Herbstgutachten der Forschungsinstitute

Berlin (pressrelations) –

Herbstgutachten der Forschungsinstitute

Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg: „Erholung sichern – Wachstumskräfte stärken – öffentliche Haushalte sanieren!“

Datum: 15.10.2009

Die Stabilisierung der deutschen Wirtschaft ist früher eingetreten, als von den Instituten im Frühjahr erwartet. Das entschlossene Handeln von Regierungen und Notenbanken auf nationalen wie internationalen Ebenen hat hierzu entscheidend beigetragen. Im zweiten Halbjahr 2010 könnte sich die Erholung sogar noch verstärken. Zu diesem Ergebnis kommen die wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsinstitute in ihrem heute vorgestellten Herbstgutachten.

Für das Gesamtjahr 2009 prognostizieren die Institute – insbesondere aufgrund des inzwischen überwundenen Einbruches der Wirtschaftsleistung im Winterhalbjahr 2008/2009 – einen Rückgang des realen Bruttoinlandsproduktes um 5,0 Prozent. Für das Jahr 2010 soll sich ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,2 Prozent ergeben. Die vorangegangene Rezession wird am Arbeitsmarkt zwar Spuren hinterlassen. Der Rückgang der Erwerbstätigkeit wie auch der Anstieg der Arbeitslosigkeit fallen aber vermutlich günstiger aus, als noch im Frühjahr von den Instituten prognostiziert.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg: „Die deutsche Wirtschaft hat den konjunkturellen Tiefpunkt hinter sich gelassen und die Erholung gewinnt Konturen. Dies geschah auch deshalb schneller als zuvor erwartet, weil entschlossen gegengesteuert wurde. So konnte die Nachfrage stabilisiert und Zukunftsvertrauen bei Betrieben, Arbeitnehmern und Konsumenten zurückgewonnen werden. Positiv ist insbesondere, dass die Anpassung am Arbeitsmarkt dank Kurzarbeit, verantwortungsvoller Lohnpolitik und dem Wunsch vieler Unternehmen, ihre Fachkräfte zu halten, in engen Grenzen gehalten wurde.“

In ihren wirtschaftspolitischen Empfehlungen richten die Institute ihr Hauptaugenmerk auf eine frühzeitige Festlegung der Ausstiegsstrategien für die Geld- und Finanzpolitik. Zwar sehen sie für den gegenwärtigen stark expansiven Kurs angesichts der Schwere von Finanzmarktkrise und Rezession keine Alternative. Eine Konsolidierung der öffentlichen Haushalte sollte aber ab dem Jahr 2011 im Vordergrund stehen.

Bundesminister zu Guttenberg: „Die politischen Herausforderungen bleiben groß. Wir müssen nun in den Koalitionsverhandlungen die Basis für eine Politik legen, die die Zuversicht und das Vertrauen der Unternehmen und Bürger weiter stärkt sowie neue Wachstumskräfte freilegt. Dazu gehören Reformen, verantwortungsvolle Entlastungen und die Begrenzung der staatlichen Neuverschuldung.“

Die Bundesregierung wird ihre Herbstprojektion am 16. Oktober 2009 vorlegen.

Das Internetangebot des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie: http://www.bmwi.de

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Neues Zeitalter für die Entdeckung neuer Proteine

Braunschweig (pressrelations) –

Neues Zeitalter für die Entdeckung neuer Proteine

Wissenschaftler des HZI entwickeln neue Nachweismethode und zeigen, welche Moleküle in der Zelle arbeiten.

