Novelle des Hochschulgesetzes nicht zukunftsfähig

Wiesbaden (pressrelations) –

Novelle des Hochschulgesetzes nicht zukunftsfähig

Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat den Entwurf der Landesregierung für das neue hessische Hochschulgesetz (HHG) erneut scharf kritisiert. „Das neue HHG ist nicht zukunftsfähig, denn es löst die drängenden Probleme an den Hochschulen nicht und fördert stattdessen die Schwächung der akademischen Selbstverwaltung“, so die hochschulpolitische Sprecherin der GRÜNEN, Sarah Sorge.

„Die Novellierung des HHG sollte dazu genutzt werden, sich mit den aktuellen Problemen der Hochschulen zu beschäftigen und Lösungen anzubieten. Der Entwurf der Landesregierung ist aber konzeptlos und kontraproduktiv für die Zukunftsfähigkeit der hessischen Hochschulen. Auch die Änderungsanträge der Koalitionsfraktionen lösen die zentralen Probleme der Hochschulen nicht. Die notwenige Erhöhung der Studierendenzahlen, der chancengerechte Zugang zu den Hochschulen, eine ‚Reform der Reform‘ des Bolognaprozesses sowie die Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses werden im HHG-Entwurf überhaupt nicht angesprochen“, kritisiert Sarah Sorge.

„Zudem wurde das Vorhaben der Landesregierung, den Hochschulrat von einem Beratungs- zu einem Entscheidungsgremium zu machen, in der Anhörung von nahezu allen Anzuhörenden einhellig abgelehnt. Und dies aus gutem Grund: Denn gerade in einer autonomen Hochschule müssen die Wahl des Präsidiums, die Budgetverteilung, die Entwicklungsplanung der Hochschule, das wissenschaftliche Profil und Vorschläge zur Verbesserung der Qualität von Forschung und Lehre gemeinsam ausgehandelt, fortentwickelt und entschieden werden. Ich habe letzte Woche Wissenschaftsministerin Kühne-Hörmann (CDU) und die Fraktionen von CDU und FDP in einem Brief aufgefordert, auf die massive Ausweitung der Befugnisse der Hochschulräte an den Hochschulen zu verzichten. Wenn sich alle Beteiligten der Anhörung des Hessischen Hochschulgesetzes so einig sind und den Machtzuwachs der Hochschulräte ablehnen, müssen Landesregierung und Koalitionsfraktionen dies ernst nehmen“, appelliert Sarah Sorge.

Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne
Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden
Fon: 0611/350597; Fax: 0611/350601
Mail: gruene@ltg.hessen.de
Web: http://www.gruene-fraktion-hessen.de

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Auch die Polizei wird Studenten-Protest nicht stoppen können

Berlin (pressrelations) –

Auch die Polizei wird Studenten-Protest nicht stoppen können

„Mit über zwanzig besetzten Hörsälen im Rücken wächst der Druck auf die Politik, endlich etwas zu ändern im deutschen Bildungssystem. Bundesbildungsministerin Schavan, die Landesregierungen und die Hochschulleitungen – alle bekunden großes Verständnis für die Unzufriedenheit der Studenten. Doch niemand will die Verantwortung übernehmen. Mit folgenlosen Sympathiebekundungen werden sich die protestierenden Schüler und Studierenden aber nicht länger abspeisen lassen“, so Nicole Gohlke zu den Hörsaalbesetzungen an Hochschulen und der Reaktion von Bildungsministerin Schavan auf den Bildungsstreik. Die hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Am Dienstag werden bundesweit mehrere Zehntausend Schüler und Studierende zu den Demonstrationen im Rahmen des Bildungsstreiks erwartet. DIE LINKE unterstützt die Forderungen der streikenden Studierenden nach Ausfinanzierung, demokratischer Mitbestimmung und einer radikalen Überarbeitung der Bachelor- und Masterstudiengänge. Die Bundesregierung muss endlich mehr Geld für Bildung bereitstellen und eine unabhängige Überprüfung des Bologna-Prozesses in Deutschland starten. Wenigstens der magere Beschluss des Bildungsgipfels von 2008 muss umgesetzt werden, wonach die Ausgaben für Bildung auf mindestens sieben Prozent des BIP ansteigen müssen. Nach einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung sind 40 Milliarden Euro zusätzlich notwendig.

