Auf dem Weg nach Kopenhagen: Robert Swans Yacht 2041 erreicht Rotterdam

Essen (pressrelations) –

Auf dem Weg nach Kopenhagen: Robert Swans Yacht 2041 erreicht Rotterdam

Rotterdam/ Essen/ Arnheim, 09.11.2009

– RWE und Essent unterstützen die ?Voyage for Cleaner Energy? Fahrt des Klimaschützers.
– RWE und Essent rufen am UN-Klimagipfel in Kopenhagen teilnehmende Politiker auf, internationale CDM-Projekte zu stärken.

Einen Monat vor Beginn des UN-Klimagipfels in Kopenhagen ist der britische Klimaschützer Robert Swan heute mit seiner Yacht 2041 im Rotterdamer Hafen eingelaufen. Zusammen mit über 100 Gästen, darunter die niederländische Wirtschaftsministerin Maria van der Hoeven, Mitglieder des Europäischen Parlamentes und Vertreter der Stadt Rotterdam, feierten RWE und Essent den zehnten Jahrestag der Kampagne der Yacht zur Sensibilisierung für den Klimaschutz und die Nutzung erneuerbarer Energien. Nachdem sie auf der ?Voyage for Cleaner Energy? rund 145.000 Kilometer zurückgelegt hat, segelt die Yacht nun zunächst zum UN-Gipfel nach Kopenhagen und dann weiter nach Asien und vor allem nach China, bevor sie zum Klima-Gipfel 2012 in Brasilien ausläuft.

Der europäische Energieversorger RWE unterstützt Robert Swans Aktionen seit vielen Jahren. RWE und Essent haben in der Vergangenheit Mitarbeiter zu Expeditionen in die Antarktis entsandt. Fachleute von RWE Innogy und RWE npower halfen beim Aufbau der E-Base, die mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt wird.

Dr. Ulrich Jobs, Chief Operating Officer der RWE AG, hob hervor: „Robert Swan bewegt uns alle dazu, die Nutzung erneuerbarer Energien auszubauen. Seine Leistungen sind wirklich bemerkenswert und motivieren uns alle, mehr für den Klimaschutz zu tun.“ Jobs rief die Politiker, die am UN-Klimagipfel teilnehmen werden, auf, den Weg für mehr internationale Klimaschutzprogramme, vor allem im Rahmen des im Kyoto-Protokoll verankerten Clean Development Mechanism (CDM), zu ebnen: „RWE beteiligt sich an über 100 CDM-Projekten weltweit, um die Treibhausgasemissionen zu senken. Wir sind bereit, noch mehr zu tun, und fordern die Politiker dringend auf, es uns zu ermöglichen. Wir können mit diesen kostengünstigen Klimaschutzprojekten international eine Menge erreichen und gleichzeitig die Stromerzeugungstechniken auf nationaler Ebene hier bei uns modernisieren.“

Peter Terium, CEO von Essent, sagte: „In den letzten Jahren haben Essent und RWE auf dem Gebiet der Erneuerbaren eine Menge erreicht und werden das auf jeden Fall weiterhin tun. Wir sind zukunftsorientiert und arbeiten bei Initiativen wie Stromübertragung, Windenergie und Biomasse zusammen. Mit der Biomasse leistet Essent einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der EU-Klimaziele zur nachhaltigen Stromerzeugung.“ Er unterstrich die Bedeutung der Biomasse: „Wenn wir die für 2020 gesetzten Klimaziele erfüllen wollen, müssen wir Biomasse als Ersatzbrennstoff für Kohle einsetzen und brauchen dafür eine stabile Subventionspolitik. Weiterhin müssen die Offshore-Windparks, an denen wir zurzeit arbeiten, weiter ausgebaut werden. Wenn es um Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien geht, sind wir gemeinsam stärker. Wir haben ehrgeizige Bestrebungen und grüne Ziele. Essent und RWE investieren in Europa im Schnitt eine Milliarde Euro pro Jahr in erneuerbare Energien.“

