die Bild-Zeitung berichtet heute unter der Überschrift „Kultusministerin lässt krankes Kind im Stich“ über den Fall eines schwer erkrankten 11jährigen, dessen Wunsch es ist, mehr Unterricht zu Hause zu erhalten. Der bildungspolitische Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bittet Kultusministerin Henzler (FDP) in einem Offenen Brief darum, dafür Sorge zu tragen, dass das Kultusministerium zügig für eine geeignete Lösung des Problems sorgt.
Wir geben Ihnen diesen Offenen Brief hiermit zur Kenntnis.
Köln (pressrelations) – Kultur-Dinner mit Sankt Martin Bergisch Gladbach (nrw-tn). Die Martinsgans ist eine kulinarische Tradition – mit einer legendären…
GOLDMANN: Kluge Personalentscheidung der EKD ? FDP hofft auf neue Impulse für die Ökumene
BERLIN. Anlässlich der heutigen Wahl von Frau Bischöfin Margot Käßmann zur Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland erklärt der Beauftragte der FDP-Bundestagsfraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften Hans-Michael GOLDMANN:
Im Namen der FDP-Bundestagsfraktion begrüße ich die Wahl von Bischöfin Margot Käßmann zur Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Das ist eine kluge Personalentscheidung, von der die EKD mit Sicherheit profitieren wird. Dass neben der Präses der EKD-Synode heute eine weitere Theologin an die Spitze der EKD berufen wird, ist ein klares Signal. Bischöfin Käßmann ist eine erfahrene und eloquente Theologin, die sich aktiv am öffentlichen Diskurs beteiligt. Sie wird sich als Nachfolgerin von Bischof Prof. Dr. Huber sicherlich auch künftig für ein starkes protestantisches Profil sowie für eine Kirche eintreten, die sich als Anwalt der Schwächsten versteht.
Von der neuen EKD-Vorsitzenden erhoffe ich mir eine engagierte Präsenz in der Gesellschaft, sowie neue Impulse für die Ökumene und den interreligiösen Dialog.
1983 wurde der Komponist und Dirigent Leonard Bernstein auf den 16-jährigen Pianisten John Axelrod aus Texas aufmerksam. Damals sagte Bernstein zu ihm: „Werden Sie Dirigent!“. Axelrod besann sich nach einigen Umwegen auf diesen Rat und war zuletzt fünf Jahre Chefdirigent des Luzerner Sinfonieorchesters und wechselt in der Spielzeit 2010/11 zum Orchestre National des Pays de la Loire. Bei seinem NDR Debüt am 5. November in der Laeiszhalle, schlüpft Axelrod gemeinsam mit dem NDR Sinfonieorchester für drei junge Stipendiaten der Deutschen Stiftung Musikleben nun selbst in die Rolle des Förderers. Der georgische Cellist Giorgi Kharadze spielt das Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 Es-Dur op. 107 von Dimitrij Schostakowitsch, der Pianist Igor Levit aus dem russischen Nowgorod interpretiert Sergej Prokofjews Klavierkonzert Nr. 1 Des-Dur op. 10 und die in Münster geborene Geigerin Suyoen Kim zeigt mit dem Violinkonzert e-moll op. 64 von Felix Mendelssohn Bartholdy ihre musikalische Klasse ? im Zusammenspiel mit Axelrod ein vierfaches Debütkonzert. Als sinfonische Einstimmung auf die Schau der jungen Talente erklingt die Sinfonie Nr. 1 D-Dur op. 25 „Symphonie Classique“ von Sergej Prokofjew. NDR Kultur sendet das Konzert am Freitag, 27. November 2009, ab 20.00 Uhr.
