CeBIT: HS stellt neue ERP-Software vor

Hamburg (pressrelations) –

CeBIT: HS stellt neue ERP-Software vor

Neue Benutzeroberfläche und Windows 7-kompatibel: HS – Hamburger Software GmbH Co. KG (HS) präsentiert auf der CeBIT vom 2. bis 6. März 2010 seine aktuelle betriebswirtschaftliche Software für kleine und mittlere Unternehmen. Im Gepäck hat der Hersteller unter anderem eine praxiserprobte ELENA-Lösung und ein integriertes Personalmanagementsystem. Darüber hinaus feiert die SEPA-fitte Version 2.00 des HS Finanzwesens in Hannover Messepremiere.

HS Finanzwesen: SEPA-fit im neuen Design
Auf der CeBIT präsentiert HS erstmals die neue Benutzeroberfläche des HS Finanzwesens. ‚Der moderne, frische Look und die schnelle Bedienung werden die Anwender begeistern und für effektives Arbeiten sorgen‘, so Produktmanagerin Janika Staats. Am Messestand können sich die Besucher über individuelle Einsatzmöglichkeiten informieren. Des Weiteren stellt HS die Umsetzung aktueller Themen wie SEPA und Ist-Versteuerung vor.

Keine Angst vor ELENA
Für das Verfahren zum elektronischen Entgeltnachweis (ELENA) präsentiert das Softwarehaus eine weitgehend automatische Lösung: Mit dem HS Personalwesen und dem Erweiterungsmodul Elektronische Bescheinigungen erstellen Unternehmen schnell und sicher die vorgeschriebenen Arbeitgeber-Meldungen. Zur Über-mittlung der Daten an die Zentrale Speicherstelle (ZSS) der Deutschen Rentenversicherung nutzt HS das selbstentwickelte Programm Elektronische Meldungen. Wie der Hersteller meldet, haben seine Kunden bereits zahlreiche ELENA-Meldungen erfolgreich an die ZSS gesendet.

Integriertes Personalmanagement
Weiterhin zeigt HS auf der Messe, wie Unternehmen durch optimiertes Personal-management ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern und Kosten senken können. Das Programm HS Digitale Personalakte beispielsweise verringert den Platzbedarf für Aktenaufbewahrung auf ein Minimum. Außerdem gewinnt das Unternehmen Zeit durch die beschleunigte Ablage und schnellere Verfügbarkeit von Informationen. Zeitersparnis bringt auch das HS Stellenmanagement. Die Lösung sorgt für höhere Transparenz hinsichtlich der Stellenstrukturen und unterstützt das Unternehmen bei der Stellenbesetzung sowie bei Personal- und Reorganisationsmaßnahmen. Als Ergänzung hierzu hilft die HS Personalentwicklung, die richtigen Mitarbeiter zu binden und ihren Fähigkeiten entsprechend einzusetzen.

Weitere Informationen: www.hamburger-software.de .

HS stellt auf der CeBIT 2010 in Halle 5, Stand E28, aus.

HS – Hamburger Software GmbH Co. KG
HS – Hamburger Software (HS) ist mit nahezu 100.000 Installationen in Deutschland und Österreich einer der führenden deutschen Hersteller betriebswirtschaftlicher Standardsoftware. Seit 1979 entwickelt und vertreibt HS systemgeprüfte, branchenunabhängige Software für Auftragsbearbeitung, Finanzbuchhaltung und Personalwirtschaft.

Mehr als 26.000 Kunden – vom Kleinbetrieb bis zum Großunternehmen – setzen auf die Erfahrung und die Anwendungen des ERP-Spezialisten. Monatlich werden über 1.000.000 Löhne und Gehälter mit der Software abgerechnet.

In Teilbereichen der Entwicklung arbeitet HS mit der DATEV zusammen. Im Rahmen dieser strategischen Kooperation bietet die DATEV ihren Kunden die Warenwirtschaftssoftware von HS seit 2001 unter eigenem Namen an.

