?NDR aktuell?: Experte fordert, Grenzwerte für Druckchemikalien in Lebensmitteln zu senken

Hamburg (pressrelations) –

„NDR aktuell“: Experte fordert, Grenzwerte für Druckchemikalien in Lebensmitteln zu senken

Die von der EU empfohlenen Grenzwerte für Druckchemikalien, die über die Verpackung in Lebensmittel gelangen, sind nach Ansicht des Toxikologen Hermann Kruse zu hoch. Der Wissenschaftler von der Universität Kiel sagte in der Nachrichtensendung „NDR aktuell“ im NDR Fernsehen, er würde die Toleranzwerte um das Zehnfache reduzieren: „Am besten wäre es natürlich, wenn wir gar keine Chemikalien in unseren Nahrung hätten.“ Tierexperimente hätten ergeben, dass Druckchemikalien in Lebensmitteln zu Leber- und Nierenschäden führen können. Die Versuche hätten allerdings auch gezeigt, dass die Verbindungen nicht krebserregend sind.

Das NDR Wirtschaftsmagazin „Markt“ hatte zuvor berichtet, dass Lebensmittelkontrolleure in mehreren Bundesländern etwa in Nudeln, Reis und Gebäck häufig Spuren von Druckchemikalien gefunden hätten. In mehreren Fällen seien die Grenzwerte überschritten worden.

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Grüne Woche auch für Thüringen erfolgreich

Erfurt (pressrelations) –

Grüne Woche auch für Thüringen erfolgreich

Die 75. Internationale Grüne Woche hat ihre Tore geschlossen. Die 12 Thüringer Aussteller in der neu gestalteten Länderhalle Deutschland waren im Jahr 2010 ? der 20. Teilnahme des Freistaats Thüringen ? mit den erreichten Ergebnissen sowohl im Verkauf als auch mit zahlreichen Gesprächen mit Kunden und Geschäftspartnern sowie der Resonanz in den Medien sehr zufrieden.
So resümiert der Projektleiter der Länderhalle Deutschland, dass Original Thüringer Rostbratwürste und Bier die Renner der Halle waren. Mit ca. 36.000 verkauften Bratwürsten wurde zum wiederholten Mal ein tolles Ergebnis erreicht, obwohl weniger Standfläche und weniger Personal zur Verfügung standen. Die Köstritzer Biere wurden wie gewohnt von vielen Besuchern getrunken.
Die erstmals vertretenen Unternehmen Brauerei Neunspringe Worbis GmbH und Schokoladenwerk Berggold GmbH erfreuten sich einer sehr guten Nachfrage.
Die Sonntagsklöße von ABLIG Heichelheim und die edlen Obstbrände der Marke „Fahner“ fanden gleichfalls guten Absatz. Die Firma Schlör konnte zum wiederholten Mal mit den ausgezeichneten Fruchtsäften zahlreiche Besucher erfrischen.
Nicht zuletzt gab es für die Thüringer Aussteller zahlreiche Kontakte mit aktuellen und künftigen Kunden. Es gab auch wieder konkrete Vertragsabschlüsse.
Die weiteren Ausstellungsbereiche Thüringens auf der IGW, so in der Bund-Länder-Halle 21 b „LebensTraumDorf“ und die Aussteller aus den Landkreisen Weimarer Land, Greiz, Saalfeld-Rudolstadt und Altenburg, berichten gleichfalls von einem sehr erfolgreichen Auftritt.

Madlen Domaschke
Stellv. Pressesprecherin / Öffentlichkeitsarbeit
Thüringer Ministerium für Landwirtschaft,
Forsten, Umwelt und Naturschutz
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Sozialstaatssekretärin Dr. Hawighorst: ‚Kinder und Jugendliche bei der Diagnose Krebs begleiten‘

Hannover (pressrelations) –

Sozialstaatssekretärin Dr. Hawighorst: „Kinder und Jugendliche bei der Diagnose Krebs begleiten“

Hannover – „Die Diagnose Krebs trifft Kinder von Betroffenen oft genauso heftig wie Erwachsene. Insbesondere wenn Eltern oder Geschwister an Krebs erkranken oder daran sterben, geht das nicht spurlos an nahen Angehörigen und Freunden vorbei. Der Niedersächsische Krebspreis würdigt in diesem Jahr ganz besonders die Arbeit des Projekts ‚Kijuba – ich schaffe es? der Psychosozialen Krebsberatungsstelle der Osnabrücker Krebsstiftung. Es hilft Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, mit solchen Krisensituationen umzugehen“, sagte Niedersachsens Sozialstaatssekretärin Dr. Christine Hawighorst heute bei ihrer Laudatio zur Verleihung des fünften Niedersächsischen Krebspreises im Maritim Airport Hotel Hannover. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

