Erfolgreicher Jahresabschluss für SWR-Orchester und Ensembles

Stuttgart (pressrelations) –

Erfolgreicher Jahresabschluss für SWR-Orchester und Ensembles

Preis der Deutschen Schallplattenkritik für drei CD-Produktionen

Baden-Baden/Freiburg/Stuttgart. Gleich vier Orchester und Ensembles des Südwestrundfunks (SWR) können sich bei der Vergabe der „Bestenliste 4/2009“ über den Preis der deutschen Schallplattenkritik freuen. In der Vierteljahresliste für herausragende CDs und DVDs führt die Jury Veröffentlichungen des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg, des SWR Experimentalstudios, des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR und des SWR Vokalensembles Stuttgart auf. Das Vokalensemble ist dabei sogar an zwei Veröffentlichungen beteiligt. SWR-Hörfunkdirektor Bernhard Hermann gratuliert den ausgezeichneten Orchestern und Ensembles: „Mehrere Prämierungen bei den Bestenlisten im Februar, im Mai und im August, dann der Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik und zwei Mal der `Echo-Klassik‘ und jetzt gleich mehrere Preise bei der letzten Vierteljahresliste dieses Jahres: 2009 ist das Jahr für die SWR Orchester Ensembles! Die zahlreichen Auszeichnungen zeigen den herausragenden Stellenwert unserer Klangkörper und ihrer Dirigenten. Die renommierten Preise beweisen einmal mehr, dass das Engagement des SWR gerade für die zeitgenössische Musik beim Publikum und in den Fachkreisen gleichermaßen honoriert wird.“

Der Preis der deutschen Schallplattenkritik (Bestenliste 4/2009) geht an folgende SWR-Produktionen: In der Kategorie „Orchestermusik und Konzerte“ wird die Einspielung der Orchesterwerke von Charles Koechlin mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR ausgezeichnet. Die bei SWR music / hänssler Classic veröffentlichte CD „Charles Koechlin (1867-1950)

Les Bandar-log op. 176, Offrande musicale sur le nom de BACH op. 187″ ist eine weitere Aufnahme mit Orchesterwerken von Charles Koechlin und fügt einen Mosaikstein mehr in das kompositorische Bild dieses bedeutenden und noch immer wenig bekannten Komponisten. Die vorliegende Aufnahme dokumentiert die weltweit zweite Aufführung des Werkes vom 31. August 2008 im Rahmen des Europäischen Musikfestes in Stuttgart.

Das SWR Vokalensemble Stuttgart wird zweifach ausgezeichnet. Zum einen für die Einspielung der Chorwerke Elliott Carters und zum anderen für „Klaus Huber: Erniedrigt – Geknechtet – Verlassen – Verachtet…“. Für diese Einspielung wird neben dem Vokalensemble auch das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg sowie das Experimentalstudio des SWR geehrt. Bei der Aufnahme handelt es sich um den Mitschnitt der Uraufführung aus dem Jahr 1983, aktuell veröffentlicht (Sommer 2009) beim Label Neos.

Mit Eliott Carters „Choral Works“ legt das SWR Vokalensemble Stuttgart Zeugnis seiner herausragenden künstlerischen Qualität ab. Unter Marcus Creeds Leitung erhielt das Ensemble viermal in Folge den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ und wurde kürzlich als „Ensemble des Jahres“ mit dem „Echo Klassik 2009“ geehrt. Ebenfalls mit dem „Echo Klassik 2009“ ausgezeichnet wurde Sylvain Cambreling als Dirigent des Jahres. Der Dirigent des SWR Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg erhielt diese Auszeichnung für die Einspielung „Die Werke für Orchester“ von Olivier Messiaen.

