Sonntagsreden helfen Studierenden nicht

Berlin (pressrelations) –

Sonntagsreden helfen Studierenden nicht

Zum Streik von Studierenden in ganz Deutschland erklären Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, und Gesine Agena, Bundessprecherin der GRÜNEN JUGEND:

„Die Bildungspolitik verkommt immer mehr zum Trauerspiel. Die bloßen Lippenbekenntnisse der Verantwortlichen zeigen, wie dringend notwendig dieser Bildungsstreik und seine konsequente Fortführung sind. Während Bundesbildungsministerin Schavan wohlfeil Verständnis für die Proteste der Studierenden nach besseren Studienbedingungen bekundet, verweist der baden-württembergische Wissenschaftsminister Frankenberg auf einen Kongress im Frühjahr. Verantwortung will keiner übernehmen, wie ein schwarzer Peter wird sie fleißig hin und her geschoben. Schöne Sonntagsreden und Bildungsgipfel-Inszenierungen ohne Konsequenzen helfen aber keinem einzigen Studierenden.

Wir solidarisieren uns mit den Studierenden, die nicht nur für ihre eigenen Interessen auf die Straße gehen. Denn ein besseres und gerechteres Bildungssystem ist die Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft und Demokratie. Dafür müssen aber angesichts der Haushaltslage auch endlich die richtigen Prioritäten gesetzt werden. Dazu gehören ganz sicher nicht Steuergeschenke für Besserverdienende, während unsere Hochschulen dramatisch unterfinanziert sind und Studierende mit sozial ungerechten Studiengebühren geschröpft werden.

Ganz oben auf der Liste steht auch die grundlegende Weiterentwicklung des Bologna-Prozesses und die Neugestaltung der streng verschulten Bachelor- und Masterstudiengänge, die den Studierenden heute kaum die Möglichkeit lassen, individuelle Schwerpunkte zu setzen. Damit die Belange der Studierenden auch ohne Streik ernst genommen werden, muss ihr Recht auf Mitbestimmung in Form paritätisch besetzter Gremien an den Unis umgesetzt werden.“

PRESSEDIENST BUENDNIS 90/DIE GRUENEN
Bundesvorstand Dr. Jens Althoff, Pressesprecher
Platz vor dem Neuen Tor 1 * 10115 Berlin
Email: presse@gruene.de
Tel: 030 – 28442 130 * Fax: 030 – 28442 234

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Ganztagsschulen fördern und zukunftssicher machen

Berlin (pressrelations) –

Ganztagsschulen fördern und zukunftssicher machen

Zum Bundeskongress des Ganztagsschulverbandes erklärt das Mitglied des Parteivorstandes Rosemarie Hein:

Seit Jahren streitet DIE LINKE bundesweit für eine Umkehr in der Bildungspolitik. Die Schaffung eines flächendeckenden, offenen und an den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schülern ausgerichteten Angebotes von Ganztagsschulen, ist zentraler Ausgangspunkt linker, emanzipatorischer Bildungspolitik des 21. Jahrhunderts. Ganztagsschulen bieten den Raum für eine allgemeine, umfassende, solidarische und gerechte Bildung. Hier kann und muss mehr als Wissen vermittelt werden. In Zeiten sozialer Segregation und gesellschaftlicher Fragmentierung müssen vor allem die sozialen, kulturellen, kreativen und allgemeingesellschaftlich produktiven Fähigkeiten junger Menschen gefördert und unterstützt werden.

In dieser Hinsicht begrüße ich die Debatten und Forderungen, die von der Karlsruher Tagung des Ganztagsschulverbandes ausgehen.

