Fahrbericht Opel Vivaro 2.5 CDTI Life: Viele Möglichkeiten

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Fahrbericht Opel Vivaro 2.5 CDTI Life: Viele Möglichkeiten

Von Jens Riedel
ampnet ? 5. Januar 2010. Opel ? das steht vor allem für Corsa, Astra und Insignia. Mit dem Vivaro haben die Rüsselsheimer aber auch einen Transporter im Programm, der nicht nur Handwerker und Kundendienste anspricht, sondern in der Van-Version auch absolut familienfreundlich ist. Das gilt insbesondere für die gemeinsam mit Westfalia entwickelte Ausstattungsvariante Life mit sieben Sitzen, Klapptisch und eingebauter Übernachtungsmöglichkeit.
Das Außendesign des Vivaro wirkt auf den ersten Blick zweckmäßig nüchtern, doch auf den zweiten offenbart der Transporter durchaus einige stilistische Feinheiten. Das ist vor allem der von der linken bis zur rechten B-Säule über die Front gezogene Karosseriebogen, der dem Fahrzeug optisch Schwung verleiht. Große Scheinwerfer sorgen zudem für eine schmal wirkende Vorderseite. Charakteristisch ist auch das im vorderen Bereich nach oben gewölbte Dach, das vorne für viel Kopffreiheit und einen entsprechend bequemen Einstieg steht. Die Erhebung erleichtert auch den Zugang von den vorderen Sitzen in das hintere Fahrgastabteil. Das Heck kennzeichnen mittig sich zuspitzende Rückleuchten. Sie sind sehr schmal geschnitten und erlauben so einen größtmöglichen Heckklappenausschnitt für optimale Beladung.

Der Arbeitsplatz des Fahrers verströmt zwar keine Handwerkertristesse, kann seine Transporterwurzeln aber auch nicht ganz verleugnen. Es geht eher sachlich zu in der Hartplastiklandschaft des Cockpits. Die künstliche Narbung des grauen Kunststoffs ist geschmacklich grenzwertig. Doch das ist schnell vergessen, wenn der Vivaro erst einmal in Bewegung ist. Das Cockpit mit zwei klassischen Rundinstrumenten und funktionalem Bordcomputer wirkt auf Anhieb vertraut. Kleine Akzente im Ambiente setzen das Lederlenkrad (160 Euro Aufpreis/Serie bei Ausstattung Cosmo) sowie im Fall des Vivaro Life die farbenfrohen Stoffbezüge der Sitze und an den Türinnenseiten, die es in Rot und Blau gibt.

Hinter dem Fahrerabteil bietet der Vivaro Life eine Vielzahl von Möglichkeiten. Die Bestuhlung erlaubt jede Menge Variationen, mit denen der Opel als rollendes Büro oder Schlafplatz ebenso genutzt werden kann wie als Fünfsitzer mit riesigem Kofferraum oder schlichtweg als Transporter mit bis zu 5000 Liter Fassungsvermögen und rund einer Tonne Zuladung. Hinten verfügt das geräumige Familienauto über eine verschiebbare Dreier-Sitzbank sowie zwei gegenüberliegende Einzelsitze mit Armlehnen in der zweiten Reihe, die sich nicht nur verschieben, sondern auch drehen und ausbauen lassen. Alle Lehnen sind neigungsverstellbar. Ein ausklappbarer Tisch ist ebenfalls an Bord. Dazu kommen separate Deckenbeleuchtung und Lüftungsöffnungen mit eigener Klimaregelung für die beiden hinteren Reihen sowie jede Menge Ablagefächer. Zudem lässt sich die hintere, ebenfalls ausbaubare Sitzbank in eine Liegefläche verwandeln. An den Fenstern befinden sich Druckknopfpunkte für die in einem Beutel verstauten Vorhänge.

Mit dem 2,5-Liter-Turbodiesel ist der Vivaro Life bestens motorisiert. 107 kW / 146 PS, 320 Newtonmeter Drehmoment und 170 km/h Höchstgeschwindigkeit erfüllen mehr als automobile Grundbedürfnisse. Opel nennt einen Normverbrauch von 8,3 Litern. Wir kamen auf Werte zwischen 8,9 und 9,2 Liter. Das von Hause aus recht gutmütige und im Falle des Life komfortabel abgestimmte Fahrwerk hält in Verbindung mit Winterreifen von Continental auch auf verschneiten Straßen gut die Spur. Die Lenkung arbeitet ausreichend direkt und erfreulich exakt.

Das Sechs-Gang-Getriebe offeriert Opel auf Wunsch auch als automatisierte Version Easytronic. Sie erweist sich als ausreichend komfortabel und trägt zum entspannten Umgang mit dem 1,75 Tonnen schweren, fast zwei Meter hohen und knapp 4,80 Meter langen Fahrzeug bei. Per Tastendruck lassen sich die Schaltparameter im Automatikmodus zudem auf winterliche Straßenverhältnisse (automatisches Anfahren im zweiten Gang und sanftere Gasannahme) oder volle Beladung einstellen.