Pressekontakt:
HS – Hamburger Software GmbH Co. KG
Johannes Tenge
Überseering 29
22297 Hamburg
Fon: +49 40 632 97-344
Fax: +49 40 632 97-31344
E-Mail: marketing.presse@hamburger-software.de
www.hamburger-software.de

Weiterlesen

Geringere Arbeitslosigkeit durch Bildungsinvestitionen

Berlin (pressrelations) –

Geringere Arbeitslosigkeit durch Bildungsinvestitionen

Bildungsrenditen: Ostdeutsche Frauen profitieren am meisten
Investitionen in Bildung lohnen sich ? und zwar noch deutlich mehr als bisher angenommen.
Neue Berechnungen des DIW Berlin zeigen deutlich höhere, in Einzelfällen fast verdoppelte Bildungsrenditen. Neu ist an den DIW-Berechnungen vor allem die Berücksichtigung des durch bessere Bildung sinkenden Arbeitslosigkeitsrisikos. Wenn man diesen Faktor mit einbezieht, dann zeigt sich: Gerade in Deutschland lohnen sich Bildungsinvestitionen sowohl für Privatpersonen als auch für den Staat.

Wer investiert, der erwartet eine Rendite. In den meisten Fällen lässt die sich vorher berechnen ? das gilt für Wertpapiere ebenso wie für Bildung. Bildungsrendite bedeutet in diesem Fall üblicherweise: Wer eine längere und aufwändigere Ausbildung absolviert, der verzichtet währenddessen auf einen Teil seines Gehalts und erhält dafür später umso mehr. In Deutschland liegen diese Bildungsrenditen nach Angaben der OECD zwischen 6 und 10 Prozent ? und damit über den Renditen auf dem Kapitalmarkt. Darüber hinaus gibt es auch eine fiskalische Bildungsrendite: Das Plus an Steuereinnahmen, das der Staat erhält, wenn seine Bürger mehr verdienen. Die Rendite liegt in Deutschland durchschnittlich bei etwa sieben Prozent.
Ungebildete in Deutschland besonders oft arbeitslos
Bisher wurde dabei aber nicht berücksichtigt, dass besser Gebildete auch seltener arbeitslos werden. Viktor Steiner, Leiter der Abteilung „Staat“ am DIW Berlin hat jetzt erstmals Bildungsrenditen mit Hilfe von Daten des soziooekonomischen Panels (SOEP) untersucht und dabei das Arbeitslosigkeitsrisiko mit einbezogen. Das Ergebnis: Die Bildungsrenditen sind mit durchschnittlich ein bis drei Prozentpunkten mehr deutlich höher als bisher angenommen. Denn in kaum einem anderen Land ist das Arbeitslosigkeitsrisiko so sehr vom Bildungsstand abhängig wie in Deutschland. „Wir haben in Deutschland ohnehin schon eine recht hohe Arbeitslosenquote“, sagt Viktor Steiner. „Aber unter den Arbeitnehmern ohne Berufsabschluss haben wir eine Quote von fast 20 Prozent, viel mehr als in anderen Ländern.“
Höhere Renditen im Osten und für Frauen
Mit der neuen Berechnungsmethode steigt die Bildungsrendite vor allem da, wo das Arbeitslosigkeitsrisiko ohnehin am größten ist: Für Männer im Osten steigt der Ertrag einer Berufsausbildung von vorher knapp 7 Prozent auf 13,7 Prozent. Generell gilt, dass die Renditen für Berufsausbildungen etwas höher sind als die von Hochschulausbildungen. „Die Unterschiede sind so groß zwar nicht“, sagt Viktor Steiner. „Trotzdem zeigt sich hier die hohe Qualität der betrieblichen Berufsausbildung.“