Robert Swan sagte: „Nach zehn Jahren auf der ?Voyage for Cleaner Energy? ist unsere mutige Yacht 2041 über den Atlantik zurück nach Rotterdam gekommen. Dieser Augenblick macht mich stolz und ist ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zum Schutz der Antarktis durch neue Methoden der Energieeinsparung und den Einsatz erneuerbarer Energien in der Industrie. Hut ab vor dem Team der 2041 und ein großes Dankeschön an RWE für die Unterstützung.“

Weiterführende Informationen als Download:
Broschüre Innovationswegweiser (PDF)
http://www.rwe.com/app/Pressecenter/Download.aspx?%24=3WkAg7cEEzeBcF9YuZ6SYHw%2fbgOxUUiICA8SJLgB290hZSBdvTEX5e5DtyGlvHG2rP5mAbd9Vh0%3d
Presseinformation Niederländisch (PDF)
http://www.rwe.com/app/Pressecenter/Download.aspx?%24=3WkAg7cEEzeBcF9YuZ6SYHw%2fbgOxUUiI3TuxQx25rsLet8o5tXPdgNdDk6dn%2f%2f0J3LTws2e9aw4%3d

Weiterführende Informationen als Links:
Willkommen zu Hause, 2041! – Eindrücke aus Rotterdam
http://www.rwe.com/web/cms/de/37110/rwe/presse-news/pressemitteilung/?pmid=4004187
Foto Download „Terium, van der Hoeven und Jobs“ (JPG)
http://www.rwe.com/app/Pressecenter/ShowPicture.aspx?%24=cgiu6SRKNZSA4RUuR35TM%2fKmAv20sWG%2f8jvYixPIo9wS%2f4UEFYvPvV5Y%2ferlBIFg%2f9QZk2C3mTnpGv7lytr8cI%2fv5AhLU%2bg88CvuRcBV90aLnJut8d7J%2fzXVxVAN6OKiiqfd18eu96ROdGUj%2bxMCj7yZi5jAErdeHvUNS3t4SPvZgoI1MCvv7A%3d%3d
Foto Download „Robert Swan auf der Yacht 2041“ (JPG)
http://www.rwe.com/app/Pressecenter/ShowPicture.aspx?%24=cgiu6SRKNZSA4RUuR35TM%2fKmAv20sWG%2fh7uDkz1JXZO8YMSE%2fFvUORYs7DbXVq2Psgwufnig6CIJkaPRMewpM%2fYR1VQUEWn9%2fbzyo4gxXNnlJLMYCxZgyjU9Xiyc3wKaKhcUlvp8NjihR5LsqkoqS81HAQMtGSpDZjBw8SaklBQ2LQI%2f3sziqg%3d%3d
Foto Download „Yacht 2041 im Hafen von Rotterdam“ (JPG)
http://www.rwe.com/app/Pressecenter/ShowPicture.aspx?%24=cgiu6SRKNZSA4RUuR35TM%2fKmAv20sWG%2fNwFWrgVeJ7ES5dh7IcLs3wkRTQv9fMFFiD%2f8XACqeiiV5EKEizD2chXA%2f4nCQMXM0V91whr6rgHWHBlsFth%2bl6O6Ih2ECSlmvVbWg7X7zYcaRYXEESIelyUf724PSmRkyCMHjlz4kAC1qLvrVPUNJg%3d%3d
www.rwe2041.com
http://www.rwe2041.com

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NABU: Mehr Ehrgeiz beim Klima- und Artenschutz – Tschimpke: Kopenhagen muss Erfolg werden – Merkel gefordert

Bonn (pressrelations) –

NABU: Mehr Ehrgeiz beim Klima- und Artenschutz – Tschimpke: Kopenhagen muss Erfolg werden – Merkel gefordert

Potsdam
Einen Monat vor der Weltklimakonferenz in Kopenhagen (7.-18. Dezember) hat der NABU die Politiker davor gewarnt, die Erwartungen an das Treffen der internationalen Staatengemeinschaft herunterzuspielen.