Charles Koechlin (1867-1950)
Les Bandar-log op. 176
Offrande musicale sur le nom de BACH op. 187
Bernhard Haas, Orgel
Michael Korstick, Klavier
Christine Simonin, Ondes Martenot
Heinz Holliger, Dirigent
Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR
SWR music / hänssler CLASSIC
Best.-Nr.: 93.221

Elliott Carter: Choral Works
SWR Vokalensemble Stuttgart
Andreas Grau, Götz Schumacher (Klavier)
Leitung: Marcus Creed
SWR music / hänssler CLASSIC
Best.-Nr.: 93.231

Klaus Huber: Erniedrigt – Geknechtet – Verlassen –
Verachtet…
Diverse Solisten,
Schola Cantorum Stuttgart
SWR Vokalensemble Stuttgart
Sinfonieorchester des SWR Baden-Baden und Freiburg, Ltg.:
Matthias Bamert, Kenneth Jean, Burkhard Rempe, Arturo
Tamayo.
Neos 10809 (Codaex)

Pressekontakt: Wolfgang Utz, Tel.: 07221/929-2785, E-Mail: wolfgang.utz@swr.de

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Kinderzukunft ist hessische ?Stiftung des Jahres 2009?

Wiesbaden (pressrelations) –

Kinderzukunft ist hessische „Stiftung des Jahres 2009“

Staatssekretär Rhein verleiht 10.000 Euro-Preis auf dem Hessischen Stiftungstag 2009

Die Stiftung Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung) mit Sitz in Gründau-Lieblos ist heute im Rahmen des Hessischen Stiftungstags im Wiesbadener Kurhaus zur „Stiftung des Jahres 2009 gewählt worden“. Der Staatssekretär im Hessischen Innenministerium, Boris Rhein, und Dr. Stefan Korbach, Vorstand der SV Sparkassenversicherung, überreichten die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung für das beispielgebende und vorbildliche gesellschaftliche Engagement der Stiftung. „Kinderzukunft setzt sich bereits seit über 20 Jahren überall auf der Welt für Kinder und Jugendliche ein, bietet ihnen in größter Not eine Zukunft, um ihnen die Chance für ein besseres Leben zu ermöglichen“, sagte Rhein. Die Gäste des Stiftungstags hatten die Stiftung Kinderzukunft aus dem Kreis der zwölf Stiftungen des Monats des Jahres 2008 ausgewählt. Das Preisgeld stammt je zu Hälfte aus Mitteln des Landes Hessen und der SV Sparkassenversicherung.

Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung) sieht es als seine zentrale Aufgabe, weltweit Kindern in Not eine tragfähige und menschenwürdige Zukunftsperspektive zu ermöglichen. Die Stiftung leistet nachhaltige Hilfe für Not leidende Kinder. Neben zahlreichen weltweiten Projekten unterhält sie eigene Kinderdörfer in Guatemala, Rumänien und Bosnien-Herzegowina. Dort bietet sie Kindern nicht nur ein sicheres Zuhause und eine lebensnotwendige Grundversorgung, sondern auch eine fundierte Schul- und Berufsausbildung als Basis für ein späteres Leben ohne Armut.

Mit dem Leitspruch „Kinderleben sind wichtiger als Erfolgsbilanzen“ fing alles an. Rudolf Walther, Gründer von Möbel Walther, leitet aus seinem unternehmerischen Erfolg auch eine soziale Verantwortung ab. Als junger Soldat hatte er selbst in Rumänien lebensrettende Hilfe erfahren. Aus Dankbarkeit und christlicher Nächstenliebe unterstützte Rudolf Walther mit seinem Unternehmen schon lange Projekte für Kinder. Um Hilfsmaßnahmen besser koordinieren und intensivieren zu können, gründete er 1988 die Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung). Weitere Informationen zur „Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung)“ und ihren Projekten erhalten Interessierte auf den Internetseiten www.rudolf-walther-stiftung.de.