Künstler:
John Axelrod war in jüngster Vergangenheit Gast bei vielen renommierten Orchestern wie u. a. Royal Philharmonic, Los Angeles Philharmonic, Philadelphia Orchestra, Royal Stockholm Philharmonic, Mozarteum Orchester Salzburg, Gewandhausorchester Leipzig und Orchestre de Paris. In den nächsten Spielzeiten wird John Axelrod seine Zusammenarbeit u. a. mit dem Philadelphia Orchestra, dem Chicago Symphony (beim Ravinia Festival), dem Los Angeles Philharmonic (in der Hollywood Bowl) und der Dresdner Philharmonie fortsetzen. Weiterhin wird er erstmals beim National Symphony Orchestra in Washington zu Gast sein sowie beim Danish National Orchestra, beim Konzerthaus Orchester in Berlin und in Venedig beim Orchestra del Teatro La Fenice. Zu den Solisten, mit denen er regelmäßig zusammenarbeitet gehören u. a. Julia Fischer, Martin Grubinger, Daniel Hope, Lang Lang, Sabine Meyer und Thomas Hampson. Seit September 2009 ist John Axelrod Music Director der Filmmusikgala des ORF Radio-Symphonieorchesters im Wiener Konzerthaus „Hollywood in Vienna“. Als Operndirigent war er in letzter Zeit u. a. am Théâtre du Châtelet in Paris tätig, wo er die französische Erstaufführung der szenischen Inszenierung von Bernsteins „Candide“ dirigierte (Regisseur: Robert Carsen). Seit 2000 ist er der erste Gastdirigent der Sinfonietta Cracovia. John Axelrod ist zudem der Gründer und Ehrendirigent des in Houston beheimateten OrchestraX.
Giorgi Kharadze wurde in Tiflis, der Hauptstadt Georgiens, geboren und erhielt früh Unterricht am Conservatoire National de Blois sowie am Conservatoire d?Orléans. Im Alter von 15 Jahren wechselte er an das Pariser Conservatoire National Supérieur de Musique, wo er 2004 sein Studium mit Auszeichnung beendete. Seit 2006 besucht er die Meisterklasse von Prof. Frans Helmerson an der Musikhochschule in Köln. Kharadze erhielt Auszeichnungen bei zahlreichen internationalen Wettbewerben wie den 1. Preis beim Concours de Cordes d?Epernay und den 1. Preis beim Internationalen Domnick-Cello-Wettbewerb in Stuttgart. Zuletzt gewann er den Grand Prix Emanuel Feuermann in Berlin (2006). Mit fünfzehn Jahren gab der junge Cellist seine ersten Solokonzerte im Auditorium des Conservatoire d?Orléans und im Pariser Schostakowitsch-Zentrum. Es folgten zahlreiche weitere Auftritte, etwa im Amsterdamer Concertgebouw sowie in Griechenland, in der Tschechischen Republik oder Litauen. Im Rahmen des Cello-Festivals der Kronberg Academy trat er 2007 mit der Kremerata Baltica auf. Zu den weiteren Orchestern, mit denen der junge Cellist als Solist aufgetreten ist, gehören u. a. das Beethovenorchester Bonn, die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz und das KBS Symphony Orchestra (Südkorea). Giorgi ist seit März 2009 Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben, die ihm als Preisträger des 17. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds ein Violoncello von Domenico Montagnana, eine treuhänderische Eingabe aus Londoner Familienbesitz, zur Verfügung stellt.