Nicht alle Hochschulleitungen haben Verständnis für die Maßnahmen der Studenten: In Münster, Duisburg-Essen, Bielefeld und Tübingen wurden Hörsäle gewaltsam geräumt. Wenn Rektoren und Präsidenten meinen, dem Bildungsstreik und den Besetzungen mit massivem Polizeiaufgebot statt mit konstruktivem Dialog zu begegnen, wird deutlich, wie tief die Krise unseres Bildungssystems ist. Polizeiliche Maßnahmen werden den Protest nicht stoppen können.“

F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.de

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IG BAU erklärt sich mit streikenden Studenten solidarisch

Frankfurt am Main (pressrelations) –

IG BAU erklärt sich mit streikenden Studenten solidarisch

Frankfurt/M.
Im Vorfeld des Internationalen Studententags am morgigen Dienstag hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) sich mit den gegen mangelhafte Bildungsbedingungen streikenden Studenten solidarisch erklärt.

„Die Proteste der Studenten sind Ausdruck dessen, was in unserer Gesellschaft schief läuft. Es werden Höchstleistungen von jungen Menschen gefordert, aber gleichzeitig verweigert ihnen die Gesellschaft die Grundlage, um überhaupt aus den Startlöchern zu kommen. Ein sozial selektives Bildungssystem, Studiengebühren und die Einführung eines unflexiblen und verschulten Graduiertensystems von Bachelor und Master sind Gift für die Wissensgesellschaft. Persönliches Engagement allein kann diese Defizite nicht mehr ausgleichen“, sagt Christian Beck, Bundesjugendsekretär der IG BAU.

Wer sich gegen die Studenten wende, verschließe die Augen vor der Situation und beweise, dass er keinerlei Interesse habe, die katastrophalen Missstände zu beheben. „Es zeigt, dass die Parole, die Jugend ist unsere Zukunft, für viele nur Lippenbekenntnis ist. Unter den derzeitigen Umständen wird einer ganzen Generation Bildungsarmut aufgenötigt“, sagt der IG BAU-Jugendsekretär.

In Deutschland wurden nach Angaben des Studentischen Dachverbands bisher Hörsäle an rund 50 Universitäten besetzt. Am Wochenende hielten die Besetzungen u.a. an den Unis München, Berlin, Hamburg und Osnabrück an.

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Sigrun Heil
Pressesprecherin IG Bauen-Agrar-Umwelt
IG Bauen-Agrar-Umwelt
– Bundesvorstand –
Pressestelle
Olof-Palme-Str. 19
60439 Frankfurt a. Main
Tel.: 069 – 95 73 71 35
Fax: 069 – 95 73 71 38
E-Mail: presse@igbau.de
www.igbau.de

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Attac solidarisiert sich mit Bildungsstreikenden

Frankfurt/M (pressrelations) –

Attac solidarisiert sich mit Bildungsstreikenden

Ökonomisierung führt zu desaströsen Zuständen an Unis und Schulen

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac solidarisiert sich auch mit der zweiten Phase des bundesweiten Bildungsstreiks in diesem Jahr und unterstützt die Forderungen nach einem besseren, solidarischen Bildungssystem. „Der miserable Zustand des deutschen Bildungssystems ist die direkte Folge einer Politik der Ökonomisierung sämtlicher Lebensbereiche“, sagte Jutta Sundermann vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis.

Der eine zunehmende Privatisierung der Hochschulen fördernde Bologna-Prozess sei ein großer Misserfolg. Mit der wachsenden Abhängigkeit der Universitäten von Sponsoren aus der Wirtschaft verliere die Bildung zunehmend ihre Unabhängigkeit. Oberstes Bildungsziel sei zunehmend die günstige und rasche Verwertbarkeit der Studierenden für den Arbeitsmarkt. Eine kritische Reflexion gesellschaftlicher Prozesse und eine am Gemeinwohl orientierte, verantwortliche Ethik würden kaum noch vermittelt. „Den Preis werden wir alle zahlen. Die Logik der Privatisierung hat im Gesundheitswesen und bei der Bahn zu desaströsen Zuständen geführt, im Bildungssystem ist es nicht anders“, sagte Jutta Sundermann.

