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ACHTUNG: VERBRAUCHERTÄUSCHUNG!

Bei LED-Taschenlampen und Stirnlampen wird mit ziemlich vielen Daten geworben. Lumen sind da so ein Thema. Was kaum einer weiß: Lumen sind nicht gleich Lumen! So kann eigentlich jeder Hersteller seine Taschenlampe bewerben, wie er will.

Beispiel: Eine LED-Taschenlampe wird damit beworben, dass sie 6000 Lumen Leuchtkraft hat. Das stimmt aber leider nur theoretisch. Viele Hersteller neigen hier dazu, alle Komponente einfach mal zusammenzurechnen.

Würde man diese Taschenlampe realistisch messen, also den tatsächlichen Lichtstrom, kommen immer Werte weit unterhalb der versprochenen 6000 Lumen dabei heraus.

Traurige Tatsache: Verbraucher werden nirgendwo mehr getäuscht als hier. Nachgeprüft werden die Angaben nämlich leider von niemanden.

Ein weiterer Trick einiger Hersteller ist, dass die Taschenlampe die 6000 Lumen tatsächlich liefert, aber nur wenige Sekunden. Weil die Lampe z.B. miserabel konstruiert ist, kann die enorme Hitze, die bei bei 6000 Lumen Leistung entsteht, nicht abgeleitet werden. Also regelt die Elektronik die Helligkeit schnell runter. Der Benutzer erkennt das oft nicht, weil die Augen sich schnell mit anpassen. Die versprochenen 6000 Lumen gibt es wenn überhaupt also nur für einen kurzen Augenblick.

Nextorch ist einer der wenigen LED-Lampen-Hersteller, der seine Taschen- und Stirnlampen sowie die Signal-Lichter prüfen lässt und zwar nach dem internationalen ANSI FL1 Standard. Nextorch ist sogar stimmberechtigtes Gründungsmitglied des ANSI , also des American National Standards Institute. Zu erkennen ist das daran, dass bei Nextorch die Leuchtleistungen grundsätzlich als ANSI-Lumen angegeben werden und das ANSI-Logo tragen.

Nextorch LED-Taschenlamoen sind nach ANSI-Standard getestet
ANSI Logo – Nextorch ist danach geprüft

So trennt sich für Verbraucher nachvollziehbar die Spreu vom Weizen. Bei den ANSI-Lumen gibt es keine schöngerechneten Werte, sondern es wird nur das angeben, was wirklich gemessen wurde.

Ein weiterer Grund sich für Nextorch zu entscheiden, ist die Tatsache, dass Nextorch ausschließlich Markenkomponenten verbaut. So kommen auch nur Marken-LEDs zum Einsatz. Diese Marken-LEDs streuen kaum in der Leistung und sind wesentlich langlebiger. Nextorch gibt nicht ohne Grund 5 Jahre Garantie auf alle Taschenlampen, Kopflampen und LED-Signal-Lichter. Auch bei den Akkus macht Nextorch keine Kompromisse und setzt auch hier ausschließlich auf Markenhersteller oder die eigene Produktion.  Nicht umsonst ist Nextorch auch einer gefragtesten Lieferanten bei der NATO, den US-Streitkräften und unzähligen Polizei-Einheiten.

Nextorch ist Lieferant der Stratikräfte und Polizei
Marken-Taschenlampen von Nextorch mit garantierten Lumen-Angaben nach ANSI-Standard

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein ganz wichtiger Punkt liegt Nextorch-Mitarbeiter Thomas Nachtigal besonders am Herzen: Die Akkus. Thomas Nachtigal:

„Die Leute, die eine Taschenlampe rein nach dem Preis und den vermeintlichen exorbitanten Lumenzahlen kaufen, vergessen oft eines dabei: Die dort verbauten Billig-Akkus können wie kleine Sprengkörper wirken! Kein Scherz. Gerade, wenn man die Taschenlampe in der Hand hält, kann das böse Folgen haben.

Viele dieser Billig-LED-Taschenlampen werden sowieso unglaublich heiß im Betrieb. Der Grund ist die schlechte Wärmeableitung. Schaltet man so eine Billig-Funzel aus Versehen in der Jackentasche an, kann das einen Brand verursachen.

Mir selber ist ein Fall bekannt, bei dem ein ganzes Auto wegen so einer Lampe abgebrannt ist. Die Versicherung hat den Schaden nicht übernommen, weil der Importeur der Taschenlampe nicht mehr greifbar war.“

 

Es ist schon seltsam: Bei allen Produkten gibt es einen Schutz für die Verbraucher, nur bei LED-Taschenlampen und Kopflampen offenbar nicht. Dabei wäre es so einfach. Der ANSI-Standard ist ein erster wichtiger Schritt. Hier erkennt der Kunde sofort, dass er den Angaben vertrauen kann. Viel wichtiger als der Preis sollte sowieso die Gesundheit sein, explodierende Akkus sind eine ernste Gefahr, die bei Nextorch ausgeschlossen ist.

Ein weiterer Kritikpunkt sind die oft beworbenen Wasserdichtigkeitswerte und angebliche Stoßfestigkeit einiger Taschenlampen-Produzenten. Auch hier gibt es einen Standard, nach dem Nextorch-Produkte geprüft werden: IPX

Der IPX Standard, steht für „International Protection Standard“ und gibt an wie wasserdicht und stoßfest eine LED-Taschenlampe oder LED-Stirnlampe ist.