Proteine sind die funktionellen Einheiten der Zelle. Sie bilden sämtliche Strukturen und steuern die Abläufe in der Zelle. Der Code für den Bau der Proteine sind unsere Gene. Vom Code auf das Protein und dann sogar noch auf dessen Aufgabe zu schließen, ist eine der größten Herausforderungen für Genom- und Proteinforscher. Unzählige bekannte und unbekannte Proteine arbeiten eng vernetzt in komplexen Stoffwechselprozessen zusammen. Die Funktion vieler Proteine ist noch unbekannt ? ebenso, auf welchen Genen sie kodiert sind. Mit einer neuen Technik ist es nun möglich, neue Proteine zu entdecken, ihre Rolle bei Stoffwechselprozessen zu entschlüsseln und auch den entsprechenden Genen im Erbgut zuzuordnen. Der Name der Technik: Reaktom-Array. Sie entstand in einer Zusammenarbeit der Bangor University in Großbritannien, dem Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und dem Institut für Biokatalyse im spanischen Madrid. Das Wissenschaftsmagazin „Science“ stellt die neue Methode in seiner aktuellen Ausgabe vor.

Mit dem Reaktom-Array haben Wissenschaftler nun erstmals die Möglichkeit, die Lücke zu überbrücken, die zwischen den stetig wachsenden Genom-Datenmengen und den dahinter verschlüsselten tatsächlichen Aktivitäten in der Zelle besteht. „Wir können zwar sehr leicht die Elemente beschreiben und katalogisieren, die die DNA-Sequenzen bilden ? die Gene“, sagt Peter Golyshin, Wissenschaftler in der Arbeitsgruppe „Umweltmikrobiologie“ am HZI und Professor für Umweltgenomik an der britischen Bangor University in Wales. „Um ihre Funktion zu klären, mussten Wissenschaftler sie aber in der Vergangenheit mit bestehenden Datenbanken vergleichen, bei denen die Funktion des Gens bereits bekannt war. In gewissem Sinne verglichen sie damit immer nur bekannte Gene und Proteine mit bereits bekannten Funktionen.“

Mit dem Reaktom-Array suchen die Wissenschaftler nicht länger über die Gene nach neuen Proteinen, sondern sind nun in der Lage mit einem Chip auf einen Streich sämtliche Proteine in einer Zellart oder Zellengemeinschaft zu erkennen. Und damit suchen sie nicht länger nur nach bereits bekannten Mustern, sondern können auch bisher unbekannte Proteine finden.

Für ihre Versuche stellen die Wissenschaftler zuerst aus ihrer Zellprobe einen Extrakt der Proteine her. Anschließend bringen sie dieses Gemisch auf den von ihnen entwickelten Chip: Auf einer Glasplatte sind tausende von Molekülen aufgedruckt. Eine Sammlung von etwa 1700 Stoffwechselprodukten aus allen Lebensformen. Der Chip leistet zweierlei: Erstens ist ein Satz dieser Moleküle mit Farbstoffen verbunden. Wenn ein Protein aus dem Probenextrakt mit einem dieser markierten Stoffe reagiert, verfärbt sich der Punkt. „Im Gegensatz zu vielen bisher verwendeten Methoden zeigt dieser neuartige Chip, welche Stoffwechselreaktionen mikrobielle Gemeinschaften in ihrer Umgebung tatsächlich durchführen und wie sie diese letztlich beeinflussen“, sagt Peter Golyshin.

Zweitens sind dieselben 1700 Moleküle noch einmal an winzige Nanopartikel gekoppelt. Auf diese Weise dienen sie als Köder für neue Proteine, die die Wissenschaftler dann aufreinigen und untersuchen. Damit konnten die Wissenschaftler hunderte Proteine einordnen, deren Aufgabe im Zellstoffwechsel sie bisher nicht kannten und vor allem Genen zuordnen.

„Der Reaktom-Array ist ein bahnbrechendes Forschungswerkzeug und für alle Zelltypen anwendbar“, sagt Kenneth N. Timmis, Leiter der Arbeitsgruppe Umweltmikrobiologie am HZI. „Und da er den Stoffwechsel von Zellen, Gewebe oder Organen zum Zeitpunkt der Probenahme darstellt und auch genaue Vergleiche möglich macht, können wir damit den Gesundheitszustand solcher Zellen beurteilen.“ Die Reaktom-Array Technologie ist ein Forschungswerkzeug, das Wissenschaftler in der Grundlagenforschung bis hin zur Wirkstoffentwicklung für die Medizin nutzen können. Ebenso können sie es in den Agrarwissenschaften, der Lebensmittelherstellung, der Landwirtschaft, der Materialwissenschaft und sogar im Biobergbau einsetzen.

