Prozent. Im Gegenzug sind die Werte für eine schwache Auslastung weiter auf nun zusammen 7,2 Prozent gefallen.

0% bis 25% – 3,8% (2018: 3,1%)
26% bis 50% – 3,4% (2018: 10,6%)
51 bis 75% – 10,7% (2018: 7,3%)
75% bis 100% – 52,8% (2018: 45,9%)
Mehr als 100% – 29,3% (2018: 33,1%)

2. Der IT-Projektmarkt wird 2019 im Vergleich zum Vorjahr…
Eine absolute Mehrheit von knapp 60 Prozent erwartet für 2019 einen wachsenden Projektmarkt. Im Vergleich zu der Befragung im vergangenen Jahr sind dies jedoch 22,1 Prozent weniger. Fast im gleichen Maße hat sich der Anteil der Umfrageteilnehmer erhöht, die im laufenden Jahr eine Stagnation erwarten.
Nur etwa jeder Zwanzigste erwartet einen schrumpfenden Projektmarkt, fast der gleiche Anteil wie im vergangenen Jahr.

…wachsen. – 58,1% (2018: 80,2%)
… stagnieren. – 37,2% (2018: 15,8%)
…schrumpfen. – 4,7% (2018: 4,1%)

3. Die Stundensätze werden 2019…
Bei den Stundensätzen hingegen wird ein deutliches Wachstum erwartet: Sechs von zehn Umfrageteilnehmer gehen von einer Steigerung aus – 14,9 Prozent mehr als in 2018. Etwa ein Drittel sieht eine Stagnation und nur 3,2 Prozent befürchten sinkende Stundensätze – geringfügig mehr als im vergangenen Jahr.

…steigen. – 62,3% (2018: 47,4%)
… stagnieren. – 34,4% (2018: 50,2%)
…sinken. – 3,2% (2018: 2,3%)

4. Wie beurteilen Sie Ihre persönlichen Projekt-Chancen für 2019?
Auch die persönlichen Projektchancen werden von den befragten Freiberuflern besser beurteilt als im vergangenen Jahr. Mit 49,2 Prozent ist deren Anteil noch einmal um 7,9 Prozent angewachsen. Im Gegenzug befürchtet etwa jeder Zehnte eine Verschlechterung seiner Lage, etwas weniger als im Vorjahr. Unveränderte Chancen erwarten in diesem Jahr 41,2 Prozent.

Besser.- 49,2% (2018: 41,3%)
Unverändert – 41,2% (2018: 47,9%)
Schlechter – 9,6% (2018: 10,8%)

5. Welche Themen/Bereiche bieten Ihrer Meinung nach die größten Marktchancen in 2019? (Mehrfachnennungen möglich)
Etwas mehr als der Hälfte der befragten Freiberufler sehen für IT Security die besten Marktchancen in 2019. Das sind 16,9 Prozent mehr als noch im vergangenen Jahr. Auch dem Thema Automatisierung, mit 50,2 Prozent auf Rang zwei, wird erneut großes Potential zugerechnet. Komplettiert werden die ersten Drei durch Big Data, ein Thema, das ebenfalls an Bedeutung zulegen konnte.
Prozentual überdurchschnittlich zulegen konnten zudem Cloud Computing, E-Mobilität und IT Service Management.
Für die Themen Künstliche Intelligenz und Blockchain, die beide zum ersten Mal in der Auflistung vertreten sind, entschieden sich 25,8 Prozent bzw. 21,6 Prozent der Befragten.
Der Spitzenreiter aus dem vergangenen Jahr, Industrie 4.0, bekam weniger Stimmen und ist dadurch auf Rang fünf abgerutscht. Ebenfalls an Anteilen verloren haben Prozessmanagement und Skalierbarkeit.
Im Vergleich zum vergangen Jahr ist die Gesamtanzahl der Nennung wieder nach oben gegangen, es wurden insgesamt mehr Antwortmöglichkeiten ausgewählt.

IT Security – 50,8% (2018: 33,9%)
Automatisierung – 50,2% (2018: 39,3)
Big Data – 44,6% (2018: 29,3%)
Cloud Computing – 38,4% (2018: 30,3%)
Industrie 4.0 – 36,8% (2018: 43,4%)
Internet Of Things – 35,1% (2018: 33,2%)
Business Intelligence – 26,7% (2018: 27,6%)
Künstliche Intelligenz – 25,8% (2018: —)
Software as a Service – 24,4% (2018: 18,1%)
Connected Car – 23,7% (2018: 17,8%)
E-Mobilität – 22,7% (2018: 7,8%)
SAP – 22,4% (2018: 23,6%)
Blockchain – 21,6% (2018: —)
Prozessmanagement – 18,8% (2018: 28,4%)
Vernetzung (z.B. Smart Home) – 18,1% (2018: 17,2%)
IT Service Management – 17,9% (2018: 9,4%)
Internet / web-orientierte Architekturen – 16,5% (2018: 11,4%)
Governance, Risk & Compliance – 14,2% (2018: 15,9%)
Virtualisierung – 13,8% (2018: 14,4%)
Skalierbarkeit – 9,4% (2018: 12,6%)
Augmented- / Virtual Reality – 4,9% (2018: —)
Sonstiges – 2,5% (2018: 6,4%)

6. Welche Branchen, glauben Sie, werden 2019 am stärksten wachsen? (Mehrfachnennungwen möglich)
Auch bei den Ergebnissen zu den Branchen mit den größten Wachstumschancen gab es im Vergleich zum Vorjahr Veränderungen. Mit 42,6 Prozent konnte Dienstleistung am stärksten zulegen und sich an die erste Stelle setzen. Auf Rang zwei steht nun Gesundheit, welche ihren Stimmanteil fast verdoppeln konnte. Gleiches gilt für Pharma, welche sich mit 33,7 Prozent auf Platz drei befindet. Mehr Stimmanteile bekamen zudem Finanzen, Elektronik und der öffentliche Sektor.
Verloren haben hingegen Automobil sowie Transport & Logistik, welche im vergangenen Jahr noch die ersten beiden Plätze eingenommen hattenw. Weniger Marktchancen werden zudem Medien & Unterhaltung, Handel sowie Energie zugerechnet.
Die Möglichkeit, Freitextantworten zu hinterlegen, wurde lediglich marginal genutzt und wird aus diesem Grund nicht gesondert aufgeführt.

Dienstleistung – 42,6% (2018: 26,7%)
Gesundheit – 33,9% (2018: 18,6%)
Pharma – 33,7% (2018: 18,3%)
Automobil – 32,2% (2018: 41,7%)
Finanzen – 30,3% (2018: 21,2%)
Transport & Logistik – 25,1% (2018: 28,9%)
Telekommunikation – 22,8% (2018: 18,9%)
Energie – 21,4% (2018: 24,6%)
Öffentlicher Sektor – 21,3% (2018: 8,1%)
Elektronik – 18,3% (2018: 8,6%)
Medien & Unterhaltung – 13,1% (2018: 19,8%)
Chemie – 12,3% (2018: 9,8%)
Konsumgüter – 8,9% (2018: 7,5%)
Handel – 7,8% (2018: 14,8%)
Bildungswesen – 6,1% (2018: 4,7%)
Investitionsgüter – 3,1% (2018: 3,9%)
Sonstiges – 0,8% (2018: 1,4%)

Neue Umfrage
Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Marktstudie startete auf www.solcom.de eine neue Umfrage zum Thema „Gesucht: Spezialist oder Allrounder? „.

Layout:
https://www.solcom.de/de/download_marktstudien.aspx

Zur Umfrage:
http://www.solcom.de/de/umfrage.aspx

Druckfähiges Bildmaterial finden Sie unter: https://www.solcom.de/de/presse-downloads-bilder-herunterladen.aspx

Web: http://www.solcom.de

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Über SOLCOM:
Wenn es um die Besetzung von Engineering und IT-Projekten mit externen Spezialisten geht, ist SOLCOM eine der besten Adressen. Als Pionier dieses Modells hat sich der Projektdienstleister, mit bundesweit sieben Standorten, seit 1994 darauf spezialisiert, hochqualifizierte Freiberufler in allen Branchen und Technologien einzusetzen.
Mit einem Umsatz von 110 Mio. EURO in 2017 und einem durchschnittlichen Wachstum von über 12 Prozent pro Jahr gehört SOLCOM zu den dynamischsten Unternehmen der Branche.
Geschäftsführer von SOLCOM sind Dr. Martin Schäfer und Oliver Koch, Sitz des Unternehmens ist Reutlingen.

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ERP Software 2019: Neue SoftSelect Studie zeigt IT-Trends auf und gibt Hilfestellung beim ERP-Vergleich

ERP Software 2019: Neue SoftSelect Studie zeigt IT-Trends auf und gibt Hilfestellung beim ERP-Vergleich

Branchenabdeckung der untersuchten ERP-Lösungen

Anbieter von ERP-Systemen folgen immer mehr der Entwicklung hin zu offenen, skalierbaren und dienstorientierten Software-Plattformen, um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Unternehmen in den wachsenden Netzwerken zu steigern. Das Hamburger Marktforschungs- und Beratungshaus SoftSelect hat im Rahmen seiner aktuellen SoftTrend Studie ERP-Software 2019 insgesamt 139 ERP-Lösungen unter die Lupe genommen, zeigt aktuelle Entwicklungen auf und gibt Unternehmen eine umfassende Entscheidungshilfe für die eigene IT- und Digital-Strategie an die Hand.