 

 

Ein weiterer Vorteil für Nextorch-Kunden ist die Ersatzteilversorgung und die damit Verbundene Nachhaltigkeit. Thomas Nachtigal von Nextorch Deutschland dazu:

„Im rauen Einsatz kann schon mal was kaputt gehen. Auch wenn unsere Taschenlampen und Kopflampen tatsächlich extrem robust sind, im Gefecht kann doch mal was demoliert werden.

Wir garantieren deswegen, dass es für jede Nextorch-Lampe ab dem Kaufdatum für 15 Jahre lang Ersatzteile gibt. Wir wissen auch, dass es in 15 Jahren neue, bessere Lampen geben wird, aber an so mancher Nextorch-Lampe hängen viele Erinnerungen, deswegen haben wir dieser Versorgung gesichert und Umweltfreundlicher als alles immer neu kaufen ist es außerdem.“

Bester LED-Taschenlampenhersteller
Nextorch Deutschland. Garantiert und Zuverlässig.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Unternehmen Nextorch hat seine Europa-Zentrale in Erkrath, in Nordrheinwestfalen. Von hier aus werden alle Kunden in Europa betreut und beliefert. Geschäftsführer von Nextorch Deutschland ist Peter Koch.

Das 2005 gegründete Unternehmen Nextorch Industries beschäftigt über 70 eigene Produkt-Designer und ist bekannt für erstklassige Qualität und Zuverlässigkeit. Mehrere reddot Awards und weitere hohe Auszeichnungen für besonders innovative Produkte sind ein Beleg dafür, dass man von Nextorch in Zukunft noch viel hören wird.

 

KONTAKT:

 

Nextorch Deutschland

Thomas Nachtigal

Freiheitstr. 9

40822 Mettmann

Deutschland

 

Tel: (0)2104 – 6408406

Fax: (0)2104 – 6408224

tn@nextorch.de

www.nextorch.de

Pressemitteilungen Rat und Hilfe Recht/Gesetz/Anwalt Vereine/Verbände Versicherung/Vorsorge Wohnen/Einrichten

WEISSER RING und ABUS machen sich für Einbruchprävention stark

Einbrecher verursachen jedes Jahr schwerwiegende materielle Schäden: So zahlten Versicherer in Deutschland im Jahr 2015 rund 530 Millionen Euro an Leistungen an ihre Kunden. Viel schwerwiegender sind in vielen Fällen jedoch die psychischen Folgen für die Opfer von Wohnungseinbrüchen. Während die materiellen Schäden bereits reguliert sind, haben die Opfer dieser Straftat oft auch Jahre nach der Tat damit zu kämpfen. Die Opferhilfeorganisationen WEISSER RING leistet hier wichtige Präventionsarbeit und steht Opfern von Wohnungseinbrüchen mit vielfältigen Angeboten beiseite.

Ein Wohnungseinbruch bedeutet für die meisten Betroffenen viel mehr als die reine Entwendung von Wertsachen. Fremde Menschen sind in die Privatsphäre eingedrungen, haben intimste Dinge durchwühlt – dies hinterlässt bei vielen Opfern eine völlig andere Dimension an „Einbruchspuren“. Nach Erkenntnissen der Opferhilfeorganisation WEISSER RING wiegen die psychologischen Folgen bei vielen Opfern weitaus schwerer als der rein materielle Schaden, oftmals sind Angstzustände, Schlaflosigkeit oder Gereiztheit die Folge. Jeder Achte fühlt sich nach einem Einbruch Zuhause nicht mehr sicher und zieht sogar einen Umzug in Betracht. „Wir machen die Erfahrung, dass es bereits helfen kann, über Erlebtes zu sprechen und so die Möglichkeit zu bekommen, Geschehenes zu verarbeiten. Es hilft also, sich aktiv Unterstützung und Beistand zu holen: bei Freunden, bei Verwandten oder natürlich auch beim WEISSEN RING. Darüber hinaus hilft es aber auch, sich darüber zu informieren, was man selbst tun kann, um zukünftig einem Einbruch bestmöglich vorzubeugen“, so Bianca Biwer, Bundesgeschäftsführerin des WEISSEN RINGS.

Der proaktive Opferschutz beginnt bereits mit der technischen Vorbeugung – in dem Sinne, dass das Verbrechen gar nicht erst verübt werden kann. Denn nicht gesicherte Fenster und Türen lassen sich in vielen Fällen schon mit einem herkömmlichen Schraubendreher überwinden. Der Markt für Sicherungen hält dabei viele sinnvolle Schutzmaßnahmen bereit – diese reichen von mechanischen Zusatzschlössern für Fenster und Türen bis hin zu elektronischen Lösungen. Die Polizei empfiehlt dabei zunächst die Investition in mechanische Sicherungen zum Schutz von Türen und Fenstern. Diese gibt es inzwischen auch als Version mit elektronischer Komponente. Diese sogenannten Mechatronik-Produkte verfügen über eine lokale Alarmfunktion oder lassen sich direkt in Alarmsysteme integrieren, zum Beispiel bietet der Sicherheitsexperte ABUS mit dem Funk-Alarmsystem Secvest eine Vds-Home-zertifizierte Lösung, die mechatronischen Sicherungen in eine Alarmanlage integriert.