Igor Levit begann im Alter von drei Jahren Klavier zu spielen und gab bereits ein Jahr später in seiner russischen Heimatstadt sein erstes Solokonzert. Mit acht Jahren zog er seiner Ausbildung wegen mit der Familie nach Deutschland und beendet derzeit sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Weiteren Unterricht erhielt Igor Levit bei Hans Leygraf am Salzburger Mozarteum. Wichtige musikalische Anregungen bekam er insbesondere von Andreas Staier und Alfred Brendel. Im Frühjahr 2005 gewann Igor Levit als jüngster Teilnehmer beim International Arthur Rubinstein Piano Master Competition die Silbermedaille, den Sonderpreis für Kammermusik, den Publikumspreis und den Sonderpreis für die beste Aufführung des zeitgenössischen Pflichtstücks. Seit Jahren gibt er Konzerte in ganz Deutschland, in Paris, Mailand, bei den Salzburger Festspielen, in der Carnegie Hall New York, den Schwetzinger Mozart-Festspielen und dem Braunschweiger Classix Festival. Solistisch trat er dabei mit Orchestern wie dem English Chamber Orchestra, der NDR Radiophilharmonie, dem Luzerner Sinfonieorchester, den Stuttgarter Philharmonikern, dem Chamber Orchestra of Europe und dem Israel Philharmonic Orchestra auf. Zu seinen Kammermusikpartnern gehören Lisa Batiashvili, Renaud Capuçon, Daniel Müller-Schott, Mischa Maisky und Maxim Vengerov. Die Deutsche Stiftung Musikleben nahm Igor Levit 2005 in ihr Förderprogramm auf. Unter anderem zeichnete sie ihn mit einem Carl-Heinz Illies-Stipendium aus, das ihm im Januar 2009 die Teilnahme an den „Young Concert Artists International Auditions“ in New York ermöglichte. Seit 2003 ist der Pianist auch Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und seit 2005 Stipendiat der Stiftung Villa Musica. Die Stiftung „Independent Opera at Sadler?s Wells“ stellt ihm für seine Proben einen Steinway D-Flügel zur Verfügung.
Suyoen Kim wurde im Alter von neun Jahren als jüngste Jungstudentin Deutschlands an der Musikhochschule ihrer Geburtsstadt Münster aufgenommen, wo sie später auch ihr Vollstudium aufnahm. Seit Herbst 2009 studiert sie bei Prof. Ana Chumachenco an der Hochschule für Musik und Theater München mit dem Ziel des Meisterklassen-Diploms. Meisterkurse absolvierte sie bei Rainer Kussmaul, Ida Haendel und Ana Chumachenco. Auf Einladung Seiji Ozawas besuchte sie zudem 2005 und 2006 die Schweizer National Music Academy. Suyoen Kim war bei zahlreichen Wettbewerben erfolgreich. Zu ihren größten Wettbewerbserfolgen gehören der 1. Preis beim renommierten Internationalen Violin-Wettbewerb Hannover „Joseph Joachim“ 2006 und der 4. Preis beim „Concours Reine Elisabeth“ 2009 in Brüssel. Als Solistin spielte die 21-Jährige mit Orchestern wie dem State Hermitage Orchestra St. Petersburg, der Philharmonie Kopenhagen, der Baden-Badener Philharmonie, den Münchner Symphonikern, der Bayerischen Kammerphilharmonie und dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Kurt Masur oder Walter Weller zusammen. Zuletzt führte sie im März 2009 in Santiago de Chile Beethovens Violinkonzert auf und gastierte im Juli 2009 beim Verbier Festival. Die Deutsche Stiftung Musikleben zeichnete Suyoen Kim bereits 2001 beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ mit einem Sonderpreis aus. Es folgten zahlreiche Auftritte in der Stiftungsreihe „Foyer Junger Künstler“ sowie Konzerte bei Festivalpartnern wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Festival „Next Generation“ und dem Kultursommer Nordhessen. Als fünffache Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Suyoen Kim seit 2003 eine Camillus Camilli, Mantua 1742, aus dem Besitz der Bundesrepublik Deutschland.
Karten für Hamburg gibt es zu 8 Euro bis 15 Euro (zzgl. 10 % Vorverkaufsgebühr) im NDR Ticketshop im Levantehaus, Mönckebergstr. 7, 20095 Hamburg, Tel.: 0180/178 79 80 (bundesweit zum Ortstarif; Preise aus dem Mobilfunknetz können abweichen), E-Mail: ticketshop@ndr.de.
