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Erfolgreiche MDK Prüfung für die bipG mbH

Das diesjährige Ergebnis der MDK Prüfung ist veröffentlicht und die bipG hat im Vergleich zum Vorjahr ein noch besseres Ergebnis erzielt!

Erfolgreiche MDK Prüfung für die bipG mbH

MDK Ergebnis bipG mbH

Das diesjährige Ergebnis der MDK Prüfung ist veröffentlicht und die bipG hat im Vergleich zum Vorjahr ein noch besseres Ergebnis erzielt!
Einmal im Jahr prüft der Medizinische Dienst der Krankenversicherungen die vorgeschriebenen Qualitätsstandards stationärer und ambulanter Pflegeeinrichtungen. So wird eine optimale pflegerische Versorgung für pflegebedürftige Menschen weiterhin garantiert.

Unser größter Dank gilt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
Mit der Hilfe unserer engagierten und motivierten Mitarbeiter, hat die bipG nun ein Gesamtergebnis von 1,2 erzielen können!
Im Bereich der pflegerischen Leistungen wurden insgesamt 17 Kritikern und im Bereich der Organisation wurden 9 Kriterien untersucht. In beiden konnten wir sogar ein Ergebnis von 1,0 erzielen!

Auch weiterhin auf Verbesserungskurs
Zukünftig will sich die bipG natürlich auch weiterhin verbessern! Deswegen bietet sie ihren Mitarbeitern stetige Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten an und reflektiert ständig die geleistete Arbeit. Nur so kann sich die bipG weiterentwickeln, wachsen und noch bessere Ergebnisse vorweisen.

Die bipG ist ein überregionaler Pflegedienst für intensivpflichtige Patienten stationär und ambulant.

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Joshua Martinez
Königstraße 20
30175 Hannover
0511 / 809 089 09
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Vorladung beim MDK: Wie verhält man sich richtig?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Vorladung beim MDK: Wie verhält man sich richtig?

Fachanwalt Bredereck

Arbeitgeber, die an der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zweifeln, schalten mitunter den Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen (MDK) ein, um den krank geschriebenen Arbeitnehmer zu einer ärztlichen Zweituntersuchung vorladen zu lassen. Was Arbeitnehmer bei einer MDK-Vorladung tun sollten, erklärt Arbeitsrechtler und Kündigungsschutzexperte Alexander Bredereck.

Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) ist ein Indiz dafür, dass der Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen die arbeitsvertraglich geschuldete Leistung nicht erbringen kann. Mit anderen Worten: Der Arbeitgeber muss erst einmal davon ausgehen, dass die Feststellung des Arztes richtig ist und der Arbeitnehmer tatsächlich arbeitsunfähig krank ist. Erschüttern kann er dieses Indiz allerdings durch die Untersuchung eines anderen Arztes, und dafür stellt der MDK Ärzte zur Verfügung, die eine solche „Zweitmeinung“ auf Antrag des Arbeitgebers ausstellen.

Was ist Arbeitnehmern zu raten, die der MDK vorlädt? Zunächst: Grundsätzlich sollte man dieser Vorladung folgen und zum Untersuchungstermin erscheinen. Warum? Weil die AU nicht mehr glaubhaft ist, wenn der Arbeitnehmer sich der Zweituntersuchung verweigert.

Besser ist es regelmäßig, zum MDK-Termin hinzugehen und sich von den dortigen Ärzten nochmal untersuchen zu lassen. Zwei Dinge können passieren: Entweder der MDK bestätigt die AU, dann kann man beruhigt nach Hause gehen. Oder der MDK stellt fest, dass man in Wahrheit arbeitsfähig ist, man also eigentlich ein Simulant sei.

Was also, wenn der MDK einen wieder gesundschreibt? In dem Fall rate ich regelmäßig dazu, wieder zu einem selbst gewählten Arzt – diesmal am besten zu einem Facharzt – zu gehen und sich erneut arbeitsunfähig krank schreiben zu lassen. Dann gilt wieder das Indiz der neuen AU, dass nämlich richtig ist, was der Arzt oder Facharzt (zuletzt) feststellt.

Allerdings kann der Arbeitgeber eine AU immer mit dem Verhalten des Arbeitnehmers erschüttern, beispielsweise wenn er während der Arbeitsunfähigkeit feiert oder verreist und sich das herumspricht, durch Zufall oder durch einen verräterischen Post in den Sozialen Medien.

Fazit: Nur wer arbeitsunfähig ist, sollte sich eine AU ausstellen lassen und dann von der Arbeit nur solange fern bleiben, bis man wieder gesund und arbeitsfähig ist. Wer simuliert, riskiert seinen Arbeitsplatz! Wem der Arbeitgeber vorwirft, seine Arbeitsunfähigkeit nur vorzutäuschen, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen – gegen die man sich wehren kann, mit einer Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter 030/40004999 oder unserer Hotline 0176/21133283 an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

15.06.2018

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

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Vorladung vom MDK: müssen bzw. sollten Arbeitnehmer dort erscheinen?

Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, im Interview mit Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Vorladung vom MDK: müssen bzw. sollten Arbeitnehmer dort erscheinen?

Fachanwalt Arbeitsrecht

Maximilian Renger: Es gab zuletzt verschiedene Nachfragen zum Thema MDK auf YouTube, insbesondere ging es darum, ob Arbeitnehmer eigentlich verpflichtet sind, einer entsprechenden Vorladung zu folgen. Vielleicht erst einmal zur Klarstellung, was macht der MDK eigentlich?

Fachanwalt Bredereck: Der MDK ist der Medizinische Dienst der Krankenkassen und überprüft Krankschreibungen von Arbeitnehmern. Arbeitgeber wirken auf eine entsprechende Begutachtung hin, wenn sie Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit eines Arbeitnehmers haben.

Maximilian Renger: Und müssen Arbeitnehmer sich einer solchen Begutachtung unterziehen?

Fachanwalt Bredereck: Arbeitsrechtlich betrachtet ist die Frage weniger, ob sie das müssen, sondern eher, ob es sinnvoll ist, die Überprüfung abzulehnen. Es dreht sich dabei um folgendes: Arbeitsunfähigkeit bedeutet, dass ein Arbeitnehmer nicht in der Lage ist, die vertraglich geschuldete Arbeitsleistung zu erbringen. Eine entsprechende Bescheinigung vom Arzt hat zunächst eine starke Indizwirkung dafür, dass der Mitarbeiter tatsächlich arbeitsunfähig ist. Das bedeutet, der Arbeitgeber hat es nicht leicht, die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zu entkräften. Unter gewissen Umständen kann ihm das aber gelingen.

Maximilian Renger: Zum Beispiel?

Fachanwalt Bredereck: Wenn der angeblich arbeitsunfähige Arbeitnehmer zum Beispiel fleißig Partyfotos in den sozialen Netzwerken postet. Oder aber auch, wenn er sich weigert, beim MDK zu erscheinen. Wer tatsächlich arbeitsunfähig ist und den Weg irgendwie auf sich nehmen kann, hat aus meiner Sicht auch keinen Grund, sich einer Begutachtung zu verweigern.

Maximilian Renger: Also sollten Arbeitnehmer einer „Vorladung“ nachkommen?