Die IT-Budgets steigen – neben Betrieb, Wartung und Pflege der IT-Landschaft stehen vor allem Digitalisierungsprojekte, Updates und Innovationen im Zusammenhang mit ERP-Software im Fokus der Investitionen. Einer aktuellen Statista Unternehmensbefragung in der DACH-Region zufolge gehen rund drei Viertel der Unternehmen auch in 2019 von gleich bleibenden oder gar steigenden IT-Budgets aus. Insbesondere Unternehmen aus der Automobilbranche und Fertigungsindustrie verzeichnen dabei prozentual die höchsten Budget-Zuwächse. Die CIOs und IT-Entscheider haben dabei nicht nur den Auftrag, die Digitalisierung im Unternehmen konzeptionell und technologisch voranzutreiben, sondern auch die Weichen für neue Geschäftsmodelle zu ebnen und den Umgang mit disruptiven Veränderungen zu gestalten.

Kundenfokus – breites Angebot für den Mittelstand
Sieben von zehn der untersuchten ERP-Softwarelösungen sind nach Herstellerangaben branchenneutral einsetzbar. Daneben gibt es zahlreiche Anbieter, die ihre Lösungen mit dem Zuschnitt auf die Erfordernisse spezifischer Branchen auf Nischenmärkte fokussieren. Um ein möglichst breitgefächertes Portfolio abzudecken, kooperieren viele Business-Software-Anbieter zudem untereinander. Nicht nur führende ERP-Anbieter wie Microsoft und SAP arbeiten mit Vertriebs-/ Implementierungs-Partnern zusammen, die teilweise auch selbst spezifische Branchenpakete entwickeln und vertreiben. Gerade Anbieter, die in der Lage sind, die Branchen- und Unternehmens-spezifischen Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig über Fähigkeiten zur Auswertung von Big Data sowie zur Integration von Daten und Geschäftsprozessen in das IT-Ökosystem verfügen, dürften überproportional von dem Wachstum profitieren.

Internet of Things – Analytik- und Connectivity-Infrastrukturen wachsen
Die Möglichkeit des elektronischen Datenaustausches mit Drittsystemen hat die Entscheidung über das Für und Wider der Einführung eines Systems schon oft gravierend beeinflusst. Heute sinkt die Anzahl autarker, nicht vernetzter Systeme stetig, während die Anzahl an „smarten“ Sensoren bzw. Aktoren oder auch einfach nur der „verbundenen“ Geräten sprunghaft wächst. Mit „Big Data“ haben bereits viele Unternehmen wichtige Voraussetzungen geschaffen, um die stetig wachsenden Datenmengen – ob von smarten oder nicht smarten Systemen – nutz- und auswertbar zu machen. Vier von fünf Lösungen, die IOT-Funktionen bereitstellen, verfügen über Analysefunktionen speziell für IoT-Daten. 76% der Lösungen bieten für die IoT-Devices eine Anbindung über eine dedizierte Cloud-Plattform, während bereits bei rund zwei Drittel dieser Systeme ein IoT-Gateway zu den Standards zählt. Zwar bietet der Markt ein fundiertes Repertoire an Funktionen und Infrastrukturen zur Anbindung von IoT-Devices, der Einsatz dieser Technologien ist bis heute jedoch noch wenig verbreitet und auf vereinzelte Branchensegmente wie etwa der Fertigungsindustrie fokussiert.

Inhouse-Lösungen dominieren – SaaS-Angebot aber mit starkem Wachstum
Die meisten ERP-Lieferanten bieten Ihre Lösungen nach wie vor als klassische Inhouse-Lösung an. 96 Prozent der in der Befragung untersuchten Lösungen können vor Ort (Inhouse) im Unternehmen bereitgestellt werden (2015: 88%). Das Angebot an Cloud-Lösungen bzw. Software-as-a-Service (SaaS) ist gegenüber 2015 auf 65% deutlich angewachsen (2015: 48%). Denn es sind vielfach gerade die Cloud-Anbieter, die heute eine schnelle Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben begünstigen oder auch wirtschaftlich erst für viele Unternehmen erschwinglich machen. Application Service Providing (ASP) wird von 71% der hier untersuchten Lösungen als Vertriebsmodell angeboten. Das Auslagern von Teilen oder kompletten Geschäftsprozessen durch Business Process Outsourcing (BPO) unterstützen 58% der untersuchten Lösungsanbieter.

Technologische Basis der ERP-Systeme: Architektur, Entwicklungsumgebung, Betriebssysteme & Datenbanken
Web-basierte Technologien kommen in 55 Prozent der untersuchten Lösungen zum Einsatz und sind damit weiterhin weniger stark verbreitetet als die klassische Client/Server-Technologie (90 Prozent). 47 Prozent der hier untersuchten Produkte bieten eine Kombination aus Client-Server und web-basierter Technologie an. Die Prinzipien Service-orientierter-Architekturen (SOA) werden in ca. der Hälfte der ERP-Produkte umgesetzt. .NET-Technologien (66%) und Java-Architekturen (57%) bilden die technologische Basis bei den meisten der erhältlichen ERP-Systeme. Dahinter folgen C++ und C#, die ebenfalls bevorzugt von den Entwicklern der ERP-Software eingesetzt werden. 79 Prozent der angebotenen Systeme sind dabei auf einem MS-SQL Server lauffähig. Damit steht das Datenbanksystem von Microsoft weiter an der Spitze der relationalen Datenbanksysteme. Auf die Oracle-Datenbank greift knapp die Hälfte der ERP-Systeme zurück (45%). Das Datenbankmanagementsystem von IBM (DB2) findet bei rund einem Viertel der ERP-Hersteller Anwendung. NoSQL findet mit rund 5% als Datenbank aktuell noch geringe Anwendung. Wir rechnen aber damit, dass strukturierte Datenspeicher auf Basis nicht relationaler Datenbanken dank ihrer Performanz und Nutzung allgemeingebräuchlicher Hardware künftig häufiger zum Einsatz kommen werden.

Trends bei ERP-Software
– Die Industrie 4.0 rückt nicht zuletzt durch die weiter vorangetriebene digitale Agenda der deutschen Bundesregierung stark in den Fokus. Die Maschinen-zu-Maschinen- bzw. Maschine-Mensch-Schnittstelle soll eine vierte industrielle Revolution einleiten und die Service- sowie Produktionseffizienz deutlich steigern. Gerade in der bedarfsgerechten Lieferkettenverwaltung gibt es bereits konkrete Anwendungsbeispiele für Industrie-4.0-Technologien. Da auch in den USA und China das Thema auf die Agenda gehoben wurde, ist ein Wettkampf um die Standards für die Informatisierung der Produktionsstätten entbrannt. ERP-Systemen als zentraler, übergeordneter Instanz wird die Aufgabe zukommen, die in den MES- und PPS-Systemen gewonnenen und analysierten Maschinendaten für die Entscheider produktiv nutzbar zu machen und die Subsysteme zu steuern.

– Usability: Softwareanwender erwarten zu Recht einfach zu verstehende und leicht zu bedienende ERP-Anwendungen. Dennoch sind viele dieser Business Lösungen nach wie vor in der Bedienung umständlich und erst nach mehreren Tagen Schulung für den Anwender beherrsch- und bedienbar. Die seit Jahrzehnten gewachsene Funktionalität vieler ERP-Anwendungen schlägt sich leider oftmals in einer schwer zu durchschauenden Komplexität nieder. Verschachtelte, überfrachtete Menüs und eine undurchsichtige Benutzerführung sind in vielen Lösungen noch Realität. Die Softwareanbieter reagieren jedoch auf die geänderten Nutzungsgewohnheiten der Anwender und entwickeln ihre Lösungen zum Teil von Grund auf neu. Insbesondere die Entwicklung von Web-basierten Lösungen steht dabei zunehmend im Vordergrund.

– Mobilität: ERP-Software als mobile Anwendung wird für viele Unternehmen immer wichtiger. Insbesondere für das Führungspersonal oder Außendienstmitarbeiter ist der Zugriff auf das ERP-System von unterwegs von hoher Bedeutung. Zwar lassen sich mittlerweile viele ERP-Systeme auch dezentral über den Laptop bedienen. Apps für Tablets und Smartphones gibt es allerdings noch vergleichsweise selten und meist für einzelne Anwendungsbereiche wie Vertrieb, Service oder Materialwirtschaft. Hinzu kommt, dass viele native Apps nur auf einem Betriebssystem lauffähig sind – also entweder auf Apples iOS, Google Android oder auf Windows Mobile, das langfristig keine neuen Updates mehr erhalten wird. Die ERP-Hersteller stecken daher einen bedeutenden Teil ihrer Entwicklungskapazitäten in die Programmierung mobiler Anwendungen.