Auch die Politik hat die Wichtigkeit des präventiven Einbruchschutzes erkannt und fördert den Einbau von Sicherheitstechnik im privaten Bereich aktuell über das Bundesbauministerium und die KfW Bankengruppe mit 50 Millionen Euro. Die Höhe des Zuschusses beläuft sich auf 10 Prozent der investierten Summe, die Obergrenze für einen Zuschuss liegt bei 1.500 Euro. Gefördert werden Maßnahmen seit kurzem bereits ab einem Investitionsvolumen von 500 Euro. Dazu Michael Bräuer, Marketing Direktor beim Sicherheitsexperten ABUS: „Wir begrüßen es, dass die Politik Fördermittel zur Verfügung stellt, so dass sich mehr Menschen den Schutz vor Einbrechern leisten können. Mit der jüngst von 2.000 auf 500 Euro gesenkten Mindestsumme für Investitionen können nun auch Bürgerinnen und Bürger von der Förderung profitieren, die in kleinerem Rahmen für das Plus an Sicherheit sorgen, was in manchen Fällen, je nach Wohnsituation, ja auch völlig ausreichend ist. Denn Fakt ist: jede zusätzliche Sicherung schützt und kann dafür sorgen, dass der Täter den Versuch abbricht oder gar nicht erst startet.“ Und somit dazu führt, dass weniger Menschen Opfer eines Einbruchs werden.

 

Herausgeber:
WEISSER RING e.V., Weberstraße 16, 55130 Mainz
Internet: www.weisser-ring.de, E-Mail: presse@weisser-ring.de

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TAKTISCHE TASCHENLAMPE IM POLIZEI-EINSATZ

TAKTISCHE TASCHENLAMPE IM POLIZEI-EINSATZ

 

Deutsche Polizistinnen und Polizisten müssen sich noch etwas gedulden, aber in den USA sind jetzt viele Polizei-Einheiten mit der neuen Nextorch TA30 ausgestattet worden.

 

Das die neue taktische Nextorch TA30 LED-Taschenlampe so erfolgreich im Polizeidienst eingesetzt wird, hat gute Gründe:

  1. Diese taktische Taschenlampe hat einen Glasbrecher aus Nano-Keramik
  2. Ein taktischer, patentierter rein mechanischer Schalter, der NICHT einrastet.
  3. Ein 2. patentierter Ring-Schalter, über den sich die Nextorch TA30 komfortabel mit einer Hand dimmen lässt.
  4. Ein Kompaktes, sehr robustes Gehäuse: 100% wasserdicht und stoßfest (nach IPX8 Standard zertifiziert).
  5. Die TA30 hat 1100 waschechte, geprüfte ANSI-Lumen Leuchtleistung.
  6. Ein hochwertiger 18650 Li-Ion Akku ist natürlich dabei
  7. Die Nextorch TA30 hat volle 5 Jahre Garantie ohne Wenn und Aber.

 

Der Glasbrecher der Nextorch TA30 macht diese taktische Einsatzlampe so wertvoll für die Polizeiaufgaben. So lassen sich z.B. Autoscheiben schnell entfernen, um Zugriff zum Innenraum des Fahrzeugs zu bekommen. Diese Funktion hat sich bei Notfällen schon bezahlt gemacht.

Auch wenn man im Fahrzeug eingesperrt ist, kann man so sekundenschnell sicher befreien!

 

Das Gehäuse der taktischen LED-Taschenlampe TA30 ist ein kleiner Panzer aus einer Speziallegierung die nach militärischem Standard gehärtet wird. So ist diese taktische Polizei-Taschenlampe absolut stoßfest und garantiert wasserdicht. Die Nextorch TA30 kann sogar 2 Meter tief tauchen!

 

Die Leuchtleistung der taktischen Lampe liegt bei 1100 ANSI-Lumen. Eine Angabe, auf die man sich bei Nextorch verlassen kann. Die 1100 ANSI-Lumen sind geprüft und bestätigt.

 

Damit es sofort losgehen kann, ist bei der Nextorch TA30 LED-Taschenlampe ein hochwertiger Akku selbstverständlich dabei. Bei Nextorch steht sofortige Einsatzbereitschaft an erster Stelle!

 

Für zivile Anwender und Privathaushalte ist die Nextorch TA30 Einsatz-Taschenlampe in Deutschland jetzt verfügbar!

 

Kontakt: nextorch.de !

 

Herausgeber: 

Nextorch Deutschland / Thomas Nachtigal / Freiheitstraße 9, 40822 Mettmann / Telefon: 0 174   – 169 59 40

 

 

 

 

 

Taktische LED-Taschenlampe für den Polizeidienst
Klein, kompakt, rob0st: Neue Polizei-Taschenlampe für Taktische Einsätze

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auto/Verkehr Pressemitteilungen Recht/Gesetz/Anwalt Regional/Lokal Sport/Fitness Veranstaltungen/Events Vereine/Verbände

3-Stufen-Konzept: Sicherer im Verkehr

3-Stufen-Programm startet am Do., 30. 3. um 18 Uhr:
Mehr Kompetenz reduziert Unfälle im Straßenverkehr

Langenhagen. – Jeder Verkehrsteilnehmer ist mal Kfz-Lenker, Radfahrer und dann wieder Fußgänger. Und darauf baut das 3-Stufen-Programm der ADFC-Ortsgruppe Langenhagen: In der ersten Stufe werden am Donnerstag Abend , 30. März 2017, in einer Vortrag mit Diskussion gegenseitiges Verständnis und Kenntnis der aktualisierten Verkehrsregeln gefördert, mit dem Ziel, Radfahr-Unfälle durch Eigensicherheit, Kenntnis und Anwendung der Regeln und durch Förderung des  gegenseitigen Verständnisses zu reduzieren. Der Eintritt zu der dieser Veranstaltung ist frei, Spenden für die Arbeit sind willkommen.