„Wir können uns keine halbherzige Klimapolitik leisten. Wenn es in Kopenhagen nicht gelingt, sich auf ehrgeizige Klimaziele für die Zeit nach 2012 zu einigen, wird das drastische Folgen für Millionen von Menschen haben, deren Existenzgrundlagen gefährdet werden. Ohne verbindliche Vorgaben zur Begrenzung des Treibhausgasausstoßes werden überlebenswichtige Ökosysteme unseres Planeten in absehbarer Zeit schlicht zusammenbrechen“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke anlässlich der NABU-Bundesvertreterversammlung am Samstag in Potsdam.
Die Vertragsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention hätten sich leider auch vier Wochen vor der Kopenhagener Konferenz immer noch nicht geäußert, wie sie den Treibhausgasausstoß bis 2020 und 2050 im Rahmen eines neuen Weltklimaabkommens eindämmen wollen.

Vor diesem Hintergrund forderte der NABU Bundeskanzlerin Merkel auf, persönlich nach Kopenhagen zu fahren, um sich mit den anderen Staats- und Regierungschefs auf wirksame Regeln für die globale Klimapolitik zu verständigen. „Die Kanzlerin genießt international Anerkennung. Sie muss in Kopenhagen als Fürsprecherin für ein ernstgemeintes Kyoto-Nachfolgeabkommen werben“, so Tschimpke. Der NABU warnte vor einer Hinhalte- und Verzögerungstaktik in der deutschen Energiepolitik:
Die Frage des künftigen Energie-Mixes sei nach wie vor offen. Die Koalition wolle erst 2010 ein Konzept dazu vorlegen. Unverantwortlich sei die Vorfestlegung der neuen Bundesregierung auf eine bisher völlig unbestimmte Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke. Der NABU lehnt eine Laufzeitverlängerung entschieden ab und fordert mehr Investitionen in erneuerbare Energien und Maßnahmen zur Energieeffizienz.

Auch im Verkehrsbereich müsse nachgebessert werden. Eine Million Autos sollen nach dem Willen der neuen Koalition 2020 mit einem Elektromotor fahren. Der NABU spricht sich im Gegensatz dazu für eine technikneutrale Förderung aus, die sich am Kohlendioxid-Ausstoß orientiert. „Es nützt dem Klima nichts, wenn die Elektroautos dann mit Kohlestrom rollen“, so Tschimpke.

Der NABU begrüßt, dass die neue Bundesregierung die Sicherung des „Nationalen Naturerbes“ und damit die Übertragung ökologisch wertvoller Flächen aus Bundesbesitz wie ehemalige Truppenübungsplätze fortsetzen will. Bisher konnten 100.000 Hektar Naturschutzflächen gesichert werden, die Sicherung weiterer 25.000 Hektar ist im neuen Koalitionsvertrag festgeschrieben. Der NABU fordert auch, dass die „Kyritz-Ruppiner Heide“ – das ehemalige und 14.000 Hektar große Bombodrom – in den nächsten Jahren dauerhaft als „Nationales Naturerbe“ auf hohem naturschutzfachlichen Niveau gesichert wird.

Mit Blick auf die neue rot-rote Regierung im Land Brandenburg hat der NABU wichtige Neuorientierungen in der Wasser- und Naturschutzpolitik, die durch den Koalitionsvertrag in Aussicht gestellt werden, begrüßt.

„Das Moorschutzprogramm, der neue Umgang mit der Ressource Wasser, die Sicherung der NATURA-2000-Gebiete als Naturschutzgebiete, die Bedarfsgerechtigkeit bei Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen, das Bekenntnis zum Bundesprogramm Nationales Naturerbe und zur Nationalen Biodiversitätsstrategie sowie die Schaffung von weiteren Retentionsflächen für unsere Flüsse sind zentrale Anliegen des NABU, die im Koalitionsvertrag ihren Niederschlag gefunden haben“, sagte NABU-Landesvorsitzender Tom Kirschey. In der Ökologisierung der Land- und Forstwirtschaft, beim Alleenschutz und beim Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bleibe der Vertrag aber hinter den Erwartungen zurück.