– Flexibilität wird für ERP-Systeme zu einer entscheidenden Fähigkeit. ERP-Lösungen, die sich nur umständlich oder mit viel Programmieraufwand anpassen lassen, sollen der Vergangenheit angehören. Agile ERP-Systeme können flexibel und aktiv an geänderte Rahmenbedingungen, wie neue Betriebssysteme oder Schnittstellen angepasst werden. Aber auch auf Störungen und Ausnahmen in der Produktion oder der Lieferkette reagieren agile Anwendungen intelligent. Möglich wird dieses durch die Verzahnung von verschiedenen Informationsquellen wie dem Materialzustand, der Produktqualität, den Durchlaufzeiten sowie den IST- und Plan-Vorgaben.

ERP Software Studie 2019 und kostenfreies Management Summary anfordern
Mit der SoftTrend Studie 290 – ERP Software 2019 bietet die SoftSelect GmbH Unternehmen eine fundierte Entscheidungshilfe und zeigt aktuelle Trends und Entwicklungen bei ERP-Software auf. Welche Funktionen gehören zum Standardrepertoire eines ERP-Systems und welche sind noch wenig verbreitet, bieten aber trotzdem nachhaltige Vorteile für das Tagesgeschäft. Zudem enthält die im vierten Quartal 2018 erschienene und für 150EUR (zzgl. MwSt. und Bereitstellungspauschale) erhältliche Studie einen umfassenden Überblick zu den einzelnen ERP-Lösungsanbietern. Daneben können Unternehmen bereits heute unter http://www.softselect.de/it-studien/erp-software-studie-2018-2019 ihr kostenfreies Exemplar eines Management Summaries anfordern.

Die Hamburger Unternehmensberatung SoftSelect GmbH hat sich mit ihren Dienstleistungen auf das Umfeld der Informationstechnologie spezialisiert. Zum Tätigkeitsgebiet gehört neben der Veröffentlichung von Studien und Marktübersichten zu ausgewählten Softwarethemen sowie dem Management-Consulting vor allem die neutrale Beratung bei der Auswahl von Geschäftsapplikationen. Hierzu bietet das Unternehmen neben der persönlichen Durchführung von Beratungsprojekten eine herstellerneutrale Software- und Serviceauswahl mittels des Softwareauswahl-Portals www.softselect.de an.

Innerhalb des Unternehmensbereichs SoftTrend werden darüber hinaus regelmäßig Untersuchungen wie Marktanalysen oder Produktstudien sowie Beiträge und Artikel in Fachpublikationen veröffentlicht. Die SoftSelect GmbH informiert auf diese Weise die Marktteilnehmer im deutschsprachigen IT-Umfeld mit hoch qualifizierten und unabhängigen Berichterstattungen.

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Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Elastisch und erhitzbar: Ceresana untersucht den Weltmarkt für thermoplastische Elastomere

Schmelzen, wiederholt verformen und recyceln: Thermoplastische Elastomere (TPE) können bei Erhitzung wie herkömmliche Standard-Kunststoffe verarbeitet werden. Bei Raumtemperatur dagegen haben TPE-Kunststoffe die gleichen mechanischen Eigenschaften wie vulkanisierte Elastomere: Sie sind elastisch, biegsam und flexibel wie Gummi. Ceresana analysiert in einer aktuellen Studie bereits zum zweiten Mal den Markt für diese innovativen Materialien: Im Jahr 2017 wurden weltweit rund 4,7 Millionen Tonnen thermoplastische Elastomere verbraucht.

Marktdaten zu thermoplastische Elastomere

Die TPE-Nachfrage konzentriert sich stark auf die großen Wirtschaftsnationen: Derzeit entfallen auf die Verarbeiter in China, USA, Japan und Deutschland zusammen rund zwei Drittel des weltweiten Verbrauchs. Die Produktion von TPE wird von Herstellern in Asien dominiert: Mehr als 56% der Weltproduktion findet dort statt. An zweiter Stelle kommt Nordamerika, gefolgt von Westeuropa.

TPE-Anwendungen

Aufgrund ihrer vielseitigen Eigenschaften und ihrer leichten Verarbeitbarkeit werden TPE bevorzugt im Fahrzeugbau verwendet: Weltweit werden rund 36% aller TPE-Produkte in der Fahrzeugindustrie verarbeitet. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Stoffbeschichtungen über Dichtungskomponenten bis zu Stoßstangen. Deshalb ist vor allem die Entwicklung der Automobil- und Transportindustrie sowie ihrer Zulieferer ein wichtiger Indikator bei der Prognose der zukünftigen Nachfrage nach TPE. Zunehmend werden TPE aber auch in der Bau- und anderen Industrien benötigt, etwa dem Maschinenbau, der Medizintechnik, Elektrotechnik und Elektronik. Mittlerweile sind TPE in zahlreichen Alltagsprodukten anzutreffen, zum Beispiel Kabel, aber auch Schuhe, Sportartikel, Spielzeuge und Haushaltsgeräte.

Verschiedene TPE-Sorten

Die Marktanteile der verschiedenen TPE-Typen variieren von Land zu Land teilweise stark, was vor allem an der unterschiedlichen Größe der jeweiligen Abnehmerbranchen liegt. Die weltweit mit Abstand am häufigsten eingesetzte TPE-Klasse ist die Gruppe der Styrol-Blockcopolymere (SBC). Ihre Verwendung reicht von der Beimischung in Klebstoffen bis zur Asphaltmodifizierung im Straßenbau. Den zweitgrößten TPE-Markt bilden thermoplastische Polyolefine (TPO), deren Hauptanwendungsgebiet vor allem die Fahrzeugindustrie ist. Eine weitere wichtige TPE-Sorte sind thermoplastische Polyurethane (TPU), die zum Beispiel für Armaturenbretter und Gehäuseschalen gebraucht werden.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine Darstellung und Analyse des globalen TPE-Markts – einschließlich Prognosen bis 2025: Für jede Weltregion wird die Entwicklung von Umsatz, Verbrauch und Produktion erläutert.
In Kapitel 2 werden 16 Länder detailliert analysiert: Verbrauch, Export, Import, Produktion und Umsatz von TPE. Zusätzlich werden die Länder hinsichtlich der Anwendungsgebiete betrachtet. Die Marktdaten zu Verbrauchsmengen je Land werden für die einzelnen Produkt-Typen aufgegliedert.
Kapitel 3 analysiert gründlich die verschiedenen Anwendungsgebiete von thermoplastischen Elastomeren: Daten und Einflussfaktoren zum Einsatz in Fahrzeugen, der Bauindustrie, sonstigen Industrien, Schuhe und Sportartikel, Konsumgüter.
Kapitel 4 betrachtet die Nachfrage nach TPE – aufgeteilt auf die Typen: Styrol-Blockcopolymere (SBC), Thermoplastische Polyolefine (TPO), Thermoplastische Polyurethane (TPU), Thermoplastische Vulkanisate (TPV), sonstige Thermoplastische Elastomere.
Kapitel 5 bietet ein nützliches Herstellerverzeichnis der bedeutendsten Produzenten von TPE, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten und Kurzprofil. Ausführliche Profile werden von 61 Herstellern geliefert.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/kunststoffe/thermoplastische-elastomere/

Marktstudie Thermoplastische Elastomere - TPE (2. Auflage)

Über Ceresana
Ceresana ist ein international führendes Marktforschungsinstitut in den Bereichen Chemikalien, Kunststoffe, Industriegüter und Verpackungen. Das Unternehmen beliefert bereits seit über 15 Jahren mehr als 10.000 Kunden aus Industrie und Handel in 60 Ländern mit aktuellen Analysen. Die Dienstleistungen von Ceresana für Hersteller, Verarbeiter und Verbände umfassen maßgeschneiderte Auftragsstudien und über 160 auftragsunabhängige Marktstudien.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

Ceresana
Mainaustrasse 34
78464 Konstanz
Deutschland
Tel.: +49 7531 94293 10
Fax: +49 7531 94293 27
Pressekontakt: Martin Ebner, m.ebner@ceresana.com

Pressemitteilungen

Marktstudie: „Freiberuflichkeit im Wandel?“ Zunehmende bürokratische Aufwände verunsichern Freiberufler

Marktstudie: "Freiberuflichkeit im Wandel?" Zunehmende bürokratische Aufwände verunsichern Freiberufler

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 29.10.2018. Obwohl sie mit der Entwicklung in den vergangenen Jahren zufrieden sind, blicken Freiberufler skeptisch in die Zukunft. Vor allem Bürokratie und Rechtssicherheit bereiten Sorge. Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Freiberuflichkeit im Wandel?“, für die der Projektdienstleister zwischen August und Oktober 2018 die 11.003 Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse aus der Auswertung von 737 Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen – Gerne Freiberufler
Freiberufler bringen Erfahrung mit: Mehr als jeder sechste der Umfrageteilnehmer ist schon länger als zehn Jahre selbstständig tätig, nur etwa jeder Zwanzigste weniger als ein Jahr und knapp jeder Vierte weniger als fünf Jahre.
Gleichzeitig sind sie größtenteils zufrieden mit der Entwicklung in den vergangenen Jahren, denn die Mehrheit der Umfrageteilnehmer gab an, dass sich ihre Tätigkeit zum Besseren gewandelt hat. Konkret waren dies für die Befragten in erster Linie die Verdienstmöglichkeiten und die Auftragsvielfalt. Nur ein sehr geringer Anteil gab hingegen an, dass sich die rechtlichen Rahmenbedingungen verbessert hätten.