In der zweiten und in der dritten Stufe geht es dann mehr um die Radfahrer: Auf einen praktischen Kompetenz-Selbsttest auf dem Fahrrad folgen Fahrrad-Kurse für Einsteiger und Aufsteiger. Ziel dieser Kurse ist es, diese Verkehrsteilnehmern mit mehr Sicherheit, auch durch Verständnis des Verhaltens der anderen Verkehrsteilnehmer, auszustatten.

Und das Radfahren in Gemeinschaft kann nach diesem Training natürlich zusammen mit dem ADFC Langenhagen fortgesetzt werden: Dazu bietet diese Ortsgruppe Vormittags-, Abend- und  Ganztages-Radtouren mit vielen interessanten Zielen an.

Hintergrund:
Laut polizeilicher Statistik haben sich die Unfallzahlen im Straßenverkehr verringert, nur für Radfahrer nicht: Die Anzahl der getöteten Radfahrer stieg in der Region Hannover innerhalb des letzten Jahres um 75 % an, und die der schwerverletzten um 15 %: Die Radfahr-Unfälle werden dabei in der Region Hannover zu fast 60 % von anderen Verkehrsteilnehmern verursacht, und NICHT von den Radfahrern selber. Mit dem aktuellen 3-Stufen-Programm wird nun eine sinnvolle Prävention angeboten.

Details:
Zur  ersten Stufe des 3-Stufen-Programmes, der Vortrag, lädt die ADFC-Ortgruppe Gäste undADFC-Mitglieder ein:
Ort:
Clubhaus der Radsport-Clubs Blau-Gelb Langenhagen von 1927 e.V.,
Emil-Berliner-Straße 32, 30851 Langenhagen
Zeit:
Donnerstag, 30. März 2017, 18 bis 20 Uhr
Kosten:
Eintritt frei, Spenden willkommen.

Kontakt:
ADFC-Ortsgruppe Langenhagen im
Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club ADFC Region Hannover e.V.
Internet http://www.ADFC-Langenhagen.de
Email Langenhagen@ADFC-Hannover.de
Mobil 0151 240 799 75

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Anwalt und Richter: Traumjobs mit Herausforderung

So viele studieren Jus und scheitern kläglich, aber nicht alle geben vorzeitig auf. Das Studium ist nur ein Vorgeschmack auf den entbehrungsreichen Alltag eines Richters.

Der Glanz der edlen Richter Roben färbt nicht immer auf den Arbeitsalltag ab, denn dieser kann lang und anstrengend sein. Der Weg ins Richteramt ist ein steiniger.

Viele Anwärter entscheiden sich im Lauf die nächsten Berufsjahre um. Die Roben sind Teil der anerkannten Berufskleidung und unterstreichen die Wichtigkeit dieser Berufe. Die hochwertige Qualität, aber auch die hochpreisigen Roben machen deutlich, dass es um mehr als nur ein Prestige geht.

Loyalität und Durchsetzungsvermögen sind ebenso gefragt wie die Fähigkeit, sich auf neue Situationen einzustellen und geistig sehr agil zu sein. Richter und Anwälte führen Argumente wie Schwerter, denn es gilt, das Recht Unschuldiger zu verteidigen und Schuldige zu bestrafen.

 

Anwaltsrobe

In der Anwaltsrobe ist es nicht einfacher, Recht von Unrecht zu unterscheiden. Wer sich im Plädoyer tapfer schlägt, verdankt das nicht dem Glanz seiner Anwaltsrobe, sondern Schlagfertigkeit und Argumentation.

Das Erscheinungsbild sollte wirklich passen. Deshalb ist es lohnenswert, auf hochwertige Qualität zu setzen und sich im Gerichtssaal von seiner besten Seite zu zeigen. Die Richter Roben dienen auch dazu, die Außenwirkung zu verbessern und zu zeigen, wie wichtig ein Richter, eine Autoritätsperson, die ihres Amtes waltet, ist.

Auch die Anwaltsrobe sollte wie alle anderen Roben immer adrett und sauber sein. Knitterfalten oder beschmutzte Roben sind ein absolutes No-Go und werfen ein negatives Licht auf den gesamten Berufsstand der Richter und Anwälte.