Der Unternehmer Michael Otto übergab im Rahmen der Bundesvertreterversammlung eine Spende von 200.000 Euro für das Renaturierungsprojekt „Untere Havel“. Gemeinsam mit dem Bund und den Ländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt will der NABU als Projektträger bis 2021 das mit rund 9.000 Hektar größte zusammenhängende Feuchtgebiet im westlichen Mitteleuropa wieder naturnah gestalten.

Für Rückfragen:
Kathrin Klinkusch,
NABU-Pressesprecherin,
mobil 0173-9306515

Carsten Wachholz,
NABU-Klima- und Energieexperte,
mobil 0172-4179727

Im Internet zu finden unter www.NABU.de

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?Sonnenernte? ? krisensicheres Nebengewerbe für moderne Landwirtschaft

Georgsmarienhütte (pressrelations) –

„Sonnenernte“ ? krisensicheres Nebengewerbe für moderne Landwirtschaft

Photovoltaik: Großes Potenzial für Diversifikation

Osnabrück / Hilter aTW. Landwirtschaftliche Betriebe müssen sich heutzutage mehr denn je für neue Ideen öffnen, um langfristig ein gutes Auskommen zu sichern. Eine bewährte Strategie lautet Diversifikation ? die gezielte Verbreiterung der Angebotspalette um Produkte, die bisher nicht zum Kerngeschäft gehörten. Jürgen Schulte-Uffelage und sein Sohn Henning setzen dabei auf ihrem Hof in Hilter am Teutoburger Wald auf die Sonnenenergie. Seit diesem Herbst produzieren sie auf den Dächern der Schweineställe Strom, der ins öffentliche Netz eingespeist wird. So wird das Kerngeschäft aus Ackerbau und Viehzucht sinnvoll, lukrativ und umweltfreundlich ergänzt.

Photovoltaik war für Jürgen und Henning Schulte-Uffelage zwar schon 2005 ein Thema, allerdings hatte sich das Konzept damals noch nicht gerechnet. Doch die Bedingungen haben sich seither deutlich verändert: „Der Ertrag der PV-Anlagen ist heute deutlich höher, die Investitionskosten für die Module sind inzwischen stark gesunken, und die garantierte Einspeisevergütung trägt zu einer schnellen Amortisation bei. Wir rechnen damit, dass die wir die Kosten innerhalb von zehn bis spätestens zwölf Jahren wieder reingeholt haben“, rechnet Jürgen Schulte-Uffelage vor.

Sichere Prognosen zur künftigen Ausbeute aus Solarenergie

Die Familie Schulte-Uffelage beriet mit ihrem Energieversorger, der Teutoburger Energie Netzwerk (TEN) eG über die verschiedenen Möglichkeiten und Potenziale, ließ von mehreren Anbietern Schätzungen über die „Sonnenausbeute“ anfertigen. „Alle Wirtschaftlichkeitsberechnungen kamen zu sehr ähnlichen Ergebnissen, so dass wir die Perspektiven doch als sehr realistisch annehmen konnten. Wir gehen jetzt davon aus, dass die PV-Anlagen auf den drei Dächern der Schweineställe mit 166 kWp pro Jahr insgesamt 180.000 kWh erzeugen werden“, so Schulte-Uffelage.

Die klassischen Felder am Fuße des Teutoburger Waldes werfen mit Raps, Weizen, Gerste und Mais auf 250 ha Anbaufläche bereits seit unzähligen Generationen eine auskömmliche Ernte ab ? erste Erwähnungen des Hofes von Jürgen Schulte-Uffelage gehen sogar auf das 15. Jahrhundert zurück. Jetzt bildet das neue Geschäftsfeld Energieerzeugung mit rund 1.200 qm Modulfläche eine ideale Ergänzung für das „Kerngeschäft Landbau“. Denn die landwirtschaftlichen Anlagen benötigen viel Energie ? allein schon für das Mahlen und Mischen der Ernteerträge.