Fachanwalt Bredereck: Wenn es ihre Krankheit irgendwie zulässt, sollten sie das tun ja. Es spricht aus meiner Sicht nichts dagegen. Für den Fall, dass der MDK zu der Einschätzung kommt, der Arbeitnehmer sei gar nicht arbeitsunfähig, besteht zudem immer die Möglichkeit, im Anschluss einen Facharzt aufzusuchen. Wer tatsächlich nicht arbeiten kann, wir das von einem Facharzt mit entsprechender Expertise auch so bestätigt bekommen. Diese Einschätzung würde ich dann später im Streitfall vor Gericht in jedem Fall als die maßgebliche ansehen. Sollte auch der Facharzt zu dem Ergebnis kommen, dass man nicht arbeitsunfähig ist, dann sollte man eben schleunigst wieder zur Arbeit gehen.

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens in ihrem Fall. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten?

12.12.2017

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MDK, Qualitätsprüfungen von Pflegeeinrichtungen aus rechtlicher Sicht

Eine nicht nachvollziehbare und nebulöse rechtliche Situation im Bereich aller ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sorgt für massiven Ärger. Es wird ein immenser Druck auf die Betreiber von Altenpflegeheimen und ambulanten Pflegediensten

MDK, Qualitätsprüfungen von Pflegeeinrichtungen aus rechtlicher Sicht

ARGE Pflegedienste Recht (Bildquelle: pixabay / zaronews)

In der Bundesrepublik Deutschland gibt es ca. 2,8 Millionen pflegebedürftige Menschen. Davon werden an die 2 Millionen dieser (Bürger) zu Hause gepflegt (ambulante Pflege), etwa 800.000 sind in Pflegeheimen stationär untergebracht. Sie sollen nach ihrem persönlichen Hilfsbedarf und gemäß ihrer individuellen Bedürfnisse, nach dem aktuellen Stand der medizinischen Versorgung und der pflegerischen Erkenntnisse optimal versorgt werden. In der BRD wurden diese Pflegeeinrichtungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen bisher mit einer Durchschnittsbenotung, für alle geprüften Bereiche, mit Note: 1,3 bewertet. In Bayern liegen diese Benotungen sogar noch in einem besseren Bereich. Also darf der interessierte Bürger sowie die Politiker davon ausgehen, dass durch die angeblich notwendigen Transparenz,- und Abrechnungsprüfungen durch diesen Deutschen Prüfdienst MDK, in den geprüften Einrichtungen, die Welt für die schutzwürdigen Pflegebedürftigen in bester Ordnung ist, nach der verlässlichen, typisch Deutschen Gründlichkeit.

Das ist gut, möchte man meinen, doch leider nicht gut genug, zumindest nach Ansicht des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung MDK, den Krankenkassen, der Politik, und diverser staatlicher Stellen, bis hin zu Vereinigungen, welche über die Rechte von pflegebedürftigen Bürgern bestimmen dürfen, obwohl ein Auftrag dazu gar nicht besteht. Ein solches Mitspracherecht kann erst dann ergehen, wenn der einzelne Bürger Mitglied in einer solchen Vereinigung ist (VDK, Blindenverein ect.). Einen derartigen Nachweis können diese Vereinigungen nicht erbringen, und trotzdem nehmen sie sich das Recht heraus, im Auftrag der Bundesregierung ihre Empfehlungen abzugeben.

Es ist nicht der MDK oder MDS Deutschland, welche diese neuen Rechtsvorschriften der Qualitäts- und Abrechnungsprüfung anstreben. Es sind Forderungen des Spitzenverbandes der Krankenkassen, die damit an die Politik herangetreten sind. Natürlich gehen Politiker darauf ein, denn die Skandale der Schlechtpflege, einhergehend mit Falschabrechnungen sind nachweislich vorhanden. Dies gibt aber Niemand das Recht, alle ambulanten und stationären Einrichtungen unter den Generalverdacht der Schlechtpflege, bzw. des Abrechnungsbetruges zu stellen. Doch es scheint so, als wäre genau dass politisch gewollt, so wird es zumindest öffentlich dargestellt und schlägt sich wieder im Gesetzestext des SGB XI.

Ein Beispiel:

– „Kein Einwanderer, egal welcher religiösen Prägung, muss es sich laut Regierung gefallen lassen, dass eine Überwachung oder sonstige generalisierte Überwachungsmaßnahmen zur Feststellung von eventuellen Straftaten offiziell stattfinden darf. Dagegen kann jeder Ausländer klagen, auf der Basis der in Deutschland herrschenden Grundrechte aus der Verfassung (Grundgesetz). Hier bleiben die Grundrechte gewahrt, bei Leistungsbringern, sowie zum Teil bei Pflegebedürftigen werden diese Rechte ausgehebelt.“

Ambulante und stationäre Einrichtungsträger werden im SGB XI so dargestellt, dass diese grundsätzlich (oftmals unangekündigt) vom MDK auf Anweisung der Arbeitsgemeinschaften „ARGE“ (Zusammenschlüsse aller Krankenkassen in den einzelnen Bundesländern) zu überprüfen und komplett zu kontrollieren sind. Diese Arbeitsgemeinschaften „ARGE“ sind keine Rechtsobjekte, und der MDK, eine Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen, stellt keine Behörde im Sinne des § 418 ZPO dar.

Die Anforderungen und seine Ausführung an Gesetze, welche der Gesetzgeber verabschiedet, muss angesichts des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes umso schärfer sein, je niedriger der Grad der Gefahren tatsächlich ist. Hier ist ausdrücklich noch zu bedenken, dass derartige Prüfmaßnahmen mit dem Hintergrund eines generalisierten Verdachtes, verursacht durch einige wenige Unternehmen, gerade dann nicht zu verstehen ist, wenn doch nachweislich der MDK in den einzelnen Bundesländern dort regelmäßige Kontrollen durchgeführt hat. Hier werden verfassungsrechtliche Grenzen schlichtweg übergangen, ein unmittelbarer entstehender Zwang mit sofort hinnehmbaren Duldungsverwaltungsakt wird mittels neu gegründeter MDK Polizeigewalt staatlich angeordnet und durchgeführt. Nach rechtsstaatlicher Auffassung erscheint dies äußerst befremdlich.

Ganz davon abgesehen, dass es sich nicht nur um einen willkürlichen Gewaltakt gegenüber den Einrichtungsträgern handelt, wird gegen alle pflegebedürftigen Bürger, in rechtswidriger Art und Weise, ebenfalls ohne die Einhaltung ihrer geschützten Grundrechte durch das GG vorgegangen. Es werden mit bewusst falschen Informationen und Erklärungen durch Mitarbeiter des MDK Unterschriften von Pflegebedürftigen eingeholt, welche den MDK berechtigen, absolut private und sensible Sozialdaten zu sammeln, diese dann nach Gutdünken zu entschlüsseln, und den Pflegekassen zur Sanktionierung der Leistungserbringer zur Verfügung zu stellen.

Diese Handlungsweisen des MDK, betrifft aber nicht nur die Leistungserbringer, es trifft in weiterer Folge auch die Pflegebedürftigen, denn auch diese können ebenfalls, mit diesen angeblich legal „erspitzelten“ Informationen, in Regress genommen werden, bzw. sie müssen damit rechnen, dass Leistungen gestrichen oder gekürzt werden. Und natürlich werden dann Krankenversicherte als angebliche Mittäter und Betrüger entlarvt. Und obwohl der MDK die Entgegnungen der Leistungsbringer eins zu eins übernehmen muss, geschieht dies so gut wie nie.

