Airtech-Filteranlage von Teka ist Spitze

Suva-Test zeigt: Staubkonzentration bleibt weit unter Grenzwerten

Velen, 20. Dezember – Test erfolgreich bestanden – hieß es kürzlich für die TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH, die in der Schweiz durch die Firma LWB WeldTech AG
in Flamatt vertreten wird. Messungen der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA), der größten Trägerin der obligatorischen Unfallversicherung in der Eidgenossenschaft, bei der Emil Gisler AG haben gezeigt: Nach Installation der Filteranlage “AIRTECH P18” blieb die Staub- und Rauchkonzentration in der Hallenluft weit unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten. “Damit haben wir die hohe Leistungsfähigkeit unserer zentral installierten Anlage für die Luftreinhaltung im Betrieb schwarz auf weiß vorliegen”, erklärt TEKA-Geschäftsführer Erwin Telöken.

Arbeitssicherheit erhöhen
Bevor die Filteranlage zum Einsatz kam, trugen die Mitarbeiter der Emil Gisler AG in der Halle belüftete Schweißerhelme. Auf diese Weise schützten sie sich gegen Rauch und Staub, die bei Schweiß- und Schleifarbeiten entstehen. Doch das Schweizer Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, die Arbeitssicherheit kontinuierlich weiter zu erhöhen und die Umgebung besser vor schädlichen Immissionen zu bewahren. Denn: “Die betriebliche Sicherheit und der Umweltschutz gehören mit zu unseren Hauptanliegen”, heißt es von Seiten der Unternehmensführung. Insbesondere die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen nimmt der schweizerische Anlagen- und Maschinenbauer äußerst ernst.

“Dies gelingt mit der AIRTECH P18 optimal”, sagt Erwin Telöken. Die zentrale Absaug- und Filteranlage wird überwiegend in Industriebetrieben wie Schweißereien eingesetzt, in denen keine punktuelle Absaugung direkt am Arbeitsplatz erfolgen kann oder die Anlage zusätzlich genutzt werden soll, um die Hallenluft rein zu halten. Dabei wird die schadstoffhaltige Luft über eine Rohrleitung abgesaugt und im Gerät gereinigt. Die AIRTECH zeichnet sich durch ein optimales Ansaugverhalten und eine hohe Absaugleistung aus. Großflächige Patronen filtern die Rauchpartikel zu mehr als 99 Prozent.

Ergebnis kann sich sehen lassen
Bei dem Test in der Halle der Emil Gisler AG wurde die Konzentration von A- und E-Staub an mehreren Arbeitsplätzen gemessen, an denen aus unlegiertem Stahl Rahmen für raupenmobile Brech- und Siebanlagen produziert werden. Sie befinden sich in einem Abstand von fünf bis 20 Meter zur Filteranlage. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Staubkonzentration in der Atemluft der Mitarbeiter war lediglich knapp halb so hoch wie der in der Schweiz zugelassene MAK-Grenzwert von 10 mg/m3. Selbst bei dem am weitesten von der Anlage entfernt stehenden Schweißer lag er mit 6 mg/m3 weit darunter. Bei der stationären Probenentnahme am Arbeitsplatz fielen die Werte noch besser aus: Sie bewegten sich bei der einatembaren Fraktion (E-Staub) zwischen 1,6 und 2,8 mg/m3, beim alveolengängigen Staub (a-Staub) zwischen 0,5 und 1,0 mg/m3. Ähnlich gering waren die Mangan-Werte, die sich zwischen 0,06 und 0,4 bei einem Grenzwert von 0,5 mg/m3 bewegten.

Die Resultate der Messungen haben die Emil Gisler AG überzeugt. Sie erteilte der TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie nun einen Großauftrag, bei dem weitere Hallenschiffe des Unternehmens mit dieser Anlagentechnik ausgestattet werden. Auch hier übernimmt die Firma LWB WeldTech AG die Projektleitung geführt von Markus Vonlanthen.

Die TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH wurde 1995 von den heutigen Geschäftsführern Jürgen Kemper, Erwin Telöken und Ludger Hoffstädte gegründet. Das Produktportfolio umfasst neben mobilen und stationären Absaug- und Filteranlagen auch Brennschneidtische sowie Sicht- und Schallschutz. Das im westfälischen Velen beheimatete Unternehmen beschäftigt rund Hundert Mitarbeiter. Auf dem 20.000 Quadratmeter großen Areal des Firmensitzes befinden sich moderne Produktionsstätten, Verwaltung und Lager. Im benachbarten Borken-Weseke betreibt TEKA ein externes Schulungszentrum.

TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie
Katrin Herbers
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Velen
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