Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn – VCD fordert bessere Angebote statt Fahrpreiserhöhungen

Berlin (pressrelations) –

Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn – VCD fordert bessere Angebote statt Fahrpreiserhöhungen

Berlin, 11.12.09: Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die Fahrpreiserhöhung der DB AG zum Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag. Zwar falle der Preisanstieg von durchschnittlich 1,8 Prozent im Nah- und Fernverkehr diesmal moderat aus. Es sei für die Fahrgäste dennoch nicht nachvollziehbar, wenn die Bahnpreise alljährlich zum Fahrplanwechsel ohne Verbesserungen von Qualität und Angebot angehoben würden. Auf diese Weise werde die gegenüber anderen Verkehrsträgern umweltfreundlichere Bahn zunehmend unattraktiv. Die Preise für die vor allem bei Stammkunden beliebte Bahncard 50 steigen um gut zwei Prozent auf 230 Euro, die Bahncard 100 wird rund vier Prozent teurer. Zudem wird das Nachtzug-Angebot weiter ausgedünnt.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: *Gerade all jene, die regelmäßig mit der Bahn unterwegs sind, treffen die Preiserhöhungen überdurchschnittlich stark: Zwar steigt der Preis für die Bahncard 25 nicht an. Die treuesten Stammkunden der DB, die Inhaber der Bahncard 50 und der Bahncard 100, werden jedoch wie Stiefkinder behandelt und müssen ab Dezember erneut tiefer in die Tasche greifen.“ Unverhältnismäßig sei aus Sicht des VCD auch der Preisanstieg bei den Sitzplatzreservierungen um bis zu 25 Prozent. Am Automaten kosten die Reservierungen dann 2,50 Euro, am Schalter 4,50 Euro pro Person und Fahrt.

Zudem kritisiert der VCD die verwirrende Angebotsvielfalt des DB-Preissystems. Sie würde Menschen eher abschrecken, als sie für das umweltfreundliche Bahnfahren zu gewinnen. Der VCD regt an, stattdessen einen einheitlichen, unternehmensübergreifenden Tarif für alle Fahrten mit der Bahn anzubieten, den sogenannten Deutschland-Tarif.
Heidi Tischmann, VCD-Bahnexpertin: *Um das Bahnfahren konkurrenzfähiger und damit attraktiver zu machen, ist es notwendig, alle Verkehrsträger steuerlich gleichzustellen. Die Bahnen in Deutschland zahlen Mineralöl- und Ökosteuer, die Fluglinien nicht. Auf Flugverkehrstickets ins Ausland wird keine Mehrwertsteuer fällig, auf Bahntickets wird der volle Mehrwertsteuersatz aufgeschlagen. Hier ist die Bundesregierung gefordert, für gleiche Wettbewerbsbedingungen zu sorgen.“

Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember wird europaweit das Angebot im Nachtzugverkehr weiter eingeschränkt. Unter anderem stellt das polnische Bahnunternehmen PKP den Nachtzug von Berlin nach Warschau ein, mit ihm verschwinden die Wagen nach Krakau, Gdynia und Kaliningrad. Der City Night Line zwischen Wien und Amsterdam wird ebenso gestrichen, wie der Nachtzug zwischen Mailand und Amsterdam. Begründet wird die Reduzierung im Nachtzugverkehr mit der mangelnden Nachfrage. Tischmann: *Wenn die Bundesregierung den Mehrwertsteuersatz für Hotels reduzieren will, dann muss sie ihn auch für Übernachtungen in Zügen senken. So würden Fahrten mit dem Nachtzug preiswerter und damit wieder attraktiver.“ Der VCD kritisiert aber auch das Unvermögen der europäischen Bahngesellschaften, einen attraktiven Nachtzugverkehr als Alternative zum Flugverkehr anzubieten. Gerade europaweite Verbindungen seien wegen ihren großen Entfernungen lohnend.

Aktuelle Hintergrundinformationen zum Fahrpreissystem der Deutschen Bahn AG sowie den VCD-Service »Wege zum Fahrschein« finden Sie unter www.vcd.org/bahnpreise.html.