Es gibt bis heute keinerlei eindeutigen, nachvollziehbaren Transparenzvorschriften und Vorschriften im Handeln der einzelnen MDK Mitarbeiter gegenüber dem einzelnen Betreiber. Alleine diese Tatsache ist gegenüber den Betrieben, welche geprüft werden, rechtswidrig. Es geht nicht mehr um das Wohl und den angeblichen Schutz von Schutzbedürftigen, es geht nur noch darum, dass ein Grundrechtseingriff durch einen Realakt legitimiert wird. Das ist im Sinne der Politik so gewollt, da die Forderungen nach höheren finanziellen Unterstützungen von den Krankenkassen an die Politik nicht erfüllt werden können. Es finden eklatante Verstöße gegen pflegebedürftige Bürger mit stattlichem Auftrag statt.

Die Pflegestandards sind durch das Pflegeversicherungsgesetz geregelt und den darauf aufbauenden Verträgen. Ob diese Qualitätsanforderungen eingehalten werden überprüft seither, durch zum Teil unangemeldete Prüfungen, der Medizinische Dienst MDK, in den Pflegeeinrichtungen. Diese Kontrollen sollen unter anderem dazu beitragen, dass den Pflegebedürftigen ein hohes Maß an Lebensqualität erhalten bleibt. Das erscheint erstmal plausibel und im Sinne des Pflegebedürftigen zu sein, wenn man bedenkt dass immer wieder Einzelfälle auftauchen die über Missstände in Pflegeeinrichtungen berichten. Tatsächlich werden diese wenigen Fälle gerne dazu benutzt um die Überprüfung der Pflege-Institutionen ständig zu verschärfen und dabei auch geltendes Recht zu missachten und beispielsweise Datenschutzrechtliche Daten von Pflegebedürftigen zu erheben, ohne dazu eine rechtliche Grundlage zu haben.

Uns liegt dazu ein Schreiben vom 12.06.2013 vom Bayerischen Landesbeauftragten für den Datenschutz vor, hier wird festgestellt, Zitat:

– „Für eine Beanstandung sprach an sich die Vielzahl datenschutzrechtlicher Verstöße. Problematisch ist auch, dass es sich hier um Sozialdaten, also Daten mit besonderem Schutzniveau handelt. Außerdem gehe ich davon aus, dass dieser Fall exemplarisch ist für eine Vielzahl von Fällen über einen längeren Zeitraum.“ Ende

Das heißt im Klartext, den Datenschützern ist die rechtliche Sachlage und die Situation bekannt, sensible Daten von Pflegebedürftigen werden ohne Zustimmung dieser Personen erhoben und von den Pflegekassenverbänden genutzt. Die Datenschützer sprechen zu recht von einer komplexen Rechtslage, bei dem datenschutzrechtlichen Verstoß handle es sich lediglich um eine Informationspflicht gegenüber dem von der Pflege betroffenen Patienten. In diesem offiziell bekannten Fall wurden Einwilligungen der Betroffenen nur mündlich durch die MDK eingeholt, nach Rechtlage hätte dies nur schriftlich erfolgen müssen. Verstoß erkannt, Verstoß der MDK und Kassenverbände geprüft und das Fehlverhalten festgestellt. Fazit, Zitat: „Angesichts der zum 01.10.2012 erfolgen Änderung der Rechtslage erübrigt sich jedoch die Forderung nach einer Behebung des datenschutzrechtlichen Verstoßes – Ende.

Das Sozialgericht Münster bestätigte in dieser datenschutzrechtlichen Angelegenheit: „MDK muss Einwilligung beim Pflegebedürftigen schriftlich einholen. Diese Rechtsauffassung gilt es zu umgehen und aus zu hebeln. So gehen diese Verbände allesamt „NGO’s – Non Goverment Organisation“ her und legen Richtlinien fest, sie berufen sich dabei auf geltendes Recht und kochen ihr eigenes Süppchen, veröffentlicht in den Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes über die Prüfung der in Pflegeeinrichtungen erbrachten Leistungen und deren Qualität nach § 114 SGB XI (Qualitätsprüfungs-Richtlinien-QPR) vom 6. Sept.2016 wie folgt, Zitat:

– Der GKV-Spitzenverband hat unter Beteiligung des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen und des Prüfdienstes des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e.V. aufgrund des §114aAbsatz7SGBXI in der am 31. Dezember 2015 bestehenden Fassung i.V. mit § 115a Absatz3 bis 5SGB XI am 6.September2016 die nachstehenden Richtlinien als Mindestanforderungen für die Prüfung der in Pflegeeinrichtungen erbrachten Leistungen und deren Qualität sowie für das Verfahren zur Durchführung von solchen Prüfungen im Bereich der sozialen Pflegeversicherung beschlossen.

Das heißt, der GKV-Spitzenverband, die MDK und Pflegekassenverbände legen fest und beschließen wie die Überprüfung und Kontrolle der Pflegeinrichtungen zu funktionieren hat, dabei berufen sie sich auf die Sozialgesetzgebung und legen die Kriterien zur Durchführung einfach selbst fest. Im Urteil vom Bundessozialgericht vom 16.05.2013, B 3 KR 31/12 R lässt sich bei den angegebenen Entscheidungsgründen des Gerichts klar erkennen dass die Gesetzgeber hier eindeutige Regeln festlegen die jedoch der Vorgehensweise der privaten Pflegekassenverbände widerspricht.

Auszüge/Zitat:

– In den Gesetzesmaterialien (BT-Drucks 14/7862) heißt es dazu, dass das Verfahren ausdrücklich auf Fälle begrenzt wird, in denen die Krankenkassen einen Anfangsverdacht haben. Der erkennende Senat hat daraus gefolgert, dass durch das Tatbestandsmerkmal der „Auffälligkeiten“ eine Abgrenzung der routinemäßigen Stichprobenprüfung nach § 17c KHG von der konkreten Einzelfallprüfung nach § 275 Abs. 1 Nr. 1 SGB V erfolgt ist und eine Auffälligkeit nur dann vorliegt, wenn der konkrete Verdacht einer fehlerhaften Abrechnung besteht (BSGE 98)
– Der 3. Senat hat dies dahingehend konkretisiert, dass der Anwendungsbereich der Einzelfallprüfung nach § 275 Abs. 1 Nr. 1 Halbs. 2 SGB V – soweit also die Rechnungsprüfung in Rede steht – auf solche Anlässe beschränkt ist, die durch „Auffälligkeiten“ gekennzeichnet sind; diese hat die Krankenkasse im Zweifelsfall zu belegen (Urteil vom 22.11.2012 – B 3 KR 20/12 R – zur Veröffentlichung in SozR 4 vorgesehen, RdNr. 23). Liegt keine Auffälligkeit im dargelegten Rechtssinne vor, kann und muss der MDK bei einem solchen, auf bloß vermeintliche Auffälligkeiten gestützten, Auftrag die Krankenkasse hierauf verweisen und den Auftrag ggf. ablehnen. Das Krankenhaus darf die Herausgabe von dennoch angeforderten Krankenbehandlungsunterlagen, die über das für die Abrechnung Erforderliche (vgl. § 301 SGB V) hinausgehen, unter Hinweis auf das Fehlen von Auffälligkeiten verweigern.
– Der erkennende Senat hat daraus abgeleitet, dass den Krankenkassen auch in diesem Prüfstadium kein Recht zusteht, selbst in die ärztlichen Behandlungsunterlagen Einsicht zu nehmen (so schon BSGE 90, 1 = SozR 3-2500 § 112 Nr. 3). Ebenso dürfen die Krankenkassen keine medizinischen Unterlagen „zur Vorprüfung des Vergütungsanspruchs“ anfordern oder – wie hier – das Krankenhaus unter Abkehr von dem gesetzlich vorgeschriebenen Prüfverfahren auffordern, sich zur Klärung offener medizinischer Fragen unmittelbar an den MD BEV zu wenden.
– Der Senat hat aber stets darauf hingewiesen, dass die Annahme eines Rechtsmissbrauchs durch die Krankenkasse auf gravierende Fälle vertragswidrigen Verhaltens zu beschränken ist und eine solche Konstellation bislang nur einmal konkret angenommen
– Rechtsmissbräuchlich im dargestellten Sinn ist aber ein Prüfverhalten, das nicht von der einzelnen Abrechnung bzw. der in ihr festzustellenden Auffälligkeit geleitet ist, sondern unabhängig davon und systematisch eine Vielzahl von Abrechnungsfällen einem Prüfverfahren nach § 275 Abs. 1 Nr. 1 SGB V zuführt, weil sie ein abstraktes Kürzungspotenzial enthalten.

