T-Systems gewinnt weiteren Großauftrag

Bonn (pressrelations) –

T-Systems gewinnt weiteren Großauftrag

T-Systems gewinnt in Südafrika Großaufträge mit einem Gesamtvolumen im deutlich dreistelligen Millionenbereich. Mit künftig rund 2.600 Mitarbeitern rückt die Großkundensparte der Deutschen Telekom unter die Top 3 im südafrikanischen Outsourcing-Markt und wird größter Anbieter von SAP-Services in der Republik am Kap.

Zwei Mega-Verträge mit Eskom und Transnet
Für den Energieversorger Eskom und das Transportunternehmen Transnet wird T-Systems ab dem 1. Januar 2010 die gesamte Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) bereitstellen. Die beiden halbstaatlichen Unternehmen haben die Anteile an ihrem bisherigen IKT-Dienstleister „arivia.kom“ an T-Systems veräußert. Gleichzeitig vereinbarten sie jeweils einen Fünf-Jahres-Vertrag mit der Telekom-Tochter. Die Komplett-Outsourcing-Verträge sind Teil der Strategie von Eskom und Transnet, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren und Infrastrukturleistungen vom externen Markt einzukaufen. Ziel ist es, von Innovationen der IKT-Branche frühzeitig zu profitieren, die Kosten zu senken und Einsparungen für neue Initiativen wie den Ausbau der südafrikanischen Infrastruktur gezielter nutzen zu können. Durch den Vertrag mit Eskom erweitert T-Systems ebenfalls seine Basis im Bereich Systemintegration und gewinnt zusätzliches Know-how in der Fertigungsbranche und im öffentlichen Sektor.

„Nach BP und Philips ist das der dritte große Vertriebserfolg in kürzester Zeit. Der neue Mega-Auftrag bestätigt, dass wir bei unserer internationalen Ausrichtung genau die richtige Wachstumsstrategie verfolgen“, sagt Reinhard Clemens, Vorstand Deutsche Telekom und CEO von T-Systems. „Solche Großaufträge legen das Fundament für unser Geschäft in den kommenden Jahren und verschaffen uns in wichtigen Märkten die notwendige Schlagkraft, um globalen Konzernen attraktive Services vor Ort zu bieten.“

Mit Arivia erhält T-Systems Zugang zu wichtigen Kunden im südafrikanischen Markt, darunter die Flughafengesellschaft (Airports Company SA), die staatliche IT-Agentur SITA und das Ministerium für Wasserwirtschaft und Umweltfragen. Zu den bisher betreuten Kunden von T-Systems zählen unter anderen der Finanzdienstleister OMG, der Versicherungskonzern Sanlam, Baumaschinenhersteller Komatsu sowie der Automobilhersteller Daimler.

Über Eskom
Weitere Informationen unter www.eskom.co.za

Über Transnet
Weitere Informationen unter www.transnet.net

Über T-Systems
Mit einer weltumspannenden Infrastruktur aus Rechenzentren und Netzen betreibt T-Systems die Informations- und Kommunikationstechnik (engl. kurz ICT) für multinationale Konzerne und öffentliche Institutionen. Auf dieser Basis bietet die Großkundensparte der Deutschen Telekom integrierte Lösungen für die vernetzte Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft. Rund 46.000 Mitarbeiter verknüpfen bei T Systems Branchenkompetenz mit ICT-Innovationen, um Kunden in aller Welt spürbaren Mehrwert für ihr Kerngeschäft zu schaffen. Im Geschäftsjahr 2008 erzielte die Großkundensparte einen Umsatz von rund 9,3 Milliarden Euro.

URL: www.telekom.de

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Die Entscheidung über Restschuldbefreiung muss 6 Jahre nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens ergehen, auch wenn dieses noch andauert

Karlsruhe (pressrelations) –

Die Entscheidung über Restschuldbefreiung muss 6 Jahre nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens ergehen, auch wenn dieses noch andauert

Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass über den Antrag auf Restschuldbefreiung nach Ende der Laufzeit der Abtretungserklärung (6 Jahre ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens) auch dann von Amts wegen zu entscheiden ist, wenn das Insolvenzverfahren zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen werden kann.