Skeptisch für die Zukunft
Beim Blick in die Zukunft ändert sich diese Sichtweise jedoch. So erwartet die Mehrheit der Befragten einen Wandel der Freiberuflichkeit hin zum Schlechteren, nur ein Viertel dagegen glaubt nicht, dass es zu Veränderungen kommen wird. Was sie konkret bemängeln, wird ebenfalls deutlich: Mehr als die Hälfte sieht eine Verschlechterung bei der rechtlichen Sicherheit und der Bürokratie. Trotz diesem skeptischen Ausblick üben Freiberufler ihren Beruf gerne aus, denn neun von zehn der Befragten wollen auch künftig Selbständig bleiben – nur jeder Zwanzigste hat hier andere Pläne.

1. Wie lange sind Sie bereits Freiberufler?
Zusammengenommen 75,8 Prozent der Umfrageteilnehmer haben eine Berufserfahrung von mehr als fünf Jahren. Davon sind mit 62,4 Prozent knapp zwei Drittel sogar bereits mehr als zehn Jahre freiberuflich tätig. Etwa jeder Vierte ist weniger als fünf Jahre selbstständig, 6,1 Prozent weniger als ein Jahr.

Weniger als 1 Jahr – 6,1%
1 – 3 Jahre – 9,6%
3 – 5 Jahre – 8,4%
5 – 10 Jahre – 13,4%
Mehr als 10 Jahre – 62,4%

2. Wollen Sie Freiberufler bleiben?
Klares Ergebnis: Eine große Mehrheit von fast 90 Prozent will auch künftig Freiberufler bleiben. Nur etwa jeder Zwanzigste hat andere Pläne. Unschlüssig sind sich dagegen 3,9 Prozent der Befragten.

Ja – 89,8%
Nein – 6,2%
Weiß nicht – 3,9%

3. Hat sich die Tätigkeit als Freiberufler in den vergangenen Jahren gewandelt?
Eine knappe Mehrheit von 40,4 Prozent sieht einen Wandel in der Tätigkeit als Freiberufler hin zum Besseren. 37,9 Prozent der Umfrageteilnehmer beklagen hingegen eine negative Entwicklung. Jeder Fünfte hat keine Änderungen im Bereich der Freiberuflichkeit wahrgenommen.

Ja, zum Besseren – 40,4%
Ja, zum Schlechteren – 37,9%
Nein, hat sich nicht geändert – 21,7%

4. Erwarten Sie künftig weitere Änderungen
Bei zukünftigen Erwartungen haben sich die Vorzeichen umgekehrt: So befürchtet hier eine knappe Mehrheit von 36,2 Prozent einen Wandel zum Schlechteren. Etwas mehr als ein Drittel hingegen blicken optimistisch auf ihre künftige Tätigkeit. Jeder Vierte glaubt auch hier nicht, dass es zu Veränderungen kommen wird.

Ja, zum Besseren – 36,2%
Ja, zum Schlechteren – 39,1%
Nein, erwarte keine Änderungen – 24,7%

5. Was hat sich Ihrer Meinung nach gebessert? (Mehrfachnennungen möglich)
Die Mehrheit der Freiberufler ist der Meinung, dass sich in erster Linie die Verdienstmöglichkeiten und die Auftragsvielfalt im Rahmen ihrer Tätigkeit gebessert haben. Auch die Anzahl der Einsatzmöglichkeiten hat sich für 43,7 Prozent der Befragten positiv entwickelt. Laut 27,1 Prozent der Umfrageteilnehmer hat sich das Ansehen von Freiberuflern im Laufe der Zeit gebessert und für 20,4 Prozent die Projektlaufzeiten. Nur wenige sehen eine Verbesserung in den Bereichen Planbarkeit, rechtliche Sicherheit und Bürokratie. Etwa jeder Fünfte ist der Meinung, dass sich nichts gebessert hat. Die Möglichkeit, Freitextantworten zu hinterlegen, wurde lediglich marginal genutzt und wird aus diesem Grund nicht gesondert aufgeführt.

Nichts – 21,2%
Verdienstmöglichkeiten – 54,7%
Auftragsvielfalt – 51,2%
Anzahl der Einsatzmöglichkeiten – 43,7%
Ansehen von Freiberuflern – 27,1%
Projektlaufzeiten – 20,4%
Arbeitszeiten – 17,5%
Komplexität der Tätigkeit – 14,8%
Wirtschaftliche Sicherheit – 11,7%
Ansprüche der Kunden – 11,3%
Planbarkeit – 5,8%
Rechtliche Sicherheit – 4,3%
Bürokratie – 0,9%
Sonstige – 2,8%

6. Was hat sich Ihrer Meinung nach verschlechtert? (Mehrfachnennungen möglich)
Korrespondierend zur vorherigen Frage zeigt sich, dass die befragten Freiberufler gerade in der rechtlichen Sicherheit und der Bürokratie in Zukunft eine Verschlechterung der Lage sehen. Auch bei der Planbarkeit, bei den Ansprüchen der Kunden und der wirtschaftlichen Sicherheit beklagen die Befragten eine negative Entwicklung. Als weniger problematisch werden hingegen die Komplexität, die Anzahl der Einsatzmöglichkeiten und die Auftragsvielfalt angesehen: Weniger als zehn Prozent gaben dies an. Nur jeder Zehnte sieht keine Verschlechterungen. Im Rahmen der Freitextantworten wurde ebenfalls noch einmal explizit auf die Schwierigkeiten bezüglich der rechtlichen Sicherheit für Freiberufler hingewiesen.

Nichts – 10,6%
Rechtliche Sicherheit – 58,2%
Bürokratie – 52,6%
Planbarkeit – 31,6%
Ansprüche der Kunden – 27,4%
Wirtschaftliche Sicherheit – 20,2%
Ansehen von Freiberuflern – 16,6%
Projektlaufzeiten – 13,8%
Verdienstmöglichkeiten – 13,7%
Arbeitszeiten – 10,7%
Komplexität der Tätigkeit – 9,1%
Anzahl der Einsatzmöglichkeiten – 8,4%
Auftragsvielfalt – 4,6%
Sonstige – 1,6%

Neue Umfrage
Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Marktstudie startete auf www.solcom.de eine neue Umfrage zum Thema „Gründung leicht gemacht?“.

Layout:
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Zur Umfrage:
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Wenn es um die Besetzung von Engineering und IT-Projekten mit externen Spezialisten geht, ist SOLCOM eine der besten Adressen. Als Pionier dieses Modells hat sich der Projektdienstleister, mit bundesweit sieben Standorten, seit 1994 darauf spezialisiert, hochqualifizierte Freiberufler in allen Branchen und Technologien einzusetzen.
Mit einem Umsatz von 110 Mio. EURO in 2017 und einem durchschnittlichen Wachstum von über 12 Prozent pro Jahr gehört SOLCOM zu den dynamischsten Unternehmen der Branche.
Geschäftsführer von SOLCOM sind Dr. Martin Schäfer und Oliver Koch, Sitz des Unternehmens ist Reutlingen.

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Pressemitteilungen

Der Markt für Außentüren und Innentüren in Deutschland

Zwei neue Studien zeigen die Marktveränderungen

Der Markt für Außentüren und Innentüren in Deutschland

Unternehmensberatung Titze GmbH, Neuss 2018

Vom Handwerkerprodukt zur Zukunftstechnologie – Wie sich der Türenmarkt bis 2025 verändert.

Zwei neue Marktstudien für Innentüren und Außentüren in Deutschland von der Unternehmensberatung Titze GmbH bringen überraschende Ergebnisse und liefern zahlreiche Ansätze zur Markterweiterung. Die Marktstudien bieten mehr als die Beschreibung der reinen Marktsituation, sie liefern einen klaren Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

Der Wohnungsbau wächst seit 2010 in Deutschland bis 2017 kontinuierlich auf 40,6 Millionen Wohnungen. Der Anstieg von 2010 bis 2017 fällt mit nur 4,8% eher moderat aus. Ähnlich läuft die Entwicklung im Nichtwohnbau. Zwar steigt hier der Wert jährlich ganz an, allerdings beträgt der Anstieg von 2010 bis 2017 bescheidene 2,1%.

Der Gesamtbestand der Wohnungen in Wohngebäuden in Deutschland liegt bei 40,6 Millionen Wohnungen in nahezu 19 Millionen Gebäuden. Hinzu kommen rund 3,3 Millionen Nichtwohngebäude im Bestand. Die gesamte Entwicklung hat dazu geführt, dass die Marktlage bei Innentüren und Außentüren vor allem vom hohen Renovierungspotential angetrieben wird.

Innentüren

Ausführliche Informationen finden Sie unter diesem Link

Die Produktion von Innentüren in Deutschland nach Stückzahlen verläuft dynamisch aufgrund des steigenden Bauvolumens und der guten Wirtschaftsleistung. Da es auch im Außenhandel zu einem Importüberschuss kommt, wächst der Gesamtmarkt. Die Inlandsmarktversorgung verzeichnete in den letzten sieben Jahren bei den Stückzahlen eine Steigerung von 42,3%. In 2018 ist mit einem Zuwachs von 250.000 Türen zu rechnen.