Ministerpräsident Roland Koch hatte sich am Vormittag bei einem Rundgang durch das Wiesbadener Kurhaus von der Vielfalt des Stiftungswesens in Hessen ein Bild gemacht. Über 120 Stiftungen haben sich in diesem Jahr auf dem Hessischen Stiftungstag 2009 präsentiert ? so viele wie nie zuvor. „Die große Zahl an Neugründungen ist Beleg für ein stetig wachsendes Bürgerengagement und ermutigt uns, weiter für den Gedanken des Stiftens zu werben“, sagte Koch bei seiner Rede. „Es ist ein ungeheurer Glücksfall für das Land Hessen, dass es über wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmen und Unternehmerpersönlichkeiten verfügt, die ihr Vermögen zum Nutzen der Allgemeinheit ? zur Förderung von Kunst und Wissenschaften, aber auch für soziale Zwecke ? einsetzen.“

Hessen ist das Stifterland Nr. 1 in Deutschland. Mit 25 Stiftungen je 100.000 Einwohner hat Hessen die größte Stiftungsdichte unter den Flächenländern. Auch die Zahl der Neugründungen ist in Hessen besonders hoch. Allein in den vergangenen beiden Jahren wurden rund 200 Stiftungen neu zugelassen.

Die Auszeichnung „Stiftung des Jahres“ wurde erstmals im Rahmen des Stiftungstags 2007 verliehen und erfolgt seitdem jährlich. Zur Wahl stehen jeweils die zwölf Stiftungen des Monats aus dem Vorjahr. Interessierte Stiftungen können sich im Internet unter www.stiftung-hessen.deals Stiftung des Monats bewerben.

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Bildungsproteste – GRÜNE: Kurskorrektur in der Bildungspolitik dringend notwendig

Wiesbaden (pressrelations) –

Bildungsproteste – GRÜNE: Kurskorrektur in der Bildungspolitik dringend notwendig

90/DIE GRÜNEN unterstützen die Forderungen von Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern nach einer anderen Bildungspolitik. „Es wird Zeit endlich vom Reden zum Handeln zu kommen“, betont der bildungspolitische Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Mathias Wagner. Sowohl an den Hochschulen als auch an den Schulen beherrschten Stress, Hektik und eine unzureichende Ausstattung den Alltag. So könne keine kreative Atmosphäre zum Lernen und Forschen entstehen. „Eine Kurskorrektur ist dringend notwendig“.

Die Lehrerinnen und Lehrer forderten zu Recht ein, dass es zu einer Senkung ihrer Unterrichtsverpflichtung komme. Die von der Landesregierung 2003 beschlossene Arbeitszeitverlängerung müsse rückgängig gemacht werden. Das sei auch ein Gebot der Gleichbehandlung gegenüber den anderen Landesbediensteten. „Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst muss auch bei den Regelungen zur Arbeitszeit endlich auf die Beamtinnen und Beamten übertragen werden. Wir GRÜNE wollen dieses Ziel stufenweise umsetzen und bereits mit dem Haushaltsjahr 2010 damit beginnen“.

Auch die Forderungen der Studierenden werden von den GRÜNEN unterstützt. „Noch immer sind unsere Hochschulen nicht so ausgestattet wie es für eine Wissensgesellschaft notwendig wäre“. Bei der Ausgestaltung der Bachelor- und Master-Studiengänge bestehe dringender Korrekturbedarf. „Wir brauchen eine Reform der Reform. Auch hierzu haben wir bereits Vorschläge erarbeitet. Leider setzt die Landesregierung aber auch hier auf Augen-Zu-Und-Durch und ein bloßes Weiter-So.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bringen für die Beratungen zum Landeshaushaushalt 2010 Anträge zur stufenweisen Angleichung der Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten an die tariflich Beschäftigten ein. Begonnen werde bei den Polizistinnen, Polizisten und den Justizvollzugsbediensteten im Schichtdienst. Im den weiteren Schritten sollen dann die Lehrerinnen und Lehrer folgen. Die Umsetzung könne nur stufenweise erfolgen, da durch den Personalabbau der Landesregierung zunächst neues Personal ausgebildet bzw. gewonnen werden müsse, um den entstehenden Personalbedarf decken zu können.

Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne
Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden
Fon: 0611/350597; Fax: 0611/350601
Mail: gruene@ltg.hessen.de
Web: http://www.gruene-fraktion-hessen.de

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Protest gegen Bildungsmisere dringend nötig

Berlin (pressrelations) –

Protest gegen Bildungsmisere dringend nötig

Heute wollen bundesweit Studierende, Schüler und Schülerinnen in über 80 Städten auf die Straße gehen. Sie fordern vor allem die Abschaffung von Studiengebühren und eine Reform der internationalen Bachelor- und Masterstudiengänge. Mehr als 20 Universitäten werden derzeit durch Studierende besetzt. „Die Schülerinnen, Schüler und Studierenden haben allen Grund, zu protestieren. Dass deutsche Bildungssystem ist marode und bedarf dringend einer grundlegenden Reform“, so der jugendpolitische Sprecher des Parteivorstandes Niema Movassat (MdB). Er erklärt:

Deutschland ist Weltmeister bei der sozialen Auslese in der Bildung. Schon früh wird getrennt und gesiebt. Kinder aus ärmeren Familien sowie mit Migrationshintergrund werden systematisch Chancen genommen. Mit Studiengebühren wird der Zugang zu Hochschulen weiter erschwert.

Durch immer weiteren Demokratieabbau im Bildungswesen werden Beteiligungsmöglichkeiten und Selbstbestimmung zur Farce. Faktisch hat der Bildungsstreik bereits vor Tagen mit den Besetzungen von Hörsälen durch die Studierenden begonnen. DIE LINKE unterstützt ausdrücklich die Protestaktionen. Wir fordern die Polizei am heutigen Tag auf, besonnen zu reagieren. Und wir fordern die Hochschulrektoren auf, auf gewaltsame Auflösung der Besetzungen zu verzichten. Gefragt sind konstruktiver Dialog und der Wille zu Veränderungen im Bildungssystem. Damit endlich alle Kinder und Jugendliche gleiche Chancen erhalten.

URL: http://www.die-linke.de/

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Handelsblatt macht Schule

Düsseldorf (pressrelations) –

Handelsblatt macht Schule

Sieger des Handelsblatt-Schülerwettbewerbs geehrt

Das Lloyd Gymnasium aus Bremerhaven und die Werkstattschule Rostock haben den diesjährigen Handelsblatt-Schülerwettbewerb „Ökonomie mit Energie“ gewonnen. Die Preisverleihung fand in dieser Woche im Rahmen des Handelsblatt-Bildungskongresses in Berlin statt.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Ökonomische Bildung in Oldenburg lief der Wettbewerb im Frühling dieses Jahres an. Bundesweit verfassten Schüler Beiträge in Form von Text-, Audio- oder Filmbeiträgen, Plakaten oder Informationsbroschüren zum Thema Energie. Die siebenköpfige Jury musste aus den über 100 Anmeldungen der Schülergruppen die Gewinner festlegen.

Der Film „Windlicht“ samt Brettspiel des Lloyd Gymnasiums aus Bremerhaven für die Sekundarstufe II und das Plakat der Werkstattschule Rostock „Energiewege – von der Quelle zur Werkstattschule“ für die Sekundarstufe I überzeugten die Jury wegen der „ausgezeichneten Recherchearbeit und der schülergerechten Aufbereitung des Themas „Ökonomie mit Energie“.

Die Preise im Wert von über 30.000 Euro überreichte Werner Brinker, Vorstandschef des Energieversorgers EWE, den insgesamt 40 Siegern in Berlin. Gewonnen haben die Schüler und ihre Lehrer Studienfahrten u.a. nach Paris, Dresden und Hamburg und Büchergutscheine für die Schule. Die Beiträge können auf der Website von „Handelsblatt macht Schule“ gelesen, gehört und angesehen werden: www.handelsblattmachtschule.de/wettbewerb . Der Schülerwettbewerb wird unterstützt von der EWE AG.

