Hintze: ‚Die deutschen Teilnehmer beim Solar-Decathlon sind unsere Botschafter für das Gebäude der Zukunft‘

Berlin (pressrelations) –

Hintze: „Die deutschen Teilnehmer beim Solar-Decathlon sind unsere Botschafter für das Gebäude der Zukunft“

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ist Schirmherr der vier deutschen Beiträge beim internationalen Wettbewerb „Solar Decathlon Europe“, der 2010 in Madrid stattfindet. Heute haben angehende Architekten und Ingenieure aus Wuppertal, Stuttgart, Berlin und Rosenheim ihre ambitionierten Entwürfe von energieoptimierten und architektonisch anspruchvollen Wohnhäusern im BMWi ausgestellt und gemeinsam mit ihren Professoren die innovativen Wettbewerbskonzepte präsentiert. So konnten 60 Experten aus Wissenschaft und Politik einen Einblick in das „Nullenergie-Gebäude der Zukunft“ bekommen.

Die Bergische Universität Wuppertal stellte ihr „Haus für Europa“ vor. Außergewöhnliche Architektur gepaart mit intelligenten Energielösungen ermöglicht Nutzungs- und Standortflexibilität und verleiht dem Projekt europäischen Charakter.
„Wohnen von morgen schon heute!“ ist die Devise der Hochschule für Technik aus Stuttgart. Der Entwurf verbindet Grundprinzipien traditioneller Bauweisen mit heute verfügbaren neuen Materialien und Technologien.
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft aus Berlin zeigte mit ihrem Vorschlag „Living equia – living ecologic quality and integrated ambience“, wie ein ökologisches Leben im Einklang mit der Natur möglich ist, ohne an Lebensqualität einzubüßen.
Mit dem Konzept „Team IKAROS“ demonstrierte die Hochschule für angewandte Wissenschaft aus Rosenheim, dass modulare Bauweise und ein flexibler und offener Grundriss sich an die Bedürfnisse der Bewohner anpassen lässt.

Bereits im Jahr 2007 nahm ein Team der Technischen Universität Darmstadt mit maßgeblicher Unterstützung des BMWi am Solar Decathlon 2007 in Washington teil und gewann. Dass der Erfolg in diesem Jahr wiederholt werden konnte, belegt das hohe Niveau deutscher Energieeffizienztechnologien im internationalen Vergleich.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Peter Hintze, dazu: „Deutschland nimmt auf dem Gebiet der Energieeffizienztechnologien international eine Vorreiterrolle ein. Mit der langfristig angelegten Förderung der Energieforschung leistet das BMWi einen wichtigen Beitrag. Mit insgesamt 1,6 Mio. Euro unterstützen wir die deutschen Hochschulen bei ihrer Teilnahme am ‚Solar Decathlon Europe 2010‘. Sie sind unsere Botschafter für das ‚Gebäude der Zukunft‘ und werden unsere Spitzenposition beim solaren Zehnkampf verteidigen. Mit unseren Exportinitiativen Energieeffizienz und Erneuerbare Energien unterstützen wir zusätzlich mittelständische Unternehmen bei der weltweiten Vermarktung ihrer energieeffizienten Produkte.“

Pressestelle des BMWi
Telefon: 03018-615-6121 oder -6131
E-Mail: buero-L2@bmwi.bund.de

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DAAD-Stipendiaten aus aller Welt zu Gast im Auswärtigen Amt

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DAAD-Stipendiaten aus aller Welt zu Gast im Auswärtigen Amt

Staatsministerin Cornelia Pieper und der Generalsekretär des DAAD, Christian Bode, haben heute (04.12.) 170 DAAD-Stipendiatinnen und Stipendiaten im Auswärtigen Amt willkommen geheißen, die ihren Schulabschluss an einer deutschen Auslandsschule absolviert haben und nun ihr Studium an einer deutschen Hochschule beginnen.