 

Gewandmeisterei Wasmer
Eibenweg 1
95188 Issigau

Tel. 09293 -97140
Fax. 09293- 97141

Email: service@gewandmeisterei.de
Web: http://www.gewandmeisterei.de

Arbeit/Beruf Bildung/Schule Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen Rat und Hilfe Recht/Gesetz/Anwalt

Freie Auswahl für alle – Menschen mit Behinderung als neue Zielgruppe

Für Unternehmen ist Fernsehwerbung ein wichtiges Instrument, um Kunden zu erreichen und diese in ihren Kaufentscheidungen zu beeinflussen. Für die Werbenden ist es daher äußerst wichtig, eine möglichst breite Zielgruppe zu erreichen und von ihrem Produkt oder ihrer Dienstleistung zu überzeugen. Dabei wird eine nicht unerheblich große Gruppe oftmals vergessen, nämlich die der sinneseingeschränkten Personen. Blinde und gehörlose Menschen bekommen oftmals nur einen kleinen Teil der Werbebotschaft mit. Gleichzeitig erschweren Barrieren in Geschäften und Supermärkten Menschen mit den unterschiedlichsten Einschränkungen oftmals den Einkauf oder machen ein selbstständiges Einkaufen nahezu unmöglich.

"Freie Auswahl für alle" von Dr. Carsten Dethlefs
„Freie Auswahl für alle“ von Dr. Carsten Dethlefs

Dieses Problem hat der blinde Wirtschaftswissenschaftler Dr. Carsten Dethlefs erkannt und zu dieser Thematik ein Buch mit dem Titel „Freie Auswahl für alle“ auf den Markt gebracht, in dem er aufzeigt, wie ertragreich die Barrierefreiheit im geschäftlichen Zusammenhang sein kann.
Den Inhalt seines Buches beschreibt der Autor selbst wie folgt: „Können Sie sich vorstellen, wie es ist, nicht mehr ohne fremde Hilfe durch die Geschäfte schlendern zu können? Für jeden Handgriff in der Konsumwelt benötigen Sie fremde Hilfe. Sie wissen nicht, wie Sie an Ihr Lieblingsmüsli im Regal des Geschäfts Ihres Vertrauens herankommen und auch bei der Erledigung Ihres Jobs, der Ihnen bislang viele Dinge ermöglicht hat, müssen Sie neu denken? Zugegeben, das ist eine furchtbare Vorstellung. Dennoch geht es zehn Millionen Menschen in Deutschland mehr oder weniger genauso: Sie haben eine sichtbare oder unsichtbare Behinderung.
Wie diese Menschen in der Welt der bunten Produkte des täglichen Bedarfs zurechtkommen und welche Hilfen sie sich wünschen, wird in diesem Buch beschrieben. Unter anderem anhand einer empirischen Erhebung versucht „Freie Auswahl für alle“ die Frage zu beantworten, wie man Menschen mit Behinderung nicht mehr nur länger als „Objekte des Mitleids“ wahrnehmen, sondern sie als neuen Markt, als neue Zielgruppe, entdecken kann.“
Diese Zielsetzung wird umrahmt vom Gedankengerüst der Sozialen Marktwirtschaft, die das Ziel
hat, niemanden in der Gesellschaft zurückzulassen. „Aktivieren statt versorgen“, lautet das Motto.
Denn falsches Mitleid ist auch gegenüber Menschen mit Behinderung fehl am Platze. Eine
gedankliche und praktische Umpositionierung von Objekten des Mitleids hin zu freien und
eigenständigen Personen beziehungsweise einer potenziellen Zielgruppe würde letztlich allen
zugutekommen. Wer sich informieren möchte, wie so etwas geht, findet in diesem Buch reichlich
Ansatzpunkte und Diskussionsstoff.
„Freie Auswahl für alle“ kann unter folgendem Link sowie über Amazon oder den stationären
Buchhandel bestellt werden:
https://tredition.de/autoren/carsten-dethlefs-8105/freie-auswahl-fuer-alle-paperback-89831/
Kontakt für weitere Fragen

Dr. Carsten Dethlefs, Foto: privat
Dr. Carsten Dethlefs, Foto: privat

Dr. Carsten Dethlefs
E-Mail: carsten.dethlefs@t-online.de
Telefon: 0152/54110906
Website: www.carsten-dethlefs.de

Recht/Gesetz/Anwalt

Illegale Streaming-Webseiten und die strafrechtlichten Konsequenzen für die Betreiber