Kontakt:
Handelsblatt GmbH
Handelsblatt macht Schule
Telefon: 0211.887-10 70
E-Mail: hb.schule@vhb.de
www.handelsblattmachtschule.de

Handelsblatt macht Schule
Die Initiative zur Förderung der ökonomischen Bildung an Schulen unterstützt Lehrerinnen und Lehrer dabei, den Wirtschaftsunterricht praxisnah und lebendig zu gestalten, um bei den Schülern das Interesse für ökonomische Zusammenhänge zu wecken. Das Handelsblatt hat deshalb in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ökonomische Bildung an der Universität Oldenburg Unterrichtsmaterial erstellt. Das für Lehrer kostenlose Material hat das Comenius-Siegel für besonders wertvolle Unterrichtsmaterialien bekommen.

Handelsblatt, Wirtschafts- und Finanzzeitung
Das Handelsblatt ist die größte Wirtschafts- und Finanzzeitung in deutscher Sprache. Rund 180 Redakteure, Korrespondenten und ständige Mitarbeiter rund um den Globus sorgen für eine aktuelle, umfassende und fundierte Berichterstattung. Für Entscheider zählt die börsentäglich erscheinende Wirtschafts- und Finanzzeitung heute zur unverzichtbaren Lektüre: Laut Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung (LAE) 2009 erreicht das Handelsblatt 298.000 Entscheider, das sind 12,4 Prozent. Seit 2. November 2009 erscheint das Handelsblatt in einem neuen Business-Format.

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Hessischer Stiftungstag am 17. November 2009: Stiftungen und Stifter treffen sich in Wiesbaden

Wiesbaden (pressrelations) –

Hessischer Stiftungstag am 17. November 2009: Stiftungen und Stifter treffen sich in Wiesbaden

Ministerpräsident Roland Koch: „Hessische Stiftungslandschaft wächst dynamisch“

Der dritte Hessische Stiftungstag am 17. November im Kurhaus Wiesbaden kann bereits jetzt eine neue Höchstmarke vermelden. Mit mehr als 120 Stiftungen, die ihre Arbeit präsentieren werden, kommen morgen ab 9 Uhr so viele Stifterinnen und Stifter zusammen wie noch nie. Nach rund 30 Stiftungen beim ersten Stiftungstag im Jahr 2005 und 55 Stiftungen im Jahr 2007 hat sich die Zahl der teilnehmenden Stiftungen beim dritten Stiftungstag der Hessischen Landesregierung mehr als verdoppelt. „Dieser erfreuliche Zuwachs hängt nicht nur mit dem steigenden Bekanntheitsgrad des Stiftungstags zusammen, sondern auch mit der hohen Zahl von Neugründungen in Hessen“, erklärte Ministerpräsident Roland Koch, der die Veranstaltung eröffnen wird. Allein seit dem letzten Stiftungstag im Oktober 2007 seien rund 200 neue Stiftungen in Hessen dazugekommen.

Über 150 dieser neu gegründeten Stiftungen haben sich zum Empfang für neue Stiftungen des Chefs der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Stefan Grüttner, im Rahmen des Stiftungstags angemeldet. Großen Zuspruch finden auch die Bürgerstiftungen, in denen sich engagierte Bürgerinnen und Bürger zusammentun, um sich in ihrer Stadt oder Gemeinde höchst wirksam um soziale und kulturelle Angelegenheiten zu kümmern. „Der zunehmenden Bedeutung dieses Themas tragen wir bei diesem dritten Hessischen Stiftungstag in besonderer Weise Rechnung“, betonte der Ministerpräsident. So gibt es für die hessischen Bürgerstiftungen einen eigenen Bereich, wo sie Interessierte informieren, sich aber auch untereinander austauschen und vernetzen können. In Kooperation mit der Aktiven Bürgerschaft findet zudem ein Workshop statt, in dem es um alle Fragen rund um das Thema Bürgerstiftungen gehen wird.

