Die ECA stellt fest: Manager und Sucht immer noch großes Tabu-Thema

eca-logo2013Heute blau – morgen blau – übermorgen Klinik. Das Beispiel von Jenny Elvers-Elbertzhagen zeigt, wie schnell ein Imagedesaster entsteht. Bernhard Juchniewicz, Präsident der European Coaching Association, dem Berufsverband professioneller Coaches, klärt über das Thema Sucht auf.

Bei Firmenchefs, Unternehmern und Managern kann das bekannt werden einer Drogen- oder Alkoholsucht bis zu Rücknahme von Aufträgen oder Kreditzusagen führen. Missbraucht die Chefin / der Chef Suchtmittel, bleibt das oft lange unbemerkt. Die Folgen für die Firma und auch die Mitarbeiter können dramatisch sein. Die Bundesdrogenbeauftragte nennt im letzten Bericht insgesamt 1,3 Millionen Alkoholkranke und 1,4 Millionen Medikamentenabhängige. Man geht davon aus, dass in jeder Gesellschaft ca. fünf Prozent der Menschen süchtig sind. Der Anteil bei Führungskräften liegt sogar höher. Die European Coaching Association (ECA) coacht  vermehrt auch in diesen Fällen diskret seit über 20 Jahren. Weitere Informationen auch unter: http://www.european-coaching-association.de

European Coaching Association hilft Managern bei Sucht-Präventions-Coaching

Bernhard Juchniewicz ist Präsident der ECA und hilft diskret Unternehmern und ihren Familien mit Suchtproblemen seit 1976. Im Interview erklärt der Suchtexperte Juchniewicz, warum gerade Bosse überraschend hilflos sind und Coaches damit zu kämpfen haben. „Was die Sache auch im Coaching komplizierter macht ist die Tatsache, dass Entscheider ihren Suchtmittel-Missbrauch oft lange glaubwürdig verheimlichen können. Schuld daran ist u.a. ein Glaubenssatz, der vielen Manager gemein ist: Ich muss das alles alleine lösen und bin autark, unabhängig von allen anderen“, berichtet Juchniewicz aus seiner Sucht-Prävention Coaching Praxis. Dazu kommt, dass die jahrelange Suchtgefährdung / -Missbrauch von den Mitarbeitern gedeckt wird. „Wer traut sich schon, seiner Chefin / Chef zu sagen: „Du trinkst!“ Das kann dann allenfalls ein Vertrauter oder Coach in einer intimen, persönlich und geschützten Gesprächssituation leisten“. So wird das Sprech-Tabu zementiert. Nicht jeder kann oder will in eine Klinik. Zudem sagt Juchniewicz: „Ein Sucht-Prävention Coaching muss rechtzeitig beginnen und braucht Zeit, damit ein Suchtmittelersatz erarbeitet werden kann und die Nachhaltigkeit der Abstinenz gesichert wird. Die gefährdeten Menschen müssen erlernen, wie sie ohne Suchtmittel mit sich, ihrem Arbeitsalltag und ihrer Familie so umgehen können, dass wieder eine Lebendigkeit da ist.“ Dabei helfen eine Sucht-Prävention und ein geeigneter Coach, der diesen Weg in die Suchtfreiheit begleitet. Prävention und Unterstützung findet man bei den Coaches der European Coaching Association: http://www.european-coaching-association.com

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