Bundesgerichtshof, Beschluss vom 11. Januar 2017 – 5 StR 164/16
Der Betrieb illegaler Streaming-Webseiten ist nicht nur zivilrechtlich in Hinblick auf Urheberrechtsverstöße relevant und kann sowohl für Nutzer, als auch Betreiber der entsprechenden Seiten zu Abmahnungen oder sogar Schadensersatzansprüchen führen. Darüber hinaus wird der Betrieb auch strafrechtlich geahndet. Auch das bloße Bereitstellen von Internetlinks, die auf die Seiten Dritter, welche die konkreten Inhalte anbieten, verweisen, erfüllt den Tatbestand des § 106 Variante 1 UrhG. Vorgesehen ist dafür eine Strafe von drei Jahren oder Geldstrafe. Denn der Vorgang des Bereitstellens lässt sich unter das Tatbestandsmerkmal des Vervielfältigens eines Werkes ohne die Einwilligung des Berechtigten subsumieren.
Der Angeklagte gehörte zu den Betreibern der in Deutschland äußerst bekannten Streaming-Portale kino.to und kinox.to. Diese stellen Verlinkungen zu Internetplattformen her, die über die Raubkopien verfügen und dem Nutzer zugänglich machen. Das Landgericht Leipzig hatte den Angeklagten daher wegen Beihilfe zur gewerbsmäßigen unerlaubten Verwertung von urheberrechtlich geschützten Werken in 606 Fällen nach §§ 106 UrhG, 27 StGB sowie wegen Täterschaft bei gewerbsmäßiger unerlaubter Verwertung von urheberrechtlich geschützten Werken in 2284 Fällen gemäß § 106 UrhG verurteilt.
Im konkreten Fall wurde darüber hinaus der Tatbestand der Computersabotage nach § 303b StGB relevant. In diesem Zusammenhang war lange strittig, ob § 303b StGB nur rechtmäßige oder auch unrechtmäßige Daten schützt. Denn der Angeklagte nutzte seine hervorragenden IT-Kenntnisse, um konkurrierende Webseiten, die ebenfalls illegale Inhalte oder Verlinkungen zu diesen anboten, mittels Hackerattacken anzugreifen. Das Landgericht sah darin eine Computersabotage nach § 303b StGB, sowie die Beihilfe zur Computersabotage nach §§ 303b, 27 StGB verwirklicht.
Der Beschluss des Bundesgerichtshofs stellt nunmehr klar, dass auch die Rechtmäßigkeit der angegriffen Daten nicht von Belang ist. Dabei stützte er sich auf die Argumentation, dass der Wortlaut keinerlei Unterscheidung vorsehe, sowie die Entstehungsgeschichte ebenfalls nicht auf einen solchen Gesetzeszweck schließen lasse.

Gesellschaft/Politik Recht/Gesetz/Anwalt

Opferkind führt Schmerzensgeldklage gegen Familienrichterin

Quälte die schwarzenbeker Richterin Heike Meistering aus Rache gegenüber dem Vater seine damals 4-jährige Tochter? Fakt ist, sie hat unter Ausnutzung ihrer beruflichen Stellung als Richterin dem Kinde aktiv und passiv Schaden und Schmerzen zugefügt und verweigerte über 20 Monate jegliche Hilfe für das leidende Kind.

Innerhalb von 20 Monaten wurde die Richterin durch über 30 Schriftsätze des Kindesvaters, dessen rechtlicher Vertretung und vom Verfahrensbeistand des Kindes, auf die akute Gefährdung der Gesundheit und des Wohls des Opferkindes, alleine im Haushalt der untherapiert, psychisch kranken Kindesmutter hingewiesen. Mit immer wieder neuen „alternativen Fakten“ verweigerte Frau Meistering dem liebenden Umgangsvater die Sorge um sein Kind.

In einer Gerichtsverhandlung machte dann eine Gutachterin deutlich, dass das Kind im Haushalt der Mutter so großen Gefahren ausgesetzt sei, dass es sofort von der Kindesmutter getrennt werden müsse. Die Richterin ließ daraufhin, unmittelbar nach dieser Verhandlung, das arglose Opferkind mit 2 Polizisten und 2 Jugendamtsmitarbeitern, von der KITA weg, zu Pflegeltern, dem bekannten Bürgermeisterehepaar von Kankelau, deportieren. Die Lübecker Nachrichten und andere berichteten.

Statt nun, wie es nur 13 Tage später das Oberlandesgericht veranlasste, das Kind in die Obhut es Kindesvaters zu geben, begründete sie ihre kindeswohlschädigende Entscheidung unter anderem mit den Worten: „Der Kindesvater hat mehrfach und über Jahre die seine Sorgerechtsanträge ablehnenden Entscheidungen nicht akzeptiert und versuchte immer wieder aufs Neue das Sorgerecht für seine Tochter zu erlangen.“

3 Wochen zuvor schrieb der Kindesvater eine Mail (für die er sich allerdings auch gleich entschuldigte), durch die sich die Richterin beleidigt fühlte und durch ihren Dienstvorgesetzten, Dr. Ole Krönert, Strafanzeige gegen den Kindesvater stellen ließ.

War diese angebliche Beleidigung und die mehr als notwendigen, hartnäckigen Versuche des treusorgenden Vaters seinem, in Gefahr lebenden Kind auf juristischem Wege zu helfen, der Grund für den behördlichen Kindesentzug und die erlittenen Qualen des Opferkindes?

Heike Meistering hatte als Richterin offenbar völlig den Bezug zur Sache verloren und die Verfahren zu einer persönlichen Sache gegen den Kindesvater degradiert.

Nun hat das Opferkind vor dem Amtsgericht Ahrensburg durch seinen gesetzl. Vertreter Klage auf Schmerzensgeld in Höhe von 4.900 EURO, zahlbar auf dessen Mäusekonto, gegen die in Bargteheide lebende Richterin eingereicht.

Die Begründung für die Forderung ist das vorsätzliche Quälen des Kindes (Nach Artikel 1 der UN-Antifolterkonvention, könnte es auch Folter genannt werden) und das Mitwirken am Quälen des Kindes.

Durch die Isolationsmaßnahme (plötzliche Isolierung von ihren Angehörigen und ihren Bezugspersonen) hat das damals 4-jährige Opferkind körperliche und seelische Schmerzen und Leiden erlitten. Die Folgen als psychisches Verhalten dauern bis heute an.