Bei Rückfragen:
Anna Fehmel,
VCD-Pressesprecherin,
Fon 030/280351-12,
Fax 030/280351-10,
Mobil 0171/6052409,
E-Mail presse@vcd.org,
Internet www.vcd.org

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ICE werden zu rollenden Botschaftern der RUHR.2010

Berlin (pressrelations) –

ICE werden zu rollenden Botschaftern der RUHR.2010

Deutsche Bahn beklebt elf ICE-Züge mit Kooperationslogo der RUHR.2010 / ICE „Oberhausen“ machte am Donnerstag den Anfang
(Düsseldorf, 10. Dezember 2009) Die Deutsche Bahn bewirbt Europas Kulturhauptstadt RUHR.2010 mit Tempo 300. Als Hauptsponsor stattet die DB elf ICE-Züge mit dem Kooperationslogo DB Bahn-RUHR.2010 aus.
RUHR.2010-Vorsitzender Dr. Fritz Pleitgen und Reiner Latsch, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land Nordrhein-Westfalen, brachten am Donnerstag im Oberhausener Hauptbahnhof das Logo auf dem ICE „Oberhausen“ an.
Alle elf ICE-Züge, die auf Städte aus dem Ruhrgebiet getauft sind, erhalten pünktlich zum Start des Hauptstadtkulturjahres das Logo und werden es auf ihren Fahrten bundesweit ins Land tragen. Neben Oberhausen sind dies die Städte Gelsenkirchen, Mülheim an der Ruhr, Castrop-Rauxel, Hamm, Hagen, Essen, Bochum, Dortmund, Recklinghausen und Duisburg.
Seit Frühjahr 2009 fahren bereits alle neuen S-Bahnen des Typs ET 422, rund 40 Regionalexpress-Züge und circa 50 Busse mit dem Kooperationslogo durch Nordrhein-Westfalen. Darüber hinaus ist das Logo in den Reisezentren sowie auf etwa 1.000 Ticketautomaten in NRW präsent.
Als offizieller Mobilitäts- und Logistikpartner unterstützt die Deutsche Bahn die RUHR.2010 GmbH mit umfangreichen Finanz- und Sachleistungen. Anfang März 2009 haben beide Seiten eine entsprechende Vereinbarung auf den Weg gebracht. Nähere Informationen zu dem Engagement der DB gibt es unter www.bahn.de/ruhr2010und www.deutschebahn.com/ruhr2010 .

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

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Fraport-Verkehrszahlen im November

Frankfurt am Main (pressrelations) –

Fraport-Verkehrszahlen im November

Verkehrszahlen am Flughafen Frankfurt im Steigflug: Luftfracht wieder deutlich im Plus ? Passagierzahlen wieder auf Vorjahresniveau