Die Gewährleistung eines flächendeckenden Ganztagsschulangebotes ist Aufgabe von Bund und Ländern. Es ist an der Zeit, die dafür zu tragenden gesellschaftlichen und finanziellen Lasten nicht weiter einseitig zu verteilen. Ein umfassendes, demokratisches und zukunftsgerechtes Ganztagsschulprogramm kann daher nur gemeinsam mit dem Bund und den Ländern umgesetzt werden. Denn: Eine echte Investition in eine demokratische und soziale Zukunft unserer Gesellschaft ist eine bundesweite Pflicht und Aufgabe. So schreibt es das Grundgesetz vor.

Quelle:
http://www.die-linke.de/nc/presse/presseerklaerungen/detail/
artikel/ganztagsschulen-foerdern-und-zukunftssicher-machen/

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Schavan: ‚Umfassendere Diabetesforschung für den Patienten‘

Berlin (pressrelations) –

Schavan: „Umfassendere Diabetesforschung für den Patienten“

BMBF fördert Aufbau des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung mit fünf Millionen Euro / Kompetenzbündelung sorgt für schnelleren Wissenstransfer

„Über sechs Millionen Menschen leiden in Deutschland an Diabetes. Damit gehört die Volkskrankheit zu den großen Herausforderungen unserer Gesellschaft, die es zu meistern gilt“, sagte am Freitag Bundesforschungsministerin Annette Schavan anlässlich des Weltdiabetestages am 14. November. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) investiert daher allein 2009 rund fünf Millionen Euro in den Aufbau des „Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD)“. „Mit Hilfe dieses Zentrums wollen wir neue Möglichkeiten der Prävention und Früherkennung ermöglichen, die Entwicklung wirksamer Therapien und die besten Formen der Pflege und Versorgung erforschen, um den Menschen ein gesünderes, besseres Leben zu ermöglichen“, sagte Schavan. „Hier geht es um Forschung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.“

Mit dem Ende Juni 2009 gegründeten Zentrum werden seine fünf Partner – das Helmholtz Zentrum München, das Deutsche Diabeteszentrum Düsseldorf, das Deutsche Institut für Ernährungsforschung Potsdam, die Universität Tübingen sowie das Universitätsklinikum Dresden – die Diabetesforschung in Deutschland international bündeln und erweitern. „Man weiß heute, dass die Entstehungsprozesse von Diabetes sehr viel komplexer sind als bisher angenommen. Angesichts der stetigen Zunahme der Erkrankungen ist eine wesentlich umfassendere Forschungsstrategie mit neuen Methoden zur individualisierten Diagnose, Prävention und Therapie dringend erforderlich“, betonte Schavan.

Durch die Vernetzung der fünf Partner lassen sich die Forschungskapazitäten der Diabetesforschung erheblich steigern. „Es ist wichtig, dass Lücken in der Forschungskette geschlossen werden. Wir müssen den Weg von der Forschung in die Klinik verkürzen, damit Innovationen schneller beim Patienten ankommen. Hier wird das neue Zentrum einen erheblichen Anteil leisten“, sagte die Ministerin.

BMBF – Bundesministerium für Bildung und Forschung
Pressereferat
Hannoversche Straße 28 – 30
D – 10115 Berlin
Telefon: (030) 18 57 – 50 50
Fax: (030) 18 57 – 55 51
E-Mail: presse@bmbf.bund.de
URL: http://www.bmbf.de/press/

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euro engineering AG bietet am 17.11.2009 kostenfreie Karrieresprechstunde an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen

Düsseldorf (pressrelations) –

euro engineering AG bietet am 17.11.2009 kostenfreie Karrieresprechstunde an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen

– Engineering-Dienstleister berät in Kooperation mit Career Center
– Informationen für Ingenieure der Fakultäten Engineering und Life Science
– Tipps für Bewerbung und Vorstellungsgespräch

Stuttgart, 13.11.2009 ? Die euro engineering AG, einer der führenden deutschen Engineering-Dienstleister, bietet Studenten der Ingenieurwissenschaften und Informatik der Fakultäten Engineering und Life Sciences der Hochschule Albstadt-Sigmaringen eine kostenfreie Karrieresprechstunde an. Am Dienstag, dem 17.11.2009 können sich Interessierte von 13:00 bis 16:00 Uhr im Raum M103 beraten lassen. Weitere Termine folgen am 08.12.2009, 19.01.2010 und 16.02.2010.