Die Schuldnerin beantragte am 1. Februar 2002 die Eröffnung des Insolvenz-verfahrens über ihr Vermögen sowie Restschuldbefreiung. Sie trat ihre pfändbaren Forderungen auf Bezüge oder Renten für sechs Jahre ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens an den Treuhänder ab. Mit Beschluss vom 28. Februar 2002 hat das Amtsgericht das Insolvenzverfahren zum 1. Mai 2002 eröffnet. Als die Laufzeit der Abtretung endete, war das Insolvenzverfahren noch nicht abschlussreif.

Im Regelfall wird nach Rechtskraft des Beschlusses über die Ankündigung der Restschuldbefreiung das Insolvenzverfahren aufgehoben. Es schließt sich bis zum Ablauf der 6-Jahres-Frist die Wohlverhaltensperiode an. Im vorliegenden Fall war nach Ablauf der 6 Jahre noch nicht einmal die Restschuldbefreiung angekündigt gewesen. Die Wohlverhaltensperiode hatte noch nicht begonnen. Das Insolvenz-verfahren dauerte an. Deshalb war zu entscheiden, ob in solchen Fällen das Ende des Insolvenzverfahrens abzuwarten ist, bevor Restschuldbefreiung erteilt wird.

Der Bundesgerichtshof hat entschieden:

Nach Ablauf von 6 Jahren ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist über die Restschuldbefreiung endgültig zu entscheiden, auch wenn das Insolvenzverfahren noch nicht abschlussreif ist. Nur so kann der Zweck des Gesetzes verwirklicht werden, dem redlichen Schuldner sechs Jahre nach Eröffnung des Insolvenz-verfahrens einen wirtschaftlichen Neuanfang zu ermöglichen.

Ab dem Zeitpunkt des Ablaufs der Abtretungserklärung kann der Schuldner über seinen Neuerwerb grundsätzlich wieder frei verfügen, wenn ihm Restschuldbefreiung erteilt wird. Bis zur Rechtskraft der Entscheidung über die Restschuldbefreiung hat der Insolvenzverwalter zwar den pfändbaren Neuerwerb einzuziehen und zu sichern. Wird jedoch Restschuldbefreiung erteilt, hat der Insolvenzverwalter den Neuerwerb dem Schuldner nach Rechtskraft des Beschlusses auszuhändigen.

Beschluss vom 3. Dezember 2009 IX ZB 247/08
Amtsgerichts Dresden 556 IN 273/02 Beschluss vom 6. Mai 2008
Landgericht Dresden 5 T 507/08 Beschluss vom 11. Juni 2008

Pressestelle des Bundesgerichtshofs
76125 Karlsruhe
Telefon (0721) 159-5013
Telefax (0721) 159-5501

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Neckermann nutzt ONVENTIS

Stuttgart (pressrelations) –

Neckermann nutzt ONVENTIS

Versandhändler optimiert Einkaufsprozesse mit TradeCore SRM

Stuttgart, 18. Dezember 2009 ? Ab Januar 2010 ist die Beschaffungslösung TradeCore SRM von ONVENTIS bei dem Versandhändler Neckermann.de GmbH im Einsatz. 200 autorisierte User werden über die Software zu Anfang in drei Lieferantenkatalogen und einem hauseigenen Katalog sämtliche Nichthandelswaren ordern. Das Sourcing-Tool nutzen vier Einkäufer für ihre Ausschreibungen und ab März 2010 wird Neckermann über das Tool auch Aktionen laufen lassen. TradeCore SRM löst bei Neckermann eine bestehende Lösung ab.

„Von den fünf Anbietern, die wir in der engeren Wahl hatten, überzeugte uns das Preis-Leistungs-Verhältnis von TradeCore SRM und der on demand Bereitstellungsmodus“, so Angela Bichtemann, Einkäuferin Betriebs- und Büroausstattung bei Neckermann. Dank on demand entfallen beim Versandhändler Investitionen in Hard- und Software. Und ganz wichtig für Angela Bichtemann: „ONVENTIS entlastet unsere IT Abteilung“. Der Softwareanbieter führt sämtliche Releasewechsel über Nacht aus und testet, ob die Software problemlos läuft. Darüber hinaus wird die Anbindung der Kataloge komplett übernommen.