‚Kijuba? begegnet den Ängsten und Nöten unmittelbar und mittelbar betroffener Kinder und Jugendlicher gleichberechtigt mit denen der Erkrankten. Es bietet ein sehr breites, individuell abgestimmtes Unterstützungsangebot für Kinder, Jugendliche und Familien. „Kinder und Jugendliche, die selbst oder deren Geschwister- oder Elternteil an Krebs erkranken, müssen plötzlich mit dieser Diagnose umgehen. Kijuba lässt sie in einer für sie sehr schwierigen Zeit nicht mit ihren Sorgen allein“, so die Staatssekretärin.

Das Angebot der Psychosozialen Krebsberatungsstelle ist kostenlos. Ihr Einzugsgebiet erstreckt sich über einen Radius von ca. fünfzig Kilometer rund um Osnabrück. In den letzten sechs Jahren hat sich die Zahl der Ratsuchenden verzehnfacht. So ließen sich im Jahr 2008 676 Personen in 3656 Kontakten beraten. ‚Kijuba? hat in 2008 64 Kinder in 555 Kontakten betreut.

Der Niedersächsische Krebspreis wird im Jahr 2010 zum fünften Mal vom Berufsverband der Niedergelassenen Internistischen Onkologen – NIO Niedersachsen e.V. vergeben. Mit dem Förderpreis sollen besonders engagierte und ambitionierte Projekte, Institutionen oder Personen unterstützt werden, die zur Verbesserung der ambulanten Versorgung von Krebspatienten in der Nähe ihres Wohnortes beitragen. Infrage kommen zum Beispiel onkologische Schwerpunktpraxen, ambulante Pflegedienste oder sozialmedizinische Beratungsstellen.

Kontakt:
Thomas Spieker (0511) 120-4057
e-mail: pressestelle@ms.niedersachsen.de
Postanschrift:
Hinrich-Wilhelm-Kopf-Platz 2
30159 Hannover
Fax Pressestelle: (0511) 120-4298/4291
http://www.ms.niedersachsen.de

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Arzneimittelkommission der Apotheker unterstützt Sibutramin-Rückzug / Professor Schulz: Vorsicht vor weiteren Angeboten aus dem Internet

Eschborn (pressrelations) –

Arzneimittelkommission der Apotheker unterstützt Sibutramin-Rückzug / Professor Schulz: Vorsicht vor weiteren Angeboten aus dem Internet

Berlin/Eschborn – Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) unterstützt die jüngste Empfehlung des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) der europäischen Zulassungsbehörde (EMA). Danach werden die Marktzulassungen für alle Appetitzügler mit dem Wirkstoff Sibutramin (Reductil® u.a.) ausgesetzt. Hintergrund der EMA-Empfehlung sind neue Erkenntnisse zur kardiovaskulären Sicherheit der Substanz.

Die EMA und die deutsche Zulassungsbehörde BfArM empfehlen, dass Ärzte Sibutramin nicht mehr verordnen. Alle Apotheken in Deutschland wurden am Freitag umgehend von der AMK informiert und gebeten, Sibutramin-haltige Arzneimittel nicht mehr abzugeben. Der Hersteller Abbott wird der CHMP-Empfehlung folgen und die Vermarktung seiner Medikamente mit dem Wirkstoff Sibutramin in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) aussetzen, ebenso in Island und Norwegen, die zum Europäischen Wirtschaftsraum gehören. Abbott vertreibt Sibutramin unter den Markennamen Reductil, Meridia, Sibutral, Ectiva und Raductil.

Der Vorsitzende der AMK, Professor Dr. Martin Schulz: „Patientinnen und Patienten wird dringend empfohlen, keinesfalls auf dubiose Versandhändler aus dem Internet auszuweichen, die unter Umständen Reductil noch aus Ländern versenden, in denen das Präparat (noch) nicht vom Markt genommen wurde.“

Überdies warnt die AMK ausdrücklich vor vermeintlich risikofreien ? zum Beispiel pflanzlichen – alternativen Mitteln „zum Abnehmen“. Schulz: „Die immer häufigeren Angebote unseriöser Anbieter aus dem Internet dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität sowie die Zusammensetzung der Präparate häufig nicht überprüft wurden.“

Diese Pressemitteilung und weitere Informationen finden Sie unter http://www.abda.de.

Kontakt
Thomas Bellartz
Pressesprecher
Tel.: 030 40004-132
Fax: 030 40004-133
E-Mail: t.bellartz@abda.aponet.de
http://www.abda.de

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