Bei den Herstellern von Innentüren gehören die TOP 3 auch international zu den großen Herstellern von Türen und Zargen. Die TOP 5 realisieren mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes für Innentüren am deutschen Markt.

Im Handel betrachtet die Studie die unterschiedlichsten Vertriebsformen wie Baumärkte, Baustoffhändler und Holzhändler und zeigt im Detail die genaue Verteilung der Distribution in den einzelnen Vertriebswegen von Innentüren bis 2025 auf.

Vor allem die Analyse des Onlinehandels ist aufschlussreich, wird dessen Anteil bei Innentüren bis 2025 von heute 5,5% auf 9,5% ansteigen. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe Onlineshops, die sich mit Anschlagtüren, Schiebetüren, Pendeltüren, Feuerschutztüren und verschiedenen weiteren Produktgruppen beschäftigen.

Der Onlinehandel wird bis 2025 der am schnellsten wachsende Vertriebsweg sein. Jeder Hersteller wird für sich ein schlüssiges Konzept der Belieferung des Onlinehandels erstellen müssen. Die Notwendigkeit der Belieferung ist inzwischen kartellrechtlich geklärt. Andererseits ist der Onlinekauf für jeden Endkunden eine Selbstverständlichkeit. Besonders moderne individualisierte Innentürlösungen werden online verkauft. Parallel eignet sich der Onlinemarkt hervorragend für das Renovierungsgeschäft. Daher analysiert die Studie das aktuelle Angebot des Onlinehandels genau.

Beim Sortiment ist erkennbar, dass 60,6% aller Innentüren zu Preisen unter Euro 300 verkauft werden, 39,4% immerhin liegen über Euro 300. Die Studie
weist dabei insgesamt sechs Vermarktungsniveaus nach Preisklassen aus (Exklusivschiene, Oberklasse, Obere Mittelklasse, Mittelklasse, Untere Mittelklasse und Preiseinstieg), die auch für einzelnen Produktgruppen und Materialien unterschieden werden.

Die nächsten Jahre bringen eine stärkere Anlehnung der Innentüren an den Wohnraum. Hierzu tragen vor allem individualisierte Innentüren bei. Der Digitaldruck eröffnet hier neue Perspektiven.

Das Thema Smart Home ist im Wohnbau und somit bei den Bauelementen angekommen. Deutschlands Haushalte entdecken immer deutlicher den Nutzen der intelligenten Vernetzung der eigenen vier Wände. Somit wächst der Markt für Smart Home Anwendungen, wenn auch nicht so schnell wie in anderen Ländern. Doch alleine die Nachrüstung von 42 Millionen Haushalten verspricht einen riesigen Markt. Hinzu kommen neue Anwendungsbereiche durch den gezielten Einsatz der Sprachsteuerung.

Damit einher geht in den nächsten Jahren ein forcierter Wandel im Handwerk. Neben der eigentlichen handwerklichen Arbeit in der Werkstatt oder beim Kunden werden zunehmend elektrische oder automatisierungstechnische Kenntnisse verlangt. Dabei wird die Beratung, die Inbetriebnahme und die Konfiguration der Produkte beim Kunden anspruchsvoller und verlangt vom Handwerk eine höhere Qualifikation.

Außentüren

Ausführliche Informationen finden Sie unter diesem Link

Einen besonderen Augenmerk legte die Unternehmensberatung Titze GmbH in ihrer zu Außentüren auf die erstmalig durchgeführte Erfassung des aktuellen Türenbestandes in Deutschland. Dafür wurde neben dem Wohnbau der komplette Objektmarkt mit seinen wichtigsten Nutzergruppen analysiert. Pro Gruppe wurde der Türenbestand ermittelt und dann als Ganzes ausgewiesen. Danach umfasst der Gesamtmarkt mehr als 28,1 Millionen Außentüren.

Mit 23% Marktanteil nimmt das Objektgeschäft in der Vermarktung eine beträchtliche Rolle ein. Im Handel dominieren die großflächigen Baumärkte, die sich längst einen Teil der Baustoffgeschäfte gesichert haben mit 25%. Der Baustoffhandel kommt auf 21,5%. Der Holzhandel erreicht nur 11,5%. Bei Außentüren sind Tischler/Schreiner deutlich weniger erfolgreich als bei Innentüren. Der Onlinehandel wächst noch langsam und erreicht aber schon 6,5%. Eine wichtige Rolle spielt ebenfalls der Direktverkauf vom Hersteller an das Handwerk.

Außentüren aus Aluminium erreichen 35,1%, Kunststoff kommt auf 31,3% Marktanteil. Es folgen die Ausführungen aus Holz mit 23,7%. Zuletzt eine deutlich positive Entwicklung nehmen die Türen aus Materialmix mit 5,2%.
Stahltüren finden speziell im Nichtwohnbau Anwendung und landen bei 3,2%.

Die Konzentration der Hersteller schreitet auch bei den Außentüren voran, allerdings nur mit langsamen Schritten. Getrieben wird der Markt aktuell von ausländischen Lieferanten speziell aus Polen und Slowenien. Die meisten deutschen Unternehmen aus dem Mittelstand stehen aus diesem Grunde unter erheblich steigendem Preisdruck.

Im Wohnbau ist das Thema Zutrittskontrollsysteme für Außentüren von höchster Wichtigkeit. Während heute noch 97,2% der Marktes von den mechanischen Verriegelungssystemen beherrscht werden, werden bis 2025 schon fast 10% der Türen mit nichtmechanischen Zutrittskontrollsystemen ausgestattet sein. Welche das sein werden und welchen Marktanteil diese dann erreichen, verrät die Studie natürlich auch.

Sicherheit und Bequemlichkeit prägen Markt. Gerade die potentiellen älteren Kunden, und hier die häufig vermögenden Best Ager, werden bisher nur unzureichend animiert, um neue Anschaffungen zu realisieren. Diese Tatsache ist bedenklich, da die Zielgruppe über das höchste frei verfügbare Einkommen verfügt und heute noch häufig mehr als 20 Jahre in den eigenen vier Wänden leben wird.

Gerne können Sie die einzelnen Märkte auch ausführlicher in einem persönlichen oder telefonischen Interview mit Winfried Titze besprechen.

Die Studien kosten jeweils Euro 3.500,– plus Mehrwertsteuer. Zu beziehen sind sie bei:

Unternehmensberatung Titze GmbH
Auf den Stöcken 16
41472 Neuss
GERMANY
Fon +49-2182-871200
Fax +49-2182-8712022
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www.titze-online.de

Die Unternehmensberatung Titze GmbH wurde 1993 gegründet. Die Tätigkeitsbereiche unterteilen sich in die Geschäftsfelder Consulting, Research und Public Relations.

Im Bereich Consulting arbeitet die Unternehmensberatung Titze GmbH seit vielen Jahren für namhafte Hersteller und Händler im In- und Ausland. Schwerpunkt der Beratung sind dabei die Komplette Markteinführungen, Handelskonzepte, Marketing- und Vertriebsberatung und anderes mehr.

Der Schwerpunkt im Bereich Research liegt in der Erstellung eigener Marktstudien rund um die Themen Bauen, Wohnen und Einrichten.

Weitere Informationen unter www.titze-online.de

Kontakt
Unternehmensberatung Titze GmbH
Susanne Schlagmann-Titze
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Pressemitteilungen

Freiberufler blicken optimistisch auf den Projektmarkt

Marktstudie: „Zwischenbilanz Projektmarkt 2018“

Freiberufler blicken optimistisch auf den Projektmarkt

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 27.08.2018. Dank guter Auslastung und steigenden Stundensätzen sind Freiberufler, trotz höherem Akquise-Aufwand, zufrieden mit dem ersten Halbjahr. Aufgabe ist wichtigster Faktor bei Projektauswahl. Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Zwischenbilanz Projektmarkt 2018“, für die der Technologiedienstleister zwischen Juni und August 2018 die 10.789 Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse aus der Auswertung von 688 Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen
Gestiegene Stundensätze
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Projektmarkt für die befragten Freiberufler in einigen Bereichen leicht rückläufig, befindet sich allerdings noch immer auf hohem Niveau. So haben sich zwar die Werte für eine Vollauslastung erhöht, im Umkehrschluss gaben mehr Freiberufler an, nur sehr wenig Aufträge zu haben, abgenommen hat die mittlere Auslastung.
Noch immer braucht ein sehr hoher Anteil der Umfrageteilnehmer nur sehr wenige Vorstellungstermine, um an eine Beauftragung zu kommen, allerdings ist dieser Wert ebenfalls rückläufig.
Zudem gaben in diesem Jahr mehr Umfrageteilnehmer an, momentan in keinem Projekt zu sein.
Gegen den eher negativen Trend der ersten drei Fragen spricht jedoch, dass die Stundensätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum für die Mehrheit der Befragten gestiegen sind.