Hoher Strom-Eigenbedarf aus Ackerbau und Schweinezucht

Auch das zweite Standbein des Familienbetriebs, die Schweinezucht, braucht viel Strom. Etwa 700 Sauen und rund 3.000 Jungsauen sollen es stets behaglich haben. Dafür sorgen Infrarot-Strahler als Wärmequelle. Zudem fließt ein großer Teil des Stroms für die Be- und Entlüftung der Ställe. So summiert sich der Verbrauch auf rund 250.000 kWh pro Jahr.

Das beste „Gesamtpaket“ lieferte ihnen ihrer Meinung nach die Osnabrücker SUNOS Solarpower GmbH, meint der Senior. Dass die Firma bereits den Nachbarn mit PV-Anlagen beliefert hatte, stärkte die Vertrauensbasis zusätzlich. Außerdem vertreibt SUNOS nur Module mit deutschen Zertifizierungen, was nicht zuletzt für die Absicherung der Finanzierung entscheidend ist.

Das Osnabrücker Unternehmen ist in dieser Region der größte Anbieter von Photovoltaik und stattet sowohl private Eigenheime als auch Gewerbe-Immobilien mit Solartechnik aus. Dazu gehört, wie auch bei den Hilteranern, die Ermittlung der Potenziale, die Planung der Anlagen, das Errichten der Untergestelle und der Solarmodule sowie letztendlich auch die Anlagenüberwachung.

Für Hilter ist das Solarkraftwerk im Grünen Weg ein relativ großes Projekt; „wahrscheinlich das größte in der Gemeinde. Aber trotz des insgesamt recht hohen Aufwands ? durch die Vertragsgestaltung mit SUNOS ist das Risiko absolut überschaubar“, meint der Betreiber. Die Gesamt-Investitionen belaufen sich für die Landwirte auf rund 500.000 ?.

Weitere Infos: www.sun-os.de

Perfect Sound PR
Ottoschacht 1
49124 Georgsmarienhütte
info@perfectsoundpr.de

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BASF richtet Geschäft für den Brennstoffzellen-Markt neu aus

Ludwigshafen (pressrelations) –

BASF richtet Geschäft für den Brennstoffzellen-Markt neu aus

– Kompetenzbündelung am Standort der BASF Fuel Cell Inc. in Somerset, New Jersey, USA
– Schließung des Standorts der BASF Fuel Cell GmbH in Frankfurt
– 43 Arbeitsplätze in Frankfurt entfallen

Ludwigshafen, den 5. November 2009 ? Die BASF stellt ihr Geschäft für den Markt mit Brennstoffzellen neu auf: Zukünftig wird das Unternehmen seine Kompetenz zur Herstellung von Hochtemperatur Membran-Elektroden-Einheiten (MEAs) am Standort Somerset, New Jersey, USA bündeln. Die betrieblichen Tätigkeiten bei der BASF Fuel Cell GmbH in Frankfurt werden zum 31. Dezember 2009 eingestellt. Es ist geplant, den Standort im Laufe des Jahres 2010 zu schließen.

In Somerset produziert die BASF Fuel Cell Hochtemperatur MEAs sowie wichtige Vorprodukte, wie z.B. Elektroden. Damit deckt Somerset als einziger Standort das komplette Herstellungsverfahren für MEAs ab.

„Neben dem integrierten Produktionsverfahren bietet der Standort in Somerset den Vorteil, dass wir näher an unseren Kunden und den entscheidenden Zukunftsmärkten, wie zum Beispiel Brennstoffzellen für die Hausenergieversorgung sind“, sagt Stefano Pigozzi, Leiter des Unternehmensbereichs Anorganika der BASF SE, zu dem die BASF Fuell Cell GmbH gehört. „Durch die Kompetenzbündelung beider Standorte steigern wir also insgesamt unsere Wettbewerbsfähigkeit“, so Pigozzi weiter.

Durch die Umstrukturierung entfallen in Frankfurt 43 Arbeitsplätze. „Gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung werden wir nach sozial verantwortlichen Lösungen für die Mitarbeiter suchen“, so Dr. Horst-Tore Land, Geschäftsführer der BASF Fuel Cell GmbH in Frankfurt.

