Berlin (pressrelations) – Einvernehmlicher Beschluss der 111. Sitzung des Finanzplanungsrates am 10. Dezember 2009 Der Finanzplanungsrat hat in seiner 111….
Attac-Protest zum Klimagipfel: Börsenbär in Eisbär verwandelt
Klimapolitik wird Wirtschaftsinteressen geopfert
Attac-Protest vor Frankfurter Börse / Morgen große Demo in Kopenhagen
Mit einer überraschenden Aktion hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac am Freitag vor der Frankfurter Börse für Klimagerechtigkeit und gegen faule Tricks der Industrieländer in Kopenhagen demonstriert. Mit Tapetenkleister und Watte verwandelten die Aktivistinnen und Aktivisten den Bronze-Bären vor der Börse in einen Eisbären.
„Die Regierungen der Industrieländer drohen, den Eisbär ? ebenso wie die gesamte Klimapolitik ? den Interessen der Finanzindustrie und großer Konzerne zu opfern“, sagte Jutta Sundermann vom Attac-Koordinierungskreis. Der Handel mit Verschmutzungsrechten schütze nicht das Klima, sondern schaffe lediglich neue Geschäftsfelder für Banken und Konzerne. „Und während immer mehr Menschen ihre Heimat wegen Dürren, Überflutungen und Ernteeinbrüchen verlassen müssen, rettet Bundeskanzlerin Angela Merkel lieber deutsche Automobilkonzerne als das Klima.“
Dass bei den Verhandlungen in Kopenhagen Wirtschaftsinteressen höhere Priorität genießen als Menschenrechte und existenzielle Zukunftsfragen, zeige auch der zu Wochenbeginn bekannt gewordene Geheimentwurf für ein Abschlussdokument aus der Feder der Industrieländer ? das „dänische Papier“. „Die Verursacher des Klimawandels versuchen putschartig, die ärmeren Länder aus den Verhandlungen zu drängen, um nicht zur Verantwortung für ihre Klimaschuld gezogen zu werden“, sagte Chris Methmann von der bundesweiten Attac-AG „Energie, Klima, Umwelt“. Das wirtschaftspolitische „Weiter-so“ der Industriestaaten richte dabei weitaus mehr Schaden an, als die versprochenen Hilfspakete für die Länder des Südens wieder gut machen könnten.
Attac fordert ein internationales Bekenntnis zu Klimagerechtigkeit.
Neben einer verbindlichen Reduzierung der Treibhausgase um 40 Prozent bis 2020 und 80 bis 90 Prozent bis 2050, müsse schnell ein großer Klimafonds geschaffen werden, um die Folgen des Klimawandels abzupuffern und Anpassungen in den am meisten betroffenen Ländern zu ermöglichen. Notwendig seien zudem Steuern auf CO2-Emissionen. „Die Milliardengewinne der Energiekonzerne müssen abgeschöpft werden, um den Schaden der fossilen Wirtschaftsstrategie weltweit einzudämmen und eine echte Energiewende herbeizuführen“, sagte Chris Methmann. „Mit faulen Tricks wie CO2-Verklappung im Boden, Schönrechnereien von Eukalyptus-Kulturen in Entwicklungsländern und einem Lob der unbeherrschbaren Atomtechnologie kommen wir nicht weiter.“
Zahlreiche Attac-Aktive aus ganz Europa beteiligen sich am morgigen Samstag, 12. Dezember, in Kopenhagen an einer großen Demonstration für echten Klimaschutz. Ebenfalls am Samstag machen lokale Attac-Gruppen mit Aktionen in vielen deutschen Städten auf ihre Kritik an den Klimaverhandlungen aufmerksam.
Berlin (pressrelations) – Bundesinnenminister begrüßt Stockholmer Programm Bundesminister Dr. de Maizière begrüßt die Verabschiedung des neuen Mehrjahresprogramms der Europäischen Union…
Seit fünf Tagen beraten Experten, Regierungsvertreter und UN-Gesandte in Kopenhagen über die Rettung des Weltklimas – bislang ohne konkretes Ergebnis. Morgen findet ein weltweiter Klimaaktionstag statt. An der Großdemonstration in Kopenhagen beteiligen sich Mitglieder und Sympathisanten der LINKEN, u.a. auch das Mitglied des Parteivorstandes Wolfgang Methling. Er erklärt:
Der Kopenhagener Klimagipfel steht auf der Kippe. Kein Teilnehmer der Konferenz bezweifelt offen, dass das Schicksal der Erde auch von den Ergebnissen in Kopenhagen abhängt. Wie viel davon aber Lippenbekenntnis ist, kann man insbesondere am Gezerre der Industrieländer um die Hilfen für Entwicklungsländer erkennen. Die EU klopft sich auf die Schultern und preist ihr Angebot von ca. 5 Mrd. Euro. Das klingt viel, ist aber angesichts der Folgen des Klimawandels, mit denen die armen Länder des Südens bereits heute zu kämpfen haben, völlig unangemessen. Vor allem auch deshalb, weil die Industrieländer in den vergangenen Jahrzehnten getan haben, als gehörte ihnen der Erdball allein.