Terra X-Dokumentation „Die Jahrtausendkathedrale“, „nachtstudio“ und „ZDF-History“: ZDF-Programmakzent am 1. November zum Jubiläum des Mainzer Doms
Im Rahmen seines Engagements zum 1000-jährigen Jubiläum des Mainzer Doms widmet das ZDF dem Gotteshaus am Sonntag, 1. November 2009, einen besonderen Programmakzent. Kernstück ist eine 45-minütige Dokumentation „Die Jahrtausendkathedrale – Der Mainzer Dom“, die um 19.30 Uhr in der Reihe „Terra X“ ausgestrahlt wird. Im „nachtstudio“ um 0.30 Uhr diskutiert Volker Panzer mit dem „Hausherrn“ Kardinal Lehmann und namhaften Historikern über „1000 Jahre Mainzer Dom – 1000 Jahre deutsche Geschichte“. Daneben ist der Mainzer Dom auch Thema in „ZDF-History“ um 23.40 Uhr: Der Film über die Geschichte des Bombenkriegs zeigt unter anderem Aufnahmen von der verheerenden Bombennacht 1945, die der Dom nahezu unversehrt überstand.
Die „Terra X“-Dokumentation von Martin Carazo Mendez stellt in eindrucksvollen Computeranimationen und szenischen Rekonstruktionen die wechselvolle Geschichte des Mainzer Gotteshauses nach. Wie schaffte man es im Mittelalter, mit purer Muskelkraft ein steinernes Gebirge wie den Mainzer Dom aufzuschichten? Mit welchen Mitteln versuchten die Mainzer Erzbischöfe ihre Vorrangstellung im Reich über die Jahrhunderte aufrecht zu erhalten? Wie gelang es, den Dom Anfang des 20. Jahrhunderts vor dem Einsturz zu bewahren, als der Wasserspiegel des Rheins absank und die Stützpfähle aus Eiche verfaulten? Und wie schafft man es heute, den Dom zu erhalten? Die Historiker und Kunsthistoriker Prof. Stefan Weinfurter, Prof. Dethard von Winterfeld und Dr. Kerstin Merkel berichten von den aktuellen Forschungen in und um den Dom, Karl Kardinal Lehmann schildert seine ganz persönliche Liebe zur „Jahrtausendkathedrale“.
Aus besonderem Anlass hat Volker Panzer seine Gäste in diesem „nachtstudio“ nicht in das gewohnte Berliner Fernsehstudio eingeladen, sondern in den Westchor des Mainzer Doms. Hier diskutieren Karl Kardinal Lehmann, der Historiker Stefan Weinfurter, der Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Rom, Michael Matheus, und der deutsch-französische Historiker Etienne Francois. Beim Gang durch 1000 Jahre deutsche Geschichte, die sich im und um den Dom herum abspielte, wird Stefan Weinfurter, Experte für mittelalterliche Geschichte, über die Zeit um die erste Jahrtausendwende informieren, Michael Matheus insbesondere das Verhältnis Roms zu Mainz darstellen und Etienne Francois über das „französische“ Mainz um 1800 berichten.
Mit zahlreichen Sendungen und Aktionen unterstützt das ZDF in diesem Jahr das 1000-jährige Jubiläum des Mainzer Doms. Im Mai veranstaltete das ZDF ein festliches Klassikkonzert im Mainzer Dom. Eine Marketing- und Spendenaktion mit Stadtbussen im Buntsandstein-Look des Mainzer Doms sowie Spenden-Spots im Fernsehen sollen die Bevölkerung zum Engagement für den Erhalt des altehrwürdigen Bauwerks aufrufen. Den Auftakt der ZDF-Jubiläumsaktivitäten bildete im Februar live vom Mainzer Domplatz die Open-air-Karnevalssendung „Da wackelt der Dom“. Daneben gibt es zahlreiche aktuelle Beiträge und ein umfangreiches Online-Angebot: Unter www.mainzerdom.zdf.deermöglicht ZDFonline einen interaktiven Rundgang durch das historische Gebäude. In dem Angebot mit mehr als dreißig 360-Grad-Panoramen können die User den Mainzer Dom virtuell erkunden und dabei auch Orte besuchen, die normalerweise der Öffentlichkeit nicht oder nur selten zugänglich sind.