Neben den Aktivitäten in Frankfurt und Somerset, betreibt die BASF seit Mai 2008 ein Labor im japanischen Yokkaichi, das gezielt die anwendungstechnische Betreuung der Kunden vor Ort übernimmt.

BASF hat eine führende Rolle bei der Vermarktung konventioneller Brennstoffzellenkomponenten. In der MEA, dem Herz der Brennstoffzelle, reagieren Wasserstoff und Luft zu Wasser und erzeugen elektrische Energie und Wärme. BASF vertreibt die MEAs unter dem Markennamen Celtec® und ermöglicht der Brennstoffzellenindustrie, sich den gegenwärtigen und wachsenden Anforderungen der künftigen Energieversorgung zu stellen.

Celtec® Hochtemperatur MEAs werden in vielen Produkten und Anwendungen eingesetzt, von der Strom- und Wärmeversorgung für Haushalte bis hin zu Notstromversorgung bei einem Netzausfall.

Über BASF
BASF ist das führende Chemie-Unternehmen der Welt: The Chemical Company. Das Portfolio reicht von Chemikalien, Kunststoffen und Veredlungsprodukten bis hin zu Pflanzenschutzmitteln, Feinchemikalien und Öl und Gas. Als zuverlässiger Partner hilft die BASF ihren Kunden in nahezu allen Branchen, erfolgreicher zu sein. Mit hochwertigen Produkten und intelligenten Lösungen trägt die BASF dazu bei, Antworten auf globale Herausforderungen wie Klimaschutz, Energieeffizienz, Ernährung und Mobilität zu finden. Die BASF erzielte 2008 einen Umsatz von mehr als 62 Milliarden ? und beschäftigte am Jahresende rund 97.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weitere Informationen zur BASF im Internet unter www.basf.com.

Juliana Ernst
Tel.: 0049 621 60-42117
Fax: 0049 621 60-92693

Anke Hauf
Tel.: +49 621 60-43776
Fax: +49 621 60-6643776

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Thüringer Stollenkönigin eröffnet die Stollensaison 2009/2010

Erfurt (pressrelations) –

Thüringer Stollenkönigin eröffnet die Stollensaison 2009/2010

Ihre „Majestät“ lädt zum Saisonauftakt!

Am 7. November 2009 im Einkaufscenter „Thüringen Park“ in Erfurt-Gispersleben, Nordhäuser Straße 73 wird die Thüringer Stollensaison eröffnet. Von 11.00 ? 14.00 Uhr können sich die Gäste und Zuschauer von der Backkunst Thüringer Stollenmeister inspirieren lassen.

Neben der Vorstellung der neuen Stollenkönigin, Stollenverkostung von prämierten Thüringer Weihnachtsstollen und Erfurter Schittchen werden auch die Urkunden an die ausgezeichneten Bäcker und Konditoren übergeben.

Stollen oder Schittchen ? gibt es da überhaupt Unterschiede?

In lockerer Runde werden ausgewiesene Experten der „weißen“ Zunft darauf eine Antwort geben.

Der Schutzverband Thüringer Weihnachtsstollen und Erfurter Schittchen e.V. gibt Auskunft über diese Thüringer Spezialitäten und deren Vermarktungschancen.

Frau Claudia Look-Hirnschal, bekannt aus Radio und MDR-Fernsehen, wird Neuigkeiten und Traditionelles zu Schittchen und Stollen in Erfahrung bringen.

Beim Gewinnspiel warten tolle Preise auf die Teilnehmer.