Genauso unzureichend sind die Ziele der EU-Länder bei der Minderung der Treibhausgasemissionen. Es ist mehr als scheinheilig, mit dem Finger auf die USA und China zu zeigen. Deutschland selbst setzt weiter auf die Verbrennung von Kohle zur Energiegewinnung. Die Hoffnung, mit der CO2-Abscheidung und Lagerung in der Erde, das Problem zu lösen, ist auf Sand gebaut. Dieses Verhalten ist nichts anderes als ein weiterer Kniefall vor der Kraftwerkslobby. Die Industrieländer des Nordens sind die Hauptverursacher der Klimaerwärmung. Sie müssen in Vorleistung gehen. Dafür werde ich in Kopenhagen gemeinsam mit vielen anderen, die sich dem Klimaschutz verpflichtet fühlen, demonstrieren.
Pressestelle der Partei DIE LINKE
im Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstraße 28, 10178 Berlin
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Stapellauf eines 3.400 TEU Containerschiffes bei den TKMS Blohm + Voss Nordseewerken in Emden
Mit einem technischen Stapellauf, neun Monate nach der Kiellegung der ersten Doppelbodensektion, ist am 11. Dezember gegen 11.00 Uhr der letzte Neubau einer Serie von 3.400-TEU-Containerschiffen in Emden bei den TKMS Blohm + Voss Nordseewerken – einem Unternehmen von ThyssenKrupp Marine Systems – seinem Element übergeben wurden. Unmittelbar nach dem Aufschwimmen wurde das Schiff an den Ausrüstungspier verholt, an dem es bis zu seiner voraussichtlichen Ablieferung zum Ende des 1. Quartals 2010 festmachen wird.
Das Schiff mit der Baunummer 559 ist das sechste und damit letzte Containerschiff einer Serie von 3.400-TEU-Containerschiffen, die von den TKMS Blohm + Voss Nordseewerken entwickelt und in Emden sowie in Kiel – bei der Howaldtswerke-Deutsche Werft – gebaut wurden.
Bedingt durch die Krise im Handelsschiffbau stellen die TKMS Blohm + Voss Nordseewerke mit der Fertigstellung des letzten Containerschiffs ihre Tätigkeit im Bereich des Schiffsneubaus ein. Dieser Schritt ermöglicht es dem Standort, sich künftig als Zentrum für die Fertigung von Komponenten für Offshore-Winkraftanlagen zu positionieren. Zu diesem Zweck werden die bestehenden Werftanlagen ab Anfang 2010 von dem neuen Besitzer, der SIAG-Schaaf Industrie AG, umgebaut und unter dem Namen SIAG Nordseewerke weitergeführt.
Unter der Führung der ThyssenKrupp Marine Systems werden am Standort Emden weiterhin der Schiffsreparatur- und Ausrüstungsbetrieb betrieben ebenso wie der Engineeringbereich für Marineschiffe.
Das Containerschiff wurde nach den Vorschriften des Germanischen Lloyd gebaut und hat folgende Hauptdaten:
Länge über alles: ca. 228,50 m
Länge zwischen den Loten: 218,22 m
Breite auf Spanten: 32,22 m
Seitenhöhe: 18,55 m
Festigkeitstiefgang: 12,00 m
Konstruktionstiefgang: 10,50 m
Bruttotragfähigkeit (T=12,00 m): 42.600 t
Containerkapazität: 3.426 TEU
Anschlüsse für Kühlcontainer: 500
Dienstgeschwindigkeit (90 % MCR): 23,3 kn
Antrieb (100 % MCR): 28.880 kW bei 104 UpM
ThyssenKrupp Marine Systems
ThyssenKrupp Marine Systems ist einer der führenden, global agierenden europäischen Systemanbieter für U-Boote, Marineschiffe und Jachten im Premium-Segment auf Grundlage herausragender Kompetenzen im Schiffbau, die das Unternehmen auch bei der Reparatur und Serviceleistungen sowie Komponenten für Schiffe unter Beweis stellt. ThyssenKrupp Marine Systems mit Sitz in Hamburg gehört innerhalb des ThyssenKrupp Konzerns zur Business Area Marine Systems.
Ansprechpartner:
Andrea Wessel
ThyssenKrupp Marine Systems
Phone: 040 / 1800 – 1320
Fax: 040 / 1800 – 2177
E-mail: andrea.wessel@thyssenkrupp.com
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