Der Versandhändler buchte drei Module der Beschaffungssoftware TradeCore SRM. In einem ersten Schritt wurden drei Lieferantenkataloge und ein hauseigener Katalog an die Lösung angebunden. Über diese werden Bürobedarfsartikel, Arbeitsschutzmaterialien, Kartonagen und Verpackungen geordert. Großvolumige Artikel wie zum Beispiel Kartonagen werden dabei vorher in der Software ausgeschrieben und dann ab März nochmals verauktioniert. Das Ergebnis der Auktionen wird mit den endverhandelten Preisen automatisch in den jeweiligen Katalog übernommen.

„Einkaufsprozesse zu optimieren bedeutet für uns, möglichst viele Prozesse über die IT zu automatisieren“, so Andreas Schwarze, Geschäftsführer der ONVENTIS GmbH. Bei Neckermann werden daher die über TradeCore SRM ausgelösten Bestellungen automatisch ins SAP übergeben, wo eine Bestellung im System angelegt wird. SAP bestätigt diesen Vorgang dann wieder automatisch an TradeCore SRM und von dort werden die Bestellinformationen dann an den Lieferanten übermittelt. Der in ONVENTIS bestätigte Wareneingang führt wiederum dazu, dass die Information automatisch auch an SAP übergeben wird. Bei Rechnungseingang werden dann Bestellung und Wareingang gegengeprüft und bei Übereinstimmung mit den Rechnungsdaten die Zahlung eingeleitet. In einem nächsten Schritt wird der Versandhändler Neckermann ein Gutschriftsverfahren einbauen und damit den bisher noch händischen Abgleich des Wareneingangs mit den Rechnungsdaten und den daran anschließenden händischen Zahlungsprozess in SAP einsparen.

Über Neckermann.de GmbH
Die neckermann.de GmbH ist eine der führenden Mail-Order-Companies in Europa. Als Multi-Channel-Versandhandelsunternehmen bietet es den Kunden vielfältige Bestellmöglichkeiten: Über Katalog, Internet, Telefon oder eine mobile Applikation kann aus einem Sortiment von über 300.000 Produkten ausgewählt werden. ne-ckermann.de erwirtschaftet mehr als die Hälfte des Umsatzes über den Online-Shop. Für seine Innovationskraft wird neckermann.de regelmäßig ausgezeichnet, unter anderem als Bester Online-Shop oder mit dem Konzept-Award für dialogorientiertes Shopping. In den Jahren 2007 und 2008 erhielt das Unternehmen den intermedia-globe Silver Award und ist geprüfter Online-Shop des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels. Mehr unter www.neckermann.info

Kurzportrait ONVENTIS
ONVENTIS ist führender Hersteller von E-Procurement und SRM (Supplier Relationship Management) Software on demand mit Firmensitz in Stuttgart. ONVENTIS bietet mittleren und großen Unternehmen eine ganzheitliche Software und den dazugehörigen Service bei einem klar kalkulierbaren und schnellen Return on Investment in 3-6 Monaten.

Mit E-Procurement und SRM Software von ONVENTIS strukturieren und automatisieren Unternehmen proaktiv ihre operativen und strategischen Beschaffungsprozesse. Das erhöht die Transparenz und schafft eine verbesserte Entscheidungsgrundlage im Einkauf.

Speziell für eine hochleistungsfähige on demand Bereitstellung von E-Procurement und SRM Software hat ONVENTIS bereits im Jahr 2000 die TradeCore Technology® entwickelt. Die Basis der TradeCore Technology® ist eine mehrschichtige Architektur, bestehend aus Hardware, Datenbasis, Software, Service und der Anwenderoberfläche. Dadurch reduzieren sich die Bereitstellungskosten für die Lösung, Geschäftsprozessvernetzungen zwischen Kunden und Lieferanten sind im Vergleich zu einer lokalen Bereitstellung schneller und einfacher implementierbar.

Diese innovative Entwicklung macht ONVENTIS zum technologischen
Marktführer für E-Procurement- und SRM-Software on demand.

www.onventis.de

Weitere Informationen erhalten Sie von:
ONVENTIS GmbH
Dr. Susanne Doppler
Untere Waldplätze 21
70569 Stuttgart
Tel: 0711 / 68 68 75-0
Fax: 0711 / 68 68 75-10
s.doppler@onventis.de

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