Dazu fällt auf, dass Frauen prinzipiell höhere Renditen einfahren als Männer. „Lange Zeit gab es weniger Frauen mit höherer Bildung, die um Arbeitsplätze konkurriert haben ? dadurch hatten gebildete Frauen bessere Chancen, einen gut bezahlten Job zu bekommen“, erklärt Viktor Steiner. Im Zuge der Bildungsexpansion der letzten Jahre würde sich das aber langsam ändern.
In Zahlen ausgedrückt sind die Bildungsrenditen für mittlere Abschlüsse bei Frauen im Osten am höchsten ? 18,35 Prozent ist ein eindeutiger Spitzenwert. In den alten Bundesländern liegt die Bildungsrendite für Frauen bei mittleren Abschlüssen noch immer bei 14,34 Prozent. Bei den Hochschulabschlüssen liegen ostdeutsche Frauen dagegen nur knapp vor ostdeutschen Männern (12,83 und 12,51 Prozent), in den alten Bundesländern liegen die Renditen mit 8,85 für Frauen und 8,61 für Männer deutlich darunter.
Die Schlussfolgerung: Bildungsinvestitionen sinnvoll und notwendig
Durch die Berücksichtigung der Arbeitslosigkeit steigen nicht nur die privaten, sondern auch die fiskalischen Bildungsrenditen ? weniger Arbeitslose kosten den Staat weniger Geld in Form von Sozialausgaben. „Die Bildungsrenditen liegen in Deutschland über den Finanzierungskosten des Staates“, sagt Viktor Steiner und folgert daraus: Eine Ausweitung der staatlichen Bildungsinvestitionen ist ökonomisch wie gesellschaftlich sinnvoll.
Gleichzeitig sei es vor dem Hintergrund der neuen Erkenntnisse aber auch vertretbar, zum Beispiel Studierende stärker an den Kosten eines Studiums zu beteiligen ? mit einer wichtigen Einschränkung: „Das geht nur mit geeigneten nachgelagerten Finanzierungsmodellen, etwa in Form von Darlehen oder Stipendien“, so Steiner. Denn in Deutschland gäbe es ohnehin schon nicht genug Studierende.
„Denn ohne derartige Regelungen bestünde die Gefahr, dass auch fähige Jugendliche, die ein Studium absolvieren möchten, davon wegen finanzieller Beschränkungen abgehalten werden.“
Stichwort SOEP
Das SOEP ist eine repräsentative Wiederholungsbefragung, die bereits seit 26 Jahren läuft. Im Auftrag des DIW Berlin werden jedes Jahr in Deutschland über 20 000 Personen in rund 11 000 Haushalten von TNS Infratest Sozialforschung befragt. Das SOEP ist als wissenschaftliche Serviceeinrichtung der Leibnizgemeinschaft am DIW Berlin angesiedelt. Die Daten des SOEP geben unter anderem Auskunft über Einkommen, Erwerbstätigkeit, Bildung oder Gesundheit. Die SOEP-Daten werden Forscherinnen und Forschern im In- und Ausland für wissenschaftliche Analysen zur Verfügung gestellt.