Heike Meistering negierte über 20 Monate den seelischen Missbrauch und die psychischen Misshandlungen des Opferkindes im Haushalt der psychisch kranken Kindesmutter und übernahm damit den Missbrauch in medizinischem Sinne am Kind. (ANDRITZKY, W. 2002, Psychotherapie 7. Jahrg. 2002, Bd. 7, Heft 2 © CIP-Medien, München)

Eine Entschuldigung, wenn auch nur eine fadenscheinige oder gelogene Entschuldigung der Täterin gegenüber dem Opferkind, blieb bis heute aus.

Pressemitteilungen Rat und Hilfe Recht/Gesetz/Anwalt

SHB Vermittlerhaftung zeigt deutliche Fragezeichen auf?

Wer im Rahmen einer Internetsuche bei Google das Stichwort „SHB Fonds“ eingibt, der stößt auf eher reißerisch gehaltene Schlageworte wie „Anlegerschutzverein“, „Soforthilfe für geschädigte Anleger“, „Exitstrategie“ und auf eine Welle an kostenpflichtigen Werbeanzeigen. Die einstmals von der SHB umworbenen und inzwischen reichlich geschädigten Anleger werden nun von der Anwaltschaft umworben. Ein Teil der umworbenen „Exitstrategie“ besteht darin, den bei Vertragsunterzeichnung aufgetretenen Vermittler auf Schadensersatz zu verklagen. Sowohl Anleger, als auch Vermittler, fragen sich nun, ob die Haftung für den Schaden tatsächlich besteht? Die Antwort von ilex Rechtsanwälte, setzt deutliche Fragezeichen zur Vermittlerhaftung und fällt differenziert aus. In einer ganzen Reihe von Urteilen wurde die Haftung des Vermittlers nämlich inzwischen verneint.

                                                

Was war bei der SHB geschehen?

 

Einige der SHB Fonds gerieten im Jahre 2012 in den Strudel der mutmaßlich betrügerisch agierenden Angeklagten rund um Stephan Schäfer und Jonas Köller (S&K Skandal). Fast alle Anleger erhielten per 28. Januar 2013 ein Schreiben des inzwischen ebenfalls angeklagten Geschäftsführers der SHB Marc Christian Schraut, der schon kurz darauf in Untersuchungshaft geriet. Dieses Schreiben warf in der Tat im Hinblick auf die unternehmerische Integrität der beteiligten Herren berechtigte Fragen auf. Doch diese Vorgänge aus dem Jahre 2012 und 2013 sind derzeit Gegenstand der strafrechtlichen Beurteilung einer Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichtes Frankfurt am Main. Mit der Vermittlungsleistung von Anlageberatern viele Jahre vorher hat das aber nichts zu tun. Oder anders ausgedrückt: für einen Schaden, der im Jahre 2012 durch das Handeln der mutmaßlich betrügerisch agierenden Herren Schäfer, Köller, Schraut etc. ausgelöst wurde, kann ein Anleger nicht den Vermittler in Haftung nehmen. Aussichten auf Erfolg hat der Anleger vielmehr nur, wenn er das konkrete Beratungsverschulden beim Abschluss der Kapitalanlage nachweist und die Sache zudem nicht verjährt ist. Das aber setzt in der Regel einen Vortrag und einen Beweisantritt am konkreten Einzelfall voraus, der offensichtlich nicht immer von den klagenden Anlegern geleistet wird.

 

Die Entscheidung des Bundesgerichtshofes zur Vermittlerhaftung

 

Das Landgericht Hamburg sah schon im Jahre 2008 die auf Beratungsverschulden gestützte Klage (betraf u. a. die SHB Innovative Fondskonzepte AG & Co. Objekte Fürstenfeldbruck und München Fonds KG) gegen einen freier, nicht bankmäßig gebundener Anlageberater ab (LG Hamburg, Urt. v. 11.07.2008 – 322 O 189/07), da dem Klägerin kein Schadensersatzanspruch aus Falschberatung zustehen würde. Die Entscheidung wurde zwar später vom Oberlandesgericht Hamburg aufgehoben und dem Schadensersatzbegehren stattgegen. Die Entscheidung des Oberlandesgerichtes Hamburg wurde aber im Anschluss daran vom Bundesgerichtshof wieder aufgehoben und die Sache zurückverwiesen. Der Bundesgerichtshof legte dar, dass ein „freier, nicht bankmäßig gebundener Anlageberater nicht verpflichtet“ sei, „den Kapitalanleger ungefragt über ihm zufließende Vertriebsprovisionen aufzuklären, wenn der Anleger selbst keine Provisionen an den Berater zahlt und offen ein Agio oder Kosten für die Eigenkapitalbeschaffung ausgewiesen“ werde. Allerdings treffen den Anlageberater die generelle Pflicht, im Rahmen der objektgerechten Beratung unaufgefordert über Vertriebsprovisionen Aufklärung zu geben, wenn diese eine Größenordnung von 15% des von den Anlegern einzubringenden Kapitals überschreitet und etwaige irreführende oder unrichtige Angaben zu Vertriebsprovisionen zu unterlassen (BGH, Urt. v. 05.052011 – III ZR 84/10)

 

Die Entscheidung des Landgerichtes Magdeburg zur Vermittlerhaftung

 

Das Landgericht Magdeburg hatte im Jahre 2012 einen Fall zu beurteilen, bei dem der Anleger sowohl gegen die Emittentin der Kapitalanlage (hier die SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Altersvorsorgefonds KG), als auch gegen den freien, nicht bankmäßig gebundenen Anlageberater vorging (Az. 9 O 2210/10 (562). Nachdem das Gericht in der mündlichen Verhandlung den Hinweis erteilte, dass der Schadensersatz begehrende Kläger mit seiner Klage gegen den Vermittler „in der Hauptsache keinerlei Aussichten auf Erfolg habe“, nahm der Kläger die Klage zurück.