„Der Austausch von Stiftungen untereinander, aber auch mit interessiertem und durchaus gründungswilligem Publikum steht beim Hessischen Stiftungstag 2009 im Mittelpunkt“, erläuterte der Sprecher der Landesregierung, Staatssekretär Dirk Metz. In sechs weiteren Workshops werden unterschiedliche Themen beleuchtet, die für Stiftungen und Interessierte von Belang sind. „Das reicht von der Geldanlage über Öffentlichkeitsarbeit bis hin zu Managementthemen“, so Metz. Die Regierungspräsidien Gießen, Kassel und Darmstadt sowie das Hessische Ministerium der Finanzen informieren mit einem eigenen Stand der Landesregierung über die Unterstützung und Beratungsangebote rund ums Thema Stiftungen.

Ein Höhepunkt des Stiftungstags ist die Wahl zur „Stiftung des Jahres 2009“, die durch die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung erfolgt und durch den Staatssekretär im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, Boris Rhein, um 15 Uhr bekannt gegeben wird. Zwölf Stiftungen, die im vergangenen Jahr bereits als Stiftung des Monats ausgezeichnet wurden, bewerben sich um die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung, die gemeinsam von der Landesregierung und der SV Sparkassenversicherung getragen wird.

Für die Teilnahme am Hessischen Stiftungstag 2009 können sich Interessierte im Internet unter www.stiftungen-hessen.de anmelden. Dort sind auch ausführliche Informationen zum Programm und zum Ablauf der Veranstaltung hinterlegt. Unterstützt wird der Hessische Stiftungstag von zahlreichen Sponsoren aus dem Finanzdienstleistungsbereich.

URL: www.stiftungen-hessen.de

Pressestelle: Staatskanzlei
Pressesprecher: Staatssekretär Dirk Metz, Sprecher der Landesregierung
Telefon: (0611) 32 39 18, Fax: (0611) 32 38 00
E-Mail: presse@stk.hessen.de

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Stange: Schavan und Tesch dürfen Probleme nicht einfach bei den Hochschulen abladen

Berlin (pressrelations) –

Stange: Schavan und Tesch dürfen Probleme nicht einfach bei den Hochschulen abladen

Zu den hochschulpolitischen Äußerungen des Präsidenten der Kultusministerkonferenz (KMK), Henry Tesch, erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildungspolitik und ehemalige Wissenschaftsministerin von Sachsen, Eva-Maria Stange:

Herr Tesch macht es sich zu einfach, wenn er die Probleme bei der Umsetzung der Studienreform allein auf die Hochschulen abwälzt. Auch er weiß: Die Hochschulen können nicht aus einem politischen Korsett. Auch ein erneuter folgenloser Bildungsgipfel von Frau Schavan wird die Grundprobleme nicht lösen, solange der Bund nicht bereit ist, gemeinsam mit den Ländern eine solide Studienfinanzierung zu organisieren. Frau Schavan sollte sich Gedanken über ein vernünftiges Hochschulrahmengesetz machen, statt erneut auf den Gipfel zu steigen und abzustürzen.

Die Hochschulen sind unterfinanziert und können keine Studienbedingungen schaffen, die für einen Bachelorstudiengang notwendig sind. Das hat der Wissenschaftsrat in seiner jüngsten Empfehlung eindeutig nachgewiesen. Daran ändert auch eine größere Autonomie nichts, denn Hochschulen bleiben überwiegend staatlich finanziert.

Der Verweis auf Studiengebühren, wie sie in CDU regierten Ländern erhoben werden, ist zynisch gegenüber den Studierenden, denn sie müssen das Geld erarbeiten und haben neben dem straffen Studium kaum Zeit dazu. Immer mehr Studierende brechen deshalb ein Studium frühzeitig ab. Ebenso falsch ist der Verweis auf die Einnahmen aus der Exzellenzinitiative. Diese Gelder stehen nur wenigen Universitäten zur Verfügung und sind ausschließlich für die Forschung einzusetzen.