10.12.2009
94/09
FRA/jh ? Die positive Entwicklung der Verkehrszahlen am Frankfurter Flughafen hat im November nochmals einen kräftigen Schub erhalten. „Der eindeutige Trend nach oben ist im vergangenen Monat eindrucksvoll bestätigt worden und hat in Teilen unsere Erwartungen sogar übertroffen. Die Verkehrszahlen am Flughafen Frankfurt befinden sich klar im Steigflug“, erklärte Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. Im November zählte Fraport hier rund 3,9 Millionen Passagiere, nur noch 0,2 Prozent weniger als im ver¬gleichbaren Vorjahresmonat.
„Somit liegen wir in der Frankfurt-Passage wieder fast auf Vorjahresniveau, konzernweit verzeichnen wir bei den Fluggastzahlen sogar ein Plus von insgesamt 3,3 Prozent „, zeigte sich Schulte zufrieden. Wachstums¬träger am Flughafen Frankfurt waren die Interkontinen¬talverkehre, die insbesondere auf den Strecken nach Amerika und Asien wieder deutliche Zuwächse verzeichneten.
Der November verstärkt damit das Abschmelzen der Verkehrsrückgänge am Airport Frankfurt in 2009. Nachdem zu Jahresbeginn die Passagierzahlen ein Mi¬nus im zweistelligen Prozentbereich verzeichneten, weisen die Monate Januar bis November mit insgesamt rund 47,1 Millionen Fluggästen ein Minus von 5,3 Pro¬zent aus.
Noch deutlicher zeigt sich die positive Entwicklung bei den Luftfrachtzahlen. „Nachdem wir im Oktober erst¬mals seit Juni 2008 wieder einen leichten Zuwachs von 0,7 Prozent verzeichnen konnten, bedeuten 188.596 Tonnen Luftfracht im November ein deutliches Plus von 7,0 Prozent“, erklärte Schulte. Wachstumstreiber bleibt hier das Europaaufkommen, das im November mit ei¬nem Plus von rund 18 Prozent überproportional zulegte.
Die Luftfracht gilt als ein wichtiger Frühindikator für die weltweite wirtschaftliche Entwicklung. Insgesamt wur¬den am Flughafen Frankfurt von Januar bis November rund 1,7 Millionen Tonnen Luftfracht gezählt, 12,8 Pro¬zent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. „Auch dies ist eine sehr gute Entwicklung wenn man bedenkt, dass wir zu Jahresbeginn Luftfracht-Rück¬gänge von bis zu 30 Prozent verzeichnen mussten“, betonte der Fraport-Vorstandsvorsitzende.
Die Zahl der Flugbewegungen ging im November noch leicht um 0,9 Prozent auf 38.385 zurück, die Höchst¬startgewichte reduzierten sich gegenüber dem Vorjah¬resmonat um ein Prozent auf rund 2,3 Millionen Ton¬nen.
Auf Konzernebene konnten die Flughäfen mit Fraport-Mehrheitsbeteiligung in fast allen Verkehrssparten deutlich zulegen. So registrierte Fraport im November auf den sechs Airports rund 5,5 Millionen Passagiere, 3,3 Prozent mehr als im November 2008. Die Flughä¬fen Lima verzeichneten mit rund 762.000 Fluggästen ein Plus von 13,3 Prozent, auch Antalya registrierte mit rund 771.000 Passagieren einen Zuwachs von 13,6 Prozent. „Der positive Trend im Luftverkehr verstetigt sich zunehmend und ist ein klares Indiz dafür, dass wir wirtschaftlich die Talsohle durchschritten haben“, er¬klärte Schulte abschließend.

Kontakt:
Stefanie Wagener
Fraport AG
Pressestelle (UKM-PS)
60547 Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 690-70556
Fax: +49 69 690-55071

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1% mehr Gästeübernachtungen im Oktober 2009

Wiesbaden (pressrelations) –

1% mehr Gästeübernachtungen im Oktober 2009

WIESBADEN – Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden im Oktober 2009 in Deutschland 34,5 Millionen Gästeübernachtungen in Beherbergungsstätten mit neun oder mehr Betten und auf Campingplätzen gezählt. Damit stieg die Anzahl der Übernachtungen gegenüber Oktober 2008 um 1%. Von der Gesamtzahl der Übernachtungen entfielen 29,7 Millionen auf inländische Gäste (+1%) und 4,8 Millionen auf Gäste aus dem Ausland (- 0,4%).

Differenziert nach Betriebsarten sank die Übernachtungszahl gegenüber dem Vorjahresmonat in der Hotellerie um 1% auf 21,0 Millionen. In den Vorsorge- und Rehabilitationskliniken nahm die Zahl der Übernachtungen dagegen um 3% auf 4,2 Millionen zu. Am stärksten fiel der Zuwachs im Oktober 2009 mit + 4% (auf 9,3 Millionen) bei den übrigen Betriebsarten aus. Bei diesen + handelt es sich überwiegend um Ferienunterkünfte wie zum Beispiel Campingplätze, Ferienhäuser und -wohnungen sowie Erholungs- und Ferienheime.

Im Zeitraum Januar bis Oktober 2009 lag die Zahl der Gästeübernachtungen mit 325,0 Millionen etwa auf dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Auch die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland blieb mit 277,4 Millionen nahezu unverändert, während die Zahl ausländischer Gäste um 4% auf 47,6 Millionen abnahm.

Detaillierte Informationen sind in circa 14 Tagen online beim Publikationsservice von Destatis unter www.destatis.de/publikationen(Suchbegriff: Tourismus) kostenlos erhältlich.