Die Automatik ist vor allem auf zügiges Vorwärtskommen ausgelegt und dreht relativ hoch. Zwischen ? je nach Getriebestufe ? 1800 und 2000 Umdrehungen in der Minute kann der nächsthöhere Gang bereits aber auch manuell eingelegt werden. So lässt sich die Drehzahl zugunsten des Kraftstoffverbrauchs deutlich senken. Ungewohnt ist, dass beide Betriebsarten auf einer Ebene liegen und durch kurzes seitliches Antippen des Schalthebels gewechselt werden.

Wer sich für die Easytronic entscheidet, muss leider auf ESP verzichten. Mit normalem Schaltgetriebe und Stabilitätsprogramm ist der Vivaro Life, den es auch mit verlängertem Radstand gibt, 700 Euro günstiger. (ampnet/jri)

Daten: Opel Vivaro 2.5 CDTI Life Easytronic

Länge x Breite x Höhe (m): 4,78 x 1,90 x 1,96
Motor: Vierzylinder-Turbodiesel, 2463 ccm
Leistung: 107 kW / 146 PS bei 3500 U/min
Max. Drehmoment: 320 Nm zwischen 1500 und 2250 U/min
Leergewicht/Zuladung: 1752 kg / 1083 kg
Kofferraumvolumen: max. 5000 Liter
Verbrauch (nach EU-Norm): Durchschnitt 8,3 Liter
Emissionen: 218 g/km (Euro 4)
Höchstgeschwindigkeit: 170 km/h
Beschleunigung 0 ? 100 km/h: k.A.
Anhängelast (gebremst): 2000 kg
Basispreis 37 708,72 Euro

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Gewaltsamer Protest bei Hymer

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Gewaltsamer Protest bei Hymer

ampnet ? 5. Januar 2010. Wütende und gewalttätige Proteste gegen die Schließung erlebte das Hymer-Werks im elsässischen Cernay. Arbeiter steckten die Inneneinrichtung von sechs Fahrzeugen in Brand und zündeten außerdem demontierte Sitze und Möbel an, um gegen das „völlige Schweigen“ des deutschen Mutterhauses zum Schicksal des Standortes zu protestieren.
Im November hatte die Hymer-France S.A.S. mit Sitz in Cernay Insolvenz angemeldet, nachdem das Tochterunternehmen der deutschen Hymer AG, Bad Waldsee, seit 2004 mit Verlusten gearbeitet hatte. Zum Jahresende hatte die AG angekündigt, das Geschäftsjahr 2008/2009, das am 31. August 2009 endete, werde nach einem dramatischen Umsatzeinbruch einen Verlust von 42,7 Mio Euro bringen. Der Umsatz war um 29 Prozent auf 654,5 Mio Euro gesunken. Rund zwei Drittel des Verlustes hatte das Unternehmen mit Sozialplänen, außerordentlichen Abschreibungen, Wertberichtigungen und Einmalkosten erklärt, sich aber auch bei dieser Gelegenheit nicht zu Hymer-France geäußert. (ampnet/Sm)

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Marketing-Trends 2010: Technologisierung im Fokus ? beginnt mit der Automatisierung des Marketings nun die Ära des individuellen Massenkundendialogs?

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Marketing-Trends 2010: Technologisierung im Fokus ? beginnt mit der Automatisierung des Marketings nun die Ära des individuellen Massenkundendialogs?

Basierend auf Analysen von Kunden- und Partnerstrategien, Trendbeobachtungen und Experteninterviews prognostiziert der international agierende Marketing Software- und Services-Anbieter Alterian, dass das Marketing in 2010 vor allem „technischer? wird ? und sich noch mehr auf die neuen online-Medien und -Kanäle konzentriert: Die zunehmende Technisierung der Marketingprozesse führe zu besseren Ergebnissen bei niedrigeren Kosten, gleichzeitig steige die Bedeutung von Daten, -analyse und ?verarbeitung weiter an. Im Ergebnis profitierten Unternehmen wie Verbraucher von besserer, relevanterer Interaktion bei niedrigeren Kosten, so das Fazit der Experten.