Soweit die Sozialrechtliche Gesetzgebung und die Entscheidungsgründe des Bundessozialgerichtes. Doch damit ist die Geschichte der Kontrollsucht der Pflegekassenverbände noch nicht abgeschlossen, diese privaten Vereine sehen sich weiterhin berufen die Pflegedienste zu überwachen.

Der „Pflege-TÜV“ muss hingenommen werden – da eine Klagemöglichkeit besteht

Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass die gesetzlichen Krankenkassen auch weiterhin Berichte über Leistungen und Qualität von Pflegeheimen im Internet veröffentlichen dürfen. Die Veröffentlichung eines Transparenzberichtes sei kein verfassungswidriger Eingriff in die Rechte des betroffenen Pflegeheimbetreibers; sie läge im öffentlichen Interesse. Außerdem seien die Pflegeeinrichtungen den Berichten nicht schutzlos ausgeliefert, sondern könnten bei schwerwiegenden formellen oder inhaltlichen Mängeln dagegen vorgehen (so genannter „nachrangiger Rechtsschutz“). (BSG, B 3 P 5/12 R) Quelle: Wolfgang Büser

Die Pflegeheimbetreiber werden in den meisten Fällen von den Medien in einem schlechten Licht dargestellt, Presse und TV-Formate definieren die Betreiber von Pflegeeinrichtungen gern als böse Wölfe. Wer die Pflege macht, ist nahe am Pflegeempfänger und so haben sich viele der seriösen Pflegedienste es sich zur Aufgabe gemacht die sensiblen, sozialen Daten der Pflegebedürftigen zu schützen. Die Daten und der Zugang zu den Daten ist der springende Punkt, sagt dazu Klaus Papke, Betreiber einer Pflegeeinrichtung, ( https://www.facebook.com/groups/arge.pflegerecht/ ) denn die selbsternannten Kontrolleure der Krankenkassen, der Verbände und Vereine, allesamt private Institutionen, NGO“s müssen sich an die Datenschutzregeln halten und an Menschenrechte die im Grundgesetz definiert wurden, ein gültiges GG schützt die Rechte der Bürger, so Papke weiter.

Folgendes ist hier rechtlich geregelt:

– Das Grundgesetz GG § 13 Abs. 1-7 garantiert die Unversehrtheit der Wohnung
– Das Sozialgesetzbuch Nr. XI, § 114 sieht vor, dass eine Überprüfung durch den MDK nur mit ausdrücklicher Zustimmung durch den Pflegebedürftigen möglich ist.

Hier wittert nun die MDK und ihre angeschlossenen Kassen und Vereine eine bitterböse Verschwörung der Pflegedienstbetreiber, mit dem Ziel den für nötig erachteten Kontrollen zu entgehen. Die Lobbyisten der Verbände blasen nun ins Horn um die Presse und Medien gegen die Pflegedienste aufzubringen und dafür zu sorgen dass die Pflegebedürftigen und deren Familien verunsichert werden. So posten die Blätter und TV-Formate zum Konsumentenschutz dass umstrittene Patientenerklärungen die gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätsprüfungen außer Kraft setzen würden. Doch das ist nur vorgeschobene Panikmache, es geht um die Kontrolle und es geht um Macht, diese privaten Institutionen wollen den Gesetzgeber dazu zwingen, Ihnen dauerhaft und nachhaltig die gesamte Kontrolle über die medizinische Versorgung in allen Bereichen und in seiner gesamten Vielfältigkeit zu übertragen. Es scheint so als wäre geplant, dass damit rein privaten Versorgungskassen- und Verbänden eine gesetzesgleiche Verantwortung übergeben wird in deren Machtstrukturen alle Daten zusammenfließen, die dann innerhalb der Verbände und der Pharmalobby ausgewertet werden können um, a) den Gesetzgeber und die Administration zu dominieren und b) den gläsernen Patienten zu schaffen, dessen Daten dazu benutzt werden können um dauerhaft private Pflegedienste aus zu schalten. Es geht um ein Milliardengeschäft und um die Kontrolle und Kanalisierung der Geldströme, der Machtinteressen und der Manipulation des Gesetzgebers im Sinne der Pharma- und Gesundheitsindustrie, die um jeden kranken Menschen sehr bemüht ist.

Die wenigen und seltenen Fälle in denen Pflegediensteinrichtungen im Sinne von eindeutigen Verstößen gegen Qualitätsstandards bewusst handelten und die Gesundheit von Patienten auf dem Spiel stand sind tragisch und nicht zu entschuldigen. Diese Fälle wurden alle öffentlich, fanden trotz strenger MDK Prüfungen statt und wurden von diesem nicht erkannt. Denn nicht der MDK sorgt Für Pflegequalität und stellt diese sicher, sondern das Pflegepersonal und viele Angehörige kontrollieren selber die vereinbarten und zu erbringenden Pflegeleistungen. Dann sind es noch die Betreiber selbst, die wissen, dass nur eine optimal geführte Pflegeeinrichtung, mit einem guten Image eine erfolgsversprechende Unternehmung darstellt. Die Deutsche Kontrollmentalität und ein Regierungssystem welches nichtstaatlichen Wirtschaftsunternehmen wie dem MDK, Krankenkassen, Pflegekassen, eine unkontrollierbare Macht verleiht, die nachvollziehbar vorhandene Eigenkontrolle abspricht, ist der Nährboden auf dem die Grundrechte Pflegebedürftiger und der Leistungserbringer nicht mehr beachtet werden müssen, da der Gesetzgeber diese Verfassungsgrundrechte ganz aus den vorhandenen Gesetzesvorschriften gestrichen hat. Der Gesetzgerber muss aufgefordert und gezwungen werden, bestehende Verfassungsgrundrechte der Leistungserbringer und der pflegebedürftigen Bürger endlich wahr zu nehmen, und bei nachweisbaren Verfehlungen vernünftige und umsetzbare Vorschriften zu erlassen. (Ende) RZ

ARGE – Pflegedienst, Patientenrecht, Gesetzgebung & MDK

Eine Initiative von Pflegedienstbetreibern für Transparenz im Patientenrecht, Pflegequalität und Gesetzegbung

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ARGE – Pflegedienst, Patientenrecht, Gesetzgebung & MDK
Klaus Papke
Paul Egleder Weg 10-14, 10-14
83052 Bruckmühl
08062 9045-0
nikolaus.papke@gmx.de
https://www.facebook.com/groups/arge.pflegerecht/