Freiberufler können wählerisch sein
Der wichtigste Faktor für die Projektauswahl bleibt auch in diesem Jahr die Aufgabe, gefolgt vom Stundensatz. Beide Werte wurden jedoch von weniger Befragten angegeben. Deutlich gestiegen hingegen ist der Faktor Laufzeit – Planungssicherheit wird wichtiger.
Der Anteil der Umfrageteilnehmer, für den es wichtig ist, überhaupt ein Projekt zu bekommen hat weiter abgenommen. Das zeigt die gute Auslastung und positive Entwicklung des Projektmarktes für Freiberufler.
Im Vergleich zum Vorjahr war die Projektauslastung laut Umfrageteilnehmer auf konstant hohem Niveau. Gleichzeitig blickt ein deutlich höherer Anteil eher positiv als pessimistisch auf den restlichen Jahresverlauf.
SOLCOM Geschäftsführer Oliver Koch: „In der Gesamtbetrachtung bleiben Freiberufler optimistisch. Zu Recht, denn nichts spricht für einen negativen Trend auf dem Projektmarkt und der Bedarf wird weiter auf hohem Niveau bleiben.“

1. Wie war Ihre Projektauslastung im ersten Halbjahr 2018?
Zusammengenommen 71,4 Prozent hatten eine sehr gute Auslastung von über 76 Prozent im bisherigen Jahresverlauf, 1,9 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Fast jeder Vierte hatte sogar eine Auslastung von über 100 Prozent – ebenfalls ein deutlich höherer Wert.
Etwa jeder Fünfte hatte im ersten Halbjahr eine Projektauslastung von unter 50 Prozent, das sind mehr als im Vergleich zu der Befragung im Vorjahr. Der Wert für eine sehr schwache Auslastung hat sich zudem fast vervierfacht.

(Werte 2017 in Klammern)
0 % – 25 %: 12,8% (3,4%)
26 % – 50 %: 5,4% (10,1%)
51 % – 75 %: 10,5% (16,9%)
76 % – 100 %: 48,1% (53,9%)
> 100 %: 23,3% (15,6%)

2. Wie sicher sind Sie, dass Ihr aktuelles Projekt verlängert wird?
Der Anteil der Befragten, die zur Zeit der Umfrage ohne Projekt war, erhöhte sich leicht auf 13,7 Prozent. Jedoch sind die Werte für eine unsichere bzw. nicht vorgesehene Verlängerung mit kumuliert 25,6 Prozent leicht rückläufig. Im Vorjahr waren es noch 33,2 Prozent.
Etwa jeder sechste Umfrageteilnehmer ist sich sicher, dass sein Projekt verlängert wird, etwa fünf Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Anteilsmäßig ist der Wert für eine relativ sichere Verlängerung deutlich höher, als der für eine absolut sichere Verlängerung.

(Werte 2017 in Klammern)
Bin momentan in keinem Projekt – 13,7% (10,9%)
Wird nicht verlängert – 15,4% (13,5%)
Unsicher – 10,2% (19,7%)
Relativ sicher – 38,7% (29,6%)
Absolut sicher – 22,1% (26,52)

3. Wie viele Vorstellungstermine müssen Sie aktuell durchschnittlich wahrnehmen, um eine Beauftragung zu bekommen?
Der Trend der vorherigen Fragen setzt sich hier fort: Während im vergangenen Jahr knapp jeder neunte befragte Freiberufler nur sehr wenige Vorstellungstermine wahrnehmen musste, um an eine Beauftragung zu kommen, waren es 2018 noch Acht von zehn.
Entsprechend sind die Werte für mehr als fünf Termine gestiegen und liegen zusammengenommen bei knapp 20 Prozent. Etwa drei Prozent brauchten dazu sogar mehr als zehn Anläufe.

(Werte 2017 in Klammern)
1 – 5: 80,7% (87,6%)
6 – 10: 16,3% (9,8%)
Mehr als 10: 3,1% (27,6%)

4. Welche Faktoren sind aktuell für Sie entscheidend für die Projektwahl? (Mehrfachnennungen möglich)
Als wichtigster Faktor hat sich auch in diesem Jahr die Aufgabe mit 75,4 Prozent an erster Stelle gesetzt, jedoch sind dies 7,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch der Stundensatz verlor 3,8 Prozent und blieb an zweiter Stelle.
Für etwa die Hälfte der Befragten sind die räumliche Nähe und die Laufzeit entscheidende Faktoren bei der Projektwahl und jeder Zehnte schaut sich das Unternehmen genau an, welches das Projekt durchführt.
Der Anteil der Umfrageteilnehmer, für den es wichtig ist, überhaupt ein Projekt zu bekommen hat weiter abgenommen und liegt nur noch bei 2,9 Prozent.

(Werte 2017 in Klammern)
Mir ist primär wichtig, ein Projekt zu bekommen – 2,9% (4,6%)
Räumliche Nähe – 54,8% (67,1%)
Stundensatz – 72,4% (76,2%)
Laufzeit – 51,2% (31,9%)
Aufgabe – 75,4% (83,2%)
Unternehmen – 14,7% (12,9%)
Sonstige – 1,7% (2,8%)

5. Wie haben sich Ihrer Meinung nach die Stundensätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum entwickelt?
Mehr als die Hälfte der befragten Freiberufler freute sich über gestiegene Stundensätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das sind 19,0 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Nur noch jeder Zwanzigste ist dagegen der Meinung, diese seien gesunken. Dieser Wert hat sich halbiert.
Etwas mehr als ein Drittel sahen hier eine Stagnation, auch das sind deutlich weniger.

(Werte 2017 in Klammern)
Gestiegen – 56,8% (37,8%)
Stagniert – 38,1% (50,7%)
Gesunken – 5,2% (11,6%)

6. Wie hat sich Ihre Projektauslastung in 2018 im Vergleich zum Vorjahr entwickelt?
Mit 54,9 Prozent sieht die absolute Mehrheit die bisherige Projektauslastung in 2018 auf dem Niveau des Vorjahres. Der Anteil der befragten Freiberufler, die eine Verbesserung wahrgenommen haben, ist etwas zurückgegangen, genauso wie die Anzahl derjenigen, für die er sich verschlechtert hat.

(Werte 2017 in Klammern)
Verbessert – 29,2% (33,1%)
Verschlechtert – 15,8% (18,2%)
Auf gleichem Niveau – 54,9% (48,7%)

7. Was erwarten Sie in Bezug auf die Projektauslastung für das Gesamtjahr 2018?
Für das restliche Jahr 2018 erwarten die befragten Freiberufler einen Projektmarkt auf konstantem Niveau. Gleichzeitig blickt ein deutlich höherer Anteil eher positiv als pessimistisch auf den restlichen Jahresverlauf, im Vergleich zum Vorjahr ist dies jedoch etwas rückläufig.
So glauben zusammengenommen 39,1 Prozent an eine Verbesserung und nur 14,2 Prozent befürchten eine Verschlechterung.

(Werte 2017 in Klammern)
Deutliche Verbesserung – 14,5% (19,1%)
Leichte Verbesserung – 24,6% (27,4%)
Deutliche Verschlechterung – 9,3% (6,7%)
Leichte Verschlechterung – 4,9% (8,1%)
Konstantes Niveau – 46,7% (38,8%)

Neue Umfrage
Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Marktstudie startete auf www.solcom.de eine neue Umfrage zum Thema „Zwischenbilanz Projektmarkt“.

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Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Fest und flexibel: Ceresana untersucht den Weltmarkt für synthetische Elastomere

Elastisch verformbare Kunststoffe sind unentbehrlich für viele technische Anwendungen, aber auch für zahlreiche Alltagsgegenstände. Weltweit werden pro Jahr mehr als 12,7 Millionen Tonnen dieser Polymer-Sorten verbraucht. Ceresana hat bereits zum dritten Mal detailliert den Weltmarkt für synthetische Elastomere untersucht. Dazu gehören Styrol-Butadien-Kautschuk, Butadien-Kautschuk, Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk, Butyl-Kautschuk, Acrylnitril-Butadien-Kautschuk sowie Chlorbutadien und Polyisopren. Die aktuelle Studie bietet umfassende Daten für die Jahre seit 2009 und macht Prognosen bis 2025.

Fahrzeugreifen sind Hauptanwendung

Der bedeutendste Absatzmarkt für synthetische Elastomere im Jahr 2017 war das Segment Reifen: 58 % des weltweiten Gesamtverbrauchs entfiel auf den Einsatz in Erst- und Ersatzreifen. Elastomere werden auch für zahlreiche weitere Produkte in der Fahrzeugindustrie eingesetzt: zum Beispiel für Schläuche, Kabel, Dichtungen sowie Fenster- und Türprofile. Für die Fahrzeugbranche erwarten die Analysten von Ceresana einen Anstieg der weltweiten Elastomer-Nachfrage von 3,0 % pro Jahr bis 2025.

Technische Gummi-Produkte

Zweitgrößter Einsatzbereich für Elastomere sind formfeste, aber elastisch verformbare technische Produkte wie Förderbänder, Walzenbezüge, Schläuche, Profile, Dichtungen, Kabel, Formteile und Dachfolien. Von der chemischen Industrie, dem Maschinenbau, der Bauindustrie bis hin zur Elektro- und Elektronikindustrie werden zunehmend Gummi-Produkte nachgefragt. Für den Zeitraum bis 2025 prognostiziert Ceresana, dass sich in den Bereichen Industrie und Bau die weltweite Nachfrage nach Elastomeren jährlich um 2,4 % erhöhen wird.