London, München, 11.01.2010 ? Zehn Trends werden nach Analysen eines der weltweit größten Anbieters von Marketing Software und ?Services, Alterian das Marketing in 2010 bestimmen:

1. Social Medien werden allgegenwärtig
2. Unternehmen werden sich Social Media Marketing-Leitlinien erarbeiten
3. Mehr Marketing wird mit weniger Aufwand betrieben
4. Datenanalysten werden zum wichtigen Assett von Marketing Abteilungen
5. Marketing wird messbarer ? ROI-Betrachtungen werden sich auch im Marketing durchsetzen
6. Die Erhebung von Kundendaten wird zum Enabling Factor der Marketing Performance
7. Marketing wird „technischer?: Integrierte Marketing Software Plattformen nehmen an Bedeutung gegenüber Kreativ-Services von Agentur- und Lieferantennetzwerken zu, weshalb auch Marketing Dienstleister auf Basis dieser Technologie zusätzliche Dienste anbieten werden müssen, um im Wettbewerb bestehen zu können
8. Die Integration von Plattformen und Prozessen wird zum kritischen Erfolgsfaktor
9. Die Hauptzielstellung im Marketing verlagert sich in Richtung „Einbeziehung? (des Kunden)
10. Der Kunde gewinnt an Macht

Davon ließen sich zwei Metatrends ableiten, so Florian Haarhaus, Deutschlandchef von Alterian: „Im Zuge der Wirtschaftskrise und unter dem Druck, mit besserem Marketing wegbrechende Umsätze zu kompensieren, gerät zum einen das Verhalten der Kunden in den offenen online-Medien zunehmend in den Fokus der Marketingverantwortlichen: Haben früher unzufriedene Kunden lediglich dem Nachbarn oder Kumpel ihren Kummer geklagt, lassen sie nun z.B. auf Facebook, Twitter oder StudiVZ ihren Frust ab ? der Kunde wird zunehmend zum externen ?Brand Ambassador?, der intensiv umworben werden muss. Der zweite Metatrend ist die zunehmende Bedeutung der Technik, speziell von Integrierten Marketing Plattformen, die Unternehmen, aber auch Agentur- und Lieferantennetzwerken helfen, Marketingaktivitäten besser mess- und damit steuerbar machen.?

Laut Haarhaus brächten diese Metatrends viele Unternehmen in eine klassischen Zwickmühle: „Einerseits steigt der Druck in den Unternehmen, und das betrifft zentral die Marketingabteilungen, mit weniger Einsatz mehr zu erreichen ? gerade die Effizienz von Marketingmaßnahmen steht in Zeiten klammer Kassen und gesunkener Umsätze besonders unter Beobachtung. Gleichzeitig jedoch sind die Anforderungen der Kunden an die Qualität der Marketingkampagnen massiv gestiegen ? in der Konsequenz muss das Marketing bessere, relevantere Botschaften an möglichst fein segmentierte Kunden kommunizieren ? und das möglichst zu günstigeren Kosten.? Um diesen einander widersprechenden Anforderungen gerecht werden zu können, setzten daher immer mehr Unternehmen auf stärkere Automatisierung, mehr und besseres Monitoring und gründlichere Analysen von Kundensegmenten, Kundeninteraktionen und Kampagnenergebnissen, so der Experte.

Dabei zeige sich jedoch häufig, dass die mit Marketingmodulen „aufgemotzten“ CRM-Monolithen des letzten Jahrzehnts all dies gar nicht leisten könnten: „Die meisten CRM-Systeme stoßen – auch mit den angebotenen Marketing-Erweiterungen ihrer Hersteller – unter diesen Anforderungen an ihre Grenzen: Selbst wenn sie technisch gesehen dieselben Informationen liefern, ähnliche Freiheitsgrade in der Kampagnengestaltung und ?umsetzung bieten und sogar ein kontinuierliches Monitoring über alle eingesetzen Kommunikationskanäle leisten, so klagen doch viele Akteure im Marketing über deren komplexe Bedienung und langen Reaktionszeiten z.B. bei komplexen Anfragen in den oft riesigen Datenbanken: Wenn eine neue Kundensegmentierung drei Stunden dauert oder spezielle Reportings erst in der IT-Abteilung angefordert werden müssen, mindert das die Kreativität und somit die Schlagkraft im Marketing deutlich ? gute Ideen können dann z.B. oft gar nicht weiter verfolgt werden.?

Das sei bei den speziell für die Anforderungen im Marketing entwickelten Plattformen anders: „Hier kann der Marketingmanager zum einen selber alle Funktionen der Software nutzen, ohne vom Support anderer Fachabteilungen abhängig zu sein, zum anderen bieten solche Plattformen durch andere Data Warehouse-Ansätze oft eine deutlich bessere Performance und Business Intelligence. Der wichtigste Grund für das zunehmende Interesse der Unternehmen an spezieller Marketingsoftware liegt aber in den Investitions- und Betriebskosten: Gerade hier bestehen erhebliche Einsparungspotenziale, die im Zusammenwirken mit den höheren Freiheitsgraden in der Benutzung den Unternehmen genau das ermöglichen, was sie in 2010 zuallererst wollen: Besseres Marketing für weniger Kosten.?

Weitere Informationen: http://www.alterian.com/news__events/press_releases/2009/20091215_marketing_trends_2010.aspx

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