Unter dem Motto „Rettet die Bildung, nicht nur die Banken!“ beteiligen sich auch Aktivistinnen und Aktivisten von Noya, dem Jugendnetzwerk in Attac, an den Bildungsprotesten. Dazu Max Bank, Vertreter von Noya im
Attac-Koordinierungskreis: „Die Wut der Bildungsstreikenden ist absolut verständlich. Ihre Proteste machen Hoffnung für eine Wende und zeigen, dass eine Generation heranwächst, die keineswegs unpolitisch und apathisch ist, sondern aktiv gestalten und verändern will.“

In vielen Städten bundesweit laufen bereits Besetzungen von Unigebäuden, die auch in dieser Woche fortgesetzt werden und sich von Österreich ausgehend weiter ausbreiten. Dabei bildet der bundesweite Aktionstag am morgigen 17. November in Deutschland erst den Auftakt für einen heißen Winter mit zahlreichen weiteren Aktionstagen in unterschiedlichen Städten bundesweit. Den Höhepunkt werden die Proteste während der Kultusministerkonferenz in Bonn am 10. Dezember erreichen.

Für Rückfragen:
* Jutta Sundermann, Attac-Koordinierungskreis, Tel. (0175) 8666 769
* Max Bank, Noya / Attac-Koordinierungskreis, Tel. (0163) 456 8741

Frauke Distelrath
Pressesprecherin Attac Deutschland
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Post: Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt/M
Tel.: 069/900 281-42; 0179/514 60 79
Mail: presse@attac.de, Fax: 069/900 281-99

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Finanzmärkte nach dem Flächenbrand

Berlin (pressrelations) –

Finanzmärkte nach dem Flächenbrand

Einladung zur Buchpräsentation im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) am 20. November 2009 um 12.00 Uhr

Auch im dritten Jahr der internationalen Finanzkrise gibt es noch keine Entwarnung. Die Rezession ist zwar rückläufig, die Hausaufgaben im Finanzsektor sind aber noch nicht erledigt. So sind weiter Antworten gefragt, die über den Tag hinausweisen. Klaus F. Zimmermann, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), und Dorothea Schäfer legen deshalb dazu das Buch Finanzmärkte nach dem Flächenbrand vor. Am 20. November 2009 ab 12 Uhr stellen die beiden das Buch im DIW (Mohrenstraße 58, 10117 Berlin) der Öffentlichkeit vor. Als Laudator spricht Professor Otmar Issing – Vorsitzender der Expertengruppe „Neue Finanzarchitektur“ der Bundesregierung, Präsident des Center für Financial Studies an der Goethe-Universität Frankfurt und langjähriger Chefvolkswirt der Deutschen Bundesbank sowie der Europäischen Zentralbank.
Die US-amerikanische Konsumlust und die deutsche Sparsamkeit sind die eine Seite der Medaille – zweifelhafte Hypothekarkredite, massenhafter Kreditverkauf und Banken mit zahlreichen Schrottpapieren die andere. Am Ende der Kette standen dramatische Rettungsaktionen à la Hypo Real Estate oder HSH Nordbank sowie komplette Bankensysteme, die ohne den Staat nicht mehr überlebensfähig sind. Trotz der massiven Unterstützung hat sich der Bankensektor von dem Dominoeffekt der Lehmann-Insolvenz bislang nicht erholt. Auf den Vermögensmärkten ist weltweit eine Abwärtsspirale mit starken Preisausschlägen in Gang gekommen. Auf Phasen der Erholung folgen regelmäßig Phasen, in denen sich die Krisensymptome noch verschärfen.
In dieser Krise haben viele Banken nicht nur Kapital, sondern auch ihr Geschäftsmodell verloren. Dauert diese Situation weiter an, droht auch in Deutschland eine krisenbedingte Einschränkung der Kreditvergabe. Spätestens wenn es zu einer Konjunkturerholung kommt, wird dies zur Bremse für den Aufschwung werden. Das Buch von Zimmermann und Schäfer zeigt, wodurch der Steuerzahler zur „Geisel“ der Funktionsfähigkeit des internationalen Finanzsystems geworden ist und wie Schrottpapiere entsorgt werden sollten, sowie dass in diesem Zusammenhang das neue deutsche Bad-Bank-Gesetz am Ziel vorbei schießt.
„Das DIW hat sich frühzeitig mit Analysen und Lösungsvorschlägen zu Wort gemeldet. Den Auftakt bildete die Diskussion um die Einrichtung einer Bad Bank. Wir haben hierzu ein eigenes Modell vorgelegt und uns an der öffentlichen Debatte zur Auslagerung der toxischen Papiere beteiligt. Die begonnene Tradition setzen wir mit diesem Band fort. Das Buch zeigt, was die Regierung tun muss, damit der Flächenbrand auf den Finanzmärkten eine Jahrhundertkrise bleibt und sich nicht alle 10 Jahre wiederholt“, so die Autoren. Andere Schwerpunkte des Bandes sind die Zukunft der Landesbanken, die Auswirkungen auf die Realwirtschaft und Prinzipien für eine Reform der Finanzmarktarchitektur.
Privatdozentin Dr. rer. pol. Dorothea Schäfer ist Forschungsdirektorin am DIW Berlin. Sie lehrt an der Freien Universität (FU) Berlin Betriebswirtschaftslehre, Bank- und Finanzwirtschaft. Professor Dr. rer. pol. habil. Klaus F. Zimmermann ist Präsident des DIW Berlin und lehrt Wirtschaftliche Staatswissenschaften an der Universität Bonn.