Der Wissenschaftsrat hat vor einem Jahr empfohlen, 25 Prozent mehr Mittel den Hochschulen für die qualitative Verbesserung der Lehre zur Verfügung zu stellen. Davon ist bis heute nichts zu spüren in den Ländern. Dieses Geld können nicht die Hochschulen erwirtschaften, sondern es ist Aufgabe der Landesregierungen und der Bildungs- und Wissenschaftsminister die Hochschulen so auszustatten, dass sie ihre gesellschaftlichen Aufgaben erfüllen können.

Wir brauchen endlich eine ehrliche Kritik der Umsetzung des Bologna-Prozesses in Deutschland. Der jüngste Beschluss der KMK reicht bei weitem nicht aus, da er nur die Oberfläche, nicht aber den Kern der Studienreform berührt. Wem es nur noch darum geht, dass die Studenten schneller auf Schmalspur ausgebildet die Hochschulen verlassen und Deutschland im Bologna-Wettbewerb Sieger wird, der muss sich über die Qualität der Hochschulabsolventen nicht wundern. Die Wirtschaft und die Gesellschaft will keine Schmalspurabsolventen, sondern kreative und kritische Fachleute.

Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Parteivorstand
Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin
Telefon (030) 25991-300, FAX (030) 25991-507
Herausgeber: Andrea Nahles
Redaktion: Stefan Giffeler
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http://www.spd.de
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Neues SPIEGEL-Buch bei DVA: ?Jerusalem ? Die Geschichte einer heiligen Stadt?

Hamburg (pressrelations) –

Neues SPIEGEL-Buch bei DVA: „Jerusalem ? Die Geschichte einer heiligen Stadt“

In Kooperation mit der Deutschen Verlags-Anstalt ist soeben das SPIEGEL-Buch „Jerusalem ? Die Geschichte einer heiligen Stadt“, herausgegeben von Annette Großbongardt und Dietmar Pieper, erschienen.

Der eine Gott und viele Kriege haben Jerusalem zu einer Stadt gemacht, die weltbewegend ist. Für gläubige Juden, Christen und Muslime ist die Stadtlandschaft Jerusalems ein unvergleichlicher Ort der Heiligkeit, um den bis heute erbittert gekämpft wird. Von der Eroberung durch die Römer, über die Kreuzzüge im Mittelalter bis zum aktuellen Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern ? die Feldzüge gegen Jerusalem waren immer auch Glaubenskriege, in denen die siegreiche Religion über die unterlegene triumphierte. Mehr als 4000 Jahre Geschichte lasten auf dieser alten Metropole des Glaubens, in der drei Religionen und zwei Völker konkurrieren ? und bis heute keinen Frieden finden.

Gemeinsam mit renommierten Wissenschaftlern wie den Historikern Tom Segev und Dan Diner oder der Arabistin Angelika Neuwirth schildern SPIEGEL-Autoren die bewegte Geschichte dieses magischen Ortes und beschreiben die Bedeutung Jerusalems als Geburtsstadt des Glaubens und Brennpunkt des Nahostkonflikts. Sie besuchen die heiligen Stätten der drei monotheistischen Weltreligionen, porträtieren berühmte Stadtherrscher und beleuchten die religiösen und machtpolitischen Ursprünge, aber auch die Mythen und Legenden, die sich um Jerusalem, den Sehnsuchtsort vieler Künstler, Pilger und Reisender, ranken.

„Jerusalem ? Die Geschichte einer heiligen Stadt“ herausgegeben von Annette Großbongardt und Dietmar Pieper. 288 Seiten mit 23 Abb., ISBN 978-3-421-04465-5, Ladenpreis 19,95 Euro

Rezensionsexemplare: Deutsche Verlags-Anstalt, Meike von Boehn,
Telefon: 089/4136-3705, E-Mail: meike.boehn@dva.de

SPIEGEL-Verlag
Kommunikation
Stefanie Jockers
Telefon: 040/3007-3036
E-Mail: stefanie_jockers@spiegel.de

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