Am Sonntag, 15. November 2009, 10.00 Uhr, wird das ZDF den Festgottesdienst zum Abschluss des Jubiläumsjahres mit Kardinal Lehmann live übertragen. Zuvor werden um 9.30 Uhr unter dem Sendetitel „Tanz im Dom“ die Höhepunkte eines Ballettabends gezeigt, mit dem der langjährige und gefeierte Choreograf des Mainzer Staatstheaters Martin Schläpfer seine Abschiedsvorstellung in Mainz gab: Sein Ensemble, das „ballettmainz“, tanzte im Ostchor des Doms.
Science, governments and business working together to meet the challenges of our time
Future Dialogue ? An international conference of leading experts and decision-makers in Berlin on October 26
Mastering the most urgent challenges of the 21st century will require close cooperation between the scientific community, governments and business. For this reason, the Max Planck Society and Siemens have invited prominent scientists, policymakers and business leaders from around the world to Berlin to take part in the Future Dialogue conference. The aim of the event, which is being organized in cooperation with The Economist, is to provide answers to the question: How can science, business and governments cooperate to solve the problems caused by climate change, shifting demographics and increasing urbanization?
„What we need above all is knowledge about global connections and changes,? underscores Professor Peter Gruss, President of the Max Planck Society. „For example, if we don?t understand the factors associated with climate change, we won?t be able to respond with appropriate policies or technologies. Take today?s climate models, for instance. Unlike their predecessors, they are not merely extended weather forecasts. The latest models take into account factors such as the carbon balance of the terrestrial and marine biospheres. Max Planck scientists have made major contributions in this area.? Targeted research expenditures have an enormous impact over the long term, providing tremendous impetus for a country?s innovative strength and economic clout. Siemens President and CEO Peter Löscher noted, „Siemens will play a pioneering role in cooperating with governments and the scientific community to master the tremendous challenges ahead, particularly during times of economic crisis. Whether we?re talking about the intelligent energy networks of the future or technologies for environmental and climate protection, healthcare or electromobility, Siemens will accelerate the development and marketing of solutions that address the entire array of challenges.?
At the Future Dialogue conference, leading scientists and political and economic decision-makers will join a select international audience to discuss current constraints to cooperation between the scientific community, business and governments. During various panel sessions, participants will explore new ways to foster cooperation and consider what kind of framework governments and society must provide to facilitate this process. More than 300 senior business leaders, scientists and policymakers are expected to participate, including Dennis L. Meadows, co-author of The Limits to Growth; Joschka Fischer, Germany?s former Minister of Foreign Affairs; Lord Nicholas Stern, who examines climate change from an economic point of view; Khaled Awad, Director of Masdar City, a planned „zero-emissions? city; and U.S. star architect and urban planner Daniel Libeskind. The opening address will be delivered by Meadows, who is also from the U.S.
The event will be a forum for discussing crucial issues such as global warming, the provision of improved healthcare worldwide and increasing urbanization. As Peter Gruss notes, „Independent basic research is the indispensible cornerstone for the development of innovative solutions ? because truly new products and processes cannot be generated from old knowledge. More in-depth knowledge and a better understanding of the processes of nature are the foundation for future innovations. For example, if we understand how plants adapt to unfavorable environmental conditions such as overly saline soils or droughts, we can apply our knowledge of these characteristics to crops, helping safeguard food supplies for the nine billion people who will inhabit the earth in the future.?