Die Staatsministerin begrüßte die jungen Studierenden mit den Worten:

„Sie sind die Zukunft ihrer Länder!“. Das Abitur an einer deutschen Auslandsschule sei die beste Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium in Deutschland, so die Staatsministerin. Deutschland lade „die besten Köpfe aus aller Welt“ ein, weil sie „den Studienstandort Deutschland bereichern“. Zur Internationalisierung der deutschen Hochschulen gebe es keine Alternative, sagte Pieper.“

Die Staatsministerin forderte die Studierenden auf, auch nach ihrer Rückkehr in die Heimat den Kontakt nach Deutschland zu pflegen.

„Ich wünsche mir, dass Sie nach Ihrem Studium wissen: In Deutschland gibt es Ideen und Partner, ja Freunde, mit denen wir Herausforderungen gemeinsam bestehen können!“

Aus Mitteln des Auswärtigen Amts vergibt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) seit 2001 Vollstipendien an die besten Absolventen deutscher Auslandsschulen und Sprachdiplomschulen, die zur PASCH-Initiative gehören. 2009 konnte im Rahmen der Initiative Außenwissenschaftspolitik die Zahl der jährlichen Stipendien erstmals auf knapp 200 angehoben werden.

Die Partnerschulinitiative (PASCH) wurde 2008 ins Leben gerufen. Sie zielt darauf, ein weltumspannendes Netz von deutschen Partnerschulen aufzubauen. Die PASCH-Initiative wird vom Auswärtigen Amt koordiniert und gemeinsam mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), dem Goethe-Institut (GI), dem Pädagogischen Austauschdienst der KMK (PAD) und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) umgesetzt.

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Durchbruch für das Gemeinschaftspatent: Ministerrat einigt sich auf Patentreformen

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Durchbruch für das Gemeinschaftspatent: Ministerrat einigt sich auf Patentreformen

Der Ministerrat in Brüssel hat heute Kernelemente für Reformen des europäischen Patentsystems angenommen.

Dazu erklärte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger: Dies ist ein guter Tag für die Innovation in Deutschland und Europa. Für die deutschen Unternehmen wird es künftig ein zügig erteiltes Patent geben, das in der ganzen EU gilt. Die EU beweist, dass es trotz unterschiedlicher Interessen gelingt, mit dem Schutz technischer Erfindungen den Binenmarkt zu stärken. Ein starkes Patentrecht ist ein Motor für Innovationen. Deutschland als „Patenteuropameister“ wird davon am meisten profitieren.

Die Eckpunkte der Einigung:

Die Minister billigten heute die Verordnung über das Gemeinschaftspatent, die jetzt zur weiteren Beratung ins Europäische Parlament geht. Diese Verordnung soll ermöglichen, dass Erfindungen mit der Patenterteilung sofort EU-weiten Rechtsschutz genießen. Der heutige Beschluss der Minister enthält dazu Kriterien über die Verteilung der Patentgebühren auf die Mitgliedstaaten und die Zusammenarbeit der Patentämter.

Außerdem sprachen sich die Minister dafür aus, ein einheitliches europäisches Patentgericht zu schaffen. Damit sollen die Durchsetzung von Patenten erleichtert und widersprüchliche Entscheidungen nationaler Gerichte künftig vermieden werden. Das europäische Patentgericht soll auf den bewährten nationalen Gerichtsstrukturen aufbauen und ortsnah zu den Verfahrensparteien arbeiten. Ein Berufungsgericht stellt die Einheitlichkeit der Patentrechtsprechung sicher.

Über die Einzelheiten der Ausgestaltung der neuen Gerichtsstruktur muss im kommenden Jahr weiterverhandelt werden. Derzeit prüft der Europäische Gerichtshof, ob der den Ministern vorliegende Text europarechtlichen Anforderungen angepasst werden muss.

Herausgegeben vom Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des
Bundesministeriums der Justiz
Verantwortlich: Eva Schmierer; Redaktion: Dr. Thorsten Bauer, Dr. Katharina Jahntz, Harald Schütt, Ulrich Staudigl
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