Originalartikel: Reactome Array: Forging a Link Between Metabolome and Genome. A Beloqui, ME Guazzaroni, F Pazos, JM Vieites, M Godoy, OV Golyshina, TN Chernikova, A Waliczek, R Silva-Rocha, Y Al-ramahi, V La Cono, C Mendez, JA Salas, R Solano, MM Yakimov, KN Timmis, PN Golyshin, and M Ferrer. Science 9 October 2009: 252-257.

Ihr Ansprechpartner:
Dr. Bastian Dornbach, Pressereferent

Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Inhoffenstraße 7
38124 Braunschweig
Tel.: +49 (0) 531 / 6181 1407
Fax.: +49 (0) 531 / 6181 1499

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IT-Branchenverband SIBB fordert Bildung statt Beton

Berlin (pressrelations) –

IT-Branchenverband fordert Bildung statt Beton

SIBB e. V.: Digitale Kompetenz in den Unterricht!

Berlin – Der IT-Branchenverband SIBB e. V. – http://www.sibb.de/– fordert eine systematische Vermittlung von Medienkompetenz an Berlins und Brandenburgs Schulen. Grund: Die Absolventen an Havel und Spree können zwar Overhead-Folien beschriften und in gebundenen Lexika recherchieren. Bei der Erstellung von digitalen Präsentationen, der qualifizierten Recherche in Online-Medien und dem verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Medien sieht es allerdings düster aus. Gründe für die katastrophale Situation: Mangelnde technische Ausstattung an vielen Schulen und fehlende Unterstützung bei der Weiterbildung von Berlins und Brandenburgs Lehrern.

Peer-Martin Runge, Geschäftsführer des IT-Branchenverbandes SIBB e. V.:

‚Wenn Berlins und Brandenburgs Schulabgänger heute nicht die erforderliche Medienkompetenz erlernen, haben sie schon bald keine Chance mehr auf einen qualifizierten Ausbildungs- und Arbeitsplatz. Umfassendes Know-how im Arbeiten mit Software und Online-Plattformen ist für technische, wissenschaftliche und kaufmännische Berufe zwingende Voraussetzung. Die fächerübergreifende Vermittlung von digitaler Kompetenz gehört genauso auf die Tagesordnung wie Rechtschreibung und Mathematik.‘

Hintergrund: Spätestens mit Beginn von Ausbildung oder Studium werden Präsentationen nicht mehr mit Folien gehalten. Spätestens bei der ersten Bewerbung sollten persönliche Profile in sozialen Netzwerken seriös sein und private Urlaubsfotos den beruflichen Einstieg nicht erschweren oder gar verhindern. Spätestens bei der ersten Hausarbeit reicht eine Recherche in der öffentlichen Bibliothek nicht mehr aus. Die aktuellsten Inhalte gibt es mittlerweile häufig nur noch online.

Investition in technische Ausstattung!

Der IT-Branchenverband SIBB e. V. bemängelt die nicht vorhandene – und wenn dann meist veralterte – technische Ausstattung an den allgemeinbildenen Schulen Berlins und Brandenburgs. Uralte Arbeitsplatzrechner, eine unzureichende Anzahl von Computerarbeitsplätzen mit Internetanbindung und fehlende Beamer stehen im krassen Gegensatz zu den bestehenden Rahmenlehrplänen. ‚Moderne Lernumgebungen‘ zu fordern ist eine Sache – das Verhindern jeglicher Entwicklung digitaler Kompetenz durch Steinzeit-Ausstattung die Wirklichkeit. Folge: Der Nachwuchs kümmert sich ausschließlich privat um Online-Aktivitäten. Professionelle Förderung und verantwortungsvolles Verhalten gehen an der Schule komplett vorbei.