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Tiplu erweitert DRG-Optimierungstool für Krankenhäuser

Momo Version 2 mit neuen Funktionen für die Integration von medizinischen Qualitätsindikatoren und automatisierte MDK-Abfragen

Tiplu erweitert DRG-Optimierungstool für Krankenhäuser

Hamburg, 30.01.2017: Die Tiplu GmbH gibt die sofortige Verfügbarkeit der Version 2 ihres DRG-Optimierungstools Momo für die fallbegleitende Erlösoptimierung in Krankenhäusern bekannt.
Zu den wesentlichen Neuerungen gehört die Möglichkeit der Integration von medizinischen Qualitätsindikatoren zur transparenten und aktiven Steuerung der Prozessoptimierung im klinischen Qualitätsmanagement.
Des Weiteren lassen sich mit der Funktion „MDK-Check“ Anfragen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherungen (MDK) beantworten: Die Ressourcenverbrauchnachweise der jeweiligen Kodierung sind per Knopfdruck ad hoc abrufbar. Krankenhäuser profitieren von Zeitersparnissen bei der Auswertung und Vorbereitung des MDK-Prüfungstermins sowie der Qualitätssicherung und -steigerung der Dokumentation für den MDK.
Mit der neuen Version der Software verfolgt Tiplu konsequent die Weiterentwicklung von Momo zur führenden Komplettlösung für die automatisierte Erlösoptimierung im Krankenhaus.
Die benutzerfreundliche, intuitiv bedienbare Software ist an jedes Krankenhausinformationssystem (KIS) anbindbar. Sie bietet eine schnelle und zielgerichtete Entscheidungsunterstützung für Fallmanager, Medizincontroller, kaufmännische und ärztliche Direktoren sowie Leiter. Neben den Falldaten des §21-Datensatzes lassen sich die Bereiche Arztbriefe, OP-Berichte, Altfälle, Laborwerte, Medikation, Kontinenz-, Sturz- und Dekubitusprotokolle sowie sämtliche Befunde (Radiologie, EKG, Endoskopie, Mikrobiologie etc.) nach Optimierungspotenzial durchsuchen. Das automatisierte multiple Groupen ermöglicht so eine zeitnahe und präzise Kodierung des Falles vor der Rechnungsstellung und somit eine zu nahezu 100 Prozent leistungsgerechte Vergütung.

Die Tiplu GmbH ist ein 2016 gegründeter Softwareanbieter, der sich auf Lösungen für die fallbegleitende Erlösoptimierung in Krankenhäusern spezialisiert hat. Das in Hamburg ansässige Unternehmen zeichnet sich durch die Verbindung von Expertisen aus Medizin, Ökonomie und Software-Entwicklung aus. Kernprodukt von Tiplu ist das DRG-Optimierungstool Momo. Die Software unterstützt Krankenhäuser dabei, durch eine präzise, MDK-konforme Erfassung und Abbildung der erbrachten Leistungen eine zu nahezu 100 % leistungsgerechte Vergütung zu ermöglichen sowie die Prozesse in der Abrechnung und im Medizincontrolling zu beschleunigen.
Weitere Informationen stehen unter www.tiplu.de zur Verfügung.

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Pflegeheim-Skandal – Eine ganze Branche gerät in Verruf

(NL/2121395383) Nach dem aktuellen Pflegeheim-Skandal ist die Verunsicherung groß. Welcher Einrichtung können wir noch vertrauen, fragen sich Senioren und deren Angehörige. Fakt ist, entscheidende Qualitätskriterien bleiben bei der Ausstattung und Überprüfung der Häuser bisher unberücksichtigt. Beim Thema Betten rüsten moderne Heime jetzt freiwillig auf und zeigen, wie gute Pflege funktioniert.

Pflege bedeutet Schwerstarbeit. Wer sich zu Hause oder als Fachkraft um Senioren kümmert, weiß um die Herausforderungen, mit denen Verantwortliche tagtäglich kämpfen. Angemessen bezahlt und anerkannt ist diese Leistung nicht immer. Ein System, in dem es kaum verwundert, dass sich einige schwarze Schafe unter die Vielzahl engagierter und kompetenter Pflegekräfte mischen.

Durch die neuen Horror-Meldungen aus einer einzelnen Einrichtung werden nun auch gute Pflegeheime überschattet. Vom Verdacht der fehlerhaften medizinischen Versorgung über Vernachlässigung bis hin zu rätselhaften Todesfällen ist dabei die Rede. Eine Situation, unter der nicht nur die Bewohner vor Ort, sondern Familien in ganz Deutschland leiden, in denen demnächst ein Umzug ins Seniorenheim ansteht. In welches Pflegeheim können wir Großvater oder Großmutter überhaupt noch guten Gewissens geben, fragen sich zahlreiche Angehörige. Dass das aktuelle Bewertungssystem dazu keine Antwort liefert, gilt inzwischen als allgemein bekannt. Denn auch das betroffene Heim wurde regelmäßig von den Behörden kontrolliert mit unauffälligen Ergebnissen, die Familien keinerlei Rückschlüsse auf die offensichtlich katastrophalen Zustände gaben.

Eine Reformierung des Kriterienkatalogs erscheint deshalb dringend nötig. Einige Mängel werden von den aktuellen Qualitätsberichten schlicht nicht erfasst, berichten Experten des pflegewissenschaftlichen Instituts IGAP. Besonders heikel: Obwohl viele Pflegebedürftige die meiste Zeit im Bett verbringen, finden Lagerung und Schlaf bisher keine Berücksichtigung bei den Bewertungskriterien.

Infolge dessen verwenden zahlreiche Heime für pflegeintensive Bewohner (z.B. mit Dekubitus oder Demenz) noch normale Matratzen oder Wechseldruck-Unterlagen, die inzwischen als veraltet gelten. Selbst Pflegekräfte und Angehörige wissen oft nicht, dass sich Schlafstörungen und Schmerzen durch bessere Lagerung in vielen Fällen vermeiden ließen. Zudem verhindern der stetige Kostendruck und eine schlechte Gesundheitspolitik die Investition in moderne Hilfsmittel. Um eine halbwegs optimale Versorgung zu gewährleisten, wird manchenorts dann beim Thema Betten gespart selbst wenn bekannt ist, das andere Therapieverfahren und Produkte in der Pflege mehr geeignet sind.

Dennoch sieht die Pflegesituation in vielen deutschen Heimen deutlich besser aus. Um den Schlaf und somit auch den Gesundheitszustand und die Lebensqualität der Bewohner zu fördern, setzen zahlreiche gute Einrichtungen heute auf die neue Therapieform der Microstimulation. Sie wirkt sich positiv auf verschiedene Krankheitsbilder aus und sorgt dafür, dass die Betroffenen ruhig und geborgen schlafen. Minimale Impulse durch Flügelfedern im Kern einer Matratze bewirken, dass ihr Körper trotzdem unmerklich in Bewegung bleibt. Schmerzen und Schlafstörungen werden durch diese Technologie selbst bei hochgradig pflegebedürftigen Bewohnern reduziert. Pflegekräfte und Angehörige werden entlastet.

Häuser, denen das Thema Liegen und Schlafen besonders am Herzen liegt und die deshalb Systeme mit integrierter Microstimulation verwenden, finden Sie auf der www.Thevo-Liste.de.. Weil kompetente Mitarbeiter trotzdem nicht weniger wichtig sind, schulen die Heime ihre Pflegekräfte einmal im Jahr speziell zum Thema Schlaf.