However, if innovative approaches are to be turned into reality. a positive awareness must be cultivated in society. How can the ongoing support of governments and the general public be secured as we tackle the challenges ahead? This is one of the questions that will be addressed at the conference during three parallel sessions in the afternoon. Sustainable success can be achieved only if society, the scientific community and high-level policymakers all support innovation ? and its translation into marketable solutions. As Siemens CEO Löscher remarked, „The international cooperation during the financial and economic crisis has impressively demonstrated the global community?s capacity for concerted action when addressing a major challenge. We must make every effort to follow this encouraging example of worldwide cooperation among representatives of business, science and government as we join forces to overcome the tremendous challenges ahead. Fundamental research and its translation into innovative, marketable technologies and products must go hand-in-hand,? stated Löscher. There are already impressive examples of how scientists, business leaders and policymakers can cooperate to help turn innovations into marketable products. That?s why the various discussion forums at the Future Dialogue conference will focus not only on analyzing the status quo but also on providing realistic, forward-looking answers to the most urgent questions of the 21st century.
Press contacts:
Max Planck Society
Dr. Christina Beck
Head of the Press and Public Relations Office
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Tel.: +49 89 2108 1275
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Mail: harald.hassenmueller@siemens.com
The Max Planck Society (MPG) is Germany’s most renowned research organisation. It was founded in 1948 as the successor organisation to the Kaiser Wilhelm Society, which had been in existence since 1911. Today, the Max Planck Society operates 80 institutes and research facilities, as well as 54 graduate schools in cooperation with universities. More than 20,400 people work and carry out research at the Max Planck Society, including 4,900 scientists. Every year, 12,000 junior scientists and guest scientific researchers contribute to the work of the institutes. Max Planck Institutes are regarded as among the best research institutes worldwide because they produce internationally outstanding fundamental research and also excellent scientists – and both with an efficient use of resources. The Max Planck Society’s budget for 2009 amounts to ?1.3 billion. Further information can be found on the Max Planck Society’s website at www.mpg.de.
Siemens AG (Berlin and Munich) is a global powerhouse in electronics and electrical engineering, operating in the industry, energy and healthcare sectors. The company has around 410,000 employees (in continuing operations) working to develop and manufacture products, design and install complex systems and projects, and tailor a wide range of solutions for individual requirements. For over 160 years, Siemens has stood for technical achievements, innovation, quality, reliability and internationality. In fiscal 2008, Siemens had revenue of ?77.3 billion and a net income of ?5.9 billion (IFRS). Further information is available on the Internet at: www.siemens.com.
Wissenschaft, Politik und Wirtschaft stellen sich den Herausforderungen unserer Zeit
Future Dialogue ? hochkarätig besetzter internationaler Kongress am 26.10. in Berlin
Die drängendsten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts können nur durch eine enge Zusammenarbeit von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft bewältigt werden. Deshalb haben die Max-Planck-Gesellschaft und Siemens Wissenschaftler, Politiker und Unternehmenslenker aus aller Welt zu einem Future Dialogue nach Berlin eingeladen. Ziel dieses Kongresses, der in Kooperation mit dem Economist veranstaltet wird, ist es, Antworten auf die Frage zu geben, wie Wissenschaft, Wirtschaft und Politik gemeinsam die durch Klimawandel, Gesundheitsversorgung und Verstädterung entstehenden Probleme lösen können.
