RWE Dea nimmt Erdgasproduktion aus dem britischen Topaz-Feld auf
RWE Dea UK hat die Förderung aus dem Erdgasfeld Topaz aufgenommen. Dieses Feld liegt im Gasbecken in der südlichen britischen Nordsee und erstreckt sich über die Blöcke 49/2a und 49/1a. RWE Dea ist hier Betriebsführer. Aufgrund begleitender Fördertests ist die volle Produktionskapazität noch nicht erreicht.
Das Gasfeld Topaz ist über eine neu verlegte 15 Kilometer lange 6-Zoll-Pipeline mit der Schooner-Plattform (Tullow) verbunden. Von dort wird das Gas zum von ConocoPhillips betriebenen Caister-Murdoch-System geleitet, über das es zum Gasterminal im britischen Theddlethorpe weitertransportiert wird.
„Wir freuen uns über die Aufnahme der Produktion aus dem Topaz-Feld, das 1987 entdeckt wurde. Sie ist ein weiterer Schritt zur geplanten signifikanten Steigerung unserer Erdgasförderung in UK“, erläutert Rene Pawel, Managing Director von RWE Dea UK. „Der Erfolg dieses Projektes ist erst durch die enge Zusammenarbeit unseres Feldesentwicklungsteams mit dem britischen Ministerium für Energie und Klimawandel, mit unseren Konsortialpartnern GDF Suez E P UK Ltd und Faroe Petroleum sowie anderen Partnern und Kontraktoren möglich geworden.“
RWE Dea plant, im Rahmen eines ehrgeizigen Investitionspogrammes die Gasförderung auf dem britischen Festlandsockel in den nächsten Jahren deutlich auszubauen.
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27-Teraflops-Rechner von Bull ? Uni Münster erhält Supercomputer
Für die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) markiert das leistungsstarke System den „Beginn einer neuen Ära des Rechnens“. Wenn der Computer im kommenden Jahr seine Endausbaustufe erreicht, dann ist er um das Hundertfache schneller als der bisherige Hochleistungsrechner der Hochschule.
Köln, 19. November 2009 +++ In der ersten Stufe, die Bull bei der WWU bereits in diesen Tagen installiert, besteht das System aus 36 Rechnern. In der Endausbaustufe kommt der Rechen-Bolide dann auf 230 bullx-Blade-Systeme und ein symmetrisches Multiprozessorsystem (SMP). Exakt erreicht dieser High Performance Computer (HPC) im Verbund dann 27,5 Teraflops. Zum Vergleich: Um diese Leistung hinzubekommen, müssten sämtliche 82 Millionen Bundesbürger pro Sekunde 360.000 Rechenoperationen durchführen lassen.
Den Auftrag für das HPC-System erhielt Bull nach einer europaweiten Ausschreibung und eingehender Prüfung mehrerer Angebote führender Hersteller seitens der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU). Ausschlaggebend war neben der Effizienz des Supercomputers die große Flexibilität, die es ermöglicht, den unterschiedlichen Anforderungen der verschiedenen Fachbereiche gerecht zu werden.
„Mit dem neuen Supercomputer bietet die Universität Münster ihren Wissenschaftlern wieder ein Rechnersystem, das in der obersten Leistungsklasse der an Hochschulen eingesetzten Systeme mitspielt“, sagt Dr. Raimund Vogl, Leiter des Zentrums für Informationsverarbeitung der WWU. Die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) übernimmt mit rund 620.000 Euro den Großteil der Kosten, das Land Nordrhein-Westfalen steuert 500.000 Euro bei. „Das ist gut angelegtes Geld, denn das neue System ermöglicht die Durchführung von neuen Forschungsprojekten aus vielen unterschiedlichen Fachbereichen. Uns liegen bereits 23 Projektanträge für die Nutzung des Supercomputers vor“, sagt Dr. Vogl.
„Die Entscheidung der renommierten Hochschule zu unseren Gunsten freut mich sehr und ist ein weiterer Beweis, dass sich Bull endgültig in der HPC-Spitzengruppe etabliert hat. Nach den Universitäten Köln und Düsseldorf, dem Fraunhofer-Institut in Sankt Augustin und dem Forschungszentrum Jülich ist die WWU der nächste namhafte Kunde, der sich für HPC Made by Bull entschieden hat“, so Michael Gerhards, Geschäftsführer von Bull Deutschland.
Die wichtigsten technischen Details des 1,3-Millionen-Euro-Investments der WWU:
? Zehn bullx Blade-Chassis mit insgesamt 180 Blades. Ausgestattet mit zweimal Intel-„Westmere“-6-Core CPU in Low-memory- und High-memory-Ausführung mit 24 beziehungsweise 48 GB RAM
? Ein Mesca SMP-System mit 16x „Nehalem“-EX 8-Core-CPU (insgesamt 128 Cores) und insgesamt 512 GB RAM
? Ein Fast-Interconnect-Infiniband-QDR mit einer Bandbreite 40 Gbit/s in Full-Non-Blocking-Architektur, das alle Nodes des Clusters verbindet
? Zweimal xbullx Blade-Chassis mit insgesamt 36 Blades mit zwei Intel-„Nehalem“ X5550-Quad-Core-CPU und 24 GB Speicher
? Ein Lustre-Storage-System mit 250 TB Kapazität
Über Bull – Architect of an Open World?