Auf dem Programm stehen neben einem Bewerbungsmappencheck und Tipps für das Vorstellungsgespräch auch Beratung zu fachlichen Themen und beruflichen Entscheidungen. „Wir haben aktiv den Kontakt zur Hochschule Albstadt-Sigmaringen gesucht, da viele unserer Kunden ihren Firmensitz im Raum Albstadt haben und wir daher die Anforderungen an Bewerber ganz genau kennen“, sagt Beate Bretzger, Niederlassungsleiterin der euro engineering AG in Stuttgart. „Unser Ziel ist es, dieses Wissen weiterzugeben und die Studenten dadurch optimal auf den regionalen Arbeitsmarkt vorzubereiten.“

„Die Zusammenarbeit mit der Hochschule Albstadt-Sigmaringen hat schon fast Tradition“, freut sich Bretzger. Im Mai dieses Jahres fand ein erstes, gemeinsames Projekt mit der Hochschule statt. Rund 20 Studenten der Ingenieurwissenschaften nahmen an einem 4-stündigen Workshop zum Thema „Bewerbungsgespräche erfolgreich führen“ teil. Neben einer Stärken-Schwächen-Analyse der einzelnen Studenten wurde eine Übung zur Selbstpräsentation im Rahmen eines Vorstellungsgesprächs durchgeführt. Zahlreiche Praxistipps rundeten das kostenfreie Angebot ab.

Weitere Informationen zur euro engineering AG erhalten Sie unter www.ee-ag.com.

Über die euro engineering AG

Die euro engineering AG ist einer der führenden Engineering-Dienstleister Deutschlands. Das Unternehmen bietet Entwicklungsdienstleistungen entlang der gesamten Prozesskette technischer Produkte ? von der Konzeption, Entwicklung, Konstruktion, Berechnung und Versuch bis zur Implementierung in die Produktion einschließlich des Projekt- und Qualitätsmanagements sowie des Dokumentationssupports. Schwerpunkte sind die Branchen Automotive, Luft- und Raumfahrt, Maschinen- und Anlagenbau, Feinwerk- und Elektrotechnik sowie Medizintechnik. Spezialisiertes Know-how bündelt das Unternehmen in den überregionalen Fachbereichen Automation Robotik, Bahntechnik, Chemieanlagenbau, Nutzfahrzeuge und Produktionsmanagement. Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 2.100 Mitarbeiter an 43 Niederlassungen. Im Geschäftsjahr 2008 erwirtschaftete die euro engineering AG einen Jahresumsatz von rund 112 Millionen Euro, zusammen mit den Schwesterunternehmen euro engineering AEROSPACE GmbH und encad GmbH waren das rund 137 Millionen Euro Umsatz. Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Tochter der DIS AG.

Als Ansprechpartner stehen Ihnen persönlich zur Verfügung:
euro engineering AG
Beate Bretzger
Niederlassungsleiterin
Wankelstraße 5
70563 Stuttgart
Telefon: +49 (0)711 620088-0
E-Mail: stuttgart@ee-ag.com

euro engineering AG
Claudia Zimmermann
Referentin Public Relations
Niederkasseler Lohweg 18
40547 Düsseldorf
Telefon: +49 (0)211 530653-979
E-Mail: claudia.zimmermann@ee-ag.com

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Kent Nagano 2010 in Ottobeuren