Der Schutzverband Thüringer Weihnachtsstollen und Erfurter Schittchen e.V. freut sich über alle Gäste:

Vorsitzender Stollenschutzverband
Herr Heiko Stolle Tel.: 0172 / 3625376

Marketingbeirat Stollenschutzverband
Dr. Norbert Stang Tel.: 0171 / 6765214

Andreas Maruschke
Pressesprecher

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Saarland: Koalitionsvertrag setzt neue Maßstäbe für Tierschutz

Aachen (pressrelations) –

Saarland: Koalitionsvertrag setzt neue Maßstäbe für Tierschutz

Erfreut hat der Bundesverband Menschen für Tierrechte heute die Passagen zum Tierschutz im Koalitionsvertrag des Saarlandes aufgenommen. Diese sehen u.a. die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage für anerkannte Tierschutzorganisationen und einen ehrenamtlichen Tierschutzbeauftragten vor. Die Vereinbarungen der Sondierungsgespräche seien damit voll erfüllt worden und die Jamaika-Koalition setze neue Maßstäbe im Tierschutz.

„Im Vergleich zu dem, was die Koalitionsverträge der Bundesregierung und der fünf Bundesländer in Sachen Tierschutz hergeben, macht das Saarland vor, wie es auch gehen kann“, so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte, „Insbesondere ist es Bündnis 90/Die Grünen gelungen, die Tierschutz-Verbandsklage in den Koalitionsvertrag zu bekommen. Der saarländischen CDU und FDP gebührt Anerkennung, denn auf Bundes- und Länderebene haben beide Parteien bisher durchgängig die Tierschutz-Verbandsklage ausgebremst. Die Saarländer Regierungsfraktionen agieren fortschrittlich. Sie bereinigen eine rechtliche Schieflage und verbessern die Situation der Tiere entscheidend, und das ist schließlich die Pflicht der Politiker ? spätestens seit der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz verankert ist.“

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte hält die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage für dringend erforderlich, um die Einhaltung tierschutzrechtlicher Vorschriften durch seriöse Tierschutzverbände gerichtlich überprüfen lassen zu können. Bisher können Verbände ? sozusagen als Anwalt der Tiere ? bei Verstößen gegen Tierschutzrecht lediglich Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft erstatten, die erfahrungsgemäß regelmäßig eingestellt werden. Hingegen können Tiernutzer wie z. B. industrielle Tiermäster für ihre Interessen durch alle Instanzen klagen. Die Tierschutz-Verbandsklage kann auf Bundes- und Landesebene gewährt werden.
Bisher hat das rot-grün regierte Bremen als erstes Bundesland 2007 dieses Klagerecht für anerkannte Tierschutzorganisationen eingeführt. Das Verbandsklagerecht wird bislang im Naturschutzrecht, Behindertenrecht, Wettbewerbsrecht und Verbraucherschutzrecht gewährt.

Kapitel zum Tierschutz des Koalitionsvertrages:
Tierschutz
? Zu einem konsequenten Schutz der Gesamtheit der Natur gehört auch, dass Tiere
nicht nur als Nutzobjekte behandelt werden, sondern dass ihnen um ihrer selbst willen Schmerz und Leid erspart bleiben und sie artgerecht leben dürfen. Den Rahmen, den das Tierschutzgesetz des Bundes gesetzt hat, füllen wir durch einen wirkungsvollen Vollzug so weit wie möglich aus.
? In der landwirtschaftlichen Tierhaltung setzen wir uns für die Weiterführung und Verbreiterung der artgerechten Tierhaltung ein. Wir werden das Ehrenamt im Tierschutz stärken und die Beteiligung der Tierschutzverbände ausbauen. So werden die Tierschutzorganisationen stärker in den Vollzug eingebunden und ihre Möglichkeiten, Entscheidungen noch einmal überprüfen zu lassen, verbessert.
? Dazu werden wir das Verbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzverbände einführen und eine/einen ehrenamtlichen Landesbeauftragte/n berufen. In der Landesverwaltung wird der Tierschutz organisatorisch gestärkt, existierende Einrichtungen sollen im Sinne des Tierschutzes finanziell unterstützt werden. Die Tierschutzstiftung wird bei ihrer wichtigen Aufgabe für den Tierschutz weiter unterstützt.
Koalitionsvertag unter: http://www.gruene-saar.de/

Kontakt:
Pressestelle ? Stephanie Elsner, Tel.: 05237 ? 2319790, E-Mail: elsner@tierrechte.de

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