Augenarzt aus Mainz: Sturzprophylaxe mit Grauer Star OP

Dr. Kauffmann, Augenarzt aus Mainz: OP am Grauen Star kann das Sturzrisiko senken

Augenarzt aus Mainz: Sturzprophylaxe mit Grauer Star OP

Vermindertes Sehvermögen durch den Grauen Star. (Bildquelle: © Zitzke / Fotolia)

MAINZ. Knochenbrüche in Folge von Stürzen gehören zu den häufigsten Ursachen für Pflegebedürftigkeit im Alter. Vermindertes Sehvermögen durch den Grauen Star kann nach Einschätzung von Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann aus Mainz das Risiko erhöhen, zu stürzen. „Eine uneingeschränkte visuelle Sinnesfunktion ist wichtig, damit Patienten sich vor Stürzen schützen können“, betont der Augenarzt. Doch wie genau hängt das Sturzrisiko mit dem Grauen Star zusammen? Beim Grauen Star kommt es meist altersbedingt zur Ablagerung von Stoffwechselprodukten in der natürlichen Augenlinse. Ihre Elastizität lässt nach, Patienten reagieren empfindlicher auf helleres Licht und die Sicht trübt sich zunehmend ein.

Augenarzt aus Mainz: Zusammenhang zwischen Grauem Star und Frakturen ist nachgewiesen

Die Auswirkungen des Grauen Star auf das Sehvermögen fördern die sogenannte posturale Instabilität. Das heißt, die aufrechte Körperhaltung wird immer instabiler. „In der Folge kann es zu vermehrten Stürzen kommen“, erklärt Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann. Die Zahlen zum Zusammenhang zwischen Grauem Star und Frakturen sind drastisch: Etwas 50 Prozent der Oberschenkelhalsfrakturen infolge einer Visusminderung lassen sich auf einen unbehandelten Grauen Star zurückführen. Eine amerikanische Studie (1) konnte einen weiteren – wenn auch nicht stark ausgeprägten – Zusammenhang feststellen: Den Autoren zufolge lässt sich das Hüftfraktur-Risiko durch eine Operation am Grauen Star mit Austausch der natürlichen gegen eine künstliche Augenlinse mindern. Die Studie bezog dazu eine Stichprobe aus insgesamt 1,1 Millionen gesetzlich versicherten Patienten ab 65 Jahren mit einer Kataraktdiagnose ein.

Besonders bei älteren Patienten kann sich eine Grauer Star OP sturzvorbeugend auswirken

Die Studie konnte nachweisen, dass bei einem bereits stark beeinträchtigten Sehvermögen die Frakturrate ohne Operation am Grauen Star höher war, 1,5 Prozent im Vergleich zu 1,2 Prozent. Die Autoren errechneten einen Rückgang der Hüftfrakturen mit Operation um 0,2 Prozent und 0,24 Prozent bei schweren Ausprägungen des Grauen Stars. Besonders deutlich war dieser Zusammenhang bei Patienten in höherem Alter zwischen 80 und 84 Jahren und mit weiteren Erkrankungen. „Die Studie stellt einmal mehr unter Beweis, wie wichtig eine Graue Star Behandlung für ältere Patienten ist“, betont Dr. Thomas Kauffmann, der in Mainz Operationen am Grauen Star durchführt.

(1) https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/1273017.

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