Als einziges europäisches IT-Unternehmen bietet Bull Lösungen für die gesamte IT-Wertschöpfungskette eines Unternehmens. Wir unterstützen weltweit öffentliche und privatwirtschaftliche Kunden dabei, ihre IT-Systeme zu planen, zu optimieren und zu betreiben. Unsere Expertise liegt in der Modernisierung und Entwicklung von Informationssystemen auf Basis offener, flexibler und sicherer Lösungen, die Energie- und Kosteneffizienz in Einklang bringen.
Bull hat eine starke Präsenz in der Industrie, der Finanz- und Telekommunikationsbranche, der Öffentlichen Verwaltung und anderen Branchen. Das Vertriebsnetz von Bull und seinen Geschäftspartnern erstreckt sich weltweit auf über 50 Länder. 2008 erwirtschaftete die Bull-Gruppe mit ca. 8.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,13 Milliarden Euro. Im Jahr 2009 haben wir im Rahmen des JUROPA-Projekts des Forschungszentrum Jülich einen der schnellsten Supercomputer weltweit geliefert; er belegt Platz 10 der Top500-Liste im Juni 2009.
Die Bull GmbH ist die deutsche Vertriebs- und Service-Niederlassung der Bull-Gruppe mit Hauptsitz in Köln. Nach der Übernahme des Tübinger IT-Dienstleisters für anspruchsvolle Rechnerumgebungen, der science+computing ag, im Jahr 2008 bieten wir nun mit rund 500 Mitarbeitern in Deutschland unseren Kunden ein bundesweit agierendes, flächendeckendes Service-Netzwerk und Dienstleistungen, die auf den Bedarf der Kunden zugeschnitten sind. Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit von Bull sind ? neben dem Vertrieb von Server- und Speicherlösungen ? Data Center Services, Green IT, Virtualisierung, Outtasking? IT-Betriebsunterstützung und High Performance Computing.
Pressekontakte Bull Deutschland:
Jeannette Peters
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Bull GmbH
Von-der-Wettern Straße 27
D-51149 Köln
telefon: +49(0)2203/305-1245
telefax: +49(0)2203/305-1818 presse@bull.dewww.bull.de
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Erfolg bei Verkehrsministerkonferenz in Heidelberg
Voller Erfolg bei Verkehrsministerkonferenz – Bayerns – Verkehrsminister Martin Zeil und Innenminister Joachim Herrmann setzen neues Sicherheitskonzept durch Zeil: „Höchste Priorität für Sicherheit im öffentlichen Personenverkehr“ Herrmann: „Videoüberwachung stärkt Sicherheitsgefühl der Bürger und schreckt potenzielle Straftäter ab“
Der Freistaat Bayern hat volle Unterstützung von Bund und Ländern bei der Verkehrsministerkonferenz in Heidelberg für die Vorschläge zur weiteren Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Personenverkehr gefunden. Die Verkehrsminister der Länder unterstützten den bayerischen Antrag einstimmig. Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil und Innenminister Joachim Herrmann werteten den bayerischen Vorstoß als vollen Erfolg. Zeil: „Bund und Länder sind sich einig, dass das hohe Sicherheitsniveau weiter verbessert werden muss. Dazu brauchen wir eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Infrastrukturbetreibern, Verkehrsunternehmern, staatlichen Stellen und der Fahrgäste.“ Herrmann ergänzte, dass die zurückliegenden brutalen Gewaltdelikte in Einrichtungen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) geeignete Maßnahmen erfordern, um die Sicherheit auf Bahnanlagen und in Fahrzeugen zu verbessern. Hierzu gehöre die Verbesserung der Videoüberwachung, aber auch die Erhöhung der Präsenz von Sicherheitskräften.
„Besonders freut mich, dass auch die Verkehrsminister der anderen Länder darauf hinwirken wollen, Polizisten in Uniform künftig den gesamten öffentlichen Nahverkehr kostenlos nutzen zu lassen“, so Herrmann.
Auf Vorschlag Bayerns formulierte die Verkehrsministerkonferenz einen Appell an Infrastruktur- und Verkehrsunternehmen, Sicherheitsinvestitionen in unternehmerischer Eigenverantwortung weiter zu verstärken. Zeil: „Der Bund hat sich bereit erklärt, hierüber mit seinem Unternehmen “Deutsche Bahn“ zu sprechen.“
Die erfolgreiche bayerische Initiative bei der Verkehrsministerkonferenz gehe Hand in Hand mit den Anstrengungen im Freistaat. Zeil: „Wir werden unser insgesamt bewährtes System zur S-Bahnsicherheit gemeinsam mit der Deutschen Bahn und der Bayerischen Eisenbahngesellschaft weiter ausbauen. Wir konnten bereits wichtige Schritte zur Erweiterung der Videoüberwachung in den S-Bahn-Fahrzeugen und an den S-Bahn-Stationen einleiten. Alle Stationen der S-Bahn-Stammstrecke und alle unterirdischen Bahnhöfe der S-Bahn München bekommen Videokameras mit permanenter Beobachtungsmöglichkeit.“
Über die Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen an weiteren S-Bahn Stationen und die Ausstattung der verbleibenden S-Bahnzüge mit Videokameras würden derzeit intensive Gespräche mit der Deutschen Bahn geführt. „In Kürze werde ich dazu ein Konzept vorlegen. Anschließend werden wir uns so schnell wie möglich auf geeignete Maßnahmen einigen und diese umsetzen“, so Zeil.
Innenminister Herrmann setzte sich dafür ein, dass zur Erhöhung der Präsenz von Sicherheitskräften uniformierte Polizisten möglichst überall kostenlos im Nahverkehr unterwegs sein dürfen. „Die anderen Länder haben dieses Thema jetzt auf unsere Anregung hin ebenfalls ganz oben auf die Tagesordnung gesetzt.“
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