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Pressemitteilungen

Behandlungsfehler-Begutachtung 2015 der MDK Gemeinschaft

Am 12. Mai wurde in Berlin die Behandlungsfehler-Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen vorgestellt.

Es werden 14.828 Einzelfälle vermuteter Behandlungsfehler berichtet, wovon 4.046 (27,3%) dieser vermuteten Behandlungsfehler zu einem Patientenschaden fuhrten und eine Kausalität in 21.3% dieser Fälle nachgewiesen wurde.

Die Deutsche Gesellschaft fur Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) begrußt jede Initiative zur transparenten Darstellung von Behandlungsfehlern bei ambulanten, aber auch stationär versorgten Patienten.

Das Vorgehen des MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) ist aber alles andere als transparent und fuhrt sicher nicht zu einer Verbesserung der Situation der Patienten, sondern ausschließlich zu einer erheblichen Verunsicherung von Patienten und deren Angehörigen, ohne konkrete Ansatzpunkte fur eine Verbesserung der Patientensicherheit aufzuzeigen.

Im Pressebericht des MDK aber auch in der zur Verfugung gestellten Publikation fallen substantielle Defizite auf, die aus der Sicht der DGIIN nicht unkommentiert bleiben durfen:

Der Bericht lässt unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten relevante Mängel erkennen:

– Es werden keinerlei Angaben zur Art und Weise der erfolgten Bewertung der zunächst vermuteten Behandlungsfehler gemacht. Welche Gutachter oder welche Gutachterinnen verfugen uber die notwendige Expertise und Ausbildung zur Bewertung eines Behandlungsfehlers? Erfolgte die Beurteilung nach standardisierten Kriterien? Eine gutachterliche Beurteilung eines Behandlungsfehlers erfordert eine jahrelange klinische Expertise und praktische Tätigkeit. Über diese Qualifizierung schweigt sich der Bericht aus.
– Einen kausalen Zusammenhang zwischen einem vermuteten Behandlungsfehler und einem eingetretenen Schaden fur den Patienten herzuleiten ist im Einzelfall extrem schwierig. Dieses gilt im Besonderen fur schwere Schadensfälle wie zum Beispiel fur der Tod eines Patienten. An den Gutachter sind hier besondere Anforderungen zu stellen, die im Bericht des MDK nicht offen gelegt werden.
– Von allerhöchstem Interesse ist die Anzahl der beobachteten Behandlungsfehler auf die Anzahl aller erfolgten Untersuchungen bzw. Behandlungen. Diese Daten werden im Bericht nicht dargestellt. Den Krankenversicherten und der Öffentlichkeit werden nur absolute Zahlen vorgelegt, die aber bei der Bewertung und Einschätzung nicht zwingenderweise hilfreich sind. Zum Beispiel wird uber 125 Todesfälle berichtet, die kausal auf einen Behandlungsfehler zuruckzufuhren seien. Diese und andere Zahlen werden aber nicht auf die Anzahl aller stattgehabten Behandlungsfälle bezogen. Aus unserer Sicht ein substantielles Defizit.

Eine derartige Darstellung fuhrt zu einer Verzerrung und hinterlässt in der Öffentlichkeit große Ängste und Sorgen. Der individuelle Patient muss durch diese Veröffentlichung und die nachfolgende Aufarbeitung im Hörfunk, Fernsehen und Presse den Eindruck erlangen, dass die medizinische Versorgung im ambulanten wie auch im stationären Bereich fur ihn eine potentielle Bedrohung darstellt.

Der MDK weist in seiner abschließenden Bewertung selber auf die Schwächen des Berichtes hin. Es wird jedoch verschwiegen, dass die Forderungen nach einer nachhaltigen Verbesserung der Patientensicherheit auch mit erheblichen Kosten sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich verbunden sind, die von den Leistungserbringen vor Ort in diesen Sektoren nicht mehr erbracht werden können.

Die DGIIN fordert sowohl die Krankenkassen als auch die verantwortlichen Politiker auf, von der Strategie einer Verunglimpfung der medizinischen Behandlung durch derart undifferenzierte Berichte abzuweichen und in einen konstruktiven bilateralen Dialog einzutreten, der tatsächlich nachhaltig die Patientensicherheit verbessern wird. Die erforderlichen Maßnahmen sind nicht zum Nulltarif umzusetzen und erfordern im Nachgang der gesetzlichen Vorgaben eine ausreichende Gegenfinanzierung.

Deutsche Gesellschaft fur Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin Berlin, 18.5.2016

Prof. Dr. med. Stefan Kluge, Präsident der DGIIN
Prof. Dr. med. Uwe Janssens, Generalsekretär der DGIIN

Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN)

Die DGIIN hat die Förderung der wissenschaftlichen Forschung, der Lehre und der Krankenversorgung auf dem Gebiet der Internistischen Intensiv- und Notfallmedizin zum Ziel. So sollen Diagnostik- und Behandlungsoptionen für die zu behandelnden Patienten im Einflussbereich der Gesellschaft stetig aktualisiert und verbessert werden.

Kontakt
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Pressemitteilungen

Pionier bei MDK-Prüfungen mit überarbeiteter Internetpräsenz Online

Pionier bei MDK-Prüfungen mit überarbeiteter Internetpräsenz Online

Dr. med. Gregor Aleff

Dorsten, 18.02.2015. Als Moderator an der Schnittstelle von Ökonomie, Medizin und Jurisprudenz arbeitet das Unternehmen „HospiSol®“ unter der Leitung von Dr. med. Gregor Aleff als hochspezialisierter Dienstleister für Krankenhäuser und Einrichtungen des Gesundheitswesens. Für „Hospisol®“ ist es daher eine Selbstverständlichkeit, das eigene Portfolio informativ und übersichtlich im Internet zu repräsentieren. Seit heute können sich Hospitäler und medizinische Einrichtungen unabhängig und detailliert unter www.hospisol.com über das Leistungsspektrum von „HospiSol®“ informieren.

Das Portal basiert auf der aktuellen HTML5 Technologie. Ältere Browser werden durch eine Browserweiche auf eine kompatible Version der Webseite umgeleitet. Wir empfehlen jedoch die Nutzung eines aktuellen Browsers, um alle Inhalte korrekt dargestellt zu sehen. Zusätzlich zur Repräsentanz des Dienstleistungsspektrums bieten die Seiten den Besuchern Informationen zur aktuellen Rechtsprechung, Tipps zur Organisations- und Dokumentationsverbesserung – wie zum Beispiel der MDK-Prüfung. Ein ganz besonderes Geschenk hält Dr. Aleff für wiederkehrende Besucher bereit, die einen Moment zur Förderung Ihres Bewusstseins und des eigenen Erfolges zu schätzen wissen. Jede Woche erklingt ein neues Zitat mit einer Frage, die den Zuhörer anspricht, begleitet von der eigenen Unternehmensmusik.