Lehrkräfte fit für die Zukunft machen!

Viele Lehrer verfügen nicht über die notwendigen Grundkenntnisse im Umgang mit digitalen Medien. Grund: Die Ausbildung zahlreicher Lehrkräfte liegt Jahrzehnte zurück – aus einer Zeit vor Computer und Internet. Der SIBB e. V. fordert eine massive Investition in die Qualifikation von Lehrkräften – und zwar in alle Lehrkräfte. Es reicht nicht aus, die ’ständige Fortbildung‘ in Gesetzestexten zu verankern – die Bildungsministerien müssen den Lehrkräften auch ausreichend Zeit und Mittel dafür zur Verfügung stellen. Die Vermittlung digitaler Kompetenz darf auf keinen Fall auf den Informatik-Unterricht beschränkt sein. Sie muss Eingang in das gesamte Schulsystem finden.

Eine Pflichtaufgabe für alle Lehrfächer!

Auf Grund der aktuellen Straffung von Lehrplänen und dem Übergang auf ein 12-jähriges Abitur ist die Einführung eines weiteren Schulfachs praktisch ausgeschlossen. Bei ausreichender Weiterbildung der Lehrer ist die Vermittlung digitaler Kompetenz für den fächerübergreifenden Unterricht geradezu prädestiniert. Der SIBB e. V. fordert: Die Gestaltung von Präsentationen gehört auch in den Kunstunterricht, das Erlernen von Präsentationstechniken hat Teil des Deutschunterrichtes zu werden, die Tabellenkalkulation veranschaulicht im Mathemathikunterricht lebendig den Einsatz von komplexen Formeln. ‚Multimedialen und netzbasierten Lernarrangements‘ in Lehrplänen muss endlich die Umsetzung folgen.

Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

Fast 4.000 IT-Unternehmen bieten in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg Consulting, Software und IT-Services an. Mehr als 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter optimieren Geschäftsprozesse, installieren, warten und pflegen IT-Systeme für Produktion, Dienstleistung, Handel, Handwerk und öffentliche Verwaltungen. Laut aktueller Studie ‚Wachstumschancen für Berlin‘ des DIW zählt die IT-Industrie der Hauptstadtregion auf Grund ihrer positiven Beschäftigungsentwicklung zu den zukunftsweisenden Wachstumsbranchen.

Kontakt:
SIBB e. V.
Thomas Keup
kontakt@thomas-keup.de

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‚Eine Ruine wird zum Juwel – Das Neue Museum‘

Mainz (pressrelations) –

„Eine Ruine wird zum Juwel – Das Neue Museum“

ZDF-Dokumentation über das Jahrhundertprojekt Berliner Museumsinsel

1856 wurde das Neue Museum auf der Berliner Museumsinsel eröffnet. Keine 100 Jahre später war von dem von Friedrich August Stüler, einem Schüler des großen Berliner Baumeisters Schinkel, errichteten Bau nicht mehr viel übrig: Das Neue Museum galt, von den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges gezeichnet, als „schönste Ruine Berlins“. Am Freitag, 16. Oktober 2009, wird das Museum von Bundeskanzlerin Angela Merkel neu eröffnet, und am Eröffnungsabend um 0.20 Uhr zeigt das ZDF die Dokumentation „Eine Ruine wird zum Juwel – Das Neue Museum“.

ZDF-Autorin Carola Wedel hat viele Jahre lang die hoch spannende Wiederherstellung des Museums begleitet. Die Kamera war dabei, als gewaltige Architekturteile aus Marmorzement durch das 45 Meter hohe Dach eingeflogen wurden, und sie hielt fest, wie Hunderte von Restauratoren in sorgfältigster Feinarbeit jeden Millimeter des denkmalgeschützten Hauses bearbeitet haben, um ihm den alten Glanz zurück zu geben.