Zwei zusätzliche Tabellen bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.

Weitere Auskünfte gibt:
Thomas Popperl,
Telefon: (0611) 75-4851,
E-Mail: tourismus@destatis.de

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?goLocal?-Studienreise ? lokale Stärken in Europa entdecken

Paris (pressrelations) –

„goLocal“-Studienreise ? lokale Stärken in Europa entdecken

Darmstadt, 10. Dezember 2009 ? Vom 8. bis 12. Februar 2010 veranstaltet WAN-IFRA eine Study Tour durch Europa (www.ifra.com/studytours).

„goLocal“ ? lokale Stärken entdecken ? ist das Motto dieser exklusiven Studienreise, die gemeinsam mit dpa-infocom (www.dpa-infocom.de) veranstaltet wird und nach Deutsch¬land, in die Tschechische Republik, nach Österreich und in die Schweiz führt.

Herausragende Beispiele aus den Bereichen Lokaljournalismus und lokales Anzeigengeschäft werden die Teilnehmer der Study Tour inspirieren, sich auf ihre lokalen Stärken zu fokussieren und diese zu nutzen. Sie werden Einblicke in erfolgreiche Reichweiten- und Vermarktungskonzepte im lokalen Umfeld gewinnen und Ideen und Anregungen sammeln, wie sie ihr Unternehmen auch in schwierigen Zeiten zum Erfolg führen können.

Das Programm im Detail
Folgende Medienhäuser werden besucht:
? Gießener Zeitung und Oberhessische Presse, Marburg, Deutschland;
? Rhein-Zeitung, Mittelrhein-Verlag, Koblenz, Deutschland;
? Nase Adresa, PPF, Prag, Tschechische Republik;
? Vorarlberger Medienhaus, Schwarzach, Österreich;
? Jungfrau Zeitung, Interlaken und Brienz, Schweiz, und
? weitere Verlage sind in der Planung.

Diese Themen werden bei der Studienreise abgedeckt:
? Stärkung der Beziehungen und Einbindung der Menschen in der Region;
? intelligente Verknüpfung von Redaktion, Anzeigengeschäft, Marketing und Vertrieb;
? neue Erzählformen und crossmediale Formate;
? Erweiterung des lokalen Geschäfts;
? CRM ? lokal umgesetzt und
? kreative Nutzung aktueller Technologien zur Stärkung der Markenbindung.

Die Reise findet im Rahmen der „goLocal“-Intiative statt und wird von WAN-IFRA Newsplex, dpa-infocom und BDZV unterstützt.

Die Tour wird in deutscher Sprache durchgeführt und richtet sich an Verleger, Geschäftsführer, Chefredakteure und Redakteure, Anzeigenverantwortliche sowie an alle, die an einem Gedankenaustausch mit Kollegen interessiert sind und neue Ideen in ihr Unternehmen einbringen wollen.

Der Frühbucherrabatt für diese Veranstaltung gilt noch bis zum 31. Dezember 2009. Teilnahmebedingungen und -preise sowie Online-Buchungsmöglichkeiten und weitere Informationen sind verfügbar unter: www.ifra.com/studytoursbzw. von Ioana Sträter, Programme Manager Events bei WAN-IFRA, Telefon +49.6151.733-769 und E-Mail ioana.straeter@wan-ifra.org.

Über WAN-IFRA
WAN-IFRA (www.wan-ifra.org), mit Sitz in Paris, Frankreich, und Darmstadt, Deutschland, sowie Regionalbüros in Frankreich, Spanien, Schweden, Singapur und Indien, ist der Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenmedien und vertritt mehr als 18 000 Publikationen, 15 000 Online-Sites und über 3000 Unternehmen in mehr als 120 Ländern. Die Organisation entstand durch den Zusammenschluss zwischen dem Weltverband der Zeitungen (WAN) und IFRA, der Research- und Serviceorganisation für die Zeitungsindustrie.

Weitere Informationen zu WAN-IFRA-Studienreisen erhalten Sie von:

WAN-IFRA
Study Tours
Tel.: +49.6151.733-6
E-Mail: studytours@wan-ifra.org
http://www.ifra.com/studytours
http://www.wan-ifra.org

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