HospiSol® stellt als spezialisierter Partner im Gesundheitswesen Kompetenzen zur Liquiditätssicherung und Liquiditätsverbesserung der Kliniken zur Verfügung. Die regelmäßige Begleitung von MDK-Prüfungen, Fallbesprechungen, die Unterstützung und Durchführung von Budgetverhandlungen mit den Kostenträgern sowie die Analyse einer gerichtsfesten medizinischen Dokumentation sind wesentlicher Bestandteil des Portfolios. Darüber hinaus bietet HospiSol® unabhängige Kommunikationskompetenz innerhalb einzelner Fachabteilungen der Krankenhäuser, Prozessmanagement sowie den Wissenstransfer aus überregionaler mehr als 15-jähriger Beratungstätigkeit von mehr als 20 Kliniken der Grund-, Regel- und Maximalversorgung an. So handelt HospiSol® für den Kunden nach der Maxime „Lösungen finden“.

Erreichbar ist der Unternehmensauftritt unter: http://www.hospisol.com.

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Mit TA Triumph-Adler digitale Patientendaten fristgerecht zur MDK-Prüfung einreichen

Mit TA Triumph-Adler digitale Patientendaten fristgerecht zur MDK-Prüfung einreichen

Burckhard Romanowski: „Zugriffsberechtigungen für MDK-Prüfer einfach und komfortabel erteilen“ (Bildquelle: OPTIMAL SYSTEMS)

– Gemeinsame Lösung von TA Triumph-Adler und OPTIMAL SYSTEMS
– Tool für die MDK-Prüfung entlastet Ärzte maßgeblich
– Erlössicherung durch einfache, sichere und schnelle Verwaltung und Freigabe von Patientenakten

Nürnberg, 26.11.2014. Krankenhäuser müssen ab Januar 2015 noch schneller auf Anfragen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) reagieren. Eine gemeinsame Lösung von TA und OPTIMAL SYSTEMS ermöglicht das. Mit dem benutzerfreundlichen Tool können Kliniken elektronische Patientendaten in kürzester Zeit zur Prüfung übermitteln. Sie behalten dabei stets die Kontrolle und Sicherheit über ihre Patientendaten. Die TA Triumph-Adler GmbH, Spezialist für Dokumenten- und Informationsmanagement, vertreibt die Lösung gemeinsam mit seinem Partner OPTIMAL SYSTEMS, einem führenden Hersteller von IT-Lösungen für Enterprise Content Management (ECM).

Aufgrund einer Gesetzesnovelle, die am 1. Januar 2015 in Kraft tritt, muss das Klinikpersonal innerhalb von nur vier Wochen dafür sorgen, dass erbrachte und ordnungsgemäß dokumentierte Leistungen von den jeweiligen Kostenträgern unkompliziert kontrolliert und damit schnell und fristgerecht vergütet werden können. Dies erhöht nicht nur den Zeitdruck des medizinischen Personals weiter, sondern verstärkt auch den ohnehin hohen Kostendruck der Krankenhäuser. Das Krankenhaus muss schnell erkennen können, welche Daten welches Patienten in welchem Umfang für welchen Zweck benötigt werden. Da es sich hier um medizinische Fragestellungen handelt, muss ein Arzt entscheiden.

An dieser Stelle greift die Lösung, die TA Triumph-Adler gemeinsam mit seinem Partner OPTIMAL SYSTEMS anbietet. Die Lösung basiert auf der ECM-Software enaio® von OPTIMAL SYSTEMS und wurde für den selektiven Zugriff auf digitale Patientenakten durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) entwickelt. Christopher Rheidt, Vice President Sales & Service Group bei TA Triumph-Adler dazu: „TA Triumph-Adler bietet eine besondere Expertise in branchenspezifischen Lösungen wie für die Gesundheitsbranche. Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner OPTIMAL SYSTEMS sind wir in der Lage, schnelle und effiziente Workflows zu implementieren, die die heutigen Anforderungen an Kliniken und Krankenhäuser erfüllen.“

Burckhard Romanowski, Director Sales, OPTIMAL SYSTEMS Vertriebsgesellschaft Berlin, ein Unternehmen der OPTIMAL SYSTEMS Gruppe, die auf Lösungen für das klinische Gesundheitswesen spezialisiert ist: „Mit dem Modul können spezielle Zugriffsberechtigungen für MDK-Prüfer einfach und komfortabel erteilt werden. Sowohl die Auswahl der Patientenakten, der Zugriff auf einsehbare Dokumente als auch die mögliche Dauer des Zugriffs auf die bereitgestellten Patientendaten lassen sich sehr spezifisch einstellen. Der Mehrwert für Kliniken ist enorm: der vereinfachte MDK-Zugang bringt Vorteile wie Kostensenkung und Cashflow Verbesserung durch die schnellere Bearbeitung der Vorgänge.“

Dokumente einfach verwalten und gezielt freigeben
Da sich die auf enaio® basierende Lösung individuell konfigurieren lässt, kann sie flexibel an jede Aktenstruktur angepasst werden. Das ist besonders wichtig bei der Verwaltung von Zugriffsrechten sowie personenbezogenen Daten. Zugang zu den freigegebenen Dokumenten erhält der MDK-Prüfer über einen Client, der ausschließlich mit Leserechten ausgestattet ist, wahlweise vor Ort oder via VPN-Tunnel. Ein Zugriff auf weitere Unterlagen ist nicht möglich. Eine elektronisch archivierte Patientenakte lässt sich mit dem Tool ganz oder nur in Auszügen freigegeben. Die Freigabeprozedur ist jedoch immer dieselbe: Ein Arzt digitalisiert Briefe, Befunde und Belege und ordnet diese einer angeforderte digitale Patientenakte in der ECM-Lösung zu.

Intelligente Systeme, Datenschutz inklusive
Damit sich die unzähligen Dokumente, die im Krankenhausalltag anfallen auch ohne großen Aufwand digitalisieren lassen, bietet TA Triumph-Adler intelligente Workflows und Systemlandschaften an. In puncto MDK-Prüfung sind beispielsweise die Displays der Multifunktionsgeräte mit einer speziellen Schaltfläche hinterlegt. Mit dieser kann ein Arzt einen Befund einscannen, direkt für die MDK-Prüfung kennzeichnen und über eine sogenannte HyPAS-Schnittstelle in das elektronische Archivsystem übertragen. Die Vorteile dieser Infrastruktur liegen auf der Hand: Alle eingescannten Dokumente lassen sich einfach und sicher der jeweiligen elektronischen Patientenakte zuordnen und der Arzt kann von Fall zu Fall ohne großen Aufwand entscheiden, welche Informationen aus der Akte an den MDK zur Prüfung übermittelt werden müssen.

Und auch für die notwendige Datensicherheit ist gesorgt: Damit persönliche Ausdrucke und gescannte Dokumente auch in die richtigen Hände geraten, empfiehlt sich der der Einsatz von aQrate, einer sogenannten Follow2Print-Lösung. Sie vereinfacht die Bedienung der Drucker und Multifunktionsgeräte, da diese über aQrate mit allen über das Netzwerk angeschlossenen Multifunktionssystemen verbunden sind. Um die erforderliche Datensicherheit im Krankenhausumfeld einzuhalten, erhält jeder Mitarbeiter eine eigene PIN-Nummer, mit der er sich über einen Kartenleser am jeweiligen Gerät authentifiziert.