Spitzenreiter Styrol-Butadien-Kautschuk

Die mit Abstand wichtigste Elastomer-Sorte ist Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR): rund 5,1 Millionen Tonnen wurden im Jahr 2017 verarbeitet. SBR wird durch Emulsionspolymerisation (E-SBR) oder durch Lösungspolymerisation (S-SBR) hergestellt. Während E-SBR etwa 72% des gesamten SBR-Verbrauchs ausmacht, zeichnet sich der Markt für S-SBR durch wesentlich dynamischere Wachstumsraten von 3,8 % pro Jahr aus. Bei diesen beiden Produkten, wie auch bei Butadien-Kautschuk (BR), Butyl-Kautschuk (IIR) und Polyisopren (IR), ist die Reifenindustrie der dominierende Absatzmarkt. Ein anderes Bild zeigt sich bei Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM), Chlorbutadien (CR) und Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR): Diese Elastomer-Sorten werden vor allem für den Einsatz in Industrie- und Bauprodukten sowie für die Modifikation von anderen Werkstoffen gebraucht.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine Darstellung und Analyse des globalen Elastomer-Markts – einschließlich Prognosen bis 2025: Für jede Weltregion wird die Entwicklung von Umsatz, Verbrauch und Produktion erläutert.
In Kapitel 2 werden 25 Länder detailliert analysiert: Verbrauch, Export, Import, Produktion, Kapazitäten und Umsatz von Elastomeren. Zusätzlich werden die Länder hinsichtlich der Anwendungsgebiete betrachtet. Die Marktdaten zu Verbrauchs€mengen je Land werden für die einzelnen Elastomer-Typen aufgegliedert.
Kapitel 3 analysiert gründlich die verschiedenen Anwendungsgebiete von Elastomeren: Daten und Einflussfaktoren zum Einsatz in Reifen, Fahrzeugen, Industrie- und Bauprodukten, Modifikation von Werkstoffen sowie sonstige Verwendungen.
Kapitel 4 betrachtet die Nachfrage nach Elastomeren – aufgeteilt auf die Typen Styrol-Butadien-Kautschuk (E-SBR), Styrol-Butadien-Kautschuk (S-SBR), Butadien-Kautschuk (BR), Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM), Butyl-Kautschuk (IIR), Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR), Chlorbutadien und Polyisopren (CR & IR).
Kapitel 5 bietet ein nützliches Herstellerverzeichnis mit den 67 bedeutendsten Elastomer-Produzenten, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil und Angaben zu Kapazitäten.
Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/kunststoffe/synthetische-elastomere/

Marktstudie Synthetische Elastomere

Über Ceresana
Ceresana ist international führend bei Marktforschung und Consulting zu Chemikalien, Kunststoffen, Industriegütern und Verpackungen. Das Unternehmen beliefert bereits seit über 15 Jahren über 10.000 Kunden aus Industrie und Handel in 60 Ländern mit aktuellen Analysen. Die Dienstleistungen von Ceresana für Hersteller, Verarbeiter und Verbände umfassen umsetzungsorientierte Beratung, maßgeschneiderte Auftragsstudien und über 100 auftragsunabhängige Marktstudien.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

Ceresana
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Fax: +49 7531 94293 27
Pressekontakt: Martin Ebner, m.ebner@ceresana.com

Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Elastisches Wachstum: Ceresana-Studie zum Weltmarkt für Butadien-Kautschuk

Butadien-Kautschuk (butadiene rubber, BR) ist, gemessen am weltweiten Absatz, der zweitwichtigste Kautschuk nach Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR). Hergestellt wird BR durch die Polymerisation von Butadien. Produkte aus BR besitzen eine sehr gute Elastizität, Isoliereigenschaft, Abriebfestigkeit und Kälteflexibilität. Nach der neuesten Studie des Marktforschungsinstituts Ceresana werden von dieser Elastomer-Sorte aktuell weltweit pro Jahr rund 3,44 Millionen Tonnen verbraucht. Auf die Region Asien-Pazifik entfallen dabei mehr als 57 % des globalen Umsatzes; mit großem Abstand folgen dahinter Nordamerika und Westeuropa. Ceresana erwartet, dass der mit BR erzielte Umsatz bis 2025 um durchschnittlich 4,1 % pro Jahr wachsen wird.

Reifen und Kunststoff-Modifikation sind Hauptanwendungen

Der dominierende Absatzmarkt für BR sind Fahrzeugreifen, mit einem Anteil von rund 73 % des weltweiten Gesamtverbrauchs. BR ist neben SBR, Naturkautschuk und Carbon Black der wichtigste Bestandteil bei der Reifenherstellung. Im Jahr 2025 werden für die Reifenherstellung voraussichtlich 2,9 Millionen Tonnen BR benötigt werden. Der Einsatzbereich mit dem stärksten prozentualen Wachstum, durchschnittlich 2,2 % pro Jahr, ist jedoch die Modifikation von technischen Kunststoffen. Besonders die mechanischen Eigenschaften von High-Impact-Polystyrol (HIPS) und Acryl-Butadien-Styrol (ABS) werden mit Hilfe von BR verbessert.

Kautschuk-Produkte aller Art

In verschiedenen Industrien von der chemischen Industrie, der Bauindustrie, dem Maschinenbau, Freizeit- und Sportprodukten bis hin zur Elektro- und Elektronikindustrie wird BR für eine Vielzahl von Produkten benötigt. Im Jahr 2017 wurden weltweit über 433.000 Tonnen für diese Anwendungen nachgefragt.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine Darstellung und Analyse des globalen BR-Markts – einschließlich Prognosen bis 2025: Für jede Weltregion wird die Entwicklung von Umsatz, Verbrauch und Produktion erläutert.
In Kapitel 2 werden 18 Länder detailliert analysiert: Verbrauch, Export, Import, Produktion, Kapazitäten und Umsatz von BR. Zusätzlich werden die Länder hinsichtlich der Anwendungsgebiete betrachtet.
Kapitel 3 analysiert gründlich die verschiedenen Anwendungsgebiete von BR: Daten und Einflussfaktoren zum Einsatz in Reifen, Modifikationen (ABS, HIPS) sowie sonstigen industriellen Absatzmärkten.
Kapitel 4 bietet ein nützliches Herstellerverzeichnis mit den 33 bedeutendsten BR-Produzenten, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil und Angaben zu Kapazitäten. Zu den bedeutendsten Herstellern zählen: Arlanxeo Holding BV, Asahi Kasei, Bridgestone Corporation, Goodyear Tire and Rubber Company, JSR Corporation, LG Chem Ltd., PetroChina und Sinopec Corp.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/kunststoffe/butadien-kautschuk/

Marktstudie Butadien-Kautschuk

Über Ceresana
Ceresana ist international führend bei Marktforschung und Consulting zu Chemikalien, Kunststoffen, Industriegütern und Verpackungen. Das Unternehmen beliefert bereits seit über 15 Jahren über 10.000 Kunden aus Industrie und Handel in 60 Ländern mit aktuellen Analysen. Die Dienstleistungen von Ceresana für Hersteller, Verarbeiter und Verbände umfassen umsetzungsorientierte Beratung, maßgeschneiderte Auftragsstudien und über 100 auftragsunabhängige Marktstudien.
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Heiße Reifen: Ceresana untersucht den Weltmarkt für Styrol-Butadien-Kautschuk

Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR) ist der meistverkaufte synthetische Kautschuk und schon seit Jahrzehnten unentbehrlich für viele Anwendungen. Im Alltag ist SBR vor allem in Fahrzeugreifen anzutreffen. Nach einer aktuellen Marktstudie von Ceresana werden weltweit pro Jahr rund 5,1 Millionen Tonnen dieser Elastomer-Sorte verbraucht. Dabei entfällt auf Asien-Pazifik mehr als die Hälfte der globalen Nachfrage. Die Analysten von Ceresana erwarten, dass sich bis 2025 der weltweite SBR-Verbrauch voraussichtlich um 2,0 % pro Jahr erhöhen wird.

Butadien und Styrol

Styrol-Butadien-Kautschuk ist ein Copolymer aus den Chemikalien Butadien und Styrol. Hergestellt wird SBR durch Emulsionspolymerisation (E-SBR) oder Lösungspolymerisation (S-SBR). Auf E-SBR entfallen ungefähr 72% des gesamten Verbrauchs. Dagegen zeichnet sich der bislang kleinere Markt für S-SBR durch wesentlich dynamischere Wachstumsraten von 3,8% pro Jahr aus.

Reifen sind die bedeutendste Anwendung

Der wichtigste Absatzmarkt für SBR im Jahr 2017 war das Segment Reifen: Über 67 % des weltweiten Gesamtverbrauchs entfiel auf den Einsatz in Erst- und Ersatzreifen. Reifen werden vor allem aus SBR, Butadien-Kautschuk und Naturkautschuk hergestellt. E-SBR wird vorwiegend für Standardreifen verwendet, dagegen wird S-SBR zunehmend bei der Produktion von Reifen mit hoher Abriebfestigkeit und einem geringeren Rollwiderstand gebraucht.