„Wir brauchen zuallererst Wissen über globale Zusammenhänge und Veränderungen“, betonte der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Peter Gruss. „Ohne Erkenntnisse zum Beispiel über die Faktoren des Klimawandels, können wir weder politisch noch technisch sinnvoll reagieren. Nehmen Sie beispielsweise die aktuellsten Klimamodelle: Das sind im Gegensatz zu früher keine verlängerten Wettervorhersagen, sondern sie beziehen die Kohlenstoffbilanz von Böden, Meeren etc. ein. Dazu haben Max-Planck-Wissenschaftler wesentliche Beiträge geleistet.“ Gezielte Ausgaben für die Forschung entfalten langfristig enorme Wirkung und stärken mit ihren Ergebnissen auch massiv die Innovationsfähigkeit und dadurch die Wirtschaftskraft eines Landes. „Siemens wird eine Pionierrolle übernehmen, um gemeinsam mit Politik und Wissenschaft einen wesentlichen Beitrag zur Lösung der massiven Herausforderungen gerade auch in Zeiten einer Finanzkrise zu leisten“, sagte der Siemens-Vorstandsvorsitzende Peter Löscher. „Ob es um die intelligenten Energienetze der Zukunft geht, um Umwelt-, Klima- und Gesundheitstechnologien oder die Elektromobilität, Siemens wird künftig noch schneller innovative Lösungen entwickeln und auf den Markt bringen, die die anstehenden Aufgaben in der gesamten Breite adressieren.“
Beim Future Dialogue diskutieren Spitzenforscher sowie Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft in verschiedenen Panels gemeinsam mit einem ausgewählten internationalen Publikum aktuelle Hindernisse bei der Kooperation zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Sie erörtern neue Wege für eine bessere Zusammenarbeit und fragen nach den Rahmenbedingungen, die Politik und Gesellschaft schaffen müssen, um diesen Prozess zu befördern. Erwartet werden mehr als 300 hochrangige Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, darunter Dennis L. Meadows, Autor des Buches „Die Grenzen des Wachstums?, Joschka Fischer, der frühere deutsche Außenminister, Lord Nicholas Stern, der den Klimawandel unter ökonomischen Gesichtspunkten betrachtet, sowie Khaled Awad, Direktor von Masdar City ? einer geplanten „Null-Emissionsstadt“ ? und Daniel Libeskind, der amerikanische Stararchitekt. Den Einführungsvortrag hält Dennis L. Meadows, ebenfalls aus den USA.
Auf dem Forum werden essenzielle Fragen wie Klimaerwärmung, weltweite Gesundheitsversorgung und wachsende Verstädterung diskutiert. „Unabhängige Grundlagenforschung schafft die unverzichtbaren Voraussetzungen für die Entwicklung innovativer Lösungen“, erläutert Peter Gruss. „Denn wirklich neue Produkte und Verfahren können nicht aus altem Wissen generiert werden. Genauere Erkenntnisse und ein besseres Verständnis der Vorgänge in der Natur bilden die Basis zukünftiger Innovationen. Wenn wir zum Beispiel wissen, auf welche Weise Pflanzen mit widrigen Umweltbedingungen wie versalzenen Böden oder Dürreperioden fertig werden, können wir diese Eigenschaften auf Nutzpflanzen übertragen und damit die Ernährung von künftig 9 Milliarden Menschen sichern.“
Doch für die Umsetzung innovativer Ansätze bedarf es vor allem auch eines positiven gesellschaftlichen Bewusstseins. Wie kann es gelingen, die anhaltende Unterstützung von Politik und breiter Öffentlichkeit für die anstehenden Aufgaben zu gewinnen? ? das ist eine der Fragen, die in den vielen Diskussionsforen am Nachmittag erörtert werden soll. Ein Erfolg kann dauerhaft nur erzielt werden, wenn Innovationen und ihre marktnahe Umsetzung von Gesellschaft, Wissenschaft und Politik gleichermaßen unterstützt werden. „Die internationale Zusammenarbeit während der Finanz- und Wirtschaftskrise hat eindrucksvoll die Handlungsfähigkeit der internationalen Gemeinschaft zur Bewältigung großer Herausforderungen unter Beweis gestellt“, sagte Löscher. „Wir müssen mit aller Kraft daran arbeiten, dieses ermutigende Beispiel weltweiter Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik auch für die Bewältigung der großen Herausforderungen umzusetzen. Grundlagenforschung und die Umsetzung in innovative Technologien und Produkte für den Markt müssen Hand in Hand gehen“, fordert der Siemens- Vorstandsvorsitzende. Auch hierfür gibt es bereits eindrucksvolle Beispiele, wie Wissenschaft, Wirtschaft und Politik miteinander zusammenarbeiten können, um Innovationen zur Marktreife zu bringen. In den verschiedenen Diskussionsrunden des Future Dialogue wird es daher nicht nur darum gehen, den Status quo zu analysieren, sondern realistische und Mut machende Antworten auf die drängendsten Fragen des 21. Jahrhunderts zu finden.