 

Aus diesem Verfahren nun die generelle Aussage abzuleiten, alle Klagen gegen den Vermittler seien stets unbegründet, ist so nicht richtig. Genauso falsch ist es aber auch, jedem geschädigten Anleger pauschal die Vermittlerhaftung zu empfehlen. Die Entscheidung des Landgerichtes Magdeburg ist vielmehr eine Einzelfallentscheidung, bei dem der anspruchsbegehrende Anleger schlechte Karten hatte, weil sein Sachvortrag nicht einmal im Ansatz für eine Vermittlerhaftung reichte und das Landgericht zudem davon ausging, dass der Anspruch bei einer Zeichnung im Jahre 2006 ohnehin inzwischen verjährt war.

 

Die Entscheidung des Landgerichtes Potsdam zur Vermittlerhaftung

 

Das Landgericht Potsdam entschied per Urteil vom 12 O 122/15 gegen den klagenden Anleger, dass der Anspruch auf Schadensersatz wegen eines behaupteten angeblichen Anlageberatungsverschuldens bei einer Zeichnung im Jahre 2007 verjährt war und die Verjährung auch schon abgelaufen war, als der Anleger erstmals im Jahre 2015 Klage erhob. Der verjährte Anspruch konnte insofern nicht mehr durch die verspätete erhobene Klage gehemmt werden. Auch diesmal ging es um eine Anlage bei der SHB Innovative Fondskonzepte GmbH & Co. Altersvorsorgefonds KG.

 

Dr. Ulrich Schulte am Hülse
Rechtsanwalt und Fachanwalt
für Bank und Kapitalmarktrecht

Weitere Informationen zur Thematik finden Sie auf unserer Internetseite (http://www.ilex-recht.de)

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Ab sofort ist die LINET Services GmbH als fachkundiges, leistungsfähiges und zuverlässiges Unternehmen für öffentliche Aufträge qualifiziert und in der Präqualifizierungsdatenbank eingetragen – offiziell zertifiziert durch die Auftragsberatungsstelle Mecklenburg-Vorpommern e.V. als PQ-Nord-Servicestelle im Auftrag der Industrie- und Handelskammer Braunschweig.

Eignung wird genau geprüft

Bei öffentlichen Ausschreibungen und Vergaben sind Unternehmen dazu verpflichtet, Eignungsnachweise über ihre Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Gesetzestreue und Zuverlässigkeit nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL) zu erbringen. Die Präqualifizierung vereinfacht diesen Vorgang für beide Seiten, da die entsprechenden Nachweise nicht für jede Vergabe neu erstellt werden müssen. Gleichzeitig entfällt für die Vergabestelle die aufwendige Prüfung der vielfältigen Angaben – das Zertifikat gewährleistet die vollständige Eignung der LINET Services GmbH als Bewerber bereits. Damit stets Aktualität gewährleistet ist, wird die Zertifizierung jeweils nur für ein Jahr erteilt.

Präqualifizierung als Strategischer Schritt

In den letzten Jahren konnte sich das Braunschweiger IT-Systemhaus im Bereich öffentlicher Vergaben einen guten Ruf erarbeiten und viele Ausschreibungen gewinnen – ausgewählt sowohl als Dienstleister wie auch als Hardwarelieferant ausgewählt. “Unser gestiegenes Engagement in diesem Bereich gab nun den Anstoß, uns um die entsprechende Präqualifizierung zu bemühen – das war nur logisch und konsequent”, begründet Geschäftsführer Timo Springmann den strategischen Schritt.

Modernisierung des Vergaberechts

Im Rahmen der Modernisierung des Vergaberechts wurde die Präqualifizierung in das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (§ 97 Abs. 4 a GWB) und in die Vergabe- und Vertragsordnung für Lieferungen und Dienstleistungen (§ 7 EG Abs. 3 sowie § 6 Abs. 4 VOL/A) aufgenommen. Danach können alle Vergabestellen in Deutschland die Präqualifikation anstelle von Einzelnachweisen anerkennen. Für Springmann vor allem “ein Plus im Zeitmanagement bei der Einreichung und Prüfung”.

Die LINET Services GmbH ist für die folgenden Liefer- und Dienstleistungen bis einschließlich Januar 2018 zertifiziert:

  • Computeranlagen und Zubehör
  • Lokales Netz
  • Netzausrüstung
  • Softwarepaket für Vernetzung, Internet und Intranet
  • Datenbank- und Betriebssoftwarepaket
  • Dienstprogramme für Softwarepakete
  • E-Mail-System
  • Server
  • Installation von Computern und Büromaschinen
  • Hardwareberatung
  • Systemdienstleistungen und Unterstützungsdienste
  • Anbieter von E-Mail-Diensten
  • Computeraufrüstung
  • Computerunterstützung und -beratung
  • Computernetze