Nesselwang (pressrelations) –

Kent Nagano 2010 in Ottobeuren

Herbstzeitlose zur Halbzeit

> Der Region aufs Maul schauen, regionale Befindlichkeiten, Eigenheiten herausarbeiten und über die eigene Mentalität lachen können, das ist das Ziel der Herbstzeitlose<. Peter Kraus vom Touristikamt in Ottobeuren spannt den kulturellen Bogen seit vierzehn Jahren zwischen den international anerkannten Klassikkonzerten und dem musikalischen und kabarettistischen Herbstprogramm. Die Mischung aus regionaler Kleinkunst, bayerischer Akustiktour der Spider Murphy Gang oder Maxi Schafroth Friends ist mit fünf Veranstaltungsterminen noch bis Ende November in vollem Gange. Den Schlussakkord setzt die Formation "Legato" mit einer musikalischen Tour "vom Ländler bis zum Blues" am 28. November im Haus des Gastes.

Nach den Konzerten ist vor den Konzerten

Drei große Basilikakonzerte und elf Kaisersaalkonzerte zogen im Jubiläumsjahr 2009 annähernd 10.000 Klassikliebhaber an. Damit war die Resonanz auf das 60-jährige Bestehen der international renommierten Klassikreihe sehr erfreulich. >Der Qualitätsanspruch steigt proportional zur Bekanntheit<. Darüber sind sich die Veranstalter im Klaren. Deshalb sind die Verträge für die Saison 2010 längst unterzeichnet, das Programm steht und am 01.02.2010 beginnt der nächste Vorverkauf. Mit Werken von Bruckner, Brahms und Haydn bleibt Ottobeuren seiner Ausrichtung treu und verpflichtete Dirigenten, deren Namen keinen Erklärungsbedarf haben. Kent Nagano, Helmuth Rilling und Christoph Poppen werden das Bayerischen Staatsorchester, die Stuttgarter Philharmoniker und die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern leiten. Zwei zusätzliche Basilikakonzerte sind als Benefizveranstaltungen geplant. Die Kaisersaalkonzerte 2010 gehen mit "Klezmer goes Classic" und dem Orient-Express internationale Wege, finden mit Schubert und Goethe in Rezitationen von Christian Quadflieg die Schnittstelle zwischen Klassik und Literatur.

Freie Fahrt von Ottobeuren zum Kneippradweg

Am 14.11. 2009 wird der DB-Günztalradweg, der auf 8,5 Kilometer Länge Ottobeuren mit den 58 Kilometern des Kneippradweges verbindet, offiziell für den Radverkehr freigegeben. Der Weg entlang des Naturbiotops an der Günz wurde mit einer Gesamtinvestition von 1,1 Mio. Euro auf einer ehemaligen Bahntrasse verwirklicht. Laut Bernd Schäfer, Bürgermeister von Ottobeuren, investierte die Kommune 350.000 Euro in diese Infrastruktur, die als echter Panoramaradweg zwischen Günztal und den Allgäuer Hochalpen zu sehen sei.

Konsequenter Ausbau der Infrastruktur

Bürgermeister Bernd Schäfer sieht in der Wiedereröffnung des Dreisterne-Superior-Hotelprojekts „Hirsch“, am 01.12.2009, eine logische und folgerichtige Weiterentwicklung im touristischen Gruppenreisesegment. Der Markt direkt an der Oberschwäbischen Barockstraße verzeichnet neben rund 10.000 Konzertbesuchern jährlich etwa 150.000 kunstinteressierte Besucher. Der Um- und Neubau des Hauses, mit direktem Blick auf Marktplatz und Basilika, konnte mithilfe eines privaten, einheimischen Investor realisiert werden. Das Investment von 5 Mio. Euro schließt 44 großzügige Zimmer, 4 Suiten, zwei Themenrestaurants, den Hirsch-Saal, ein Café mit Terrasse, eigene Erlebnisbrauerei, die „Hirsch-Bar“und eine Kegelbahn mit ein. Der Tradition des Heimatortes von Sebastian Kneipp verpflichtet, wurde der Wellnessbereich mit Sauna und Kneipptherapie kombiniert.

Presse + Kommunikation Gabriele Saremba
info@saremba.com

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