Seit dem Sommer 2003 wurde der Bau nach Plänen des britischen Architekten David Chipperfield behutsam restauriert, zerstörte Teile wurden durch moderne Elemente ersetzt, bis ein neues Ganzes entstand, das aber den Geist des ursprünglichen Gebäudes atmet. Eine außergewöhnliche Architekturleistung, die lange umstritten war, aber jetzt umso mehr gefeiert wird.

Die allmähliche Rückkehr der berühmten Nofretete in ihr angestammtes Haus zieht sich ebenso als „roter Faden“ durch die Dokumentation wie die allmähliche Neugeburt des gewaltigen Treppenhauses, das zum architektonischen Markenzeichen des Neuen Museums geworden ist. In kurzen Sequenzen wird von den Orten berichtet, aus denen die sensationellen Funde des Museums stammen, von Amarna in Mittelägypten über Naga im Sudan bis hin zu Troja in der Türkei. Und schließlich wird von den Menschen erzählt, von den Architekten über die Archäologen bis zu den Direktoren und Arbeitern, die die Wiederauferstehung dieses einmaligen Museums ermöglicht haben.

Der Film ist der neunte Teil einer Langzeitdokumentation, mit der Carola Wedel seit 2001 die Bau- und Entwicklungsfortschritte rund um die Museumsinsel in Berlin verfolgt. Das ZDF engagiert sich als exklusiver Medienpartner intensiv für die Sanierung der „Insel der Schätze“, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

Fotos sind erhältlich über den ZDF-Bilderdienst, Telefon 06131-706100, und über http://bilderdienst.zdf.de/presse/eineruinewirdzumjuweldasneuemuseum

ZDF-Pressestelle
Fon: (06131) 70 21-20 /-21
e-mail: presse@zdf.de

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Live dabei: Donaueschinger Musiktage 2009 in SWR2

Stuttgart (pressrelations) –

Live dabei: Donaueschinger Musiktage 2009 in SWR2

Zeitgenössische Musik ist auch fürs Radio eine Herausforderung

Baden-Baden/Donaueschingen. Die Donaueschinger Musiktage, das älteste und international renommierteste Festival für zeitgenössische Musik, präsentieren vom 16. bis 18. Oktober wieder aktuelle und eigens für das Festival komponierte Werke. Das Kulturprogramm SWR2 berichtet an allen drei Tagen vom Festival und überträgt nahezu alle Konzerte live im Radio. Den Auftakt macht am Freitag, 16.10.2009, „SWR2 Musik Aktuell“ um 15.05 Uhr mit einem Live-Gespräch über die bevorstehenden Musiktage. Gäste im Studio sind u. a.

Festivalleiter Armin Köhler (SWR2) sowie Komponisten, die mit Uraufführungen in Donaueschingen vertreten sind. Mit dem mehrstündigen Orchester-Environment „doppelt bejaht“ eröffnen Mathias Spahlinger und das SWR Sinfonieorchester am Freitag, 16. Oktober, um 19.05 Uhr das Programm.

Gleichzeitig führt Manos Tsangaris seine Musiktheaterinstallation „Bathseba. Eat the history!“ für Schauspieler, Sänger, Chor und Orchester-Mäander an fünf verschiedenen Orten in Donaueschingen auf. Eine Herausforderung auch fürs Radio: Die Live-Übertragung wechselt zwischen den beiden zeitgleich aufgeführten Eröffnungskonzerten. SWR2-Moderatoren vermitteln in „SWR2 JetztMusik“ den Hörern ein akustisches Bild mit Kommentaren zu den Aktionen und Konzerten vor Ort.

Am Samstag, 17. Oktober, ab 13.05 Uhr ist in SWR2 die Fortsetzung von Manos Tsangaris‘ „Bathseba. Eat the history!“ zu hören. Ab 16.05 Uhr überraschen drei junge Talente aus Japan, den USA und Peru mit live-elektronischer Kammermusik, die sie gemeinsam mit dem Experimentalstudio des SWR entwickelten. Am Abend bringt SWR2 ab 21.30 Uhr experimentellen Jazz des Salzburger Komponisten Gerhard E.