Pressekontakt:
Max-Planck-Gesellschaft
Dr. Christina Beck
Leiterin des Referats für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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Fax: +49 89 2108 1207
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Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) ist Deutschlands renommierteste Forschungsorganisation. Sie wurde 1948 gegründet ? in Nachfolge der bereits 1911 gegründeten Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. Die MPG unterhält heute 80 Institute und Forschungseinrichtungen sowie in Kooperation mit den Universitäten 54 Graduiertenschulen. Über 20.400 Personen forschen und arbeiten bei der MPG, darunter 4.900 Wissenschaftler. Jedes Jahr besuchen mehr als 12.000 Nachwuchs- und Gastforscher die Institute. Max-Planck-Institute zählen zu den weltbesten Forschungsstätten, weil sie international herausragende Grundlagenforschung und exzellente Fachkräfte hervorbringen ? und das mit einem effizienten Einsatz von Ressourcen. Der Etat für 2009 beläuft sich auf 1,3 Milliarden Euro. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.mpg.de.
Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist auf den Gebieten Industrie und Energie sowie im Gesundheitssektor tätig. Rund 410.000 Mitarbeiter (fortgeführte Aktivitäten) entwickeln und fertigen Produkte, projektieren und erstellen Systeme und Anlagen und bieten maßgeschneiderte Lösungen an. Siemens steht seit über 160 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität. Im Geschäftsjahr 2008 erzielte das Unternehmen nach IFRS einen Umsatz von 77,3 Mrd. EUR und einen Gewinn nach Steuern von 5,9 Mrd. EUR. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.
München (pressrelations) – Lizenzvertrag zwischen Bayerischer Patentallianz und ChromoTek über ein Forschungsreagenz Die Bayerische Patentallianz GmbH vergibt im Auftrag der…
In einer Matinee in der Aula der Universität Göttingen werden die bekannten Kultur-Journalisten Franziska Augstein und Denis Scheck am Sonntag, 25. Oktober, die Gewinner des NDR Kultur Sachbuchpreises vorstellen: Jürgen Osterhammels Studie „Die Verwandlung der Welt. Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts“, Dieter Richters Buch „Der Süden. Geschichte einer Himmelsrichtung“ und „Der taumelnde Kontinent. Europa 1900 ? 1914“ von Philipp Blom. Zudem wird die Jury bekanntgeben, welcher der drei Autoren den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis erhält.
Musikalisch begleiten der Star-Geiger Daniel Hope, der Lautenist Stefan Maass und der Pianist Burkhard Niggemeier die Preisverleihung am Schlusstag des Göttinger Literaturherbstes. Göttingens Oberbürgermeister Wolfgang Meyer hat ebenfalls sein Kommen zugesagt. Was ein Sachbuch von einem Fachbuch unterscheidet und wie die Arbeit eines Sachbuchautors aussieht, ist Thema einer Gesprächsrunde mit Franziska Augstein, Denis Scheck, dem Sozialpsychologen Harald Welzer und dem Programmdirektor Hörfunk des NDR, Joachim Knuth. Durch die um 11.00 Uhr beginnende Matinee führt NDR Kultur Redakteur Ulrich Kühn.
Für den NDR Kultur Sachbuchpreis haben 150 Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz insgesamt 361 Titel vorgeschlagen. Prämiert werden herausragende Autorenleistungen, mit denen gesellschaftlich und wissenschaftlich relevante Themen für ein allgemeines Publikum verständlich gemacht werden. Der Jury gehören Franziska Augstein, Elisabeth Niggemann, Ulrich Raulff, Wilhelm Krull und Denis Scheck an; Jury-Vorsitzender ist NDR Programmdirektor Hörfunk, Joachim Knuth.
NDR Kultur sendet die Aufzeichnung der Veranstaltung am 25. Oktober ab 20.00 Uhr im „Sonntagsstudio“.
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