Pressestelle und -anfragen
Renate Bogdanovic
presse@diw.de

Mohrenstraße 58
10117 Berlin

Telefon: +49-30-897 89-249
Telefax: +49-30-897 89-200

Presse-Handy außerhalb der Bürozeiten: +49-174-319-3131

www.diw.de

Weiterlesen

Schavan: ‚Jetzt beginnt die Dekade der Forschung!‘

Berlin (pressrelations) –

Schavan: „Jetzt beginnt die Dekade der Forschung!“

Ministerin stellt neues Rahmenprogramm des BMBF vor / Zwei Milliarden Euro für Forschung für nachhaltige Entwicklung bis 2015

Die Ergebnisse der Klimaverhandlungen in Kopenhagen waren ernüchternd – der Einsatz der Bundesregierung im Kampf gegen den Klimawandel und für die Stärkung einer weltweit nachhaltigen Entwicklung ist deshalb noch wichtiger geworden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ergreift nun die Initiative und startet das neue Rahmenprogramm „Forschung für nachhaltige Entwicklungen“. Deutlich mehr als 2 Milliarden Euro stellt das Ministerium bis zum Jahr 2015 dafür bereit. „Wir gehen auf zahlreiche Partner überall auf der Welt zu, um mit ihnen gemeinsam nach technologisch überzeugenden Lösungen zu suchen, die uns allen helfen“, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan jetzt in Berlin bei einem öffentlichen Fachgespräch mit hochrangigen Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft. „Die Zeit drängt: Im kommenden Jahrzehnt wird sich entscheiden, ob und wie wir die globalen Herausforderungen meistern werden“, so Schavan. „Klimawandel und Wasserknappheit, Bedrohung der biologischen Vielfalt sowie die Versorgung mit Rohstoffen und mit Energie stellen die Menschheit vor Aufgaben von bisher nicht gekanntem Ausmaß. Hier müssen wir schnell geeignete Strategien und Instrumentarien entwickeln. Ich bin sicher: Jetzt beginnt die Dekade der Forschung!“
Das neue Rahmenprogramm umfasst ein breites Forschungsspektrum: Verbesserte Energieeffizienz und höhere Rohstoffproduktivität werden zentrale Themen sein. Diese Arbeiten sollen dazu beitragen, den Klimawandel zu bremsen. Gleichzeitig unterstützt das Ministerium solche Wissenschaftler, die Anpassungsstrategien gegen die Auswirkungen des Klimawandels entwickeln. Das BMBF baut außerdem weitere Forschungsinfrastrukturen auf, die helfen sollen, das System Erde weiter zu untersuchen. Hierbei geht es auch darum, den Klimawandel noch besser zu verstehen. Ein weiterer Schwerpunkt des Rahmenprogramms sind internationale Forschungskooperationen – vor allem mit Schwellen- und Entwicklungsländern.
„Deutschland ist bereits ein Technologie- und Marktführer in den Bereichen Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel“, sagte Ministerin Schavan. „Auch beim nachhaltigen Ressourcenmanagement sowie bei innovativen Umwelt- und Energietechnologien hat Deutschland weltweit eine Spitzenposition. Mit dem neuen Rahmenprogramm wollen wir diese Position stärken und weiter ausbauen. Nachhaltigkeitspolitik ist deshalb immer auch Innovationspolitik!“
Drei neue Förderlinien verdeutlichen stellvertretend die neue Förderpolitik des BMBF:
Kooperationen auf Augenhöhe mit Entwicklungsländern
Afrika wird besonders stark vom Klimawandel betroffen sein. Wissenschaftler aus Deutschland werden deshalb verstärkt auf ihre Kollegen in Afrika zugehen. Das Ziel: Afrikanische Staaten sollen besser in die Lage versetzt werden, selbst im Kampf gegen den Klimawandel und für mehr Nachhaltigkeit erfolgreich zu sein. Das BMBF wird in den nächsten Jahren so genannte Afrika Kompetenzzentren aufbauen, die tragfähige Forschungsstrukturen in verschiedenen Regionen Afrikas schaffen. Das Ministerium stellt hierfür in den nächsten Jahren 95 Millionen Euro Fördermittel bis bereit.
Schwellenländer im Bereich der Nachhaltigkeitsforschung abholen
Das BMBF will mehr Forschungskooperationen mit Schwellenländern ermöglichen. Dies soll die gemeinsamen Anstrengungen stärken, das Zwei-Grad-Ziel zu erreichen. Hier startet das Ministerium eine neue Forschungsinitiative, die sich vor allem an die „BRICS-Staaten“ (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) richtet. Allein für diese Initiative stellt das BMBF 60 Millionen Euro zur Verfügung.
Das System Erde besser verstehen
Forscher wollen die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Land, Ozean, Biosphäre, Atmosphäre und den Eismassen noch besser nachvollziehen können. Ziel ist es letztlich, den Klimawandel noch besser zu verstehen – und geeignete Anpassungsstrategien zu entwickeln. Das BMBF wird dafür unter anderem die Grundlagenforschung durch neue Infrastrukturen und Großgeräte stärken und enger mit der anwendungsorientierten Forschung verzahnen. Allein für die Erneuerung der deutschen Forschungsflotte wird das BMBF 650 Millionen Euro in den nächsten sechs Jahren aufwenden.

BMBF – Bundesministerium für Bildung und Forschung
Pressereferat
Hannoversche Straße 28 – 30
D – 10115 Berlin
Telefon: (030) 18 57 – 50 50
Fax: (030) 18 57 – 55 51
E-Mail: presse@bmbf.bund.de
URL: http://www.bmbf.de/press/

Weiterlesen