Wachsende SBR-Nachfrage

Zweitgrößter Einsatzbereich mit weltweit rund 740.000 Tonnen ist die Herstellung von industriellen Produkten. Von der Chemieindustrie über den Maschinenbau bis hin zur Elektro- und Elektronikindustrie wird SBR für eine Vielzahl von Einsatzbereichen benötigt, zum Beispiel für Förderbänder, Walzenbezüge, Schläuche, Profile, Dichtungen, Kabel, Klebstoffe, Formteile und die Modifikation von Kunststoffen. In der Bauindustrie wird SBR unter anderem auch für Rohre, Dachfolien und zur Modifikation anderer Baustoffe eingesetzt. Außerdem wird SBR für zahlreiche Sport- und Konsumartikel benötigt.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine Darstellung und Analyse des globalen SBR-Markts – einschließlich Prognosen bis 2025: Für jede Weltregion wird die Entwicklung von Umsatz, Verbrauch und Produktion erläutert.
In Kapitel 2 werden 23 Länder detailliert analysiert: Verbrauch, Export, Import, Produktion, Kapazitäten und Umsatz von SBR. Zusätzlich werden die Länder hinsichtlich der Anwendungsgebiete betrachtet. Die Marktdaten zu Verbrauchs-mengen je Land werden für die einzelnen SBR-Typen aufgegliedert.
Kapitel 3 analysiert gründlich die verschiedenen Anwendungsgebiete von SBR: Daten und Einflussfaktoren zum Einsatz in Reifen, Industrieprodukten (Förderbänder, Walzenbezüge, Konsumartikel, Schläuche, Klebstoffe, Formteile u.a.), Bauprodukten (Rohre & Rohrdichtungen, Kabel, Dachfolien, Profile), sowie sonstigen Anwendungsgebieten (Freizeit- und Sportprodukte, Schutzkleidungen, Sohlen, Handschuhe und Textilien).
Kapitel 4 betrachtet die Nachfrage nach SBR in den Regionen Westeuropa, Osteuropa, Nord- und Südamerika, Asien-Pazifik, Mittleren Osten und Afrika – aufgeteilt auf E-SBR und S-SBR.
Kapitel 5 bietet ein nützliches Herstellerverzeichnis mit den 41 bedeutendsten SBR-Produzenten, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil und Angaben zu Kapazitäten. Zu den bedeutendsten Herstellern zählen: Arlanxeo Holding B.V., Goodyear Tire & Rubber Company, JSR Corporation, Korea Kumho Petrochemical Co., Ltd., PetroChina Company Ltd., Sinopec Corp., Synthos S.A., TSRC Corporation, Trinseo S.A. und Versalis Corporation.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/kunststoffe/styrol-butadien-kautschuk/

Marktstudie Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR)

Über Ceresana
Ceresana ist international führend bei Marktforschung und Consulting zu Chemikalien, Kunststoffen, Industriegütern und Verpackungen. Das Unternehmen beliefert bereits seit über 15 Jahren über 10.000 Kunden aus Industrie und Handel in 60 Ländern mit aktuellen Analysen. Die Dienstleistungen von Ceresana für Hersteller, Verarbeiter und Verbände umfassen umsetzungsorientierte Beratung, maßgeschneiderte Auftragsstudien und über 100 auftragsunabhängige Marktstudien.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

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Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Notwendiges Schwarz: Ceresana-Report zum Weltmarkt für Carbon Black

Carbon Black, auch Industrie-Ruß genannt, steckt als Füllstoff in Reifen und zahlreichen weiteren Produkten aus Gummi. Bei Kunststoffen, Druckfarben, Farben und Lacken wird Carbon Black dagegen als schwarzes Pigment eingesetzt. Ceresana hat bereits zum dritten Mal den Weltmarkt für Carbon Black untersucht. „Wir erwarten dafür bis zum Jahr 2025 eine positive Entwicklung der Nachfrage“, erläutert Oliver Kutsch, Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts: „Der gesamte Verbrauch wird dann voraussichtlich mehr als 15 Millionen Tonnen Carbon Black erreichen.“

Größte Nachfrage in Asien-Pazifik

Auf die Industrie in der Region Asien-Pazifik entfielen im Jahr 2017 mehr als 62 % des globalen Carbon-Black-Verbrauchs. Dank überdurchschnittlicher Wachstumsraten wird ihr Marktanteil bis zum Jahr 2025 auf rund 65 % steigen. In Asien ist China mit rund 4,7 Millionen Tonnen mit Abstand der größte Verbraucher von Carbon Black. Für die kommenden Jahre prognostiziert Ceresana ein weiteres Wachstum der chinesischen Nachfrage. Die Region mit der zweitgrößten Carbon-Black-Nachfrage im Jahr 2017 war Nordamerika, dicht gefolgt von Westeuropa auf dem dritten Platz.

Weltweit steigende Produktion

In der ganzen Welt wächst die Produktion von Carbon Black. Die Region Asien-Pazifik ist Spitzenreiter nicht nur beim Verbrauch, sondern auch bei der Herstellung: Mehr als 64 % der im Jahr 2017 produzierten Carbon-Black-Menge wurde dort gefertigt. Mit beträchtlichem Abstand dahinter lag an zweiter Stelle Nordamerika, gefolgt von Osteuropa. Aufgrund eines weiteren Kapazitätsausbaus von über 1,5 Millionen Tonnen, vorwiegend in China und Indien, wird die Region Asien-Pazifik ihre Produktion weiter steigern – auf voraussichtlich mehr als 10 Millionen Tonnen im Jahr 2025.

Ohne Ruß keine Reifen

Das bei weitem wichtigste Anwendungsgebiet für Carbon Black sind Reifen. Diese werden vorwiegend aus den Gummi-Sorten SBR, BR und Naturkautschuk hergestellt. Daher entfällt auch ein Großteil der Carbon-Black-Nachfrage auf diese Elastomere. Im Jahr 2017 wurden weltweit rund 9 Millionen Tonnen für Reifen verbraucht. An zweiter Stelle lagen Gummi-Produkte für Industrie und Bau. Von der chemischen Industrie, dem Maschinenbau, der Bauindustrie bis hin zur Elektro- und Elektronikindustrie wird Carbon Black bei einer Vielzahl von Produkten benötigt, zum Beispiel für Förderbänder, Walzenbezüge, Schläuche, Profile, Dichtungen, Kabel und Formteile bis hin zu Dachfolien. Der Einsatz von Carbon Black als Schwarz-Pigment in Druckfarben, Kunststoffen sowie Farben und Lacken macht derzeit nur einen geringen Anteil am Gesamtmarkt aus.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine Darstellung und Analyse des globalen Markts für Carbon Black (Ruß, Industrieruß) – einschließlich Prognosen bis 2025: Für jede Region wird die Entwicklung von Umsatz, Verbrauch, Produktion und Kapazitäten erläutert.
In Kapitel 2 wird der Carbon-Black-Markt der wichtigsten 21 Länder einzeln betrachtet: Dargestellt werden Verbrauch, Umsatz, Produktion, Carbon-Black-Hersteller sowie Import und Export. Die Nachfrage wird analysiert, und zwar detailliert für Reifen, Gummi-Produkte für die Bereiche Fahrzeuge, Industrie & Bau sowie sonstige Gummi-Anwendungen, für Kunststoffe, Druckfarben und Farben & Lacke.
Kapitel 3 untersucht fundiert die Absatzmärkte und Anwendungsgebiete für Carbon Black. Die Daten zur Verbrauchsentwicklung werden betrachtet für die Regionen West- und Osteuropa, Nord- und Südamerika, Asien-Pazifik und Mittlerer Osten, beziehungsweise Afrika.
Kapitel 4 bietet Unternehmensprofile der bedeutendsten Hersteller von Carbon Black, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kapazitäten und Kurzprofil. Ausführliche Profile werden von 70 Herstellern geliefert, wie Aditya Birla Group, Bridgestone Group, Cabot Corporation, China Synthetic Rubber Corporation, Hebei Daguangming Industry Group Company Limited, Jiangxi Black Cat Carbon Black Co., Ltd., OCI Company Ltd., Omsk Carbon Group OOO, Orion Engineered Carbons GmbH, Phillips Carbon Black Limited, Sid Richardson Carbon Co. und Tokai Carbon Co., Ltd.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/chemikalien/carbon-black/

Marktstudie Carbon Black (3. Auflage)

Über Ceresana
Ceresana ist international führend bei Marktforschung und Consulting zu Chemikalien, Kunststoffen, Industriegütern und Verpackungen. Das Unternehmen beliefert bereits seit über 15 Jahren über 10.000 Kunden aus Industrie und Handel in 60 Ländern mit aktuellen Analysen. Die Dienstleistungen von Ceresana für Hersteller, Verarbeiter und Verbände umfassen umsetzungsorientierte Beratung, maßgeschneiderte Auftragsstudien und über 100 auftragsunabhängige Marktstudien.
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