Pressestelle und -anfragen
Renate Bogdanovic
presse@diw.de
Mohrenstraße 58
10117 Berlin
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Air Berlin: erste Flugschüler mit neuer Pilotenlizenz

Berlin (pressrelations) –

Air Berlin: erste Flugschüler mit neuer Pilotenlizenz

Als erste Flugschüler in Deutschland erhielten heute, am 13. November 2009, Andreas Bellé, Felix Laaß, Lorenz Krimmel und Leo Wiegand ihre Pilotenlizenzen nach dem neuen internationalen Standard der Multi-Crew Pilot Licence (MPL). Die vier Absolventen der Air Berlin Flightschool bekamen ihre Urkunden am Hauptsitz der Airline in Berlin vom Ausbildungsleiter der Air Berlin, Ralf Nagel, und dem Ausbildungsleiter der Partnerflugschule TFC GmbH, Christian Käufer, überreicht. Auf die vier jungen Piloten wartet eine Stelle als Copilot bei der Air Berlin Group.

Die Multi-Crew Pilot Licence ist eine auf die Anforderungen moderner Fluggesellschaften zugeschnittene Pilotenschulung. Angehende Piloten werden von Anfang an für ihre Aufgaben im Cockpit eines modernen Verkehrsflugzeugs trainiert. So wird während der Ausbildung unter anderem besonderes Augenmerk auf das Teamwork und die Bewältigung von Fehlern und Bedrohungen, das so genannte Threat and Error Management, in einem Mehr-Mann-Cockpit gelegt.

Die Air Berlin Flightschool hatte im Februar 2009 als erste Flugschule in Deutschland die Ausbildungsgenehmigung des Luftfahrtbundesamtes für die Multi-Crew Pilot Licence erhalten. Auch weltweit zählt die 2007 gegründete Schule zu den ersten, die diesen neuen Ausbildungsstandard anbietet.

Pressekontakt
Nadine Bernhardt
Pressereferentin Air Berlin
Tel.: + 49 30 3434 1516
Fax: + 49 30 3434 1509
Mail: nbernhardt@airberlin.com

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Von Zugreisen bis Zeitreisen

Berlin (pressrelations) –

Von Zugreisen bis Zeitreisen

Mit ungewöhnlichen Vorleseorten und vielen Prominenten lädt die Deutsche Bahn am bundesweiten Vorlesetag zu Lesereisen ein

(Berlin/Mainz, 13. November 2009) Als Hauptpartner des bundesweiten Vorlesetages, initiiert von DIE ZEIT und Stiftung Lesen, veranstaltet die Deutsche Bahn am 13. November zahlreiche regionale Lese-Events um ein wichtiges bildungspolitisches Ziel zu unterstützen: eine lebendige Vorlesekultur, die möglichst allen Kindern zugute kommt. 200 DB-Mitarbeiter engagieren sich an diesem Tag bundesweit in Kindereinrichtungen als Vorleser – so viele wie in keinem anderen Unternehmen.