Winkler ins Radio: Die SWR2-NOWJazz Session überträgt „Bikini Atoll“, ein interaktives Experiment mit Live- Elektronik. Am Sonntag, 18.10., sendet SWR2 ab 15.05 Uhr ein Kammerkonzert mit Stücken von Franck Bedrossian und Raphaël Cendo, interpretiert vom Brüsseler Ictus Ensemble. Das Abschlusskonzert wird von 17.05 Uhr an live und in Dolby Digital 5.1 übertragen: Werke von Beat Furrer, Salvatore Sciarrino und Rolf Riehm, gespielt vom SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg unter der Leitung von Beat Furrer.

Fast alle Konzerte werden in Stereo oder in 5.1-Mehrkanalton gesendet. Eine vollständige Übersicht aller SWR2-Sendungen zu den Donaueschinger Musiktagen finden Sie auf den Presseservice-Seiten des SWR im Internet: www.SWR.de/presseservice

Unter www.SWR2.de/donaueschingensind die Donaueschinger Musiktage auch als Live-Stream zu hören. Fotos können auf www.ARD-foto.dekostenfrei heruntergeladen werden.

Pressekontakt: Oliver Kopitzke, Telefon 07221/929-3854 oder E-Mail oliver.kopitzke@swr.de

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GIGA-Maus für ‚Planet Schule‘

Stuttgart (pressrelations) –

GIGA-Maus für „Planet Schule“

Gemeinsame Internet-Plattform von SWR- und WDR- Schulfernsehen als „bestes Online-Angebot zum Lernen“ ausgezeichnet

„Planet Schule“, die gemeinsame Internet-Plattform des Schulfernsehens von SWR und WDR, ist mit dem Software-Preis „GIGA-Maus“ ausgezeichnet worden. Das Internet-Angebot erhielt die Auszeichnung als „bestes Online-Angebot zum Lernen“ in der Kategorie „Kinder ab 10 Jahre“. Überreicht wurde die Auszeichnung heute (14. Oktober) im Rahmen der Frankfurter Buchmesse.

Die zehnköpfige Fachjury aus Wissenschaftlern, Pädagogen, Psychologen, Fachjournalisten und Schülern begründete ihre Entscheidung für „Planet Schule“ folgendermaßen: „Hier finden Schüler und Lehrer umfangreiche Materialien zu fast allen Schulfächern und Schulstufen. Hintergrundinfos zu Schulfernsehreihen gibt es hier ebenso, wie komplette Filme, Unterrichtsmaterialien für Lehrer oder ausgeklügelte Lernprogramme mit spannenden Simulationen. Eine schier unerschöpfliche Informations- und Lernplattform, die zudem ständig weiter wächst.“

Mit der „GIGA-Maus“ werden seit 1998 jedes Jahr Programme und Online-Angebote für Kinder und für die ganze Familie prämiert. Der von der Zeitschrift „Eltern family“ verliehene Preis soll Eltern, Kindern und Pädagogen beim Softwarekauf und bei der Auswahl familiengeeigneter Internetangebote Orientierung geben. Ausgezeichnet werden Programme und Onlineangebote für Kinder und für die ganze Familie.

„Planet Schule“ bietet hochwertige Inhalte für Lehrer, Schüler und alle Bildungsinteressierte: kurzweilige Schulfernsehsendungen zum Ansehen und Herunterladen, vertiefende Informationen und Arbeitsblätter für eine kreative Unterrichtsgestaltung, interaktives Erkunden mit vielen Lernspielen und Animationen, um mediengestütztes Lernen und Unterrichten leichter zu machen. Die Online- Plattform ist eine Koproduktion von SWR und WDR, die Federführung liegt beim SWR. Internet: www.planet-schule.de

Pressekontakt: Georg Brandl, Tel. 07221/929-2285, georg.brandl@swr.de

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