OPTIMAL SYSTEMS GmbH
Angeles Galbis
Tel.: +49 30 8957080
E-Mail: presse@optimal-systems.de

Über die OPTIMAL SYSTEMS Vertriebsgesellschaft Berlin mbH:
Die OPTIMAL SYSTEMS Vertriebsgesellschaft mbH Berlin vertreibt und betreut die Softwarelösungen für Enterprise Content Management (ECM) im Bereich Gesundheitswesen. Über 100 Krankenhäuser, Kliniken von Landesversicherungsanstalten oder Universitäten arbeiten derzeit täglich mit der Software von OPTIMALSYSTEMS. Mit den Lösungen für das Gesundheitswesen ermöglicht OPTIMAL SYSTEMS die Realisierung einer modernen und flexiblen Informationsinfrastruktur, die in der Lage ist, sowohl die klinischen als auch die administrativen Informationsprozesse abzubilden. Die branchenspezifischen Lösungen auf Basis der ECM-Suite enaio® integrieren sich nahtlos in klinikweite Netzwerke und verbinden bestehende Systeme für einen organisationsweiten Datenfluss.
Die OPTIMAL SYSTEMS Vertriebsgesellschaft mbH Berlin (OSVB) ist ein Unternehmen der OPTIMAL SYSTEMS Gruppe. Der Hauptsitz der OPTIMAL SYSTEMS Unternehmensgruppe befindet sich seit der Gründung 1991 in Berlin. Derzeit sind 324 Mitarbeiter in den dreizehn Gesellschaften.

Über die TA Triumph-Adler GmbH:
Die TA Triumph-Adler GmbH ist der deutsche Spezialist im Document Business und gehört mit 117 Jahren Historie zu den traditionsreichsten Marken in der ITK-Branche. Heute entwickelt und liefert TA Triumph-Adler ganzheitliche Managed Document Services (MDS), die den vollständigen Bearbeitungsprozess von Dokumenten abdecken. Ziel ist es, die voranschreitende Vernetzung und Mobilisierung von Bürotätigkeiten zu unterstützen. Die Leistungen beinhalten die individuelle Analyse und Beratung von Geschäftskunden, die Implementierung eines IT-basierten Dokumenten-Workflows und die kontinuierliche Prozessoptimierung anhand der eigenen Asset- und Systemmanagementlösung TA Cockpit, ausgezeichnet unter anderem mit dem IT-Innovationspreis 2011. Das Unternehmen ist Vollsortimenter im Dokumenten-Management und verfügt mit der TA Leasing GmbH über einen eigenen Finanzdienstleister, der Geschäftskunden nahezu jede Form der Finanzierung ermöglicht. Persönliche Kundenbetreuung und flächendeckender, bundesweiter Service, zertifiziert durch den TÜV Süd, zeichnen TA Triumph-Adler aus. In Deutschland vertreibt das Unternehmen über den Direktvertrieb mit einem dichten Netz regionaler Solution Center an 35 Standorten, davon 29 Vertriebsstandorte. Darüber hinaus gibt es 13 weitere Standorte in fünf Ländern sowie Distributionspartner in EMEA. Die Gesellschaft übernimmt mit der Triumph-Adler Stiftung \\\\\\\“Triumph für Kinder\\\\\\\“ (Kto. 5 260 500, BLZ 760 400 61) sozial- und gesellschaftspolitische Verantwortung, fühlt sich dem Schutz der Umwelt verpflichtet und folgt einer effizienten und umfassenden Corporate Governance. Seit Oktober 2010 gehört die TA Triumph-Adler GmbH mit der eingetragenen Marke UTAX zu 100 Prozent zur Kyocera Document Solutions Inc. mit Sitz in Osaka, Japan. Der Sitz der Gesellschaft ist Nürnberg mit dem operativen Headquarter in Norderstedt bei Hamburg.

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Pressemitteilungen

Wie Verkehrsunfallopfer zu einer guten Pflege kommen

Wie Verkehrsunfallopfer zu einer guten Pflege kommen

Auf geht’s -der Reha-Podcast!

Nach einem schweren Unfall geht es oft um die richtige häusliche oder stationäre Pflege. Wie kann ich die richtige Pflege bekommen? Ist immer die Pflegekasse mein Ansprechpartner? Und wie beantrage ich eine Pflegestufe? Antworten auf diese Fragen können sich Unfallopfer jetzt kostenlos in der neuen Folge des „Auf geht´s – der Reha-Podcast!“ am 28.10.2014 anhören.

„Man muss den Menschen ganzheitlich betrachten“ sagt Jasmin Kunstreich-Heinrichsdorff als Sachverständige für Pflege. Dass dies auch bei dem allseits bekannten Pflegenotstand möglich ist, kann durch gute Beratung im Vorwege sicher gestellt werden.

„In der Bevölkerung ist of nicht bekannt, dass ein gesetzlicher Anspruch auf Pflegeberatung im Vorwege der Pflege von der Pflegekasse getragen werden muss“, so Jasmin Kunstreich-Heinrichsdorff. „Um eine Pflegeberatung zu erhalten, muss man nicht pflegebedürftig sein“ stellt Jasmin Kunstreich-Heinrichsdorff fest.

Jasmin Kunstreich-Heinrichsdorff ist mit Ihrem Fach- und Pflegeberatungszentrum Ostfriesland mit Leib und Seele zum Thema Pflege in Ostfriesland, Friesland, Emsland und Oldenburger Land unterwegs

Oft gibt es viele Möglichkeiten Pflege zu Hause zu ermöglichen. Sei es mit ambulanten Pflegediensten oder im Rahmen von Nachbarschaftshilfe. Insofern kann gute Beratung und Betreuung dabei helfen den Weg ins Pflegeheim zu vermeiden.

„Viele Verkehrsunfallopfer wissen nicht einmal, dass neben der Stellung von Hilfsmitteln durch die Pflegekassen auch Wohnungsanpassungsmaßnahmen gefördert werden können!“ so Reha-Coach Jörg Dommershausen.
Durch das neue Pflegerecht ab dem 01.01.2015 werden die Möglichkeiten für Betreuung und Wohnungsanpassung noch verbessert. „Betreuungsaufwand wird zukünftig mehr unterstützt, dadurch bekommen die Angehörigen mehr Entlastung“ stellt die Pflegeexpertin Jasmin Kunstreich-Heinrichsdorff fest.
Informationen zu Jasmin Kunstreich-Heinrichsdorff finden Sie unter www.pflegeberatungszentrum-ostfriesland.de .

Kurzinfo
Der „Auf geht’s der Reha-Podcast!“ ist kostenlos und erscheint seit Anfang 2014 jeden Dienstag. Mittlerweile zählt er schon zu den meistgehörten Podcasts dieser Thematik. Alle Folgen lassen sich über www.rehapodcast.de , iTunes, Podster und Podcast.de einfach abonnieren und herunterladen. Autoren sind einer der ersten Reha-Coaches Deutschlands, Jörg Dommershausen und die Sprachheiltherapeutin Kathrin Billo, die diese Plattform für Unfallopfer, deren Angehörige, Rechtsanwälte und Versicherer geschaffen haben, um allen Beteiligten nützliche Informationen zu geben.

Hinweis: Um die Lesbarkeit unserer Texte zu verbessern, haben wir uns für die männliche Form personenbezogener Bezeichnungen entschieden. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass sämtliche Berufsbezeichnungen selbstverständlich für beide Geschlechter gelten.

rehamanagement-Oldenburg begleitet in Niedersachsen und den angrenzenden Bundesländern Verkehrsunfallopfer bei der Rückkehr ins (Alltags-) Leben. Mit Reha- Management erfahren die Betroffenen eine neue Umfeld- und Lebensstruktur. Mehrwert erfahren die Betroffenen durch Reha-Coaching. Sie lernen, wie Sie trotz Handikap neue Lebensziele und somit Lebensmut erreichen und erfahren können.

Kontakt
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