Er ist das Highlight der zahlreichen Veranstaltungen, die von der Deutschen Bahn am bundesweiten Vorlesetag 2009 initiiert werden: Ein Lesezug geht am 13. November mit den Vorlesern Marie Luise Marjan, Ingo Nommsen und Ranga Yogeshwar im Ruhrgebiet an den Start. Auf dem Reiseplan steht die Strecke Dortmund – Duisburg und zurück sowie jede Menge (Vor-) Lesespaß. Die Fahrt des prominent besetzten Lesezuges führt nicht von ungefähr durch die Metropole RUHR, Kulturhauptstadt Europas 2010. Die Aktion ist Teil des Engagements der Deutschen Bahn als Hauptsponsor von RUHR.2010. Fünf Schulklassen zweier Grundschulen aus Dortmund und Lünen können diese besondere Lese-Reise miterleben. Abfahrt: 10:14 Uhr von Dortmund Hbf (Gleis 26) (über Duisburg); Ankunft: 12:07 Uhr Dortmund Hbf (Gleis 21).

Im DB-Museum Nürnberg können sich Kita-Kinder auf eine Fantasiereise zu Jim-Knopf ins Lummerland freuen. Diese speziellen Vorlese-Führungen bieten die Mitarbeiter des Museums an. Sie finden in der Zeit von 9 Uhr bis 11 Uhr direkt im Museum statt.

Prominente Vorleser verwandeln die Bahnhofsbuchhandlung LUDWIG im Leipziger Hauptbahnhof in einen ganz besonderen Vorleseort: Die Schauspielerin Rebecca Lina Wilson liest um 9 Uhr, Radio Leipzig-Moderator Tim Schädlich um 10 Uhr, die N24-Moderatorin Petra Papke um 12 Uhr und das ehemalige Germanys next Topmodel Fiona Erdmann um 15 Uhr Leipziger Kindergruppen vor.

Eine ungewöhnliche Vorleseatmosphäre erwartet Hamburger Schulklassen im ICE-Werk Hamburg-Eidelstedt. Im Bordrestaurant eines ICEs lesen der Schauspieler Nik Breidenbach um 9 Uhr, die Schauspielerin Vijessna Ferkic um 10 Uhr und die Schauspielerin Sandrine Mittelstädt um 11 Uhr vor.

Zum Ausklang der diesjährigen Veranstaltungen rund um den bundesweiten Vorlesetag unterstützt die Deutsche Bahn die SUPER RTL-Initiative „Lies mir vor!“ in Köln bei einer außergewöhnlichen Veranstaltung: RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel liest am Montag, den 16. November, um 15 Uhr in der Buchhandlung LUDWIG im Kölner Hauptbahnhof.

Mit Vorlese- und Bücherkoffern möchte die Deutsche Bahn Kindern und Jugendlichen Bildungschancen vermitteln: Anlässlich des bundesweiten Vorlesetages werden im Rahmen des langfristig angelegten Projektes der DB „Vorlesekoffer für Kinderheime“ weitere 350 hochwertige Vorlese- und Bücherkoffer mit vielen pädagogischen Leseanregungen an Kinderheime bzw. Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe verschenkt. Ziel ist es, bis Ende 2010 alle Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland mit entsprechenden Koffern auszustatten. Rund 2.000 Koffer werden bis Ende 2009 übergeben.

Weitere Vorlesetags-Infos: www.vorlesetag.de
Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

Ansprechpartner zum Thema
Stiftung Lesen
Christoph Schäfer
Pressesprecher Bildung, Politik und Forschung
DB Mobility Logistics AG
Reinhard Boeckh
Leiter und Sprecher Pressestelle Konzern

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